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Diverse DVB Software für verschiedene Karten => # Linux DVB (vdr, kaffeine, ect.) => Thema gestartet von: oesi am 30 August, 2006, 23:04
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Hi,
ich frage bewußt hier, damit ich eine Antwort bekommen kann wg. meiner TV Karte und Premiere.
Ich dachte eigentlich, dass ich Premiere ORF und so nur mit WinProgrammen hell bekomme, ist das richtig oder falsch?
Wenn falsch, dann wäre linux eine sinnvolle alternative. Ich benutzte meinen Rechner nicht als Spielemaschine aber eher als Internet, Video, Musik und Office Teil. Welche Distribtion wäre sinnvoll?
Mir gefallen die Debian basierten, aber welches konkret weiß ich auch noch nicht. Was wichtig ist, hab ne ATI Grafikkarte mit 2 Ausgängen und TV Out, also das müßte laufen und halt meine TV Karte und noch meine M Audio Audiophile 24/96 Soundkarte.
Welches System wäre für mich gut?
habe eine Pentium 4 HT 2,6 Ghz
512 Ram
2 mal 80 Gbyte Sata Festplatten und dann was halt oben erwähnt worden ist.
vielen dank
Markus
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Hi ,
so richtig viel kann ich dazu nicht sagen ...aber ich mach mal den Anfang...
Ich dachte eigentlich, dass ich Pr*mi*re ORF und so nur mit WinProgrammen hell bekomme, ist das richtig oder falsch?
Falsch..das geht unter Linux auch...da ist allerdings einiges an Handarbeit nötig..
Wenn falsch, dann wäre linux eine sinnvolle alternative. Ich benutzte meinen Rechner nicht als Spielemaschine aber eher als Internet, Video, Musik und Office Teil. Welche Distribtion wäre sinnvoll?
Mir gefallen die Debian basierten, aber welches konkret weiß ich auch noch nicht.
Hmm , ist sicherlich auch ein wenig Geschmackssache....Debian basierte Distris gibts ja mittlerweile so einige ...
Zum unverbindlichen testen schau mal hier : http://www.dvbcube.org/index.php?topic=15220.0
Mehr zum Thema sagen sollte wohl ein wirklicher Linux Kenner....
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Ich hab hier eine alte version des CT VDR 2.06 am laufen das basiert auf DEBIAN. Das werde ich auch so schnell nicht ändern hat doch einige einarbeit gekostet als vollkommener linux neuling... zum glück gabs dafür recht viele HowTo's im Netz.
Andere schwören auf kanotix. Aber das hab ich nur mal kurz ausprobiert... und mich noch nicht weiter damit beschäftigt.
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Ich bin bei Linux auch nur Anfänger, aber ich finde schon die Fragestellung etwas irritierend.
Wieso "oder" und nicht "und" ? ? ?
Linuxe kann man heutzutage von praktisch jeder Pladde und Partition starten.
Auf meiner ollen Dose (siehe Signatur) habe ich eine ausreichende Anzahl Partitionen eingerichtet, derzeit Win98SE (auf c: bzw. hda1), zwei Linuxe (z.Zt. ein c't VDR und SuSE, mit gemeinsamer Swap-Partition) und eine weitere für andere Experimente. Hinzu kommen "natürlich" weitere ganz grosse für Aufzeichnungen und Ähnliches.
Als Bootmanager habe ich den von XFDISK im MBR der ersten Platte stecken, weise jedes Linux bei der Installation an, die eigene root-Partition zum Start zu verwenden.
Auch kurze Versuche mit Win2kP auf einer (logische) extra NTFS-Partition (dann F:) haben das bestehende Win98 nicht beeinträchtigt, denn es wurden nur wenige Dateien in's Wurzelverzeichnis von C: zugefügt, die per boot.ini bei'm Aufruf von Win98 ein zusätzliches (editierbares) Startmenue bringen, in dem zwischen den beiden Win ausgewählt wurde.
Ich baue gerade einen Zweitrechner auf, dort wird's ganz ähnlich aussehen: Plattenplatz ist ja heute kaum ein Problem mehr.
Kurzum, mit ein wenig Vorsicht (Backups...) und Geschick ist's kein Problem, diverse Betriebssysteme auf einem Rechner vorzuhalten.
Und natürlich gibt's dann zum Testen auch noch Live-CDs, auch mit VDR. Allerdings in der Regel ohne SC-features...
Vergessen wir nicht die unentbehrliche Knoppix-CD, sozusagen das "Schweizer Messer" für den PC 8)
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Wenn Du bewußt hier im Bereich vdr umgesehen hättest wärest Du auf folgendes gestoßen:
http://www.dvbcube.org/index.php?topic=13543.0
Dabei hättest Du festgestellt das mtron sich der Sache verschrieben hat und diverse Lösungsansätze aufzeigt. Kuck dir doch einfach mal seine Beiträge an, da kann deine Frage eigentlich garnicht mehr aufkommen.
Zum anderen, wie Du laut meiner Signatur sehen kannst habe ich Mandriva2006 (mdv2006) vormals Mandrake (mdk) installiert. Wir können hier einen "Distro war" vom Zaun brechen der wird dich aber nicht weiter bringen. Einen recht guten Überblick kannst Du dir hier verschaffen: http://distrowatch.com/
Ich an deiner Stelle: besorg dir Live Cd's der einzelnen Distris. Sieh dich in den Kontrollzentren um (Suse=yast, mdv=mcc) schau dir genau an ob die Systeme deine HW vollständig eingebunden haben. Dann gibt es noch Unterschiede in welchem Pfadverlauf die Geräte gemountet (eingebunden) werden, ferner meint ein deutscher Distributor bunter als XP sein zu müssen, was ich für meinen Teil überhaupt nicht brauche. Aber über Geschmack kann man ja bekanntlich streiten....
Die LiveCd zu mdv Namens Mud bekommst Du im deutschen Mandriva Forum zum DL angeboten.
http://mandrivauser.de/index.php?option=com_smf&Itemid=74
Mandriva gilt im Übrigen als sehr einsteigerfreundliche Distro.
Viel Spaß beim Kennenlernen der einzelnen Systeme wünscht spoke1
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Sehr schöne Infos und Links. Macht Lust auf mehr.
Danke Leute! ;)
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Wenn ich da auch noch meinen Senf dazugeben darf :)
Distro wars halte ich für sehr überflüssig und unnötig. Wie du in diesem Thread schon siehst gibt's nicht die empfehlenswerte Distro. Es kommt auf dich an!
Natürlich gibts mehr oder weniger für deine Zwecke geeignete Distros. Das hängt von deinem Kenntnisstand, dem geplanten Verwendungszweck und Interesse an der Sache ab. Wenn du deinen Computer als "workstation" betreiben willst, empfehle ich keine "run and go" LiveCD wie den c't vdr, sondern eine volle Distribution.
Zur Wahl derselbigen hast du schon ganz gut meinen Geschmack getroffen ;D Debian GNU/LINUX ist ein vielseitiges und sehr gut "maintaintes" OS, dessen zentraler Vorteil für mich im apt-get (bzw. im deb) package system ist. Es stehen dir massenweise für deine Architektur vorgefertigte Softwarepakete von einer (oder mehreren) zentralen Sourcen zur Verfügung, die sich binnen Sekunden einspielen und verwenden lassen. Falls du selbst Hand anlegen möchtest, wobei das beim thema dvb meist vonnöten ist, kannst du dir alle nötigen build tools und development packages leicht besorgen. (hier ist bei den spezialdistros oft ziemliches Gestöbere nötig) Ob du jetzt die "mutter" debian oder einen fork wie z.b Ubuntu, Linspire ect, aufspielst hängt von deiner Präferenz ab, nur würde ich darauf achten, ob "binary compatibility" zu debian besteht, denn dann können Packete für ein "original" debian auf deiner distro eingesetzt werden. ubuntu ist z.b. binary compatible zu debian unstable.
Falls du paralell dazu ein Microsoft OS betreiben möchtest, kannst du den von Jürgen beschriebenen weg eines boot manages wählen, oder dir innerhalb von Linux eine virtuelle Maschine mit Win anlegen (VMWare Player). Damit erspart man sich das rebooten um ins andere System zu wechseln ;)
Zum Thema welche dvb software für Linux was kann (und zu was man es mit ein bisschen Arbeit und Spass bringen kann) gibt's hier im Forum schon einiges, also mal einfach was (vdr, myth, kaffeine ect.) probieren. Wo's Probleme gibt, ist auch meist ein Weg mit diesen klarzukommen 8)
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vielen dank
hab mich mittlerweile auch schlau gemacht. Ein Kumpel von mir hat debian am Laufen und find diese Packete ziemlich cool, egal welches Problem man hat... einfach googlen und dann packet (ohne schlechtes Gewissen einspielen) fertig
danke