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Info Corner / Internet-via-Sat, Datendienste / IPTV / Videoportale / Internet TV & Radio => # News und Infos zu Kanälen/Paketen => Thema gestartet von: SiLæncer am 10 August, 2006, 11:48
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Der britische Privatsender ITV plant nach Medienberichten, das Vorspulen bei aufgezeichneten Sendungen von Festplatten-Receivern einschränken zu lassen.
Nach Angaben des Branchendienstes "Marketing Magazine" (Mittwoch) will das Unternehmen eine maximal 16-fache Geschwindigkeit bei Unterbrecherwerbung unter anderem über das frei empfangbare DVB-T-Angebot "Freeview" durchsetzen. Bei BSkyB und dessen "Sky+"-Service sind derzeit 32-fache Geschwindigkeit bei anderen Geräten auch 64-fache Vorspulgeschwindigkeit möglich.
Ob ITV seine Pläne durchsetzen kann, bleibt allerdings fraglich. Das digitale terrestrische Angebot "Freeview" wird von der BBC, National Grid Wireless, BSkyB, ITV und Channel4 betrieben. Die Partner haben sich nach Angaben des Magazins deutlich gegen die Pläne ausgesprochen.
ITV kämpft mit stark sinkenden Werbeeinnahmen und zuletzt schwachen Einschaltquoten. Am Dienstag war der bisherige ITV-Chef Charles Allen zurückgetreten (SAT+KABEL berichtete), am Mittwoch verkündete die Privatsendergruppe einen auf 1,08 Milliarden britische Pfund gestiegenen Halbjahresumsatz und einen Gewinn von 173 Millionen Britischen Pfund vor Steuern nach 154 Millionen im Vorjahreszeitraum. Die Werberlöse beim Flaggschiff-Sender ITV1 sanken allerdings um acht Prozent.
Quelle : www.satundkabel.de
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Wie krank sind die eigentlich ??? (http://www.cheesebuerger.de/images/smilie/ekelig/g014.gif)
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Grundvoraussetzungen für derlei Einschränkungen sind wohl eine (Grund-)Verschlüsselung und / oder "zertifizierte" Empfänger. Prinzipiell wäre dann sogar jedes Überspringen von Werbung zu verbieten...
Kann also sehr wohl sein, dass unsere Proll-TV-Sender zukünftig Ähnliches versuchen werden.
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Und wie so oft wird nicht die Ursache bekämpft(schlechtes Programm?), sondern die Auswirkung...