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PC-Ecke => # Virtualisierung / PC-Emulation => Thema gestartet von: SiLæncer am 12 Juli, 2006, 18:58

Titel: Microsofts Virtual PC / XP-Modus von Windows 7
Beitrag von: SiLæncer am 12 Juli, 2006, 18:58
Kostenlose Virtualisierungs-Software für Windows 2000 und XP

Mit sofortiger Wirkung gibt Microsoft die bislang kostenpflichtige Virtualisierungs-Software Virtual PC 2004 gratis ab. Das Programm erlaubt die Einrichtung mehrerer virtueller PCs auf einem Windows-Rechner, um so auf einem PC verschiedene Betriebssysteme parallel einzusetzen. Das kostenlose Virtual PC 2004 enthält bereits das Service Pack 1.

Virtual PC 2004 arbeitet auf Systemen mit Windows 2000, XP Professional oder XP Tablet PC Edition. Als Gastbetriebssysteme unterstützt Microsoft MS-DOS 6.22, Windows 95, 98, 98 Second Edition, Millennium, NT Workstation 4.0 mit Service Pack 6 oder höher, 2000, XP Home und Professional Edition, OS/2 Warp Version 4 mit Fix Pack 15 sowie OS/2 Warp Convenience Pack 1 und 2.

Microsoft hat das Produkt Virtual PC durch den Aufkauf des Software-Herstellers Connectix erworben. Als die Software noch von Connectix angeboten wurde, gehörte eine offizielle Unterstützung für Linux, BSD Unix, NetWare und Solaris als Gast-Betriebssystem zum Leistungsumfang, was nun fehlt. Allerdings sollen sich auch diese Betriebssysteme auf Virtual PC 2004 nutzen lassen, nur bietet Redmond hierfür keinen Support an.

Microsoft stellt Virtual PC 2004 für Windows 2000, XP Professional und die XP Tablet PC Edition ab sofort im Paket mit dem Service Pack 1 kostenlos unter anderem in deutscher Sprache zum Download bereit.

http://www.microsoft.com/windows/virtualpc/default.mspx (http://www.microsoft.com/windows/virtualpc/default.mspx)

Quelle : www.golem.de
Titel: Microsoft startet Beta-Test von Virtual PC 2007
Beitrag von: SiLæncer am 12 Oktober, 2006, 17:39
Inhaber einer Windows Live ID oder eines Passport-Kontos können sich bei Windows Connect für den Beta-Test der Virtualisierungslösung Virtual PC 2007 bewerben.

Microsofts PC-Emulator soll in der neuen Version die in den Prozessoren von AMD und Intel enthaltenen Virtualisierungshilfen Pacifica respektive Vanderpool unterstützen – wie es die Konkurrenzprodukte von VMware und Parallels schon länger tun. Ferner akzeptiert Virtual PC 2007 nun Windows Vista als Wirts- und Gastbetriebssystem. Die 64-Bit-Editionen von Windows eignen sich jedoch nur als Wirtsbetriebssystem. ISO-Images dürfen angeblich nun größer als 2,2 GByte sein. Auf Laptops soll die Software besser mit Energiesparfunktionen umgehen können.

Beobachter gehen von einem Erscheinungstermin von Virtual PC 2007 im ersten Quartal 2007 an. Virtual PC 2004 SP1 läuft nicht unter und mit Windows Vista, daran will Microsoft offenbar auch nichts ändern.

Den Plan, eine spezielle Express-Version von Virtual PC in Windows Vista zu integrieren, ließ Microsoft mit der Freigabe von Virtual PC 2004 Mitte Juli fallen. Schon damals kündigte das Unternehmen an, dass auch Virtual PC 2007 kostenlos zu bekommen sein werde.

Nutzer der Enterprise-Version von Windows Vista dürfen übrigens mit einer Lizenz das Betriebssystem nicht nur als Wirtssystem einsetzen, sondern zugleich bis zu vier Kopien in virtuellen Maschinen.

Quelle und Links : http://www.heise.de/newsticker/meldung/79393
Titel: Microsoft verteilt kostenlose virtuelle Festplatte mit XP und IE 6
Beitrag von: SiLæncer am 01 Dezember, 2006, 14:28
(http://www.heise.de/bilder/81871/0/0)

Weil der Internet Explorer 7 unter Windows XP offiziell nicht gleichzeitig mit dem Vorgänger Internet Explorer 6 läuft, stellt das IE-Team von Microsoft für Entwickler eine virtuelle Festplatte zum kostenlosen Download zur Verfügung. Diese kann man in eine Maschine des ebenfalls kostenlos herunterladbaren PC-Emulators Virtual PC 2004 einhängen.

Auf der virtuellen Platte vorinstalliert ist ein englischsprachiges Windows XP mit Service Pack 2 inklusive Internet Explorer 6, das bereits aktiviert ist. Vorinstalliert sind das Internet Explorer 7 Readiness Toolkit sowie die .NET-Frameworks 1.1 und 2.0.

Voraussetzung für den knapp 500 MByte großen Download ist eine WGA-Prüfung. Die virtuelle Maschine darf ohne zusätzliche Windows-Lizenz betrieben werden und läuft bis zum 1. April 2007. Microsoft empfiehlt dringend, vor Ablauf der Frist alle wichtigen Daten daraus zu retten.
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Virtual PC 2004 läuft unter Windows XP, aber offiziell nicht unter Vista. Der Nachfolger Virtual PC 2007 befindet sich derzeit noch in der Beta-Phase.

Quelle und Links : http://www.heise.de/newsticker/meldung/81871
Titel: Virtual PC 2007 als Release Candidate
Beitrag von: SiLæncer am 03 Januar, 2007, 11:17
Software bleibt weiterhin kostenlos

Microsoft hat einen Release Candidate der Virtualisierungssoftware Virtual PC 2007 veröffentlicht, die einige Probleme der Beta-Version korrigiert. Virtual PC 2007 soll auch nach der Fertigstellung kostenlos bleiben.
Der Release Candidate unterstützt nun auch PXE um virtuelle Maschinen über ein Netzwerk zu booten und behebt Tastatur- und Leistungsprobleme, die beim Einsatz auf Notebooks auftraten. Zudem unterstützt die Funktion für virtuelle Netzwerke jetzt auch wieder WLAN-Karten und Vista soll sich nun auch von DVDs aus installieren lassen.

Bereits seit der Beta-Version unterstützt Virtual PC die Hardware-Virtualisierung auf Basis von AMD-V bzw. Intel VT, für eine höhere Leistung und Stabilität. Virtual PC läuft zwar auch auf den 64-Bit-Editionen von Windows, unterstützt aber nur 32-Bit-Gäste. Bei der Vista-Installation in einer virtuellen Maschine müssen Anwender auf die neue Oberfläche Aero Glass verzichten und sich mit Aero Basic begnügen. Zudem funktionieren die Home-Editionen von Vista und XP nicht als Hostsysteme, Vista Home zusätzlich nicht als Gast.

Auch nach Erscheinen der fertigen Version soll Virtual PC 2007 kostenlos bleiben. Darüber hinaus wird die Software direkt in Windows Vista Enterprise enthalten sein.

Um den Release Candidate von Virtual PC 2007 herunterladen zu können, wird ein Passport-Zugang benötigt. Dann muss man sich bei den verfügbaren "Connections" für das Virtual-PC-Betaprogramm eintragen.

Quelle und Links : http://www.golem.de/0701/49701.html
Titel: Microsofts Virtual PC 2007 ist fertig
Beitrag von: SiLæncer am 20 Februar, 2007, 09:16
Anfang Januar erst gabs den Release-Kandidaten, nun ist Virtual PC 2007 fertig: Microsofts Virtualisierungslösung gibt es neben der englischsprachigen Variante auch auf Deutsch, Französich, Italienisch, Spanisch und Japanisch zum Download. Microsoft gibt Virtual PC 2007 wie die Vorgängerversion kostenlos ab. Die Software bietet auf einem System voneinander unabhängige virtuelle Maschinen, die komplette PCs emulieren und in denen beliebige andere Betriebssysteme als Gast laufen können. Microsoft tritt mit diesem Produkt in einem recht unübersichtlichen Markt vor allem gegen Lösungen wie VMware oder den Hypervisor Xen an.

Virtual PC 2007 unterstützt als Wirtssystem Windows Vista Business, Windows Vista Enterprise, Windows Vista Ultimate, Windows Server 2003, Windows XP Professional und Windows XP Tablet PC Edition; auch auf den jeweiligen 64-Bit-Varianten lässt sich Virtual PC 2007 einsetzen. Als Gastsystem kommen diverse Betriebssysteme in Frage, offiziell unterstützt Microsoft Windows 98, SE, ME sowie Windows 2000 und XP Home/Professional, darüber hinaus die auch als Wirtssystem tauglichen Vista-Ausgaben. Auch OS/2 lässt sich mit Microsoft-Support als Gastsystem für Virtual PC 2007 nutzen. Der Konzern weist darauf hin, dass so gut wie alle x86-Betriebssysteme unter Virtual PC 2007 laufen sollten, anders als die explizit von Microsoft erwähnten werden sie aber nicht offiziell unterstützt.

Neben der Unterstützung von Vista und 64-Bit-Systemen ist die größte Neuerung in Virtual PC 2007, dass die von AMD (AMD-V beziehungsweise Pacifica/Presidio, Secure Virtual Machine/SVM) und Intel (VT, Vanderpool Technology) in ihre Prozessoren eingebauten Virtualisierungstechniken genutzt werden; dies ermöglicht eine einfachere und performantere Virtualisierung als bei alleiniger Emulation durch die Virtualisierungssoftware. Auch lässt sich das Gastbetriebssystem in einer virtuellen Maschine übers Netzwerk installieren: Der virtuelle Netzwerkadapter unterstützt das Preboot Execution Environment (PXE), ein Verfahren, der Computern das Booten übers Netzwerk ermöglicht.

http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&FamilyID=04d26402-3199-48a3-afa2-2dc0b40a73b6

Quelle : www.heise.de
Titel: Microsoft nennt erste Details zum XP-Modus von Windows 7
Beitrag von: SiLæncer am 29 April, 2009, 12:53
Microsoft will für Windows 7 einen erweiterten Kompatibilitätsmodus bieten: den XP-Modus (XPM). Dabei handelt es sich letztlich um einen "virtuelle Maschine" (VM), in der Windows XP mit SP3 bereits vorinstalliert ist. Als Virtualisierungslösung kommt dabei laut Microsoft der hauseigene "Virtual PC" zum Einsatz, allerdings offenbar in modifizierter Form: Voraussetzung für den XPM ist, dass im PC ein Prozessor mit Intel-VT oder AMD-V steckt. Virtual PC 2007 läuft auch ohne diese Hardware-Virtualisierungstechniken.

Der XPM wird bei Windows 7 nicht mitgeliefert. Stattdessen steht das Paket als separater Download zur Verfügung. Laufen soll der XPM nur unter Windows 7 Professional, Enterprise und Ultimate (jeweils 32- und 64-Bit). Ob damit gemeint ist, dass die Installation unter den Home-Versionen verweigert wird, ist bislang unklar. Virtual PC 2007 läuft offiziell ebenfalls nicht unter den Home-Versionen, beschwert sich jedoch bei der Installation auf einem solchen System lediglich einmal und läuft dann trotzdem problemlos.

In der XPM-VM sollen sich fast alle Anwendungen installieren lassen, die auch unter XP laufen, Ausnahmen sind in der im Vergleich zu einem echten PC mitunter mageren Hardware-Ausstattung geschuldet. So laufen etwa viele Spiele mangels 3D-Unterstützung nicht – einer der Gründe dafür, warum Microsoft den XPM für die Home-Versionen gar nicht erst anbietet.

Das XP des XPM wird mit aktiver Firewall geliefert, auch die Windows-Update-Funktion ist aktiv. Nach derzeitiger Planung will Microsoft XP noch bis 2014 mit den wichtigen Sicherheitspatches kostenlos versorgen. Wie es danach mit XP und dem XPM weitergeht, ist derzeit nicht bekannt. Ein Virenscanner oder eine Antispyware fehlen dem XP des XPM, Microsoft empfiehlt, beides nachzurüsten – oder noch besser auf Anwendungen umzusteigen, die auch ohne XPM unter Windows 7 laufen.

Der eigentliche Clou am XPM: Die XP-Anwendungen tauchen nach der Installation in der Virtuellen Maschine auch im Startmenü von Windows 7 auf, von wo aus sie sich wie gewohnt starten lassen. Sie sollen sich auch wie alle anderen Anwendungen in der Taskleiste verankern lassen. Dass beim Programmaufruf unter der Haube zuerst eine VM gestartet wird, soll der Anwender gar nicht mitbekommen. Von der VM ist nur das Programmfenster der Anwendung selbst zu sehen, das dadurch auf dem Desktop von Windows 7 erscheint. Bei anderen Virtualisierungslösungen heißt so eine Funktion "Unity" (VMware Workstation) oder "nahtloser Modus" (Virtual Box).

Gedacht ist der XPM vor allem für kleine Unternehmen, denen so der Umstieg auf Windows 7 leichter gelingen soll. Für Großunternehmen, die den XPM nicht nur auf einzelnen PCs nutzen wollen, stellt Microsoft zusätzlich Microsoft Enterprise Desktop Virtualization (MED-V) in Version 2.0 bereit. Diese Management-Software soll 90 Tage nach der Fertigstellung von Windows 7 ebenfalls fertiggestellt sein.

Ab dem 30. April will Microsoft eine Beta-Version des XPM bereitstellen, wobei unklar ist, ob öffentlich oder nur für MSDN- und Technet-Abonnenten. Letztere sollen ab dem gleichen Tag den Release Candidate von Windows 7 herunterladen können, öffentlich zum Download wird der RC erst am 5. Mai stehen. Allerdings meint Microsoft bei solchen Terminen stets Redmond-Zeit. Sollten die Microsoft-Mitarbeiter die Download-Seiten also erst kurz vor ihrem Feierabend freischalten, würde das bedeuten, dass man hierzulande mit dem Download erst am nachfolgenden Morgen beginnen kann.

Quelle : www.heise.de
Titel: Re: M$ Windows 7
Beitrag von: mtron am 30 April, 2009, 14:06
Naja, ich weiss nicht genau wie die umsetzung des xp modus funktioniert. Ich hab gelesen dass es nur eine virtuelle maschine ist, also denke ich nicht dass man in der VM hardware betreiben kann, die das Hostsystem nicht erkennt / ansprechen kann.

Aber vielleicht kann mich jemand eines besseren belehren?


Titel: Re: M$ Windows 7
Beitrag von: berti am 30 April, 2009, 14:57
Bin zu faul zum übersetzen, daher in englisch

von der seite desktop-virtualization.com :

Zitat
Many of us have heard about hardware virtualization, but as far as I can see there is still a lot of confusion around this term and surrounding technologies, so today I've decided to give a really quick intro. Some time in the future, I'll probably cover this topic in detail.
What is hardware virtualization?

First of all, let's agree - in most conversations, when people say hardware virtualization, they really mean hardware assisted virtualization. If you learn to use the correct (latter) form of this term, it will immediately start making more sense.

Hardware assisted virtualization is a common name for two independent but very similar technologies by Intel and AMD which are aimed to improve the processor performance for common virtualization challenges like translating instructions and memory addresses.

AMD virtualization is called AMD-V, and Intel virtualization is known as Intel VT or IVT.

Here's what AMD has to say about it's AMD-V technology:

    AMD-V™ technology enables processor-optimized virtualization, for a more efficient implementation of virtualization environments that can help you to support more users, more transactions and more resource intensive applications in a virtual environment.

And that's what Intel says on the official Intel VT page:

    With support from the processor, chipset, BIOS, and enabling software, Intel VT improves traditional software-based virtualization. Taking advantage of offloading workloads to system hardware, these integrated features enable virtualization software to provide more streamlined software stacks and "near native" performance characteristics.

Essentially, hardware assisted virtualization means that processors which support it will be more optimized for managing virtual environments, but only if you run a virtualization software which supports such a hardware assistance.
Common myths and confusions about hardware virtualization

There's a number of ways people misunderstand the technologies behind hardware assisted virtualization, and I'd like to list just a few of the really common ones.
Misunderstanding #1: full virtualization capability built into hardware

People think: Hardware virtualization means your PC has a full virtualization capability built into hardware - you can install a few operating systems and run them in parallel with a special switch on the PC case or a special key on the keyboard for switching between them.

In reality: While it seems like PC-based desktop virtualization technologies head this way, hardware assisted virtualization is not quite there yet. You don't have a special button on your PC case for switching VMs, and there isn't a key on your keyboard to do it neither. Most importantly, any kind of virtualization is only possible with the help of hypervisor - a virtualization software which will assist you in creating and managing VMs.
Misunderstanding #2: incredible performance boost with hardware virtualization

People think: Hardware virtualization means your virtual machines will run in parallel at the native speed of your CPUs, so if you have 3 VMs running on a 3Ghz system, each one of them will be working at full 3Ghz speed thanks to AMD-V or Intel VT.

In reality: even with hardware assisted virtualization, your VMs will still be sharing the computational power of your CPUs. So if your CPU is capable of 3Ghz, that's all your VMs will have access to. It will be up to you to specify how exactly the CPU resources will be shared between VMs through the software (different software solutions offer you various flexibility at this level).

I sense that the common misunderstanding here is that hardware virtualization is a technology similar to multi-core support, which somehow makes one advanced CPU perform as good as 2 or 4 regular ones. This is not the case.

Hardware assisted virtualization optimizes a subset of processor's functionality, so it makes sense to use it with appropriate software for virtualizing environments, but apart from this a CPU with AMD-V or Intel VT support is still a standard processor which will obey all the common laws of its design features - you will not get more cores or threads than your CPU already has.
Misunderstanding #3: an improvement for every virtualization solution

People think: Every virtualization solution available on the market will benefit from hardware assisted virtualization.

In reality: there's quite a few solutions which do not use hardware assistance for their virtualization, and therefore won't really benefit if your CPUs support it. To a surprise of many, the reason such solutions don't support hardware virtualization is not because they lag behind the rest of the crowd in accepting and supporting new technologies: they simply want to stay flexible and not limit their deployment to the most recent systems.

Bochs and Sun's VirtualBox are two good examples of a different approach to virtualization - the binary translation. What this means is that they fully emulate and implement all the x86 instructions in their software, using only standard instructions. While their performance would probably benefit from hardware assisted virtualization support, these solutions enjoy a far better flexibility as they don't require you to have AMD-V or Intel VT support in order to run. In fact, Bochs doesn't even need you to have an x86 hardware to run and successfully emulate x86 virtual machines! Sure, it can be slow - but that's to do with the hardware you're using - so if you have fast enough CPUs, you will even be able to run Windows on SPARC system.

Titel: Re: M$ Windows 7
Beitrag von: mtron am 30 April, 2009, 15:08
bez Virtualisierung: ich sehe bei dem Quote jetzt aber keinen bezug auf unsere vorherige diskussion, bez betreiben von hardware die das hostsystem nicht unterstützt. Falls dazu noch was findest immer her damit. Bin schon neugierig wie sowas funktioniert.

bez benchmarks: klar, das sowas auch nur propaganda ist, sollte dem mündigen leser aber auch m.e. klar sein.

Benchmarks mit einem pre-final sind so aussagekräftig wie Zufallszahlen.

Nur in dem Thread stand schon so viel Marketing bla,bla dass auch was kritisches angebracht ist ;)
Titel: Re: M$ Windows 7
Beitrag von: berti am 30 April, 2009, 15:43
bez Virtualisierung: ich sehe bei dem Quote jetzt aber keinen bezug auf unsere vorherige diskussion, bez betreiben von hardware die das hostsystem nicht unterstützt.
nee, ist schon klar, so richtig aussagekräftig ist das quote in der laufenden diskussion nicht, das war eher für die anderen mitleser gedacht, damit die einen kleineren überblick bekommen.S
Hab schon ne mail an die MS-entwickler losgelassen, um da bessere einzelheiten zu erhalten.
Eine erste antwort war die, das die VM durchs betriebssystem (hier Win7) getunnelt wird und damit direkten zugriff auf die Hardware erhält. Kann mir das zwar nicht so richtig vorstellen, wie das funktionieren soll, andererseits: hier hat es mit schräger hardware geklappt. So wie ich das verstanden hab, läuft die VM unabhängig vom betriebssystem, lediglich die oberfläche ist in win7 eingebunden. Hab die erleuterungen aber nicht ganz verstanden, versuch derzeit ne einfachere erklärung zu bekommen.

Zitat
Nur in dem Thread stand schon so viel Marketing bla,bla dass auch was kritisches angebracht ist ;)
 Wie ? Nee, das ist alles die reinste wahrheit ;D ;D Spass beiseite, was kritisches ist nicht schlecht, ist sogar sinnvoll.  Nur werden momentan sehr viele derartige Tests im netz verbreitet,  da war es mal an der zeit, zu diesen ganzen tests was relativierndes zu schreiben. Diese ganze testerei stösst mir immer wieder sauer auf, ebenso das protzen mit irgendwelchen benchmarkzahlen.

[ot]Ist genau das gleiche, wenn immer wieder leute linux, OSx und windows miteinander vergleichen, das kann nix gutes bringen. OK, Osx und linux, das sind schon entfernte verwandte, aber linux und windows? nee, danke. Das sind vergleiche wie äpfel und birnen. Gleich ist bei beiden nur, das beide systeme nicht ausgereift sind ;D
[/ot]
Titel: Re: M$ Windows 7
Beitrag von: Theos am 30 April, 2009, 15:53
Hab schon ne mail an die MS-entwickler losgelassen, um da bessere einzelheiten zu erhalten.
Eine erste antwort war die, das die VM durchs betriebssystem (hier Win7) getunnelt wird und damit direkten zugriff auf die Hardware erhält. Kann mir das zwar nicht so richtig vorstellen, wie das funktionieren soll, andererseits: hier hat es mit schräger hardware geklappt. So wie ich das verstanden hab, läuft die VM unabhängig vom betriebssystem, lediglich die oberfläche ist in win7 eingebunden. Hab die erleuterungen aber nicht ganz verstanden, versuch derzeit ne einfachere erklärung zu bekommen.
was für ein system hast du denn?
bei intel q45 boards gibt es auch schon IO virtualisierung, d.h. da kann die vm direkten(und exklusiven) zugriff auf einzelne systemkomponenten(z.b. pci-karten) verlangen.
ich glaube das ist aber nur bei business boards der oberklasse vorgesehen(eben z.b. Q45)

(AMD hat auch etwas verlgeichbares, nur weis ich da nicht die genauen bezeichnungen)

[ot]Ist genau das gleiche, wenn immer wieder leute linux, OSx und windows miteinander vergleichen, das kann nix gutes bringen. OK, Osx und linux, das sind schon entfernte verwandte, aber linux und windows? nee, danke. Das sind vergleiche wie äpfel und birnen. Gleich ist bei beiden nur, das beide systeme nicht ausgereift sind ;D[/ot]
osx ist ein bsd-derivat, nicht linux :P
Titel: Re: M$ Windows 7
Beitrag von: mtron am 30 April, 2009, 16:07
danke syrabert & Theos.

Scheint ja eine interessante Lösung zu sein um betagte Hardware notfalls weiterbetreiben zu können. Falls eine solche tunnelung mit beliebiger hardware funzt wäre das wahrscheinlich eine ziemlich gute Argumentation zum update  ;)

@ syra: thx für die infos die hier immer wieder postest, auch als nicht Winsowsnutzer immer wieder interessant.

achja: eine weitere position zur quantensprung- geschichte:
Zitat
Beim hypothetischen Zustandsübergang von Quanten von einem Zustand in einen anderen handelt es sich um einen angenommenen Vorgang im Mikrokosmos, also einen sehr kleinen Vorgang. Außerhalb der Physik wird der Begriff „Quantensprung“ umgangssprachlich jedoch mitunter gegenteilig und fälschlicherweise für einen großen Fortschritt verwendet.
Titel: Re: M$ Windows 7
Beitrag von: Theos am 30 April, 2009, 16:51
aber zurück zum thema: Hab das wegen der laufenden arbeit aus dem auge verloren aber bastelt die pinguin-fraktion nicht auch an solchen dingen ?
Glaube, das war suse oder Xen/sun, die da stark dran basteln.
ich glaub bei linux ist das weniger ein thema, da dort i.d.R der quellcode vorhanden ist.
sollte eine firma umbedingt eine bestimmte version einer software benötigen, kann sie ein softwareteam zur wartung bitten. das kostet halt einiges, aber ist möglich.
bei windows ginge das nur von microsoft aus, und die machen das wohl wenn überhaupt nur bei sehr großen volumen.

xen funktioniert etwas anders, das wäre glaub ich mit hyper-v eher zu vergleichen, die VM läuft da direkt auf der hardware.
Titel: Re: M$ Windows 7
Beitrag von: berti am 30 April, 2009, 17:17
@theos:  nee, das ist ein einfaches system, also  ohne io virtualizierung.
Bei den "grossen" Intelboard hätte mich das ja nicht gewundert, nur wie die lösung bei nen "einfachen" Board  realisiert wurde, das interresiert dann doch den bastler in mir.
Titel: Re: M$ Windows 7
Beitrag von: Theos am 30 April, 2009, 17:20
@theos:  nee, das ist ein einfaches system, also  ohne io virtualizierung.
Bei den "grossen" Intelboard hätte mich das ja nicht gewundert, nur wie die lösung bei nen "einfachen" Board  realisiert wurde, das interresiert dann doch den bastler in mir.
wenn das betriebssystem mitspielt ist alles möglich.
mit IO-virt. geht es halt auch ohne dessen wissen/erlaubnis.
Titel: Windows 7: Neuer XP-Modus ab sofort verfügbar
Beitrag von: SiLæncer am 06 Mai, 2009, 12:26
Microsoft hat mit etwas Verspätung den neuen "XP Modus" für Windows 7 in Form einer Betaversion verfügbar gemacht. Er soll den Betrieb von XP-Anwendungen in einer Virtuellen Maschine ermöglichen, was vor allem kleinen Unternehmen hilft.

Der XP Modus schafft eine virtuelle Umgebung auf Basis von Virtual PC, Microsofts Virtualisierungstechnologie für Client-Betriebssysteme. Darin läuft eine vorab aktivierte voll lizenzierte Version von Windows XP mit Service Pack 3. Künftig soll der XP Modus auch auf neuen PCs mitgeliefert werden und steht mit der finalen Ausgabe von Windows 7 den Nutzern der Varianten Professional, Enterprise und Ultimate zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Wer den XP Modus einsetzen will, muss allerdings beachten, dass dazu prozessorseitige Unterstützung für Virtualisierung vorhanden sein muss, was nicht bei allen CPUs gewährleistet ist. Microsoft hat deshalb ausführliche Informationen veröffentlicht, mit denen der Anwender feststellen kann, ob sein Prozessor über die entsprechenden Technologien verfügt.

Der Konzern verweist dabei auch auf Tools von AMD und Intel, mit denen sich taugliche CPUs identifizieren lassen. Gleichermaßen informiert Microsoft auch, wie die Hardware-Virtualisierung im BIOS eingeschaltet werden kann, wenn sie denn vorhanden ist.

Mit dem XP Modus für Windows 7 lassen sich virtualisierte Anwendungen direkt vom Desktop über Verknüpfungen starten. Sie werden dann in einem ganz normalen Fenster von Windows 7 angezeigt und nicht etwa in einer im Fenster laufenden virtuellen Maschine.

Da der XP Modus die virtuelle Maschine mit XP nicht vollständig vom Host-Betriebssystem abschottet, muss das ältere Betriebssystem dennoch in vollem Umfang vor möglichen Sicherheitsrisiken geschützt werden. Ein Antivirus-Programm und weitere Schutzmaßnahmen sind also nicht nur für Windows 7 selbst notwendig, sondern auch für das virtuelle Windows XP.

Aus diesem Grund ist der XP Modus wirklich nur für kleine Unternehmen und erfahrene Privatanwender geeignet. Unternehmen sollten sich nicht auf die Lösung verlassen, sondern laut Microsoft lieber auf die speziell für ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Produkte App-V und Med-V zurück greifen.

Weitere Informationen:

    * Hardware-Anforderungen (http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/support/requirements.aspx)
    * BIOS-Konfiguration (http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/support/configure-bios.aspx)
    * Häufig gestellte Fragen (http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/support/faq.aspx)


Download:

    * Windows Virtual PC Beta (http://winfuture.de/downloadvorschalt,2378.html) (4,9 Mb, 32 Bit)
    * Windows XP Modus Beta (http://winfuture.de/downloadvorschalt,2379.html) (446 Mb, 32 Bit)

    * Windows Virtual PC Beta (http://winfuture.de/downloadvorschalt,2380.html) (5,7 Mb, 64 Bit)
    * Windows XP Modus Beta (http://winfuture.de/downloadvorschalt,2381.html) (446 Mb, 64 Bit)

Quelle : http://winfuture.de
Titel: Windows 7: Parallels plant Alternative zum XP Modus
Beitrag von: SiLæncer am 06 Mai, 2009, 17:05
Der Softwarehersteller Parallels entwickelt derzeit eine neue Virtualisierungslösung, mit der Anwender Windows XP-Programme problemlos unter Windows 7 einsetzen können sollen. Das Produkt soll offenbar direkt mit Microsofts XP Modus für Windows 7 konkurrieren.

Parallels lädt alle interessierten Anwender ein, sich für das Beta-Programm der Software anzumelden. Noch nennt das Unternehmen aber keine ausführlichen Details und auch keinen Namen oder einen Einführungstermin. Wahrscheinlich soll das Produkt aber rechtzeitig zum Erscheinen der finalen Ausgabe von Windows 7 fertig werden.

Parallels nutzt angeblich für die neue Software seinen höchst leistungsfähigen Hypervisor sowie eine Reihe anderer Technologien, um so den parallelen Betrieb mehrerer Betriebssysteme und ihrer Anwendungen zu ermöglichen. Einige davon kommen schon jetzt bei Parallels Desktop for Mac zum Einsatz, mit dem sich Windows-Anwendungen auf Apples Mac OS X ausführen lassen.

Das Unternehmen will bei dem neuen Tool auch seinen Parallels Transporter einsetzen, mit dem man einen echten PC zu einer virtuellen Maschine migrieren lassen kann, wobei Anwendungen und Daten erhalten bleiben. Außerdem soll 3D-Grafikunterstützung mit ausreichender Leistung geboten werden.

Damit würde sich die Software entscheidend vom auf Virtual PC basierenden XP Modus für Windows 7 unterscheiden. Dessen 3D-Fähigkeiten fallen eher dürftig aus, schließlich soll die Software vor allem dem Betrieb von älteren Büroanwendungen dienen.

Quelle : http://winfuture.de
Titel: Windows Virtual PC - alle Details und Tipps & Tricks
Beitrag von: SiLæncer am 12 Mai, 2009, 15:58
Zeitgleich mit dem Release Candidate von Windows 7 hat Microsoft eine neue Vorabversion der Virtualisierungs-Software Virtual PC veröffentlicht. Der Clou für Windows-7-Tester: Sie erhalten Windows XP gratis als virtuellen PC. Wir stellen Ihnen den neuen Virtual PC vor und liefern Tipps und Tricks.

Virtual PC 2007 wird durch Windows Virtual PC abgelöst werden. Microsoft hat eine Beta-Version von Windows Virtual PC zeitgleich mit der Veröffentlichung des Release Candidate von Windows 7 zum Testen freigegeben.

(http://images.pcwelt.de/images/pcwelt/bdb/2021136/800x.jpg)

Vorerst ist Windows Virtual PC nur für Windows 7 verfügbar. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass die finale Version auch mindestens für Windows Vista geeignet sein wird. Das Microsoft Windows Virtual PC vorerst nur unter Windows 7 testen lässt, hat einen guten Grund: Windows-7-Tester sollen die Möglichkeit erhalten, die neue Funktion "XP Mode" (kurz "XPM") zu testen.

XPM: Darum bietet Microsoft den XP-Modus an

Windows XP spielt immernoch eine derart große Rolle, dass sich viele Unternehmen, nicht davon trennen wollen. Oft ist bei Unternehmen noch Software im Einsatz, die speziell für Windows XP entwickelt wurde. Der Aufwand, diese Sofware für Windows 7 kompatibel zu machen, könnte viel zu hoch sein. Noch schlimmer: Dar Windows XP über acht Jahre auf dem Markt ist, könnte es auch sein, dass der Quellcode der für XP optimierten Software gar nicht mehr existiert. In solchen Fällen wäre also sogar eine völlig Neuentwicklung der Software notwendig, falls sich ein Unternehmen entscheiden sollte, Windows XP durch ein aktuelleres Betriebssystem abzulösen.

Für dieses Problem liefert Microsoft mit dem "XP Mode" (XPM) in Windows 7 eine Lösung. Käufer von Windows 7 Professional, Windows 7 Ultimate und Windows 7 Enterprise erwerben nicht nur eine Windows-7-Lizenz, sondern erhalten zugleich auch eine Lizenz für Windows XP. Diese Lizenz erlaubt es Ihnen, innerhalb von Windows 7 eine virtuelle Maschine von Windows XP zu betreiben.

Diese virtuelle XP-Maschine müssen die Anwender nicht einmal selbst aufsetzen. Microsoft wird Windows XP als virtuelle Maschine zum Download anbieten. "XPM" soll zeitgleich mit Windows 7 erscheinen.Mit dem Erscheinen von Windows 7 RC hat Microsoft sowohl eine Vorabversion von Windows Virtual PC zum Download freigegeben, als auch eine Vorabversion von XPM.

Das ist neu: Virtual PC 2007 vs. Windows Virtual PC

Im Vergleich zu Virtual PC 2007 verfügt Windows Virtual PC über einige neue und überaus interessante Funktionen. So ist es beispielsweise möglich, Windows-XP-Applikationen innerhalb von Windows Virtual PC ablaufen zu lassen, ohne dass der Anwender dabei einen Unterschied zu herkömmlich ablaufenden Applikationen bemerkt. Die betreffende Applikation präsentiert sich wie gewohnt in einem Fenster, wobei ihr Programmcode tatsächlich aber innerhalb einer virtuellen Maschine abläuft und dadurch vollkommen vom Host-Betriebssystem abgeschottet ist. Diese Funktion bleibt allerdings Windows-7-Systemen vorbehalten. Doch dazu später mehr.

Aber auch in vielen weiteren Punkten hat Microsoft Windows Virtual PC im Vergleich zu Virtual PC 2007 verbessert. Dazu zählt beispielsweise die USB-Unterstützung. So kann beispielsweise ein am Host-System angeschlossener USB-Stick oder USB-Drucker auch innerhalb des Gast-Betriebssystems genutzt werden.

Weitere Verbesserungen:

* Die Performance und Stabilität wurde massiv erhöht, wenn verschiedene virtuelle Maschinen können gleichzeitig ablaufen. Dafür läuft jede virtuelle Maschine in einem eigenen Thread.
* Der virtuelle Rechner darf eine maximale Auflösung von bis zu 2048 x 1920 Pixel (bisher: 1600 x 1200 Pixel) nutzen
* Gast- und Gastgeber-System teilen sich automatisch die Zwischenablage.
* Druck-Signale werden automatisch aus der virtuellen Maschine auf das Gastgeber-System umgeleitet.
* Der virtuelle Rechner erkennt am Host-System eingelegte Speicherkarten.
* Windows Virtual PC verfügt nicht mehr über eine eigene Oberfläche, sondern ist in Windows Explorer integriert.

Die wichtigste System-Voraussetzung für Windows Virtual PC

Bevor Sie Windows Virtual PC auf einem Rechner installieren können, auf dem bereits das kostenlos erhältliche und bis März 2010 nutzbare Windows 7 RC installiert, muss eine wesentliche Voraussetzung erfüllt sein:

Der Prozessor, der in Ihrem Rechner steckt, muss entweder Intels Virtualisierungs-Technologie (kurz: Intel VT) oder AMD-V unterstützen. Die Chancen, dass Sie über einen Prozessor mit Intel-VT- bzw. AMD-V-unterstützung verfügen (und Sie es nicht einmal wissen) stehen gut. Beide CPU-Hersteller liefern die meisten CPUs bereits seit mindestens 3 Jahren mit der Unterstützung für die Virtualisierungstechnologie aus. Allerdings ist eine aktuelle CPU noch lange keine Garantie dafür, dass auch die Hardware-Virtualisierung unterstützt wird. Intels Core 2 Quad Q8400 unterstützt Intel VT beispielsweise nicht.

(http://images.pcwelt.de/images/pcwelt/bdb/2021135/800x.jpg)

Sowohl Intel als auch AMD bieten Gratis-Tools zum Download an, mit denen Sie schnell überprüfen können, ob der Prozessor in ihrem System, die Virtualisierungstechnologien unterstützt. Bei Intel trägt das Tool den Namen Intel Processor Identification Utility (http://www.intel.com/support/processors/tools/piu/) und bei AMD den Namen AMD Virtualization Compatibility Check Utility (http://support.amd.com/us/Embedded_TechDownloads/AMD-V_Hyper-V_Compatibility_Check_Utility.zip).

Beim Intel-Tool müssen Sie im zweiten Reiter "CPU-Technologien" überprüfen, ob neben "Intel(R) Virtualiserungstechnik" ein "Ja" steht.
Selbst wenn die CPU in Ihrem System Intel VT bzw. AMD-V unterstützt, kann Windwos Virtual PC trotzdem nicht seine Dienste verrichten. Der Grund: Standardmäßig sind die Hardware-Virtualisierungstechnologien der CPUs noch gar nicht auf vielen Systemen aktiviert. Hierfür müssen Sie den Rechner neu starten, in den BIOS-Einstellungen die entsprechende Option suchen und die Virtualisierungstechnologien aktivieren.
Microsoft erläutert auf dieser Seite (http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/support/configure-bios.aspx) anhand von drei Beispielsystemen (Dell, HP und Lenovo), wie Sie bei der Suche nach der passenden BIOS-Einstellung vorgehen müssen.

Windows Virtual PC und XPM: Download und Installation

Windows Virtual PC ist derzeit nur unter Windows 7 installierbar. Dabei empfiehlt Microsoft ein System mit einer 1 GHz-CPU, 2 GB Arbeitspeicher und mindestens 15 GB freier Festplattenspeicherplatz, der von den virtuellen Rechnern benötigt wird.

Auf der Download-Seite (http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/download.aspx) von Windows Virtual PC müssen Sie sich außerdem entweder für die 32-Bit- oder die 64-Bit-Fassug von Windows Virtual PC entscheiden. Beide stehen auch in deutscher Sprache zum Download bereit.

Welche Variante Sie wählen, hängt davon ab, welche Version von Windows 7 RC Sie installiert haben. Falls Sie die 32-Bit-Fassung von Windows 7 installiert haben, dann müssen Sie auch zur 32-Bit-Fassung von Windows Virtual PC greifen. Analog gilt: Wenn auf dem Rechner Windows 7 64-Bit installiert ist, dann müssen Sie Windows Virtual PC 64-Bit installieren.

Der Download von Windows Virtual PC (Beta) beträgt knapp 5 MB (http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/download.aspx)

Anschließend können Sie sich auch unter "Step 3" gleich Windows XP Mode herunterladen. Die Download-Größe hier beträgt knapp 450 MB. (http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/download.aspx)

Die Installation nimmt einige Minuten in Anspruch und es wird auch ein Neustart des Systems fällig.

Nach der Installation von Windows Virtual PC (Beta) und Windows XP Mode (XPM) finden Sie im Startmenü den Ordner "Windows Virtual PC". Über einen Klick auf den Eintrag "Virtual Windows XP" können Sie nun den virtuellen Windows-XP-Rechner (mit vorinstalliertem Service Pack 3) starten und damit den XP-Modus ausprobieren.

In dem virtuellen Rechner dürfen Sie sich nun austoben und es ist völlig abgeschottet vom dem Gastgeber-System. Im Fenster-Rahmen finden Sie die vier Menü-Punkte "Aktion", "USB", "Extras" und "Strg+Alt+Entf".

Mit "Strg+Alt+Entf" senden Sie an den virtuellen Rechner die Tastatur-Kombination und rufen damit Computer-Sperren-Dialog auf. Würden Sie Tasten-Kombination direkt auf der Tastatur eingeben, dann würde das Gastgeber-System darauf reagieren und nicht der virtuelle Rechner.

Über "Extras" gelangen Sie an die Einstellungen des virtuellen Rechners. Im laufenden Betrieb einer virtuellen Maschine haben Sie nicht allzu viele Einstellungsmöglichkeiten. Sie können aber beispielsweise unter "DVD-Laufwerk" eine ISO-Image öffnen lassen.
Über "USB" erhalten Sie den Zugriff auf die am Gastgeber-System angeschlossenen und damit auch im virtuellen Rechner verfügbaren USB-Geräte. Über "Aktion" können Sie die Vollbild-Anzeige einschalten oder den virtuellen Rechner neu starten lassen.

Windows XP Mode: Voll integriertes OS im OS

Das Arbeiten mit dem virtuellen XP via Windows Virtual PC fällt einfach: Sie können den Mauszeiger jederzeit vom Windows-7- in den Windows-XP-Bereich ziehen und dort weiterarbeiten. Obwohl dem virtuellen XP nur 256 MB Arbeitsspeicher zugewiesen werden, arbeitet es in ausreichender Geschwindigkeit.

Wollen Sie ein Dokument vom Windows 7 Rechner im virtuellen XP nutzen, dann müssen Sie den Umweg über die Zwischenablage gehen. Ein bequemeres Drag&Drop-Verfahren (also einfach das gewünschte Dokument in das Fenster des virtuellen Rechners ziehen), ist nicht möglich.
Im virtuellen Rechner können Sie aber auf die Laufwerke des Gastgeber-Systems zugreifen. Der Windows Explorer listet die Laufwerke im Bereich "Andere" auf.

Sie können jede beliebige Applikation im Windows-XP-Rechner installieren. Auf diese können Sie dann künftig über das Desktop oder das Start-Menü des virtuellen Rechners zugreifen. Wenn Sie aber eine Applikation im virtuellen Rechner installieren, dann passiert noch etwas anderes: Auf dem Gastgeber-System findet sich im Start-Menü unter "Windows Virtual PC" der Unterordner "Virtual Windows XP Anwendungen". Hier werden untereinander alle im virtuellen XP-Rechner installierten Anwendungen aufgelistet.

Statt also erst den virtuellen Rechner und dann die Applikation zu starten, können Sie die gewünschte XP-Applikation direkt über das Windows-7-Start-Menü starten. Da spart zwar nicht viel Zeit beim Starten der gewünschen XP-Applikation, hat aber den Vorteil, dass sich nicht gleich das Fenster mit dem kompletten Desktop des virtuellen Rechners öffnet, sondern nur das Fenster der XP-Applikation. Eine XP-Applikation erkennt man sofort darin, dass dem dazugehörigen Fenster die Aero-Effekte fehlen. In der Windows-7-Taskleiste präsentiert sich die XP-Anwendung auch mit dem Windows-Virtual-PC-Symbol.

Windows Virtual PC: Integration ist Trumpf

Windows Virtual PC besitzt in Windows 7 keine eigene Oberfläche, sondern ist voll im Windows Explorer integriert. Nach der Installation finden Sie im Windows Explorer den neuen Bereich "<User> > Virtuelle Computer".

In diesem Bereich können Sie bereits erstellten virtuellen Rechner verwalten, deren Einstellungen ändern oder einen neuen virtuellen Rechner erstellen.

An die Einstellungen eines virtuellen Rechners gelangen Sie am Schnellsten, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag des Rechners klicken und im Kontext-Menü "Einstellungen" auswählen (zweiter Eintrag von oben).

Dem virtuellen XP-Rechner ("Virtual Windows XP") sollten Sie bei der Gelegenheit gleich mehr Speicher zuweisen. 256 MB sind zu wenig. Erhöhen Sie den Wert lieber auf 512 MB.

Das geht allerdings nur dann, wenn Sie den virtuellen Rechner vorher ausgeschaltet haben. Standardmäßig versetzt sich der Rechner nämlich in den Ruhezustand. Um ihn auszuschalten, klicken Sie bei aktiviertem virtuellen Rechner auf den Menü-Eintrag "Strg+Alt+Entf" und wählen dann "Herunterfahren" aus.

Windows Virtual PC: Neuen virtuellen Rechner erstellen

Über den Windows Explorer (unter "<User> > Virtuelle Computer) können Sie auch jederzeit einen neuen virtuellen Rechner aufsetzen und auf diesen eine beliebige Windows- oder auch Linux-Version installieren.

Im ersten Schritt geben Sie dem virtuellen Rechner einen Namen und legen den Speicherort für die virtuelle Festplatte des Rechners fest.

Anschließend legen Sie fest, wie viel Arbeitsspeicher dem Rechner zur Verfügung stehen soll. Der maximal zur Auswahl stehende Speicher hängt vom gesamten Arbeitsspeicher Ihres Systems ab. In der Regel sind 512 MB ein guter Wert. Anschließend können Sie festlegen, ob der virtuelle Rechner die Netzwerkverbindungen des Gastgebersystems verwenden soll. Das Häkchen sollten Sie dann setzen, wenn Sie im virtuellen Rechner beispielsweise Surfen möchten.Abschließend legen Sie die virtuelle Festplatte an, indem Sie auf den Button "Erstellen" klicken.

Den so erstellten virtuellen Rechner können Sie nun einfach booten und das gewünschte Betriebssystem installieren. Dazu legen Sie einfach das Installationsmedium in Ihr CD/DVD-Laufwerk oder weisen dem virtuellen Rechner ein ISO-Abbild des Installationsmediums zu.

Windows Virtual PC: Fazit

Nach Windows 7 RC macht auch Windows Virtual PC (Beta) einen unheimlich ausgereiften Eindruck. Die Integration der Virtualisierungssoftware in das Betriebssystem hätte Microsoft nicht machen müssen. Das man diesen Schritt gegangen ist, zeugt davon, dass man sich reiflich überlegt, wie man dem Anwender am einfachsten an das Thema Virtualisierung heranführt. Damit ist die Integration von Windows Virtual PC in den Windows Explorer gut gelungen.

Schade ist nur, dass nicht alle Windows-7-Käufer ein virtuelles XP erhalten werden. Hier könnte Microsoft über den eigenen Schatten springen und allen künfitgen Windows-7-Nutzern ein virtuelles Betriebssystem zur Verfügung stellen, auf dem man sich austoben darf, ohne das Hauptsystem zuzumüllen. Auch dem Thema Sicherheit wäre dies förderlich. Aber wer weiß: Vielleicht kommt das ja auch noch.

Quelle : www.pcwelt.de
Titel: Re: M$ Windows 7
Beitrag von: Theos am 02 Juli, 2009, 17:17
An sich Schade. Ich hätte gerne die Ultimate (auch wegen XP-Emulation) und zwar einmal als 64bit und einmal als 32bit. Nun ja, muss ich die doch einzeln kaufen, aber vielleicht als Student dann ;-9
du kannst meines wissens nach den selben schlüssel auf beiden verwenden.
bei uns bekommt man auf der uni üblicherweise die business versionen.

den xp-modus halte ich für äußerst überbewertet. da kann man sich auch gleich eine vm damit selbst einrichten.
(zumal der xp-modus ja auch nur auf aktueller hardware läuft)
Titel: Re: M$ Windows 7
Beitrag von: SiLæncer am 02 Juli, 2009, 17:22
den xp-modus halte ich für äußerst überbewertet. da kann man sich auch gleich eine vm damit selbst einrichten.
(zumal der xp-modus ja auch nur auf aktueller hardware läuft)

Seh ich auch so ...dann doch lieber ne XP VM unter VirtualBox ...so hat man doch deutlich mehr Möglichkeiten ...Hardwarebeschleunigung etc...
Titel: Re: M$ Windows 7
Beitrag von: McCom am 03 Juli, 2009, 10:17
Hm, kann die Windows-eigene keine Hardwarebeschleunigung? Ich war zu faul und zu sehr im stress um mir das mit der Rc zu saugen und zu testen. Syrabert? Was sagst du dazu? Kannste da mal nen Tipp geben? Für mich wäre diese XP-Version halt was um ein paar alte Schätze noch spielen zu können. Und auf der 64bit Maschine dann die Sachen zu starten die kein 64bit können. Die echten Programme sollten ja dann doch angepasst sein/werden.

Aber der selbe schlüssel passt für beide? das ist natürlich nice. Weißt du ab wann die Unis das im Softwarepool haben werden? ca? schätzung? Denn ich bin ja auch bald wieder dt student ;-)
Titel: Microsoft veröffentlicht Release Candidate des XP-Modus für Windows 7
Beitrag von: SiLæncer am 05 August, 2009, 10:58
Die Version kommt mit einigen neuen Funktionen. Alte Programme erhalten jetzt eigene Sprunglisten. USB-Geräte erscheinen in der Windows-7-Taskleiste.

Microsoft hat den Release Candidate (RC) des XP-Mode-Add-ons für Windows 7 freigegeben (http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/download.aspx). Der Kompatibilitätsmodus besteht aus einer speziellen Version der Virtualisierungssoftware Microsoft Virtual PC und einer virtuellen Festplatte mit Windows XP. Damit kann der Anwender ein komplettes XP-Betriebssystem unter Windows 7 laufen lassen.

Der Release Candidate bietet einige neue Funktionen (http://www.microsoft.com/germany/windows/windows-7/whats-new.aspx). Programme, die im XP-Modus laufen, haben jetzt Sprunglisten wie native Windows-7-Programme. Die Sprunglisten zeigen die zuletzt geöffneten Dateien für einen schnellen Zugriff an. Damit steht diese Funktion auch für ältere Programme zur Verfügung.

Zusätzlich lassen sich USB-Geräte im XP-Modus jetzt direkt über die Taskleiste von Windows 7 ansprechen. Bei älteren Versionen von Virtual PC musste man dafür bislang ein Fenster mit dem virtuellen Desktop öffnen.

Die Laufwerke von XP Mode und Windows 7 lassen sich in der RC-Version besser trennen. In der Beta-Version konnte der Anwender noch nicht einstellen, wo unterschiedliche Kopien einer Datei gespeichert werden sollen. Durch diese Funktion werden Anwendungen im XP-Mode besser virtualisiert. Neu ist auch ein Tutorial, das über das Installationsmenü angeboten wird.

Microsoft-Mitarbeiter Brandon LeBlanc empfiehlt Anwendern in einem Blog-Eintrag, unbedingt Sicherheitssoftware wie Virenscanner auf ihrem virtuellen XP-Mode-PC zu installieren - zusätzlich zu den Sicherheitsmaßnahmen für Windows 7. Er weist auch darauf hin, dass der virtuelle PC für Arbeitsprogramme gedacht ist, für die es kein Windows-7-Update mehr geben wird. Das könnte eine Anspielung auf die fehlende Grafikbeschleunigung in Virtual PC sein. Dadurch laufen grafisch anspruchsvolle 3D-Spiele nicht in der virtuellen Umgebung.

www.zdnet.de (http://www.zdnet.de)



Zitat
Er weist auch darauf hin, dass der virtuelle PC für Arbeitsprogramme gedacht ist, für die es kein Windows-7-Update mehr geben wird. Das könnte eine Anspielung auf die fehlende Grafikbeschleunigung in Virtual PC sein. Dadurch laufen grafisch anspruchsvolle 3D-Spiele nicht in der virtuellen Umgebung.

Jo ....wer hardwarebeschleunigte Grafik und umfangreichen USB-Support haben will ...ist bei VirtualBox wie immer besser aufgehoben...dank...´Seamless Mode´ lässt sich auch dort die virtuelle Maschine komplett in den normalen Desktop integrieren ;)
Titel: Kein XP-Modus mit Sony VAIO-Laptops
Beitrag von: SiLæncer am 10 August, 2009, 14:45
Wer einen aktuellen Sony-Laptop besitzt, kann den XP-Modus einiger Varianten von Windows 7 wahrscheinlich nicht nutzen. Zwar hätten die CPUs der Geräte in vielen Fällen Unterstützung für die Hardware-Beschleunigung von Virtual Machines, doch Sony deaktiviert die entsprechenden Features ab Werk.

Der Hersteller gibt als Begründung dafür Sicherheitsgründe an, hat aber inzwischen nach einiger Kritik angekündigt, die VT-Unterstützung bei einigen Notebook-Modellen demnächst wieder nutzbar zu machen. Insgesamt sollen zehn Modell-Reihen von Sonys VAIO-Laptops betroffen sein. Dazu gehört auch die bei Firmenkunden beliebte Z-Serie, berichtet 'The Register'.

Einige Kunden hatten kürzlich harsche Kritik an Sony geübt, weil keines der aktuell angebotenen Notebook-Modelle der VAIO-Reihe die eigentlich bei den verwendeten Intel Core 2 Duo-Prozessoren vorhandene VT-Technologie unterstützt. Offenbar hat Sony diese Funktionen über das BIOS der Geräte abgeschaltet.

Bisher habe es neben Sicherheitsbedenken wegen Rootkits und ähnlicher Malware auch "kaum bis keine Anfragen von Kunden" deswegen gegeben, so ein Vertreter von Sony. Mit der Einführung des XP-Modus in Windows 7, der die Ausführung älterer Business-Anwendungen ermöglicht, hat sich dies offensichtlich geändert.

Unter anderem gab es Forderungen nach Sammelklagen oder auch einer Rückzahlung zumindest eines Teils des Kaufpreises. Hintergrund der ganzen Aufregung ist ein von einem Sony-Mitarbeiter im offiziellen Windows Team Blog veröffentlichter Beitrag, in dem die Vorzüge von Windows 7 bei der Verwendung auf Sony-Laptops gelobt werden.

Als Reaktion will Sony nun "bei ausgewählten Modellen" die VT-Funktion wieder aktivieren, doch ausgerechnet die Z-Serie wird wahrscheinlich nicht dabei sein. Bisher ist noch unklar, wann die ersten VAIO-Laptops mit VT-Support erhältlich sein sollen und welche Modelle damit daher kommen werden.

Quelle: www.winfuture.de (http://www.winfuture.de)
Titel: XP-Modus für Windows 7 ist fertig
Beitrag von: SiLæncer am 02 Oktober, 2009, 11:15
In einem Blog-Eintrag (http://windowsteamblog.com/blogs/windows7/archive/2009/10/01/coming-soon-final-release-of-windows-xp-mode.aspx) hat Microsoft-Manager Brandon LeBlanc bekannt gegeben, dass der XP-Modus für Windows 7 fertig ist (RTM, Release to manufacturing). Anwender sollen ihn am 22. Oktober in Microsofts Download-Center herunterladen können. Derzeit bietet Microsoft noch den Release Candidate an.

Der XP-Modus ist dafür gedacht, mit Windows 7 inkompatible XP-Programme über einen Virtualisierer doch nutzbar zu machen. Er besteht aus zwei Teilen. dem Virtualisierer Virtual PC und einer virtuellen Maschine (VM), in der ein Windows XP mit Service Pack 3 installiert ist. Die beiden Pakete sind zusammen rund 470 MByte groß.

Zwei Besonderheiten unterscheiden den XP-Modus von anderen PC-Virtualisierern: Zum einen legt Windows Verknüpfungen zu in der VM installierten Anwendungen im Windows-7-Startmenü ab, zum anderen ist bereits eine Lizenz für Windows XP dabei. Bei anderen Virtualisierern muss der Anwender selbst für eine zusätzliche Lizenz sorgen.

Voraussetzung für den Einsatz des XP-Modus ist ein Prozessor mit Intel-VT- oder AMD-V-Technik, was auch im BIOS des Rechners aktiviert sein muss. Microsoft gibt hierzu Hinweise. Ferner klappt die Installation nur unter Windows 7 Professional, Enterprise oder Ultimate.

Wie in anderen Blog-Einträgen weist leBlanc erneut ausdrücklich darauf hin, dass der XP-Modus nicht für Heimanwender gedacht ist, sondern sich an kleine und mittlere Unternehmen richtet.

Quelle : www.heise.de
Titel: Windows 7: Kostenloser XP-Modus jetzt erhältlich
Beitrag von: SiLæncer am 22 Oktober, 2009, 12:10
Pünktlich zum Verkaufsstart von Windows 7 hat Microsoft auch den versprochenen XP-Modus zum Download bereitgestellt. Bislang stand er lediglich für TechNet- und MSDN-Abonnenten zur Verfügung.

Um den XP-Modus unter Windows 7 nutzen zu können, müssen zwei Dateien heruntergeladen werden. Dabei handelt es sich um ein Festplatten-Image, das die Windows-XP-Installation enthält. Bei der zweiten Datei handelt es sich um Microsoft Virtual PC, mit dem der XP-Modus ausgeführt wird. Hat man beide Dateien installiert, findet man den XP-Modus im Windows-7-Startmenü "Windows Virtual PC" -> "Windows XP Mode".

(http://screenshots.winfuture.de/Windows-7-XP-Modus-1256201610.jpg)

Nach dem Start der virtuellen Maschine steht ein voll funktionsfähiges Windows XP zur Verfügung, das sicht nahtlos in Windows 7 integriert. So hat man Zugriff auf alle Laufwerke und die Hardware des PCs. Der XP-Modus soll Firmen den Umstieg auf Windows 7 erleichtern, indem er Anwendungen, die ausschließlich unter Windows XP funktionieren, problemlos ausführt.

(http://screenshots.winfuture.de/Windows-7-XP-Modus-1256201613.jpg)

Der Windows XP Mode für Windows 7 funktioniert nur mit den Varianten Professional, Ultimate und Enterprise. Er ist ausschließlich für Firmenkunden gedacht, die damit ältere Produktivitätsanwendungen zum Laufen bringen können. Auch USB-Geräte, für die es keine Windows-7-Treiber gibt, sollen damit laufen.

Microsoft hatte den Windows XP Mode für Windows 7 im April 2009 erstmals in Form einer Betaversion verfügbar gemacht. Die Redmonder betonten, dass der XP-Modus nur als letzte Notlösung zum Einsatz kommen sollte, wenn ein Programm auch unter Verwendung aller möglichen Kompatibilitätsmodi nicht unter Windows 7 läuft.

Weitere Infos & Download: Windows XP Mode für Windows 7 (http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/default.aspx)

Quelle : http://winfuture.de
Titel: Re: Windows 7: Kostenloser XP-Modus jetzt erhältlich
Beitrag von: berti am 22 Oktober, 2009, 14:08
Zitat
Die Redmonder betonten, dass der XP-Modus nur als letzte Notlösung zum Einsatz kommen sollte, wenn ein Programm auch unter Verwendung aller möglichen Kompatibilitätsmodi nicht unter Windows 7 läuft.
  Das ist wirklich so zu verstehen, der xp modus ist sehr sehr eingeschränkt in den möglichkeiten.
Aber letzte Notlösung? Sollte es nicht im xp-modus funktionieren, gibt es als nächsten versuch die beiden virtualisierer VMware (kostet) oder Virtualbox (free). Beide genannten programme lassen sich in win7 mehr oder weniger gut einbinden, haben aber beim direktzugriff auf die hardware einige probleme ( z.B. 3d beschleunigung oder auch bei programmen, die mittels dongle geschützt wurden.)

Sollte alles nicht funktionieren, wäre IMHO die letzte möglichkeit ein doppelboot-system.

Letzteres lässt sich in kombination win7 bootmanager, VHD und hibernat ziemlich beschleunigen, nachteil ist aber, das es zwei getrennte betriebssysteme sind.
Titel: Geringere Hardware-Anforderungen für XP-Modus von Windows 7
Beitrag von: SiLæncer am 18 März, 2010, 16:43
Microsoft-Manager Brandon LeBlanc hat im Windows-Blog (http://windowsteamblog.com/blogs/windows7/archive/2010/03/18/windows-xp-mode-now-accessible-to-more-pcs.aspx) ein Update für den kostenlosen XP-Modus  für Windows 7 angekündigt. Damit soll die für den Betrieb von mit Windows 7 inkompatiblen XP-Programmen gedachte Software auch auf PCs ohne CPU mit Virtualisierungssupport arbeiten können. Bisher ging dies nur, wenn der Prozessor Intels VT- oder AMDs V-Technik unterstützte.

Die Beschränkung auf die Windows-7-Versionen Professional, Enterprise und Ultimate hat Microsoft indes nicht gelockert, die Anwender der Home-Versionen bleiben weiterhin außen vor. Schließlich richte sich der XP-Modus an kleine und mittlere Unternehmen, erklärte LeBlanc, und nicht an Privatanwender.

Der XP-Modus besteht aus zwei Teilen: dem Virtualisierer Virtual PC und einer virtuellen Maschine (VM), in der ein Windows XP mit Service Pack 3 und gültiger Lizenz installiert ist. Beide Teile gibt es bei Microsoft zum Download (http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/download.aspx).

Quelle : www.heise.de
Titel: Windows Virtual PC im Praxiseinsatz
Beitrag von: SiLæncer am 03 September, 2010, 00:26
Der kostenlose Windows Virtual PC von Microsoft wartet gegenüber dem Vorgänger Virtual PC 2007 mit zahlreichen neuen Funktionen auf. Wir erläutern die Neuerungen der Client-Virtualisierungslösung und gehen praxisnah auf Installation und Konfiguration ein.

Mit Windows Virtual PC - in der aktuellen Version 6.1 - stellt Microsoft seit einiger Zeit den Nachfolger von Virtual PC 2007 zur Verfügung. Wie der Vorgänger, ist auch diese neue Version kostenlos als Download (http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=2b6d5c18-1441-47ea-8309-2545b08e11dd&DisplayLang=de) zu haben. Virtual PC bietet aber wesentlich mehr Möglichkeiten als die 2007er-Variante, vor allem vollständige Integration in Windows 7 - und zwar in allen Editionen.

Die meisten Anwender verwenden die Windows-Client-Virtualisierungsplattform für den neuen Windows-XP-Modus. Allerdings lässt sich nicht nur die virtuelle Windows-XP-Maschine mit Windows Virtual PC betreiben, sondern auch weitere virtuelle Computer. In diesem Workshop erklären wir die neuen Funktionen und zeigen außerdem, wie man die Installation und Konfiguration des Windows Virtual PCs durchführt.

mehr ... (http://www.tecchannel.de/server/virtualisierung/2030756/workshop_windows_virtual_pc_61_im_praxiseinsatz/index2.html)

Quelle : www.tecchannel.de