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Wer 180 Tage nicht per SkypeOut telefoniert, verliert sein Guthaben
Das Prepaid-Guthaben von Skype-Kunden verfällt, wenn sechs Monate lang kein gebührenpflichtiger Anruf getätigt wird. Viele Anwender empfinden dies als Zumutung. Skype führt buchhalterische Gründe für den Guthaben-Verfall an.
In deutschen und englischen Foren zum Thema "Voice over IP" (VoIP) beschweren sich Nutzer des Telefondienstes von Skype zunehmend über verfallene Guthaben. Ebenso ärgern sie sich über die Hinweis-Mails, in denen das Unternehmen die drohende Annullierung des Guthabens ankündigt. Mit dem Skypeout-Dienst ist es gegen Gebühren möglich, vom Computer aus über das Internet Festnetzanschlüsse anzurufen. Das Guthaben hierfür muss wie bei einem Prepaid-Handy vorab in Zehn-Euro-Paketen erworben werden.
Viele Anwender sind erbost, dass das Guthaben nach 180 Tagen automatisch verfällt, wenn in diesem Zeitraum kein kostenpflichtiger Anruf getätigt wird. Viele geben an, sie nutzen Skype nur für Übersee-Gespräche, und das oft nur ein paar Mal im Jahr, so dass durchaus eine Lücke von sechs Monaten entstehen könne.
Zwar werden die Nutzer nach Angaben von Skype vor dem Löschen des Guthabens zweimal in Mails auf den bevorstehenden Verfall des Guthabens hingewiesen. In einigen Fällen geben Anwender aber an, keine E-Mail, die vor einem Einzug des Guthabens warnt, bekommen zu haben. Andere vermuten, dass sie die Mails als Spam eingestuft und gelöscht haben. Und wiederum andere berichten, die Erinnerungsmails hätten wie Phishing gewirkt, vor allem weil sie von einem falschen Kontostatus ausgingen: Der Zeitraum von sechs Monaten ohne Nutzung sei oftmals schon abgelaufen gewesen. Einige fanden auch den Vorschlag in den Hinweis-Mails, man solle doch einfach mal seine Mutter anrufen, unverschämt.
Der entsprechende Absatz, der auf den Verfall hinweist, findet sich zwar in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs), die beim Kauf von Skype Credit akzeptiert werden müssen, allerdings als Punkt 6.5 von insgesamt zirka 100 Paragrafen. Sie enthalten ohnehin nur Standardformulierungen, die die alltägliche Nutzung eines Produkts normalerweise nicht beeinflussen. Eine entscheidende Einschränkung des Dienstes erwartet der Anwender dort nicht, sondern fairerweise an prominenterer Stelle, etwa als Checkbox, dort wo bei der Registrierung auch die AGBs akzeptiert werden.
Einige Nutzer sprechen von Wegelagerei, Zwangsbenutzung oder einer unseriösen Masche. Sie schreiben, sie würden Skype wegen des Guthabenverfalls nicht mehr weiterempfehlen und keine weiteren Dienste des Unternehmens bestellen. Die rechtliche Zulässigkeit einer solchen Regelung, bei der ein Wertguthaben ohne Gegenleistung unter der Zeitspanne von einem Jahr verfällt, wird angezweifelt, trotz des Hinweises in den AGBs.
Zwar verfallen auch bei Prepaid-Handys die Guthaben nach einer bestimmten Zeit - in der Regel nach einem Jahr - dort ist die Ausgangssituation aber anders: Der Betreiber stellt dem Kunden die ganze Zeit über eine Leistung zur Verfügung, nämlich die Erreichbarkeit. Bei Skype ist dies getrennt, der Nutzer hat keine Gegenleistung bekommen, wenn sein Credit nach sechs Monaten verfällt.
In einer Stellungnahme gegenüber der Netzeitung sagte ein Skype-Sprecher, das Guthaben müsse aus buchhalterischen Gründen verfallen. Die Verbindlichkeiten auf Seiten des Unternehmens würden zu hoch, wenn der Credit auf unbestimmte Zeit gültig bleiben würde. Man versuche, den Aufwand für die Kunden zur Beibehaltung des Guthabens so gering wie möglich zu halten. Die Nutzer müssten lediglich alle sechs Monate einen mehr als fünf Sekunden langen Anruf mittels Skypeout führen, damit das Guthaben weiterhin seine Gültigkeit behalte.
Quelle : www.golem.de
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Der VoIP-Anbieter Skype hat die Liste der Länder, in die zu einem günstigen Pauschaltarif telefoniert werden kann, auf 42 erweitert.
Faire-Use Einschränkungen
Zu den europäischen Neulingen zählen Bulgarien, Kroatien und die Slowakei. Ebenfalls neu auf der Länderliste stehen Indien, Südafrika, Argentinien, Kolumbien und Thailand.
Wer mit der Skype-Software häufig Festnetzanschlüsse anrufen will, kann verschiedene Flatrates abonnieren. Das Abo für nur eines der Länder weltweit kostet 4,54 Euro im Monat. Für das Europa-Paket mit mehr als 20 Staaten werden 5,69 Euro fällig, für das Welt-Paket mit derzeit 42 Ländern 10,29 Euro.
Diese Fair-Use-Flatrate gilt für alle Anrufe in das entsprechende Festnetz, bei den USA, Kanada, Hongkong, China und Singapur sind auch die Mobilfunknetze enthalten. Die Nutzungsbeschränkungen begrenzen die maximale Anzahl von Minuten pro Nutzer auf 10.000 im Monat und sechs Stunden am Tag sowie insgesamt maximal 50 verschiedene Nummern pro Tag.
Flexible Laufzeiten
Die Abonnements können für einen, drei oder zwölf Monate abgeschlossen werden. Wer sich jetzt bis zum 6. Mai für eines der Pakete entscheidet, erhält 25 Prozent Rabatt auf die Flatrate. Bei allen Abos ist Voicemail enthalten, damit keine Anrufe verpasst werden. Eine Online-Nummer, über die der User in Skype von einem Festnetz- oder Mobiltelefon aus erreichbar ist, gibt es im Abo bis zu 50 Prozent billiger.
Quelle : www.onlinekosten.de
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Mobilfunkriesen blocken
Im Kampf gegen mobile Internet-Telefonate wollen T-Mobile und Vodafone einem Zeitungsbericht zufolge Handy-Modelle von Nokia nicht mehr verkaufen. Die beiden größten Mobilfunkkonzerne in Deutschland weigerten sich, Handys des finnischen Konzerns in ihr Angebot aufzunehmen, die mit dem Internet-Telefonie-Dienst Skype ausgestattet sind, berichtete die Tageszeitung "Die Welt" unter Berufung auf Firmenvertreter.
Damit ist ein Großteil des deutschen Marktes für die neuen Nokia-Telefone mit Skype-Funktion blockiert. T-Mobile und Vodafone haben fast 80 Mio. Nutzer in Deutschland. Nokia hatte erst kürzlich eine Kooperation mit Skype geschlossen und angekündigt, in Zukunft mehrere Handy-Modelle mit dem Angebote auszurüsten. Darunter ist dem Bericht zufolge auch das Vorzeigeprodukt N97, das in einigen Wochen ausgeliefert werden und Apples iPhone Konkurrenz machen soll.
Der Kern des Streits liegt darin, dass mit modernen Handys inzwischen wie auf dem Computer im Internet gesurft werden kann. Damit ist es auch möglich, Skype oder andere Internet-Telefonie-Dienste mit dem Handy zu nutzen. Die Dienste aber bieten Anrufe meist billiger an. Haben sowohl der Anrufer als auch der Angerufene Skype auf dem Handy, ist der Anruf sogar komplett umsonst. Die Mobilfunkanbieter fürchten deshalb um ihre Einnahmen aus den Handygebühren.
Die Mobilfunkkonzerne haben in ihren Vertragsbedingungen die Nutzung von Internet-Telefonie zwar verboten, bislang aber geduldet. Nun will Vodafone dem Bericht zufolge allerdings in einigen Wochen Tarife vorstellen, die die neuen Dienste erlauben.
Solche Gedankenspiele soll es auch beim T-Mobile geben.
Quelle: http://www.n-tv.de/1151933.html
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Den Streit um Skype auf dem Handy will der Mobilfunkanbieter Vodafone mit einem Sondertarif umschiffen. Für Kunden, die den günstigen Internet-Dienst zum Telefonieren über das Netz (VoIP) verwenden wollten, werde es künftig spezielle Datentarife geben, sagte Vodafone-Sprecher Kuzey Esener am heutigen Montag der dpa. Auch Konkurrent T-Mobile prüft nach eigenen Angaben einen Sondertarif – allerdings als eine von mehreren Optionen. "Es gibt verschiedene Modelle, die noch geprüft werden", sagte T-Mobile-Sprecher Alexander von Schmettow.
Noch vor rund sechs Wochen hatte T-Mobile angekündigt, den erst seit kurzem auch für Mobiltelefone wie Apples iPhone verfügbaren Internet-Dienst blockieren zu wollen. Inzwischen rudert das Unternehmen aber teilweise wieder zurück. Mit den Skype-fähigen Handys des finnischen Herstellers Nokia hat das Unternehmen keine Probleme. Das in wenigen Wochen erscheinende N97 werde es entgegen anderslautender Medienberichte auch bei T-Mobile geben, bestätigte von Schmettow.
Allerdings werden die Kunden beider Mobilfunkanbieter Skype auf den Geräten nicht vorinstalliert finden. Nokia liefere seine Telefone aber mit einem allgemeinen, vorinstallierten Client für Internet-Telefonie (Voice over IP, VoIP) aus, sagte von Schmettow. Der Kunde könnte dann einen Dienst seiner Wahl nutzen. Auch Vodafone ist nach eigenen Angaben weit entfernt von einem noch am Wochenende von der Welt berichteten Boykott gegen Nokia-Handys. "Es gibt keinen Streit zwischen Nokia und uns", sagte Esener. Auf den von Nokia gelieferten Handys sei Skype nicht vorinstalliert. "Allerdings kann der Kunde die Skype-Software selbst draufladen."
Der Internet-Dienst Skype ist seit rund sechs Wochen erstmals auch für Mobiltelefone verfügbar. Nach dem Erscheinen der Software für Apples iPhone war die Software nach kurzer Zeit bereits über eine Million Mal herunter geladen worden. Skype-Nutzer telefonieren über das Internetprotokoll untereinander kostenlos, Gespräche zu anderen Teilnehmern kosten eine geringe Gebühr. Vorerst erwarte er aber noch keinen großen Ansturm der Nutzer auf den Dienst, sagte Esener.
T-Mobile hatte als Grund für seine Blockade-Absichten angeführt, dass der Service das Netz erheblich belasten würde und keine gleichwertige Sprachqualität gewährleistet werden könne. Erste Erfahrungen im Ausland hätten dieses Argument jedoch entkräftet, wendet dagegen die Noch-eBay-Tochter Skype ein. Tatsächlich dürften die Mobilfunkbetreiber aber befürchten, dass ihnen der Dienst mittelfristig deutlich Umsätze kosten könnte. Wer seine Gespräche auch mobil über eine Daten-Flatrate führt, kann in vielen Fällen kräftig Gesprächskosten sparen. Die aber sind das Kerngeschäft der Mobilfunk-Unternehmen.
Quelle : www.heise.de
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Kunden von T-Mobile können ab Sommer 2009 mit einem geeigneten Handy auch über das Internet telefonieren. Eine entsprechende Option bietet das Unternehmen in den Tarif-Serien Combi und Complete an.
Anwender können dann verschiedene Dienste wie Skype nutzen. Bisher wird dies in den Geschäftsbedingungen untersagt. Offiziell begründet der Mobilfunkbetreiber dies mit der hohen Datenlast, die bei einem umfangreicheren Einsatz der Technik in Mobilfunknetzen zu Überlastungen führen würde.Die Anbieter von VoIP-Diensten gehen jedoch davon aus, dass die Mobilfunkbetreiber - nicht nur die Telekom blockiert VoIP - lediglich die Konkurrenz behindern wollen, die ihnen mit niedrigeren Preisen Telefon-Kunden abspänstig machen würde.
Bei T-Mobile ist die Erlaubnis zur Nutzung von VoIP denn auch an zusätzliche Kosten gebunden. 9,95 Euro im Monat muss man zahlen, wenn man über das Interent telefonieren will.Für den gleichzeitigen Dauerbetrieb von VoIP-Anwendungen seien zusätzliche Investitionen in das Netz notwendig. "Es wäre den Kunden, die kein VoIP nutzen möchten, nicht zumutbar, wenn diese Mehrkosten auf alle Kunden verteilt werden. Deshalb ermöglichen wir durch die Optionstarife die Nutzung von Internet-Telefonie, während sie im Übrigen ausgeschlossen bleibt", sagte Georg Pölzl, Sprecher der Geschäftsführung von T-Mobile Deutschland.
Alle Netzbetreiber hätten in den vergangenen Jahren viele Milliarden Euro in den Ausbau ihrer Netze investiert. Grundlage dieser Investitionen war eine Tarifkalkulation bestehend aus Einnahmen aus Sprachtelefonie und mobilem Datenverkehr. "Wenn diese Grundlage nicht mehr gegeben ist, ist die Zukunftssicherheit der Netze in Gefahr", so Pölzl weiter.
Quelle : http://winfuture.de
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O2, die deutsche Tochter des spanischen Mobilfunkkonzerns Telefonica gibt – wie angekündigt – sein Netz für die Nutzung von Voice-over-IP-Diensten frei. Anders als bei T-Mobile und Vodafone müssen O2-Kunden kein spezielles Datenpaket für die Nutzung der VoIP-Dienste buchen. Die für das Surfen geeigneten Datentarife sind auch für die Sprachübetragung per IP freigegeben.
Quelle : www.heise.de
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Der Internet-basierende Telefondienst Skype will mit lokalen Online-Branchenverzeichnissen via Click-to-Call (CTC) auf Webseiten kooperieren. CTC ermöglich die Einwahl in ein Telefongespräch direkt aus einer Website heraus.
Skype plant in Kürze mit einem Werbedienst in Zusammenarbeit mit dem europäischen Geschäftsverzeichnis-Anbieter European Directories zu starten. Die Kosten für die Anrufe werden von den Webseiten-Betreibern übernommen. So können die Nutzer direkt aus dem Onlineverzeichnis heraus bei einem von ihnen gesuchten Unternehmen anrufen und müssen nichts dafür bezahlen.
Für Skype ist die CTC-Aktion ein tolles Werbemittel. Denn anstelle der Telefonnummern erscheinen auf den Branchenverzeichnis-Seiten die anklickbaren Schaltflächen mit dem Skype-Logo und der Aufschrift "Gratis-Anruf". Laut Techcrunch-Bericht will European Directories zunächst selbst für die Telefonkosten aufkommen und den gelisteten Geschäftskunden keine Extragebühren dafür verrechnen. Letztlich hofft der Verzeichnisanbieter jedoch, den Firmen den Wert von Click-to-Call ausreichend nachweisen bzw. verdeutlich zu können und die Gebühren auf Grundlagen dessen anzupassen.
Skype hat schon zuvor über ein Browser-Plug-in Anrufe direkt aus Webseiten heraus über eine hervorgehobene Schaltfläche angeboten. Diese Gespräche wurden den Usern jedoch verrechnet. Die regulären "SkypeOut"-Anrufe wird es auch weiterhin geben. Damit die Nutzer jedoch unterscheiden können, wo Kosten anfallen und wo nicht, werden die neuen Gratis-Anrufe auf Webseiten blau dargestellt und die herkömmlichen SkypeOut-Anrufe grau.
Sollte sich das Modell bewähren, könnte sich für Skype durch die CTC-Anzeigen eine lukrative neue Einnahmequelle erschließen. Zuletzt ist der Telefondienst eine Werbepartnerschaft mit dem Nachrichtensender CNN eingegangen. Im Zuge einer Marketingoffensive sollten sich verstärkt Business-Kunden von Skype angesprochen und dazu ermutigt fühlen, den Dienst zu nutzen.
Quelle : www.tecchannel.de
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In einem wütenden Beitrag beschwert sich Skype über die bloßen Lippenbekenntnisse in der Europäischen Union zur Netzneutralität. Skype und andere Firmen würden "weiter willkürlich durch eine Reihe von Mobilfunkbetreibern blockiert", und die EU bliebe untätig.
Jean-Jacques Sahel, der Regulierungsverantwortliche bei Skype Europe, hat die Europäische Union aufgefordert, den Bekenntnissen zur Netzneutralität endlich Taten folgen zu lassen. In einem Blogbeitrag erklärt er, dass "Skype in mehreren EU-Ländern weiter willkürlich durch eine Reihe von Mobilfunkbetreibern blockiert wird". Dies betreffe auch Tausende von VoIP- und Peer-to-Peer-Anwendungen.
Im April 2009 hatte die EU-Kommission die nationalen Regulierer aufgefordert, gegen Unternehmen vorzugehen, die unter Ausnutzung ihrer Marktmacht innovative Dienste ausbremsen würden. Möglicherweise verstoße dies gegen EU-Wettbewerbsrecht, so die zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding. Doch bisher haben wir keine Taten der europäischen Behörden zur Ausmerzung dieser eklatanten Verletzungen der Freiheit der Internetnutzer gesehen", so Sahel weiter.
Die betroffenen innovativen Firmen, die VoIP, P2P oder Videostreaming anböten, könnten sich "anders als die großen Netzbetreiber keine Armeen von Lobbyisten leisten". Den Anwendern würde die freie Nutzung des mobilen Internets verwehrt, obwohl sie dafür bezahlen würden. Es habe zehn Jahre gedauert, bis die EU gegen überhöhte Roamingpreise bei Mobilfunk vorgegangen sei, weil der Markt nicht fähig war, dies zu regeln. So lange könne nicht noch einmal gewartet werden, sagte Sahel.
Quelle : www.golem.de
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T-Mobile-Kunden könnten Skype demnächst kostenlos im Mobilfunknetz nutzen, das lässt der Konzernchef derzeit prüfen. Bisher ist eine VoIP-Nutzung mit den Mobilfunktarifen der Deutschen Telekom nur mit zusätzlichen Gebühren möglich.
Bis August 2010 will die Deutsche Telekom entscheiden, ob eine Skype-Nutzung über das Mobilfunknetz künftig ohne Zusatzgebühren erlaubt wird. Eine entsprechende Analyse habe René Obermann, der Vorstandschef der Deutschen Telekom, in Auftrag gegeben, berichtet die Wirtschaftswoche mit Verweis auf einen Unternehmenssprecher.
Regulär ist eine VoIP-Nutzung in den Mobilfunktarifen von T-Mobile nicht gestattet. Wer Internettelefonie über das Mobilfunknetz betreiben möchte, muss dafür eine kostenpflichtige Zusatzoption buchen. Der Kurswechsel der Telekom wird damit begründet, dass es nicht in die Unternehmensstrategie passe, Angebote von Internetfirmen zu verbieten, die stark gefragt seien.
Innerhalb der kommenden zwei Monate will die Deutsche Telekom prüfen, ob die Nutzung von Internettelefoniediensten über das Mobilfunknetz ohne Einschränkungen angeboten wird. Dabei wird derzeit untersucht, welche Auswirkungen das auf das Geschäft der Deutschen Telekom hat.
Unter anderem will der Konzern herausfinden, wie viele Nutzer dann via Skype telefonieren und keine Umsätze mehr mit Telefonaten im Mobilfunknetz der Telekom erzeugen würden. Derzeit wird die Gefahr als gering eingestuft, da Inlandsgespräche über Flatrate-Optionen bereits in vielen T-Mobile-Tarifen im Preis enthalten seien.
Quelle : www.golem.de
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Weltweit können zahlreiche Nutzer von Skype aktuell nur eingeschränkt oder gar nicht auf den VoIP-Dienst zugreifen. Die Entwickler sind mit der Analyse der Problematik seit einigen Stunden beschäftigt.
Wie der Vielzahl von Meldungen auf der Microblogging-Plattform Twitter zu entnehmen ist, handelt es sich dabei um kein örtlich begrenztes Problem. Auch wenn von offizieller Seite noch keine Stellungnahme vorliegt und somit die genauen Gründe für den Ausfall noch unklar sind, scheint ein Großteil der Nutzer weltweit betroffen zu sein.
Abgesehen davon, dass der Login bei Skype nur vereinzelt möglich zu sein scheint, gibt es auch Probleme im Hinblick auf die Webseiten des Unternehmens. Seit einigen Stunden sind mehrere Angebote von Skype nur sehr langsam oder überhaupt nicht zugänglich.
Über Twitter hat sich das Unternehmen bereits kurz zu der Problematik geäußert. In der veröffentlichten Meldungen heißt es, dass die Umstände bekannt sind und man mit der Behebung beschäftigt sei.
Quelle : http://winfuture.de
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Ahh! Danke für die Info! Wundere mich seit 10min das ich nicht in skype reinkomme! War schon am verzweifeln und am rumtricksen. Danke für die Info!
By twitter:
Skype is now gradually returning to normal – we expect it may take several hours for everyone to be able to sign in again, however
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ja, bin gestern abend mitten in einem Gespräch rausgeflogen. Etablierung einer neuen Verbindung war dann nicht mehr möglich. Textverbindung ging noch, VoIP war weg.
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Die Betreiber des Messaging- und VoIP-Dienstes Skype haben sich inzwischen zu den Ursachen der Verbindungsprobleme bei vielen Anwendern in aller Welt geäußert. Hintergrund ist der Ausfall sogenannter "Supernodes".
Seit mehreren Stunden können sich Nutzer in Europa, den USA und Asien nur noch sporadisch anmelden. Inzwischen haben die Skype-Entwickler Gegenmaßnahmen ergriffen und sind dabei, die Verfügbarkeit von Skype wieder in normalem Umfang herzustellen.
Die Ursache des "Ausfalls" von Skype sind Probleme mit bestimmten Versionen der Software, die dazugeführt haben, dass eine große Zahl von "Supernodes" nicht mehr verfügbar sind. Diese Supernodes funktionieren als eine Art Telefonbuch für Skype, über das die Software eines Nutzers bei Bedarf andere Teilnehmer finden kann, falls nicht ohne weiteres Kontakt möglich ist.
Dadurch soll sichergestellt werden, dass Skype immer den Kontakt zwischen den Nutzern wahren kann, falls sie sich zum Beispiel von verschiedenen Endgeräten oder Orten anmelden. Da Skype auf den Kontakt zu den Supernodes angewiesen ist, wird der Status bei einem Verlust der Verbindung zu ihnen bei vielen Nutzern als "offline" angezeigt, hieß es in einer Stellungnahme (http://www.skype.com/content/skype/intl/en-us/StatusUpdate.html).
Die Ingenieure von Skype arbeiten derzeit daran, die Verfügbarkeit wiederherzustellen. Dazu schaffen sie nach eigenen Angaben neue "Mega-Supernodes", so dass innerhalb "weniger Stunden" der Betrieb wieder normal möglich sein soll. Zunächst sollen die Hauptfunktionen von Skype wieder verfügbar gemacht werden, Features wie Gruppengespräche per Video sollen schnellstmöglich folgen.
Quelle : http://winfuture.de
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Der Instant-Messaging- und VoIP-Dienst Skype musste gegen größere Störungen in seinem Netz ankämpfen – die mittlerweile behoben sein sollen. Allerdings dauere es, bis wirklich alle Anwender wieder Skype wie gewohnt nutzen könnten, erklärte die Firma. Das könne noch mehrere Stunden dauern, hieß es am späten Mittwochabend – derzeit, am Donnerstagmorgen, haben noch nicht alle Anwender wieder normalen Zugang zum Skype-Netz.
Quelle : www.heise.de
Also hier geht immer noch nichts ....
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Hm einloggen geht aber ich finde keine anderen nutzer ;-) bitter für ein solches unternehmen wenn das eigene p2p-netz so wegbricht...
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Mittlerweile scheint hier wieder alles i.O. zu sein ...
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Mittlerweile wählt es sich wieder ein, die Kontakte tauch wieder auf, aber das war gestern zeitweilig auch so.
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Gestern 17:00 - 17:30 war es hier tot.
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Bei uns ging auch nicht's, kein Priviligierten Status für Menschen an der Küste :( Und das obwohl das hier eh schon so schwierig ist ;D
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Skype erholt sich weiter von seinem Ausfall, ist aber noch immer nicht zum Normalbetrieb zurückgekehrt. Derzeit verkraftet der Dienst rund 90 Prozent des normalen Nutzervolumens.
Nach dem Ausfall sind mittlerweile Audio- und Videotelefonate sowie Instant Messaging über Skype wieder weitgehend normal möglich. Offline-Instant-Messaging und Videokonferenzen mit mehr als zwei Teilnehmern stehen aber noch immer nicht wieder zur Verfügung.
Mittlerweile habe man aber die Ursache des Problems verstanden und geht davon aus, dass es kein Angriff auf Skype war, der zum Ausfall geführt hat, teilt Skype mit. Noch aber läuft die Analyse und in die Tiefe wird man erst gehen, wenn der Dienst wieder voll verfügbar ist.
Seinen zahlenden Pre-Paid-Nutzern und solchen, die Skypes Pay-As-You-Go-Angebot nutzen wollen, will Skype zur Wiedergutmachung einen Gutschein für rund 30 Minuten kostenlose Telefonate in die ganze Welt zukommen lassen. Kunden mit einem festen Vertrag sollen die Gebühren für eine Woche erlassen bekommen.
Quelle : www.golem.de
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Der Voice-over-IP-Dienstleister (VoIP) Skype soll laut einem Bericht des Online-Portals 'Engadget' an einem Videotelefonie-Angebot für Mobiltelefone arbeiten. Mit einer offiziellen Ankündigung ist im Januar zu rechnen.
Ferner geht das Portal davon aus, dass eine offizielle Vorstellung im Rahmen der Consumer Electronic Show in Las Vegas erfolgen wird. Zu diesem Anlass werden die Entwickler von Skype an einem Forum namens "Video Calling Gets Ready for Primetime" teilnehmen.
In diesem Zusammenhang erhielt das Magazin bereits ein offizielles Dokument, in dem Videoanrufe mit Skype am iPhone verdeutlich werden. Ob diese Technologie auch für Geräte mit Android-Betriebssystem oder beispielsweise Symbian zur Verfügung stehen wird ist allerdings noch ungewiss.
Der CEO von Skype, Tony Bates, kündige für die hauseigenen Kunden jüngst eine Entschädigung wegen den Ausfällen des Dienstes in der letzten Zeit an. Inzwischen könne Skype wieder 90 Prozent des aufkommenden Datenvolumens verkraften, sagte er.
Quelle : http://winfuture.de
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Der VoIP-Anbieter Skype hat sich nach dem massiven Ausfall seines P2P-Messaging-Netzwerks noch einmal abschließend geäußert. Nach Angaben des Unternehmens sind Probleme mit einer älteren Skype-Version die Hauptursache des fast eintätigen Ausfalls.
Wie Lars Rabbe von Skype in einem Blog-Eintrag erklärte, sei es am 22. Dezember zunächst zu einer Überlastung eines Clusters von sogenannten Support-Servern zur Abwicklung des Offline-Messaging gekommen. Daraufhin habe es massenhafte Abstürze der Skype-Software in der älteren Version 5.0.0.152 auf Anwenderseite gegeben.
Zwar liegt mit Version 5.0.0.156 für Windows schon länger eine neuere Ausgabe vor, doch da noch immer rund 50 Prozent der Nutzer mit der alten Skype-Version arbeiteten, waren die Auswirkungen der Abstürze erheblich. Da die Clients der gerade angemeldeten Anwender beinahe gleichzeitig abstürzten und versuchten, sich neu einzuloggen, kam es zu einer Fortsetzung der Kettenreaktion.
Weil auch 25 bis 30 Prozent der sogenannten Supernodes, die bei Verbindungsproblemen für Kontakt zwischen den Clients der Anwender sorgen sollen, von dem Absturz betroffen waren, kam es zu einer Überlastung der verbleibenden Supernodes, was letztlich zu einem weitgehenden Ausfall des gesamten Netzes führte.
Skype hatte auf den Ausfall mit der Schaffung zusätzlicher sogenannter "Mega-Supernodes" reagiert, die die erhöhte Belastung übernehmen sollten. Im Laufe eines Tages konnte so nach und nach sicher gestellt werden, dass der Großteil der Anwender sich wieder normal anmelden konnte. Im Laufe des Freitags der letzten Woche wurden die zusätzlichen Mega-Supernodes dann weitgehend wieder abgeschaltet, da sich das Netz stabilisiert hatte.
Skype will derartige Ausfälle durch eine genauere Prüfung seiner Software auf mögliche Fehler und bedarfsorientierte Auslieferung von Hotfixes künftig verhindern. Außerdem will man die Verbreitung von automatischen Updates für Skype prüfen. Hinzu kommt, dass Skype künftig noch ausführlicher getestet und das Netzwerk genauer auf mögliche Ausfällle überwacht werden soll.
Quelle : http://winfuture.de
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Der Internettelefonie-Anbieter Skype hat heute den knapp neunmonatigen Beta-Test der neuen Gruppenvideo-Funktion für beendet erklärt. Ab sofort kostet der Dienst Geld und ist momentan ausschließlich in Form eines Premium-Abos erhältlich.
Der Tages-Pass für Skype Premium kostet 3,49 Euro, das Monats-Abo knapp sechs Euro. Die Premium-Mitgliedschaft beinhaltet auch persönlichen Support per Video durch einen englischsprachigen Mitarbeiter. Anfänglich bietet Skype Rabatte auf im Voraus abgeschlossene drei- oder zwölfmonatige Verträge von 33 Prozent an, für ein Vierteljahr werden dann statt 18 etwa 12 Euro fällig.
Kostenlos bleiben Audio-Gespräche sowie Videokonferenzen mit zwei Teilnehmern – für große Videokonferenzen mit bis zu zehn Teilnehmern ist der Einsatz von Skype 5 notwendig, die für den Mac noch im Beta-Stadium ist. Die Oberfläche der neuen Version beansprucht viel Platz, Videokonferenzen mit mehrerern Teilnehmern fordern reichlich Rechenleistung. Der Hersteller nennt als Mindestvoraussetzung einen Core 2 Duo-Prozessor mit 1,6 MHz, Mac-Anwender brauchen zwingend einen Intel-Chip, mobile Geräte bleiben von diesem Feature noch ausgeschlossen
Wegen eines Softwarefehlers kam es In den Vorweihnachtstagen kam es zu massiven Störungen im Skype-Netz. Grund waren nach Anbieterangaben ein Softwarefehler in der Skype-Version 5.0.0.152 für Windows und eine Überlastung bestimmter Server-Komponenten.
Quelle : www.heise.de
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Skype-Nutzer können sich künftig bei mehr kommerziellen WLAN-Hotspots einfach mit ihrem Skype-Account anmelden und mit ihrem Guthaben bezahlen. Dazu hat Skype sein Partnerprogramm Skype Access für weitere Hotspot-Betreiber geöffnet.
Skype hat sein Partnerprogramm Skype Access geöffnet, um mehr Betreibern kommerzieller WLAN-Hotspots die Möglichkeit zur Teilnahme zu ermöglichen. Den teilnehmenden WLAN-Hotspot-Betreibern soll Skype Access dabei helfen, Kunden anzusprechen, die die Prepaid-Modelle gegenüber herkömmlichen Vouchern bevorzugen.
Skype-Nutzer können sich aus Skype heraus bei den teilnehmenden WLAN-Hotspot-Betreibern mit ihrem Skype-Konto anmelden und anfallende Internetkosten mit dem Skype-Guthaben begleichen. Für Skype Access wird lediglich eine aktuelle Version des Skype-Clients für Windows oder Mac OS X benötigt. Wer mit Skype Access online geht, zahlt pro Minute ab 5 Euro-Cent, bei minutengenauer Abrechnung. In der Vergangenheit gab Skype fixe Kosten von festen 16 Cent pro Minute an.
An dem Partnerprogramm Skype Access nehmen derzeit BT Openzone (Großbritannien), Fon (weltweit), M3 Connect (Deutschland), Row 44 (über den Wolken), Skyrove (Südafrika), Spectrum Interactive (Großbritannien), Tomizone (Australien) und Vex (weltweit) teil. Insgesamt sollen das über 500.000 Hotspots weltweit sein, darunter 500 Flughäfen, 30.000 Hotels und zahlreiche Cafés, Züge, Flugzeuge, Bürogebäude und Kongresszentren.
Anlässlich des Mobile World Congress 2011 in Barcelona kann Skype Access seit dem 14. Februar 2011 bis um 23:59 Uhr (CET) am 18. Februar 2011 in ganz Spanien kostenlos genutzt werden.
Quelle : www.golem.de
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Microsoft steht vor der Übernahme von Skype, das berichten unter anderem das Wall Street Journal und die New York Times unter Berufung auf in die Übernahmeverhandlungen involvierte Personen.
Rund 8,5 Milliarden US-Dollar soll Microsoft für Skype bezahlen, schreiben die New York Times und Kara Swisher vom Wall Street Journal übereinstimmend. Laut Swisher ist der Vertrag unterzeichnet und die Übernahme wird im Laufe des Dienstags angekündigt. Laut New York Times könnte die Übernahme auch noch platzen.
Die Übernahme von Skype wäre Microsofts bislang größte Übernahme und würde den Softwarehersteller im Bereich Voice over IP (VoIP) und Videotelefonie nach vorn bringen. Skype hat rund 663 Millionen registrierte Nutzer, denen Microsoft künftig wohl auch seine anderen Produkte verkaufen will.
Laut Wall Street Journal plant Microsoft, Skype in Windows Live zu integrieren. Auch in Sachen Xbox 360 und Kinect ergeben sich Anknüpfungspunkte.
Neben Microsoft waren angeblich auch Facebook, Google und Cisco an einer Übernahme von Skype interessiert. EBay hatte im September 2009 rund 65 Prozent an Skype an eine Investorengruppe verkauft. Damals lag die Bewertung bei rund 2,75 Milliarden US-Dollar. Der aktuelle genannte Verkaufspreis liegt dreimal so hoch, obwohl Skype zuletzt Verluste machte.
Quelle: http://www.golem.de/1105/83356.html
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(http://www.golem.de/1205/sp_91501-34889-i.png)
Skype setzt auf eigene Supernodes, die auf
Linux laufen. (Bild: Microsoft)
Skype hat in seinem Netzwerk zahlreiche Linux-Server eingerichtet, die als Supernodes dienen. Sie sollen die Clients ersetzen, die bisher als Vermittlungsinstanz verwendet wurden.
Um der steigenden Anzahl von Skype-Anwendern gerecht zu werden, hat Microsoft im P2P-Netzwerk Supernodes eingerichtet. Dort läuft eine nicht näher bekannte Linux-Distribution. Die Linux-Server verwenden das Sicherheitsframework Grsecurity. Bislang setzte Skype ausgewählte Clients ein, die über genügend Bandbreite und Rechenleistung verfügten. Das berichtet die Webseite Arstechnica und beruft sich auf Informationen des Sicherheitsanalysten Kostya Kortchinsky. Skype-Eigentümer Microsoft hat den Bericht teilweise bestätigt.
Bislang agierten durchschnittlich 48.000 Clients als Knotenpunkte im Skype-Netzwerk, um Anwender untereinander zu vermitteln. Insgesamt soll Skype mittlerweile etwa 41 Millionen Benutzer haben. Einzelne Knotenpunkte konnten bisher etwa 800 Anwender abwickeln. Die neuen Supernodes kommen hingegen mit etwa 4.100 Benutzern klar. Theoretisch sollen sie bis zu 100.000 Benutzer vermitteln können. Sie dienen jedoch nach wie vor zur Verwaltung von Benutzerinformationen. Gesprächsdaten werden weiterhin nur direkt zwischen Anwendern ausgetauscht, sagte Microsoft zu Arstechnica.
Supernodes sollen für mehr Stabilität und Sicherheit sorgen
Kortchinsky nutze ein von ihm selbst entwickeltes Verfahren, um die neuen Supernodes ausfindig zu machen, das er bereits 2006 mit seinem Kollegen Fabrice Desclaux und in einem zweiteiligen PDF vorstellte (Teil 1 und Teil 2). Kortchinsky hat eine Liste der bislang von ihm entdeckten Supernodes veröffentlicht.
Die unabhängigen Supernodes sollen nicht nur die wachsende Anwenderanzahl bewältigen, sondern auch für Stabilität und Sicherheit in Skypes P2P-Netzwerk sorgen.
Erst kürzlich war bekanntgeworden, dass IP-Adressen von Skype-Benutzern ermittelt werden können. Dazu verwendeten Hacker eine modifizierte Version des quelloffenen Entwicklerwerkzeugs Skypekit. Eigentlich gilt Skype als sehr abhörsicher und vergleichsweise datenschutzfreundlich. Microsoft hat inzwischen das Problem bestätigt und will es genauer untersuchen.
Quelle: www.golem.de
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Conversation Ads - so heißt eine neue Werbeform in Skype für Windows. Sie wird bei reinen Audiotelefonaten zwischen Skype-Nutzern im Anruffenster angezeigt.
Die Microsoft-Tochter Skype versucht, mehr Umsatz mit nichtzahlenden Nutzern seiner proprietären Sprach- und Videotelefoniesoftware zu machen. Wer kein Skype-Guthaben auf seinem Account oder kein Abonnement abgeschlossen hat, bekommt deshalb nun bei Audiotelefonaten mit einem anderen Skype-Nutzer Werbung im Anruffenster angezeigt.
(http://scr3.golem.de/screenshots/1206/skype-conversational-ads/thumb620/Conv%20Ad%20Screenshot%20for%20PR%20with%20Unilever%20Magnum%20Ad.jpg)
Skypes neue Conversation Ads bekommen nur nichtzahlende Nutzer zu sehen.
(Bild: Skype)
Diese Conversation Ads sind bisher auf Windows-Clients beschränkt. Für Mac OS X wurden sie nicht angekündigt, dürften aber folgen. Stören soll die Werbung kaum, die Werbemittel werden lautlos sein und nicht ausklappen. Allerdings kann Skype demografische Informationen nutzen, um die Werbung gezielt für die Werbetreibenden ausspielen zu können - als Beispiele werden der Aufenthaltsort, Geschlecht und Alter genannt.
Skype-Nutzer, denen diese personalisierte Werbung nicht zusagt, können sie in den Privatsphäre-Einstellungen unter Tools/Optionen in Skype für Windows abschalten. Werbung bekommen die nichtzahlenden Skype-Nutzer dann zwar trotzdem noch zu sehen, aber keine anhand der demografischen Daten ausgewählte. Werbung ist unterdessen nicht neu für Skype, es gab bereits Einblendungen auf der Startseite im Skype-Client.
Interessant ist, dass Skype die vermutlich nur wenig störenden lautlosen Werbegrafiken bei Sprachchats den Nutzern als mögliche thematische Bereicherung für ihre Gespräche anzupreisen versucht. Im Skype-Blog wird von "lustiger Interaktivität im Kreis eurer Freunde und Familie und der Marken, die euch etwas bedeuten" geschrieben. Skype würde dadurch gar "ein fesselnderer und nützlicherer Ort für alltägliche Konversationen". Es hätte vielleicht auch gereicht darauf hinzuweisen, dass sich ein nützlicher Dienst wie Skype finanzieren und dazu neue Wege ausprobieren muss.
Quelle: www.golem.de
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Toll, WERBUNG... darauf hat die Welt gewartet. Wenn die in der Pinguin Version auch losgeht wird es Zeit zu Ekiga oder einem anderen Softphone-Pondon zu wechseln. Das Skype Protokoll lässt sich inzwischen in alternative Projekte einbauen. Schöne heile M$ Welt :P
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Kleiner Schwank gefällig? Ich probiere ja immer zig Dienste aus. Machen ja viele von euch sicherlich auch. Und ich behaupte einfach mal: seriöse Dienste, die ehrlich arbeiten, die haben meistens irgendwo einen Knopf: Konto löschen oder ähnliches. Ende, Aus, Micky Maus. Vielleicht stellt man fest, dass man Dienst xyz nicht mehr benötigt, er zu teuer ist oder eben nicht mehr alle Erwartungen erfüllt. Obwohl ich Skype klasse finde, gibt es Menschen, die diesen Dienst nicht mehr benötigen und ihren Account löschen wollen.
Ratet mal, was bei Skype unter keinen Umständen möglich ist? Richtig, das Löschen des eigenen Accounts. Dieser bleibt bis zum Sankt Nimmerlein-Tag im Netz. Was Microsoft empfiehlt? (https://support.skype.com/en/faq/FA142/can-i-delete-my-skype-account) Wenn man den Account nicht mehr benötigt, dann soll man doch bitte alle persönlichen Informationen aus dem Profil löschen und Skype einfach nicht mehr nutzen. Tja – was würde Chuck Norris nun machen? ;D
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Chuck Norris würde vermutlich Skype mitsamt Microsoft plattmachen, aber unsereiner? Ist sowas überhaupt legal in Deutschland? Kenne mich da nicht so aus...
Weil's gerade paßt: Ich habe kurz vor Weinachten versucht den Skype-Account meiner Frau wiederherzustellen oder aufzuladen (kann mich an den Grund nicht mehr genau erinnern), als alles nicht ging, habe ich kurzerhand (der Thailand-Urlaub stand kurz vor der Tür und die lieben Verwandten müssen ja kostengünstig angerufen werden ;) )meinen account auf das Läppi aufgespielt. Meint ihr, ich würde nach SKYPE-Deinstallation und Neu-Installation den account meiner Frau auswählen können? Nein, automatisch wählt er immer wieder meinen aus. Ein sehr merkwürdiges Verhalten!
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Meint ihr, ich würde nach SKYPE-Deinstallation und Neu-Installation den account meiner Frau auswählen können? Nein, automatisch wählt er immer wieder meinen aus. Ein sehr merkwürdiges Verhalten!
Nix mit "abmelden" und anderen Nutzer "anmelden"? Klappt hier seit Lichtjahren mit dem Pinguin einwandfrei. Sind aber auch M$ freie Versionen die ich nutzen muss ;D SISCHÄR ISS SISCHÄR wie Maddin immer sagt.
Wenn man den Account nicht mehr benötigt, dann soll man doch bitte alle persönlichen Informationen aus dem Profil löschen und Skype einfach nicht mehr nutzen.
Ein bisschen anders wie die anderen waren die ja immer....
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Riecht das nicht nach einer nachhaltigen Hintertür für gewisse staatliche Dienste :wall
Jürgen
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Wobei ja die fehlende Deaktivierung/Löschung des Zuganges in diesem Fall ja keine M$ Erfindung ist, das war sicher schon von Anbeginn so. Traurig genug bleibt es trotzdem :-\