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Kabel Deutschland (KDG) bietet ab sofort den "digitalen Kabelanschluss" an. Gegen eine monatliche Gebühr von 16,90 Euro erhält man den Zugang zum Kabelnetz, einen Digital Receiver und die zum Empfang von verschlüsselten Free-TV-Sendern nötige Smartcard. Besitzer eines analogen Kabelanschlusses (14,13 Euro monatlich) können das Angebot gegen einen monatlichen Zuschlag von 2,77 Euro wahrnehmen. Die ersten drei Monate ist das digitale Pay-TV-Angebot von Kabel Deutschland, das Paket "Kabel Digital Home", frei empfangbar. Wer es nicht rechtzeitig kündigt, bezieht es nach dieser Testphase für zwei Jahre gegen eine monatliche Gebühr von 10,90 Euro. Für alle Kunden, die bisher über ihre Wohnungsnebenkosten abgerechnet oder die über einen anderen Netzebene-4-Betreiber mit dem Fernsehsignal von Kabel Deutschland versorgt werden, bereitet KDG nach eigenen Angeboten besondere Umstiegsangebote für den digitalen Kabelanschluss vor.
Der ganze Artikel (http://www.heise.de/newsticker/meldung/71661)
Quelle : www.heise.de
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Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) bietet eine Freischaltung der digitalen Sender von ProSiebenSat.1 und RTL gegen ein einmaliges Entgelt nicht mehr an.
Der Branchendienst "Area-DVD" zitierte am Freitag aus einer Vertriebs-Information an die Handelspartner des Netzbetreibers, in der es heißt, dass "Digitales Free TV (gegen ein einmaliges Freischaltentgelt von 14,50 EUR) ab sofort nicht mehr im Angebot von Kabel Deutschland verfügbar" sei.
Neu ist indes nur der Zeitpunkt des Ausstiegs: Der Netzbetreiber hatte bereits im April angekündigt, in Zukunft Digital-TV-Anschlüsse mit Receiver für 16,90 Euro im Monat zu vermarkten, die neben den digitalen Sendern von ARD und ZDF auch die großen Privatsender beinhalten - damit hatte Kabel Deutschland quasi durch die Hintertür monatliche Gebühren für den Empfang digitaler Programme eingeführt .
Anträge, die bis zum 5. Juli bei Kabel Deutschland eingegangen seien, werden den Angaben zufolge noch für eine einmalige Freischaltung berücksichtigt. Die Änderung betreffen damit keine Kunden, die bereits eine Freischaltung der Privatsender für ein Einmal-Entgelt erhalten haben. Alle anderen müssen künftig knapp 17 Euro monatlich für einen DVB-C-Anschluss aufbringen.
Quelle : www.satundkabel.de
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Was sich in den letzten Wochen mit der Umstellung aller Kabelkanäle auf 256 QAM bereits ankündigte, ist nun bittere Wahrheit für Satellitenzuschauer geworden, die Interesse am Digital Home Paket haben.
Am heutigen Montag wurden auch die Satellitenzuspielungen umgestellt. Dabei kommt Übertragungsstandart DVB-S2 zum Einsatz, mit dem große Einsparungen bei der Bandbreite erzielt werden können. Das große Problem: herkömmliche Receiver können den DVB-S2-Standard nicht verarbeiten.
Wer sich als Satellitenzuschauer über Umwege eine Smartcard besorgt hatte, um die Pakete auf der Position 23,5 Grad Ost sehen zu können, schaut in die schwarze Röhre. Abhilfe schaffen derzeit nur Receiver, die DVB-S2 verarbeiten. Dies sind ausschließlich HDTV-Empfänger wie etwa der Humax HD-PR 1000, der Pace DS 810 KP und der Homecast HS5101 CI.
Mit diesen Geräten und entsprechendem Modul können Comedy-hungrige Satellitenzuschauer auch weiterhin Sat 1 Comedy genießen. Ein Schadensersatzanspruch an Kabel Deutschland kann im Übrigen nicht gestellt werden, gleiches gilt auch beim Sonderkündigungsrecht. Grund dafür: Der Programmveranstalter hat die Pakete nie offiziell über Satellit vermarktet.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Kunden, die bei Deutschlands größten deutschen Kabelnetzbetreiber, Kabel Deutschland (KDG), unter Vertrag stehen, können sich auf eine noch größere Auswahl an frei empfangbaren digitalen TV-Programmen freuen. Ab dem 17. Oktober wird das Angebot um 20 Sender erweitert.
20 neue Programme
Künftig werden über das digitale TV-Angebot von KDG 76 Sender frei empfangbar sein. Neu dabei sind neben ausländischen Sendern auch Flirt-, Quiz- und Dokumentationssender sowie ein KDG-Informationskanal. Im Einzelnen können KDG-Kunden ab dem kommenden Montag folgende Programme neu empfangen.
* 1-2-play (Quizsender)
* Al Jazeera International (arabischer Nachrichtenkanal)
* Astro TV (Horoskope und Astrologie)
* CNBC Europe (englischer Nachrichtenkanal
* CNN International (Nachrichtenkanal aus den USA)
* DMAX (Dokumentationen und Lifestyle)
* France 2
* France 3
* France 5
* GemsTV (interaktive Schmuck-Auktionen)
* GIGA Digital (Lifestyle, Musik, Sport, Games und PC-Trends)
* HSE24 (Home-Shopping)
* K1010 (interaktiver Spielekanal)
* Kabel Digital Info (Infokanal von Kabel Deutschland)
* QVC (Teleshopping)
* RTL Shop (Teleshopping)
* Sky News (englischer Nachrichtenkanal)
* sonnenklar TV (Reiseshoppingkanal)
* Traumpartner TV (Flirt-TV)
* TV Travelshop (künftig "Voyages Television" - Reisefernsehen)
Darüber hinaus wertet KDG auch sein internationales Programmpaket Kabel Digital Englisch auf. So ergänzt der Vorschulsender Playhouse Disney ab Oktober das englischsprachige Abo-Angebot. Digital Englisch ist ab vier Euro im Monat erhältlich.
So kommen die neuen Programme auf den Bildschirm
Zum Signalschutz werden die neuen Sender grundverschlüsselt ausgestrahlt. Für den Empfang der neuen Programme benötigen KDG-Kunden einen Digital Receiver und eine Smartcard. Für einen monatlichen Aufpreis von 2,77 Euro beziehungsweise 2,07 Euro in Bayern können Kunden vom analogen zum digitalen Kabelanschluss wechseln und bekommen den notwendigen Digitalreceiver sowie die digitale Zugangskarte kostenlos zur Verfügung gestellt. Der digitale Kabelanschluss ist für 16,90 Euro monatlich erhältlich und beinhaltet zusätzlich ein dreimonatiges Gratis-Abo für das Programmpaket Kabel Digital HOME, eine Universalfernbedienung für Fernseher und Receiver sowie kostenlos Zugang zu drei Pay-per-View Filmen.
Für bestehende Kunden mit digitalem Kabelanschluss erfolgt die Freischaltung der neuen Sender automatisch und kostenfrei. Nach einem Sendersuchlauf stehen dem Kunden die zusätzlichen frei empfangbaren digitalen Programme zur Verfügung. Neben den digitalen Sendern können Kunden mit digitalem Kabelanschluss auch ihr gewohntes analoges Angebot mit bis zu 33 TV-Sendern wie bisher weiter nutzen.
Quelle : www.onlinekosten.de
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München - Noch im November sollen Kunden der Kabel Deutschland das neue Programmbouquet Kabel Digital+ samt Festplattenrecorder bestellen können.
Kabel Digital+ besteht aus einem digitalen Kabelanschluss mit 76 Free TV-Sendern, einer Smartcard und einem so genannten Digital Video Recorder (DVR). Mit dieser Box lässt sich das laufende Fernsehprogramm anhalten und an gleicher Stelle fortsetzen sowie auf einer 160 Gigabyte großen Festplatte speichern. Auch können die letzten Minuten der Live-Sendung wiederholt werden, falls man etwas verpasst hat.
Mit dem elektronischen Programmführer (EPG) lassen sich über eine 14-tägige Programmvorschau Aufnahmen bequem programmieren. Zum Startangebot von Kabel Digital+ gehört ein dreimonatiges Schnupper-Abo von Kabel Digital Home und drei kostenlose Abrufe aus dem Per-Pay-View-Filmangebot Select Kino. Monatlich soll das Paket 9,90 Euro kosten.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Der Kabelnetzanbieter Kabel Deutschland (KDG) will im kommenden die monatlichen Preise auch für Bestandskunden erhöhen.
Nach einem Bericht des Münchner Magazins "Focus" (kommende Ausgabe, Montag), sollen ab März 2007 rund 2,5 Millionen Direktkunden 16,90 Euro im Monat zahlen und damit 20 Prozent mehr als bisher. Neukunden müssen schon seit geraumer Zeit diese Summe einkalkulieren. In den nächsten Wochen soll die Kundschaft über die Preiserhöhung informiert werden. Das Unternehmen war auf Anfrage der SAT+KABEL am Sonntag zunächst nicht erreichbar.
Die zweitgrößte Kabelfirma Unity Media, die in Nordrhein-Westfalen und Hessen mit Ish und Iesy Netze betreibt, hatte bereits zuvor bekannt gegeben, dass sie zum Januar die Preise für ihre mehr als fünf Millionen Kunden anheben wird .
Quelle : www.satundkabel.de
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Der Kabelnetzanbieter Kabel Deutschland (KDG) verkürzt bei seinem Schnupperangebot "Comfort+" für Internet- und Telefonie-Services die Vetrtragslaufzeit für Neukunden.
Für Interessenten, die sich bis Ende Januar für die Buchung entscheiden, betrage diese ein Jahr, teilte KDG am Dienstag mit. Wer die beiden Flatrates neu bucht, zahlt in den ersten drei Monaten jeweils knapp 20 Euro, danach den regulären Preis von 40 Euro monatlich. Eine "Bereitstellungsgebühr" entfällt. "Comfort+" beinhaltet einen Breitband-Internet-Zugang mit 2,2 MBit/s sowie kostenfreie Telefonate ins deutsche Festnetz. Das Kabelmodem wird nur während der Vertragslaufzeit unentgeltlich zur Nutzung überlassen.
Kunden, die online bis Ende Januar andere Tarife buchen, erlässt der Netzbetreiber die erste monatliche Zahlung. Die Anzahl der bereits mit Rückkanal ausgestatteten Haushalte beziffert Kabel Deutschland auf etwa acht Millionen.
Quelle : www.satundkabel.de
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Berliner Verbraucherschützer haben den Netzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) wegen dessen Drohgebärden bei umstiegsunwilligen Kunden kritisiert.
Seit Anfang Dezember verschickt der Anbieter an seine Kunden das Angebot, den analogen Kabelanschluss auf einen teureren digitalen Anschluss umzustellen. Nach Angaben der Verbraucherzentrale in Berlin haben viele Konsumenten von einer Widerspruchsmöglichkeit Gebrauch gemacht. In Antwortschreiben sei ihnen dann aber die Kündigung in Aussicht gestellt worden, verbunden mit der Frage "Vielleicht überlegen Sie es sich doch noch einmal?".
"Es ist nicht ernsthaft damit zu rechnen, dass Kabel Deutschland diese Drohung wirklich wahr werden lässt, kein Unternehmen kann es sich leisten, plötzlich so viele Kunden zu verlieren", sagte Verbraucherschützerin Gabriele Francke am Mittwoch nachmittag. Auch wer bislang nur aus Angst vor einer möglichen Kündigung von einem Widerspruch gegen die Preiserhöhung zurückschreckte, solte sich gegen die Preiserhöhung wehren. Dabei gelte eine Widerspruchsfrist von vier Wochen.
Francke legte unwilligen Digital-Kunden auch gleich noch einen Wechsel nahe: KDG sei nicht der einzige Kabelanbieter auf dem Berliner Markt. Es bestehe auch die Möglichkeit, über Satelliten-Empfang oder DVB-T kostenlos ein umfangreiches Senderangebot zu empfangen, hieß es.
Quelle : www.satundkabel.de
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Der Streit zwischen dem Kabelnetzanbieter Kabel Deutschland (KDG) und dem Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW Südwest) um eine Erhöhung der Preise wird nun juristisch ausgefochten.
Nach einer Mitteilung des Verbandes am Freitag hat der Netzbetreiber aufgrund einer Stellungnahme zur Preispolitik inzwischen eine Einstweilige Verfügung vor dem Landgericht in Hamburg erlassen. Kabel Deutschland bestätigte den Schritt auf Anfrage am nachmittag. Der Vorstandssprecher des VdW in Frankfurt, Rudolf Ridinger, bezeichnete dies in Frankfurt als "Angriff auf die Meinungsfreiheit" und kündigte an, sich gegen die Verfügung "entschieden zu wehren". Die Kabelnetzbetreiber unternähmen keinen ernstzunehmenden Versuch, den Kunden die Preiserhöhungen zu begründen.
In dem Streit geht es nicht um die Preiserhöhung selbst, sondern um den Vorwurf der Verbände VdW und Anga, die großen Kabelanbieter schaukelten sich bei der Preisgestaltung zunehmend gegenseitig hoch. Unity Media hatte die Preise zum Jahreswechsel erhöht. Kabel Deutschland folgte Anfang März bei den Bestandskunden . Weitere Preissteigerungen seien zu befürchten, hieß es damals. Beide Organisationen verstiegen sich gar zur Aussage, es könnten "Preisabsprachen stattgefunden" haben.
"Die Unterstellung von Preisabsprachen durch den Verband beruht auf falschen Annahmen bzw. einem grundlegenden Missverständnis der Situation", sagte unterdessen KDG-Sprecher Matthias Winter . Da dieser Vorwurf jeder Grundlage entbehre, habe man den VdW Südwest aufgefordert, diese und weitere damit zusammenhängende Behauptungen nicht zu wiederholen und eine Verfügung beantragt.
Nach Verbandsangaben tritt der Netzbetreiber den Kunden, die vertragliche Einwendungen gegen die Preiserhöhungen geltend gemacht hatten, nicht mit sachlichen Argumenten für die Preissteigerung, sondern mit der Androhung von kurzfristigen Vertragskündigungen entgegen. Der VdW Südwest verstehe sich als Interessenvertreter der Kunden der Kabelanbieter auf der Netzebene3 und müsse deshalb reagieren, hieß es.
Die Anga vertritt nach eigenen Angaben die Interessen von mehr als 1.200 kleineren Kabelnetzbetreiber. Der VdW Südwest bündelt rund 200 private und öffentliche Unternehmen der Wohnungswirtschaft in Hessen und dem südlichen Rheinland-Pfalz mit einem Wohnungsbestand von rund 400.000 Wohnungen. Mitte Januar hatte auch der Verband dem hessischen Netzbetreiber Iesy Konsequenzen für seine Preisgestaltung und eine Abkoppelung angedroht . Notfalls soll eine Versorgung mit TV-Programmen über gemeinschaftliche Satellitenanlagen sichergestellt werden.
Quelle : www.satundkabel.de
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Die Verbraucherzentrale in Berlin hat eine Unterlassungserklärung gegen Kabel Deutschland (KDG) wegen unerlaubter Werbeanrufe erwirkt.
Neben dem Kabelnetzbetreiber habe sich auch der DSL-Anbieter Primacall durch die Erklärung verpflichtet, Privatpersonen ohne deren vorherige Einwilligung nicht mehr zu Werbezwecken anzurufen, teilten die Konsumentenschützer am Freitag mit. Während sich KDG erst in einer Gerichtsverhandlung dazu verpflichtet habe, zeigte sich das Telekommunikationsunternehmen bereits vor der Verhandlung kompromissbereit. Bei künftigen Verstößen drohen hohe Vertragsstrafen.
Die Verbraucherzentrale Berlin bat gleichzeitig die Verbraucher, ihr Werbeanrufe von Primacall nach dem 10. April oder von Kabel Deutschland nach dem 3. April per eMail mitzuteilen. Gleichzeitig sollen Konsumenten auch andere, unzulässige Telefonwerbung durch eine Meldung sanktionieren.
Quelle : www.satundkabel.de
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München - Ein eigenes Video-on-Demand-Portal zum kostenpflichtigen Bestellen von Filmen plant Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber. Wann der Filmdienst starten wird, steht derzeit noch nicht fest.
Auf Nachfrage erklärte ein Kabel Deutschland-Sprecher, dass ein eigener VoD-Dienst durchaus ein Thema ist, aber derzeit weder über den Zeitpunkt des Starts noch zum gezeigten Angebot genauere Details vorliegen.
Selbiges gelte auch für den Namen des Produkts. "Der Video-on-Demand-Dienst ist ein mittelfristiges Vorhaben", gab der Unternehmenssprecher den Spekulationen um einen baldigen Start einen Dämpfer und schränkte damit einige anders lautende Aussagen des Kabel Deutschland-Managers Christoph Clément ein.
Am Donnerstag kündigte Clément auf dem BLM-Forum in München an, dass der deutsche Kabelriese demnächst sein VoD-Portal starten werde. Damit will Kabel Deutschland seinen Erfolg im Pay-TV-Bereich weiter ausbauen (DF berichtete). Clément ist Mitglied der Geschäftsleitung von Kabel Deutschland und verantwortet dort als General Counsel die Bereiche Recht und Regulierung.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Im Internet kursieren derzeit widersprüchliche Angaben über eine Verschlüsselungsänderung beim Netzbetreiber Kabel Deutschland (KDG).
Seit Montag nachmittag können in verschiedenen Konstellationen von Smartcard und Emulatoren die kostenpflichtigen Programme des Anbieters nicht mehr empfangen werden, berichteten Teilnehmer einschlägiger Foren. Davon sind allerdings nur bestimmte Hardware-Kombinationen unter anderem mit der weit verbreiteten d-box betroffen. Die über Satellit zugespielten Kanäle seien nach wie vor illegal und damit ohne Abonnement nutzbar, hieß es.
Quelle : SAT+KABEL
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Kabel Deutschland stockt sein Pay-TV-Angebot "Kabel Digital Home" ab 1. November 2007 mit vier neuen Musikkanälen aus dem Hause JUST MUSIC.TV auf: Die Programme "Rock TV" (RCK TV: mit Hard Rock, Metal, Alternative), "Relax TV" (RLX TV: mit Lounge, Chill Out, Ambient, Folk & Soul), "Club TV" (CLB TV: mit Club Sounds & Urban Music von House bis R’n’B) und "Jukebox" (mit Pop- und Rock Classics aus den 60er Jahren bis heute) sollen "puren Musikgenuss für jeden Geschmack" bieten, heißt es in einer Pressemitteilung.
Kunden von Kabel Digital Home kommen damit künftig in den Genuss von insgesamt neun Musiksendern. Neben dem Angebot von JUST MUSIC.TV sind dies Trace.TV, MTV Hits, MTV Dance, VH1 Classic sowie Gute Laune TV. Der Preis für das Angebot mit insgesamt rund 40 TV-Programmen liegt unverändert bei 10,90 Euro monatlich.
Quelle : www.heise.de
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Nach mehrjährigen zähen Verhandlungen wird der größte deutsche Kabelnetzprovider Kabel Deutschland die ARD-Hörfunkprogramme künftig digital und unverschlüsselt verbreiten. Dies berichtet die Zeitschrift Digitalfernsehen. Der Netzbetreiber will die Sender auf verschiedene Kabelkanäle aufteilen.
Quelle : www.heise.de
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Bei Kabel Deutschland scheint sich zur Zeit einiges zu tun ...
Momentan sind es insgesamt 24 Sender auf denen die CAID 1801 abgeschaltet ist. Allesamt aus den Fremdsprachen-Bouquets.
Bei "Kabel Digital International" Kunden wurden wohl die Karten in den letzten Wochen ausgetauscht.
"Kabel Digital Home" und "Kabel Digital free" Altkunden haben noch alte Karten.
Wann diese Karten auch noch getauscht werden, ist derzeit noch nicht bekannt.
Es wird gemunkelt, das insbesondere russische und türkische Provider Druck auf KD ausgeübt haben,
weil die Schwarzseher auf Astra 23,5 Grad in Europa letztes Jahr stark zugenommen hätten.
Bitte beachtet die Boardregeln !!!
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Der Kabelnetzer Kabel Deutschland (KDG) will mit einem neuen Online-Portal seinen Kunden künftig mehr Service bieten. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, kommt das Internet-Angebot nicht nur in einer überarbeiteten Optik daher, sondern bietet unter anderem Video-Nachrichten, Kino-Trailer, Spiele, einen Radio-Player, einen Virenscanner sowie einen TV-Guide an.
Außerdem soll es einfacher werden, Kunden- und Vertragsdaten zu verwalten, die Online-Rechnung abzurufen und zusätzliche Produkte im Internet zu buchen.
Das Mediencenter bietet Kunden ohne zusätzliche Kosten einen Online-Speicherplatz von 500 Megabyte zur Archivierung und Verwaltung von Fotos, Videos, Musikstücken und sonstigen Dateien. Der TV-Guide ermöglicht es, eine Merkliste anzulegen, eine Such-Funktion mit Schlüsselwörtern zu speichern und Favoriten mit den gewünschten TV-Kanälen zu bestimmen.
http://wwww.kabeldeutschland.de/portal
Quelle : http://satundkabel.magnus.de
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Leipzig - Zum Senderbouquet bei Kabel Deutschland werden zukünftig offenbar die Programme "Sportdigital", "Romance TV" und "MTV Entertainment" hinzukommen.
Nach DIGITAL FERNSEHEN vorliegenden Informationen testet der Kabelnetzanbieter Kabel Deutschland GmbH (KDG) derzeit die Sender "Sportdigital", "Romance TV" sowie "MTV Entertainment".
Der Sender Sportdigital wird derzeit auf der Frequenz 11.595 V (SR 28.500, FEC 9/10, Modulation DVB-S2, QPSK) unter der Kennung "SID 53611" getestet. Das Signal ist in Betacrypt (1722) und in Nagravision (1801, 1834) verschlüsselt.
Auf der Frequenz 12.605 horizontal (SR 28.500, FEC 9/10, Modulation DVB-S2, QPSK) wird MTV Entertainment getestet. Parallel dazu strahlt der Sender Romance TV sein Programm auf 12.605 vertikal (SR 28.500, FEC 9/10, Modulation DVB-S2, QPSK)aus.
Auch diese Programme werden in den Kabel-Deutschland gängigen Codiersystemen verschlüsselt. Mit einer Regeleinspeisung, deren Zeitpunkt derzeit noch nicht bestimmt wurde, werden die drei Sender dann auch unter den korrekten Sendernamen angezeigt.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Viele Kabelzuschauer wollen die grundverschlüsselten Kabelprogramme mit freien Geräten empfangen und nennen Kabel Deutschland Receier-Seriennummern, die sie gar nicht besitzen.
Wer bei Kabel Deutschland normale Privatsender wie RTL und Pro Sieben digital empfangen will, benötigt eine frei geschaltete Smartcard sowie einen zertifizierten Pay-TV-Receiver des Kabelanbieters. Doch immer mehr Zuschauer weigern sich diese proprietären Empfangsgeräte einzusetzen und setzen lieber auf das immer größer werdende Angebot an freien Receivern und Fernsehern mit Common Interface Schacht.
Bei der Smartcardbestellung fragt Kabel Deutschland jedoch die Seriennummer des Receivers ab. Wer keine gültige Nummer nennen kann - beispielsweise weil er einen Digitalfernseher mit CI-Schacht einsetzt – bekommt offiziell keine Smartcard. Viele Kabelkunden gehen deshalb dazu über sich eine Seriennummer illegal zu beschaffen. Im Internet wurde beispielsweise bereits ein Rechenprogramm gefunden, mit dem man funktionierende Seriennummern selbst neu erzeugen kann.
Nach vorliegenden Informationen gehen viele Kunden auch zu Media Markt und Co. und notieren dort von nicht verkauften KDG-Receivern die Seriennummern. Für die Kunden ist es unverständlich, weshalb alle großen Kabelnetzbetreiber lediglich ihre eigenen, proprietären Boxen erlauben und keinen horizontalen Gerätemarkt in Deutschland zulassen. Das Bundeskartellamt ermittelt hierzu aktuell auch gegen mehrere Kabelnetzbetreiber.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Anscheinend habe sich die "Tricks" die letzten 2 Jahre nicht geändert.
Okay der Seriennummern-Erzeuger ist jüngeren Datums ;).
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Einer der Gründe bei Satempfang zu bleiben. Reicht schon wenn ich von denen am Telefon belästigt werde. >:(
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Berlin - Deutschlands größter Netzbetreiber Kabel Deutschland hat - Medienberichten zufolge - seine Kundendaten nicht mehr im Griff.
Kabel Deutschland hat nach Informationen aus Medienkreisen hunderttausende Kundendaten an dubiose Callcenter weitergegeben. Ein erheblicher Teil der 9,1 Millionen Kundendaten, über die Kabel Deutschland verfügt, kursieren nun offenbar im In- und Ausland, berichtet das Portal "Inside Digital" mit Verweis auf Informationen der "Wirtschaftswoche".
Kabel Deutschland habe die Daten an externe Callcenter-Betreiber weitergegeben, um den eigenen TV-Kunden auch einen Telefon- und Internetanschluss schmackhaft zu machen. Die Informationen gingen an Subunternehmer und sind mittlerweile auf dem illegalen Markt für Kundendaten verfügbar.
Nach Darstellung des Portals habe Kabel Deutschland mittlerweile reagiert und die Verträge mit "auffällige Callcentern" nach eigenen Angaben gekündigt.
Nach Angaben der "irtschaftswoche"häufen sich aber die Beschwerden von Kabel Deutschland-Kunden, die vermehrt Opfer von Werbeanrufen werden. Eine Erklärung dafür: Die Datensätze bereits einen oder mehrere Abnehmer gefunden.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Hamburg - Ab heute ist das Programm von Sportdigital mit den deutschen Top-Ligen Toyota Handball-Bundesliga, Basketball-Bundesliga und Volleyball-Bundesliga auch beim größten deutschen Kabelnetzbetreiber zu sehen.
Wie das Unternehmen heute mitteilt, ist der 24-Stunden-Kanal Sportdigital Bestandteil des Paketes "Kabel Digital Home" und zeigt aktuell rund 350 Saisonspiele, zusätzliche Highlights, exklusive Hintergrundberichte aus den Ligen sowie weitere internationale Sportevents.
"Die Aufschaltung im ´Kabel Digital Home- Paket` ist für Sportdigital ein sehr wichtiger Schritt bei der Gewinnung zusätzlicher Reichweiten und zugleich ein Vertrauensbeweis in die Qualität unseres Senders. Nun sind wir flächendeckend auch über Kabel in den Hochburgen unserer Kernsportarten zuhause - das ist ein echter Gewinn für alle Sportfans im Netz der Kabel Deutschland", freut sich Sportdigital Geschäftsführer Gisbert Wundram.
Mit der Entscheidung seitens Kabel Deutschland den Sportsender in sein Abo-Programm aufzunehmen, ist es Sportdigital gelungen, seine Verbreitung im digitalen Kabelnetz auf die vier größten Plattformbetreiber (Kabel Deutschland, Unitymedia, Kabel BW und Eutelsat Kabelkiosk) auszudehnen. Ergänzt um die Möglichkeiten des Satellitenempfangs über u.a. Premiere, Arena Sat und Entavio sowie via IPTV bei Alice und im Internet unter Sportdigital.tv bietet Sportdigital eine einzigartige flächendeckende Verbreitungsstruktur mit beeindruckender Reichweite.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Leipzig - Nach dem Transponderwechsel von Anixe HD am 23. März ist der einzige frei empfangbare HDTV-Sender aus dem Programm-Bouquet des Kabelnetzbetreibers Kabel Deutschland verschwunden.
Für eine kurze Zeit waren die beiden frei empfangbaren HDTV-Sender Anixe HD und der Astra-HD-Promokanal, die beide auf der gleichen Frequenz wie Premiere HD und Discovery HD sendeten, via Satellit auf dem alten und dem neuen Sendeplatz zu empfangen. Allerdings endete die Simulcastphase Anfang April. Damit sind Anixe HD und der Astra-HD-Promokanal nur noch auf Transponder 7 auf Astra 1F mit der Frequenz 11,303 GHz horizontal (SR 22 000, FEC 2/3) zu empfangen (DF berichtete ebenfalls) .
Als besonders ärgerlich sollten sich die Folgen des Transponderwechsels vor allem für zahlreiche Kabel-Deutschland-Kunden herausstellen, da sie seitdem auf den einzigen, frei empfangbaren HDTV-Sender verzichten müssen. Wieso nur noch Anixe SD angeboten wird und ob es künftig ein Wiedersehen mit dem hochauflösenden Sender im Bouquet von Kabel Deutschland geben könnte, beantwortete ein Sprecher des Unternehmens auf Anfrage von DIGITAL FERNSEHEN eher verhalten:
"Kabel Deutschland ist grundsätzlich an einer Fortsetzung der Verbreitung interessiert und steht mit dem Veranstalter dazu in engem Kontakt. Entscheidend ist, dass das Programmsignal auch in Zukunft langfristig seitens der Veranstalter zur Verfügung gestellt werden kann. Einen konkreten Zeitpunkt für die Fortsetzung können wir aktuell leider noch nicht nennen."
Auf DF-Anfrage äußerte sich heute auch eine Sprecherin von Anixe zum Thema: "Wir schätzen, dass (bedingt durch den Transponderwechsel) die Technik in vier bis sechs Wochen für KDG soweit sein wird." Eine Antwort, die hoffen lässt. Und da es zur Politik von Kabel Deutschland gehört, dass Sender erst aufgeschaltet werden, wenn ihr Signal in allen KDG-Netzen angeboten werden kann, ist demnächst mit einem Wiedersehen von Anixe HD zu rechnen.
Momentan dürften sich beide Seiten noch in Verhandlungen über die Bereitstellung von neuen Kapazitäten befinden. Da HDTV-Signale eine deutlich größere Bandbreite im Kabelnetz benötigen, wird eine Entscheidung letztendlich auf den Preis ankommen, den Anixe bereit ist, zu zahlen.
Freuen können sich dagegen Kunden von Kabel BW oder auch Net Cologne, da beide Anbieter auch weiterhin Anixe HD einspeisen. Der Transponderwechsel zog nach Aussage eines Kabel-BW-Sprechers lediglich einen Wechsel des gewohnten Programmplatzes nach sich. "Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, haben wir Anixe HD in der Übergangsphase simultan auf dem bisherigen und auf dem neuen Programmplatz übertragen", so der Sprecher gegenüber DF.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Anixe-HD erst im Juni wieder bei KDG
Der frei empfangbare HDTV-Kanal Anixe-HD ist seit seinem Astra-Transponderwechsel am 1. April (SAT+KABEL berichtete) nicht mehr flächendeckend in den deutschen Kabelnetzen zu empfangen.
Der Redaktion liegen mehrere Schilderungen von Kunden des Providers Kabel Deutschland (KDG) vor, wonach der Sender seit zwei Wochen auch über einen manuellen Suchlauf nicht mehr auffindbar ist. Die Hotline des Anbieters bestätigte am Donnerstag die Problematik auf Anfrage der SAT+KABEL. Grund sei die erforderliche Umstellung der regionalen Kabelkopfstationen, die anders als bei konkurrierenden Anbietern wie Kabel-BW dezentral organisiert ist. Anixe-Geschäftsführer Emmanouil Lapidakis zeigte sich auf Anfrage zuversichtlich, dass das Programmangebot in vier bis sechs Wochen wieder flächendeckend in allen KDG-Netzen zur Verfügung stehe.
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Bei anderen Kabelnetzanbietern ist Anixe-HD seit dem 1. April auf neuen Frequenzen zu finden. Kabel-BW nutzt Sonderkanal 41 (466 MHz), bei NetCologne erfolgte die Verschiebung auf Kanal 42 (642 MHz). Bei neu.sw ist Anixe-HD auf Kanal 49 (698 MHz) zu sehen, im S+K-Netz Halle auf S40 (458 MHz), bei RFT Brandenburg auf Kanal 30 (546 MHz). Wilhelm.tel Hamburg verbreitet das Programm ab sofort über Kanal 53 (730 MHz), Wilhelm.tel Schleswig-Holstein auf Kanal 61 (794 MHz) und NES Elektro & Service auf S22 (314 MHz).
Quelle: http://satundkabel.magnus.de
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Der Netzbetreiber Kabel Deutschland ordnet am Mittwoch (22. April) in der Hansestadt Hamburg sein analoges Programmangebot neu.
Nach Angaben des Unternehmens erweitert sich die Sendezeit des Privatsenders Tele5 auf Sonderkanal 13. Statt von 20.00 bis 08.00 Uhr ist das Programm künftig von 14.00 bis 6.00 Uhr zu sehen. Alternierend wird der selbsternannte Männersender Dmax in der Zeit von 6.00 bis 14.00 Uhr verbreitet. Ein weiteres Programmfenster ist auf Kanal S09 in der Zeit zwischen 21.00 und 6.00 Uhr zu sehen.
Die Änderungen betreffen laut KDG das gesamte Hamburger Stadtgebiet sowie die angeschlossenen Haushalte in 22885 Barsbüttel und 22949 Ammersbek.
Quelle: http://satundkabel.magnus.de
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Die Mitteilung lässt selbst Experten rästeln.Als größter Kabelnetzbetreiber und Triple-Play-Anbieter in Deutschland entscheidet sich Kabel Deutschland für NDS als Technologiedienstleister, um den weiteren Aufbau der Digital-TV-Plattform mit einer Systemlösung zu gestalten, ist darin zu lesen. Für Nachfragen war bislang niemand zu erreichen.
Klar ist momentan lediglich, dass Kabel Deutschland (KDG) sein Digital-TV-Programm (mit Ausnahme der öffentlich-rechtlichen Angebote) aktuell mit Nagravision verschlüsselt – und zwar bis heute mit der kompromittierten Version, während Premiere seinen Abonnenten mit Kabel-Deutschland-Anschluss bereits lange in Eigenregie mit neuen Abo-Karten versorgt hat. Fest steht ebenso, dass ein schneller Wechsel von Nagra auf NDS Videoguard nicht so einfach möglich ist: Zu viele KDG-Kunden besitzen noch DVB-C-Receiver, die sich nicht einfach auf das neue Verschlüsselungsverfahren umstellen ließen. Unwahrscheinlich ist, dass KDG sich zum Austausch aller dieser Receiver durchringt.
Eine Lösung wäre eine Doppelstrategie, wie sie Premiere im Satelliten-TV-Bereich seit dem zweiten Quartal 2008 fährt: Dabei werden Receiver, bei denen die Umstellung möglich ist, mit einem Videoguard-Zwangsupdate versehen, während die übrigen weiterhin Nagravision nutzen dürfen. Um alle Lücken zu schließen, wäre auch hier eine große Kartenaustauschaktion Pflicht.
Vorstellbar ist aber auch ein anderer Weg: Alle bisherigen Kunden behalten Receiver (und bekommen eventuell neue Nagravision-Karten), während KDG bei neuen Digital-TV-Angebot ausschließlich NDS Videoguard einsetzt. Wer das neue Angebot nutzen möchte, bräuchte dann einen Videoguard-kompatiblen Receiver. Am einfachsten wäre ein solcher Schnitt natürlich mit HDTV-Angeboten zu vollziehen, da deren Verbreitung unter Kabelkunden bislang vergleichsweise gering ist und sich das Humax-Modell Humax PR-HD 1000 C (wie sein DVB-S-Bruder) recht einfach auf NDS Videoguard umstellen ließe.
Nagravision-verschlüsselte Digital-TV-Programme lassen sich auch mit DVB-Empfängern anschauen (und aufzeichnen), die nicht den offiziellen Segen von Kabel Deutschland haben. Benötigt wird hierfür lediglich ein Receiver mit Common Interface (CI), in das ein passendes Conditional Access Module (CAM) wie Mascoms Alphacrypt (Light) samt Smartcard eingeführt wird. Für NDS Videoguard steht ein solches CAM bislang hingegen nicht zur Verfügung; nach unserer Kenntnis sind lediglich die Dreamboxen DM800 und DM8000 mit inoffiziellen Firmware-Fassungen in der Lage, Videoguard-Smartcards auszulesen.
Quelle : www.heise.de
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BTW - schaut mal unsere damalige Diskussion unter: http://www.dvbcube.org/index.php?topic=23446.0 darüber an!
Times, they're a changin'! ;)
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Auf Nachfrage teilte Kabel Deutschland gegenüber heise online mit, dass man selbst die besagte Pressemitteilung nicht veröffentlicht habe. Tatsächlich stamme diese von NDS. Diese Feststellung lässt den Schluss zu, dass KDG nicht besonders glücklich über die Verbreitung der Neuigkeiten zu diesem Zeitpunkt ist. Dennoch werde sich der Provider nach Angaben einer Sprecherin in naher Zukunft zu den Auswirkungen der in der Mitteilung angesprochenen Vereinbarungen äußern.
Quelle : www.heise.de
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Kabel Deutschland mit Datenschutzproblemen
Der Kabelnetzanbieter Kabel Deutschland (KDG) hat offenbar weiter Probleme mit dem Datenschutz. Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht wolle die seit dem vergangenen Jahr laufenden Ermittlungen gegen das Unternehmen ausdehnen, kündigte Leiter Günther Dorn nach Sichtung von Dokumenten an, die ihm das Magazin "WirtschaftsWoche" (kommende Montagsausgabe) vorgelegt hatte.
Zumindest Vertriebspartner von Kabel Deutschland hätten mehrfach gegen den Datenschutz verstoßen, hieß es. Nicht nur Adressdaten seien samt Telefonnummern im vergangenen Jahr an fremde Callcenter und ihre Subunternehmer unkontrolliert weitergegeben worden. Einige Vertriebspartner erhielten laut "Wirtschaftswoche" auch Zugriff auf den kompletten Datensatz, inklusive der bis auf die letzten drei Ziffern vollständigen Kontonummer.
Das Unternehmen selbst hatte zuvor gegenüber der SAT+KABEL Schwierigkeiten zwar eingeräumt, gleichzeitig aber betont, dass es nur bei Subunternehmen zu Verstößen gegen den Datenschutz gekommen sei.
Quelle: http://satundkabel.magnus.de
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Die Vorwürfe gegen den Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG), in der Akquise sorglos mit Kundendaten umgegangen zu sein, beschäftigen das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht. "Wir überprüfen den Fall", bestätigte der Chef des Landesamts, Günther Dorn, am heutigen Montag der dpa. Derzeit laufe eine datenschutzrechtliche Überprüfung des Vorganges, dabei handle es sich zunächst um eine Voruntersuchung. KDG sei aufgefordert worden, bis zum 1. Juni Stellung zu den Vorwürfen zu beziehen.
KDG soll einem früheren Bericht der WirtschaftsWoche zufolge für die Telefonakquise in den vergangenen Monaten Callcenter mit Kundendaten versorgt haben, die nun illegal in Deutschland und im Ausland kursieren sollen. Dabei soll die von KDG beauftragte Condor Media AG die Kundendaten an eigene Subunternehmen weitergegeben haben. Ein Sprecher von KDG in Unterföhring wies die Vorwürfe gegenüber dpa zurück. "Wir haben nie sensible Daten rausgegeben, auch nicht an unsere Vertriebsdienstleister." Der Vertrag mit Condor sei Ende Februar gekündigt worden, KFG behält sich rechtliche Schritte gegen den Dienstleister vor.
Unter Berufung auf interne E-Mails der Condor Media AG berichtet die WirtschaftsWoche nun, es seien nicht nur Adressdaten und Telefonnummern "unkontrolliert weitergegeben" worden. Einige Vertriebspartner sollen auch Zugriff auf die kompletten Kundendatensätze erhalten haben, darunter auch Teile der Kontoverbindung. Condor-Chef Hakan Akyazi sagte der WirtschaftsWoche dagegen, sein Unternehmen habe nur Bankdaten von Kunden direkt erhalten, nicht von KDG.
Quelle : www.heise.de
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Kabel Deutschland wird künftig auch das Verschlüsselungssystem NDS Videoguard im Digital-TV-Netz (DVB-C) einsetzen. Das bestätigte das Unternehmen am heutigen Montag gegenüber heise online. In Zukunft hat der Provider – wie schon der Pay-TV-Sender Premiere im Satelliten-TV-Bereich – mit NDS einen weiteren Verschlüsselungspartner neben Nagravision. "Technisch möglich wird das durch das so genannte Simulcrypt-Verfahren, das den Betrieb mehrerer CA-Systeme parallel ermöglicht", erklärte KDG-Sprecherin Joyce Mariel. Am vergangenen Donnerstag hatte NDS mitgeteilt, KDG habe sich für NDS als Technologiedienstleister entschieden, "um den weiteren Aufbau der Digital-TV-Plattform mit einer Systemlösung zu gestalten".
Kabel Deutschland hat bislang jedoch noch nicht bekanntgegeben, ob alle Receiver, bei denen die Umstellung möglich ist, mit einem Videoguard-Zwangsupdate versehen werden. Zu erfahren war lediglich, dass jeder Kunde weiterhin das Programm von Kabel Deutschland mit seinem gewohnten Receiver beziehen könne und die Anschaffung neuer Empfangsgeräte nicht nötig sei. Eine Entwarnung bedeutet dies aber nicht: Auch bei Premiere konnten ja (fast) alle Kunden ihre Receiver behalten; diese verstanden sich aber eventuell nur noch auf NDS Videoguard. Wer sich nach der Umstellung auf NDS Videoguard meldete, erhielt eine passende NDS-Smartcard.
Der Wechsel bei Premiere hatte aber durchaus weitreichende Folgen: Nagravision-verschlüsselte Digital-TV-Programme lassen sich auch mit DVB-Empfängern anschauen (und aufzeichnen), die nicht den offiziellen Segen von Kabel Deutschland haben. Benötigt wird hierfür lediglich ein Receiver mit Common Interface (CI), in das ein passendes Conditional Access Module (CAM) wie Mascoms Alphacrypt (Light) samt Smartcard eingeführt wird. Für NDS Videoguard steht ein solches CAM bislang hingegen nicht zur Verfügung; nach unserer Kenntnis sind lediglich die Dreamboxen DM800 und DM8000 mit inoffiziellen Firmware-Fassungen in der Lage, Videoguard-Smartcards auszulesen.
Ohnehin ist aber wohl davon auszugehen, dass das Ziel von KDG ist, Nagravision langfristig und schrittweise durch NDS Videoguard zu ersetzen. Daher bleibt abzuwarten, ob der Provider noch DVB-C-Receiver zertifiziert, die Nagravision-verschlüsselte TV-Programme wiedergeben können. In Zukunft dürften daher KDG-zertfizierte Receiver in der Gunst der Digital-TV-Fans steigen, die sich nicht auf NDS Videoguard umstellen lassen. Mit diesen Geräten könnte man weiterhin ein Abonnement abschließen, um die Nagravision-Karte dann in einem nicht-zertifizierten Receiver einzusetzen. Dies stellt freilich ein Verstoß gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Providers dar.
Quelle : www.heise.de
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Berlin - Während diverse Kabelnetzbetreiber schon an der Einspeisung der HDTV-Programme von ARD und ZDF arbeiten, wird es die Showcases zumindest bei Kabel Deutschland wohl nicht geben.
Dies erklärte ZDF-Koordinator Innovation Office Eckhard Matzel auf dem Branchendialog "HDTV-Digitalisierung" am Dienstag in Berlin.
Mit Unitymedia und Kabel BW seien entsprechende Vereinbarungen bereits getroffen. So werden die HD-Signale innerhalb des SD-Mux übertragen. Bei Kabel Deutschland gäbe es "keine Aussicht, dass die Showcases im Kabel laufen".
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) strahlt das Sat 1-Regionalprogramm „17:30live für Rheinland-Pfalz und Hessen“ ab sofort auch in digitaler Qualität aus. Das Unternehmen nimmt damit erstmalig ein regionales Programmfenster ins digitale Programmangebot mit auf, teilte die KDG am 11. Mai mit. Die Einspeisung und technische Umsetzung sei erfolgreich verlaufen. Die Kabel Deutschland-Kunden im Raum Kaiserslautern, Koblenz, Ludwigshafen, Mayen, Neustadt a. d. Weinstraße, Neuwied und Speyer empfangen das Sat 1-Regionalmagazin mit dem Format „17:30live für Rheinland-Pfalz und Hessen“ ab sofort auch in exzellenter digitaler Bild- und Tonqualität. Es wird nach KDG-Angaben weiterhin auch analog in allen Kabelnetzen von Rheinland-Pfalz empfangbar sein.
Quelle : www.infosat.de
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Unterföhring - Kabel Deutschland präsentiert sich ab sofort in neuem Gewand.
Ziel der Neugestaltung ist dem Unternehmen zufolge "eine umfassende und übersichtliche Darstellung des Produktangebots". Zudem soll der Internet-Auftritt als Vertriebskanal gestärkt werden. Potenzielle Neukunden können die gewünschten Informationen zu den Produkten laut Kabel Deutschland nun schneller und einfacher finden.
"Mit diesem Schritt stärken wir unseren Internet-Auftritt www.kabeldeutschland.de als wichtigen Vertriebskanal", so Erik Adams, Chief Marketing Officer (CMO) und Mitglied der Geschäftsführung bei Kabel Deutschland. "Wir wollen Interessenten relevante Informationen zu unseren Produkten ohne unnötige Ablenkung auf einen Blick bieten und somit den Verkauf steigern."
Eine übersichtliche Navigation soll dafür sorgen, dass wenige Klicks zum Ziel führen. So wurde der Bestellprozess vereinfacht. Außerdem hat das Unternehmen das bestehende Informationsangebot überarbeitet und erweitert. Bestandskunden finden nun alle relevanten Informationen im Kundenportal unter www.kabeldeutschland/portal.
"Die Website präsentiert sich klar, strukturiert und modern", teilt das Unternehmen mit. "Aktuelle Stilelemente sorgen für eine zeitgemäße Optik". Da man weitgehend auf aufwändige Flash-Anwendungen verzichtet habe, würden Nutzer zudem von kurzen Ladezeiten profitieren. Informations-Tools auf der Website, wie der Speed-Test, Wettbewerbsvergleiche und Wechselhelfer, sollen interessierte Kunden bei der Kaufentscheidung unterstützen, heißt es weiter.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Köln - Spätestens zum Weihnachtsgeschäft will Kabel Deutschland CI Plus einsetzen. Premiere hingegen hält sich mit Aussagen noch zurück.
Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber plant bis zum Ende des Jahres erste CI-Plus-Module für sein TV-Angebot einzusetzen. "Wir sind in der Endphase der Tests", erklärte Christoph Schaaf, Leiter New Technologies bei Kabel Deutschland, auf der Anga Cable Convention im Panel "CI Plus - Was steckt hinter der nächsten Generation des Common Interface?" Es gehe laut Schaaf noch darum, den Anforderungen des Jugendschutzes in Deutschland zu genügen.
Dahingegen hält sich Premiere mit Aussagen zum Common-Interface-Nachfolger zurück. "Wir begrüßen grundsätzlich jede Maßnahme, die zu mehr Sicherheit für Inhalte führt", sagte Sabine Christmann, Director Recht & Regulierung bei Premiere auf dem selben Panel in Köln. Insbesondere bei der Verbreitung von HDTV fehle hierzu noch die Zustimmung der Hollywood-Studios.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Lasst es mich einmal einfach so interpretieren:
CI+ ist derzeit das einzige als geeignet erscheinde Mittel gegen das beliebte MD_API, ohne das kaum jemand "arbeiten" kann.
Man geht vermutlich davon aus, dass es derzeit keinen genialen Espresso gibt, der Ähnliches für CI+ entwickeln und verbreiten könnte.
Dito für CSS.
Ob der Schuss wieder irgendwann nach hinten losgeht???
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Nachdem sich einige Fans hochaufgelöster Fernsehbilder gerade noch darüber ärgerten, dass für den Empfang des jüngst von Astra angekündigte HD+-Angebots spezielle HDTV-Receiver nötig sein sollen, kommt von Kabel Deutschland (KDG) nun eine versöhnlich stimmende Mitteilung: Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber erklärte gegenüber heise online, dass ein Großteil seiner Kunden die vom 15. bis 23. August 2009 in Berlin stattfindende Leichtathletik-WM unverschlüsselt in HD genießen kann.
Noch im Mai schien es, als würden lediglich Sat-TV-Gucker und Kabel-TV-Kunden von Unitymedia, Kabel BW und Netcologne die HDTV-Ausstrahlung des globalen Sportereignisses sehen können. Die Einschränkung auf einen "Großteil" der KDG-Kunden ist mit den unterschiedlichen Ausbaugraden in einzelnen Teilen des Providernetzes beziehungsweise mit eventuellen Schwierigkeiten durch Hausverteilungsanlagen zu erklären.
Da die H.264-komprimierten HD-Fernsehbilder im Vollbildformat 720p (mit 1280 × 720 Bildpunkten) im Rahmen eines Testbetriebs der öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF zur Verfügung gestellt werden, findet die Übertragung unverschlüsselt statt. Zum Empfang reicht somit ein beliebiger HDTV-tauglicher DVB-C-Receiver aus. Ebenso ist es möglich, die HDTV-Sendungen zur Leichtathletik-WM über einen PC mit eingebauter DVB-C-Empfangskarte anzuschauen und zu speichern.
Quelle : www.heise.de
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Unterföhring - Das neue Angebot von Sky bringt vor allem für Kabelkunden Änderungen im Vergleich zur gewohnten Premiere-Offerte.
Die Premiere AG wird ab dem 4. Juli unter dem Namen "Sky Deutschland" ein neu gestaltetes Programm ausstrahlen und darunter sechs HDTV-Kanäle - Sky Cinema HD, Disney Cinemagic HD, Sky Sport HD, Discovery HD, National Geographic HD, History HD - anbieten. Einen ärgerlichen "Schönheitsfehler" hat die Sache aber: die hochauflösenden Kanäle werden vielfach nur über Satellit und nur abgespeckt im Kabel zu empfangen sein.
Kabelkunden haben leider das Pech, dass Premiere beispielsweise mit Kabel Deutschland nur Verträge für die Verbreitung von zwei HDTV-Kanälen abgeschlossen hat. Discovery HD wird im neuen Sky-Angebot weiter ausgestrahlt werden, den zweiten Platz soll Sky Sport HD einnehmen. Der Querschnittskanal Premiere HD muss weichen. Filme und Serien in HD-Qualität von Premiere, bzw. Sky Deutschland werden daher über den Kabelanschluss von Kabel Deutschland vorerst nicht mehr zu sehen sein.
Laut Angaben von Premiere soll enttäuschten Kunden ein Downgrade ihres Abos ermöglicht werden, mit entsprechender Reduzierung der Gebühren. Ein Sonderkündigungsrecht räumt der Anbieter allerdings nicht ein.
Sucht man den dem Grund für diese Entscheidung, so setzen Premiere wie auch Kabel Deutschland auf das Prinzip "Schwarzer Peter". Laut Premiere verhindert die mangelnde Netzkapazität von Kabel Deutschland die Einspeisung von weiteren HDTV-Kanälen.
Diese Aussage weist Kabel Deutschland wiederum zurück und bezeichnet die Einspeisung weiterer hochauflösender Kanäle als "problemlos möglich". Zudem sieht sich Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber nicht angespornt, schnell inhaltliche Verbesserungen seines Angebotes durchzuführen. Gegenüber DIGITAL FERNSEHEN erklärte ein Sprecher ein "sehr geringes" Interesse seiner Kundschaft nach HDTV-Inhalten.
Unwahrscheinlich - weil unlogisch - erscheint, dass die Pay-TV-Plattform Premiere in diesem Fall blockt. Zusätzlich in das Kabel-Deutschland-Netz eingespeiste HD-Programme würden schließlich die Attraktivtät eines Sky-Abos steigern. Und neben einem höheren Umsatz pro Kunde hat Sky-Premiere-Chef Mark Williams gerade das Wachstum der Abonnentenzahlen als Hauptziel benannt.
Denn Sky-Premiere benötigt nach eigenen Angaben gut drei Millionen Abonnenten, um langfristig zu überleben. Derzeit verfügt die Pay-TV-Plattform über knapp 2,4 Millionen. Wachstum ist also mehr als willkommen.
Der Grund für die gebetsmühlenartig wiederholte Aussage von Kabel Deutschland, wonach man für die Aufschaltung von hochauflösenden Programmen ausreichend Platz im eigenen Netz hätte, dürfte woanders liegen. Denn in der Branche ist allgemein bekannt, dass zwar Teile des KDG-Netzes auf einen nutzbaren Frequenzbereich von bis zu 862 MHz ausgebaut sind, jedoch nicht die komplette Netzstruktur.
Würde sich Kabel-Deutschland-Chef Adrian von Hammerstein darauf einlassen das neue Sky-Angebot komplett anzubieten, beschert ihm das garantiert den Unmut derjenigen Kunden, die in den Gebieten mit einem unausgebauten - lediglich bis zu 470 MHz nutzbaren Frequenzbereich - KDG-Netz wohnen und nun auch das gesamte Sky-Angebot nutzen wollen.
In einem solchen Fall wäre für die KDG-Kunden in diesen Gebieten klar, wer den schwarzen Peter hält. Zudem verfügt die KDG-Strategie noch über einen weiteren Pferdefuß: Auch ein eigenes HDTV-Angebot will der Netzbetreiber seinen Kunden nicht offerieren.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) will 2010 eine Video on Demand-Plattform starten, die auch hochauflösende Inhalte zum Abruf bereitstellt. Dies bestätigte eine KDG-Sprecherin dem Branchenmagazin „Kontakter“ (Ausgabe vom 29. Juni). Verhandelt werde unter anderem mit der ARD als Inhalteanbieter. Auch im linearen Segment wolle die KDG verstärkt auf HDTV setzen. Die Unternehmenssprecherin wies auf das „vertragliche Recht“ von Premiere hin, bei der KDG jederzeit zwei weitere HD-Kanäle abrufen zu können, hieß es beim „Kontakter“. Da diese jedoch weit mehr Bandbreite in Anspruch nehmen würden als herkömmliche Sender und Bandbreite ein Wirtschaftsgut sei, bedürfe es einer Einigung über „ökonomische Konditionen“. Die KDG sei seit Langem zu Gesprächen mit Premiere/Sky bereit, so die Sprecherin. Sie kündigte an, dass Kabel Deutschland über Sky hinaus eine Vielzahl anderer HD-Kanäle übertragen will.
Quelle : http://www.infosat.de (http://www.infosat.de)
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München - Der Kabelnetzanbieter Kabel Deutschland (KDG) will seinen Kunden "ein attraktives HDTV-Angebot machen".
"Aus diesem Grund sprechen wir regelmäßig mit Anbietern von HD-Inhalten über eine mögliche Einspeisung." Konkret gebe es aber derzeit noch keine neuen Aufschaltungen.
Aktuell habe auch Premiere/Sky neben den bereits bestehenden beiden HDTV-Kanälen, die von Kabel Deutschland übertragen werden, das vertragliche Recht, "bei Kabel Deutschland jederzeit zwei weitere HD-Kanäle abzurufen".
Wieviel Prozent der KDG-Anschlüsse derzeit auf 630 Megahertz und wie viele Haushalte auf 862 Megahertz ausgebaut sind, sagte die Sprecherin nicht. "Für die verbleibenden zwei HDTV-Kanäle hat Kabel Deutschland ausreichend technische Kapazitäten", so die Sprecherin. KDG speist auch nach dem Sky-Start weiterhin den Sender Discovery HD ein, Premiere HD wird durch Sky Sport HD ersetzt.
"Da HDTV-Kanäle jedoch weit mehr Bandbreite in Anspruch nehmen als SD-Kanäle, und Bandbreite ein Wirtschaftsgut ist, bedarf es einer Einigung über die ökonomischen Konditionen für die Einspeisung", fügte sie hinzu.
Zudem arbeite Kabel Deutschland aktuell an der Umsetzung eines Video-on-Demand-Angebotes, das 2010 starten soll. Auch dort will der Kabelnetzbetreiber HDTV-Inhalte anbieten.
"Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Nachfrage unserer Kundschaft nach HDTV-Angeboten sehr gering und HDTV auch kein entscheidendes Argument für die Wahl einer TV-Infrastruktur ist. Ein Grund dafür ist sicherlich das bereits große Programmangebot mit sehr guter Bildqualität im Kabel", erklärte ein Sprecher von Kabel Deutschland Anfang Juni.
Quelle : www.digitalfernsehen.de (http://www.digitalfernsehen.de)
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Leipzig - Auch zum angekündigten Start der HDTV-Programme von Pro Sieben, Sat 1 und Kabel Eins bleibt Kabel Deutschland eine ordentliche Antwort über die Bestrebungen zur Einspeisung von HDTV-Sendern schuldig.
Auf Anfrage zum aktuellen Stand der Bemühungen erreichte DIGITAL FERNSEHEN wieder nur eine lapidare Antwort: "Kabel Deutschland ist bestrebt, ihren Kunden ein breites HDTV-Angebot zu machen. Deshalb sprechen wir regelmäßig mit Anbietern von HD-Inhalten über eine mögliche Einspeisung." Zum Stand möglicher laufender Verhandlungen gebe man generell keine Informationen, so ein Unternehmenssprecher.
Vor einem Monat sprach man bei Kabel Deutschland noch von einer "sehr geringen Nachfrage" seitens der Kundschaft nach HDTV und berichtete auch von "regelmäßigen Gesprächen" mit Anbietern von HD-Content. Bis auf die Übertragung der Leichtathletik-WM im August bietet der Kabelnetzbetreiber jedoch keine Neuigkeiten zum Thema HDTV.
Vorreiter in Sachen HDTV in deutschen Kabelnetzen ist weiterhin Kabel BW. Das Unternehmen speist quasi alle nur möglichen Programme ein, so auch das komplette HDTV-Angebot von Sky.
Quelle : www.digitalfernsehen.de (http://www.digitalfernsehen.de)
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Unterföhring - Der Kabelnetzanbieter Kabel Deutschland (KDG) hält neben Video on Demand auch HDTV für einen Wachstumstreiber für die digitale TV-Nutzung.
"Neben Video on Demand (VoD) wird auch hochauflösendes Fernsehen (HDTV) ein Wachstumstreiber für die digitale Nutzung sein. Unser Kabelnetz ist vollständig digitalisiert und für HDTV modernisiert", berichtet Kabel Deutschland heute in einer Pressemitteilung.
Die Kabelkunden könnten schon heute TV-auf-Abruf-Produkte (Pay per View) nutzen und in Zukunft werde auch Video-on-Demand (VoD) verfügbar sein.
"Kabel Deutschland verbreitet bereits HDTV-Programme und bereitet die Einspeisung weiterer HDTV-Programme vor", so der Anbieter. "Kabel Deutschland hat ausreichend Kapazitäten für HDTV reserviert und kann umgehend mit der Verbreitung zusätzlicher HDTV-Sender beginnen", heißt es weiter.
Kabel Deutschland begrüße die HDTV-Aktivitäten der öffentlich-rechtlichen und privaten Sender. "Je größer und besser das HDTV-Senderangebot in Deutschland wird, desto größer auch die Akzeptanz und Nutzung des digitalen Fernsehens durch unsere Kunden".
Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber verzeichnete Anfang Juni nur eine geringe Kundennachfrage nach HDTV-Inhalten. "Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Nachfrage unserer Kundschaft nach HDTV-Angeboten sehr gering und HDTV auch kein entscheidendes Argument für die Wahl einer TV-Infrastruktur ist. Ein Grund dafür ist sicherlich das bereits große Programmangebot mit sehr guter Bildqualität im Kabel", erklärte ein KDG-Sprecher . Trotzdem sei man mit Anbietern von HDTV-Inhalten in Gesprächen.
Quelle : www.digitalfernsehen.de (http://www.digitalfernsehen.de)
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Unterföhring - Kabel Deutschland (KDG), Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber, Kabel will "im Interesse der Kunden noch über Jahre ihr analoges Programmangebot parallel zum digitalen Fernsehen aufrechterhalten".
Die dafür notwendige Bandbreite sei im Kabel vorhanden, berichtet der Anbieter heute. Es bestehe für das Kabel keine gesetzliche Verpflichtung, das analoge Fernsehen einzustellen. Auch die Pläne der öffentlich-rechtlichen und privaten Sender, die analoge Satellitenverbreitung einzustellen, habe auf den analogen Kabelempfang keinen Einfluss.
"Es ist auch im Interesse der analog verbreiteten Sender, dass ein analoges Programmangebot möglichst lange erhalten bleibt. Wir stellen im Einvernehmen mit diesen Senderpartnern sicher, dass unsere Kunden wie gewohnt weiter analog fernsehen können", führt Adrian von Hammerstein, Vorsitzender der Geschäftsführung der KDG, aus.
Dennoch: "Es ist das erklärte Ziel von Kabel Deutschland, immer mehr Kunden von den Vorteilen des digitalen Fernsehens zu überzeugen und damit die digitale Nutzung weiter voranzutreiben", so das Unternehmen. So habe die KDG seit 2003 über eine Milliarde Euro in die Digitalisierung und Modernisierung des Kabelnetzes investiert.
"Die gesamten 265 000 Kilometer Fernsehkabel von Kabel Deutschland sind bereits digitalisiert", so der Anbieter heute in einer Mitteilung. Immer mehr Kunden würden digitales Fernsehen nutzen. "Jede Woche gewinnt Kabel Deutschland gut 5 000 neue digitale Fernsehkunden".
Kabel Deutschland verbreitet sowohl analoge als auch digitale Fernsehprogramme parallel im Kabelnetz. In jedem Kabelhaushalt liegen an der Kabeldose das analoge und das digitale Fernsehsignal an. Somit entscheide der Kunde selbst, ob er mittels eines digitalen Empfangsgerätes digitales Fernsehen nutzen oder weiter analog fernsehen möchte.
Quelle : www.digitalfernsehen.de (http://www.digitalfernsehen.de)
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Ab den 1. September 2009 können Kabel Deutschland-Kunden den technischen Kundenservice unter einer kostenlosen Telefonnummer erreichen.
Das sagte der Kabelnetzbetreiber gegenüber DIGITAL FERNSEHEN auf Anfrage. Technische Mängel seien für den Kunden ärgerlich und müssen laut KDG deshalb schleunigst behoben werden. Kunden benötigen der KDG zufolge schnelle und komfortable technische Lösungen.
Unter der alten Rufnummer (01805/ 26 66 25), die pro Minute 14 Cent kostete, soll eine Ansage geschaltet werden, die über die neue Rufnummer 0800/ 52 666 25 informiere, so der Kabelnetzbetreiber.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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München - Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) setzt auf elektronische Programmführer (EPG) aus dem Portfolio der Rovi Corporation.
KDG erwirbt die Lizenzrechte für die EPG-Patente im Rahmen des Lizenzabkommens zwischen Rovi Corporation und NDS Group Ltd.
Demnach kann NDS Lizenzen in bestimmten Märkten direkt an NDS-Kunden vermarkten. Gorm Nielsen, Senior Vice President des Bereichs Geschäftsentwicklung bei NDS, informiert darüber, dass mit Kabel Deutschland (9 Millionen angeschlossene TV-Haushalte in Deutschland) ein weiterer NDS-Kunde den neuen Patent-Lizenzvertrag mit Rovi in Anspruch nimmt.
Zum Kreis der europäischen Lizenznehmer von Rovi gehört Canal+, BSkyB, Portugal Telecom, SKY Italia und UPC Broadband, berichtet Samir Armaly, Senior Vice President des Geschäftsbereichs Lizenzen von Rovi Corporation.
"Neon" ist der Arbeitstitel des neuen Elektronischen Programmführers des US-Software-Spezialisten Rovi Corporation (ehemals Macrovision). In dieser Woche wurde dieser in München vorgestellt.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Deutschlands größter Kabelnetzprovider Kabel Deutschland (KDG) will ab dem kommenden Jahr Fernseher und Stand-alone-Receiver mit dem Zugangssystem CI-Plus als offizielle Empfangsgeräte für sein Digital-TV-Angebot akzeptieren. Dies teilte KDG-Technikchef Wolfgang Zeller laut einem Bericht von Broadband TV News jetzt auf der Fachmesse IBC in Amsterdam mit.
Mit diesem Schritt wären beispielsweise Besitzer aktueller Fernseher mit eingebautem Kabeltuner (DVB-C) und CI-Plus-Slot in der Lage, bei KDG ein Digital-TV-Abo abzuschließen; bislang mussten sie laut den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von KDG beim Vertragsschluss den Besitz eines zertifizierten Receivers nachweisen. Als Notlösung hatten sich Anwender bisher so genannte Alibi-Receiver mit Zertifizierung angeschafft und die Abokarte (Smartcard) mittels eines Alphacrypt-CAMs (Conditional Access Module) in Fernsehgeräten und Receiver mit Common Interface (CI) eingesetzt – was in jüngerer Vergangenheit aber dadurch erschwert wurde, dass dem Alphacrypt-Hersteller Mascom die Unterstützung bestimmter KDG-Karten gerichtlich verboten wurde.
Zeller äußerte sich im Rahmen einer IBC-Veranstaltung des Unternehmens NDS, dessen Verschlüsselungssystem "Videoguard" nach bisherigen Angaben eigentlich nur zur Verschlüsselung kommender KDG-Angebote eingesetzt werden sollte. Momentan wird das DVB-C-Angebot von Kabel Deutschland mit Nagravision verschlüsselt – weshalb man eigentlich hätte erwarten können, dass das für den Einsatz von CI-Plus-Empfängern nötige CAM von der Kudelski-Tochter SmarDTV stammen würde. Offenbar soll aber NDS das offizielle CI-Plus-CAM für Kabel Deutschland herstellen – womit sich die Frage stellt, ob KDGs Digital-TV-Angebot künftig parallel in Videoguard verschlüsselt wird.
Sicher scheint, dass sich die Entscheidung für CI-Plus nicht auf das über das KDG-Netz verbreitete Angebot von Sky (vormals Premiere) auswirken wird. Sprecher von Sky hatten in der Vergangenheit gegenüber heise online klargestellt, dass das Unternehmen CI-Plus in der aktuellen Form nicht für ausreichend erachte. Ein Hauptkritikpunkt bezog sich darauf, dass bei CI-Plus-Empfängern nicht sichergestellt sei, dass der Anwender über die "Option"-Taste die Unterkanäle von Multifeed-Ausstrahlungen (beispielsweise beim Sportportal) erreichen kann. Keine Auswirkungen hätte die Zulassung von CI-Plus-Empfängern als offizielle Empfangsgeräte auch für Besitzer von Receivern mit Common Interface nach dem "alten" DVB-Standard. Diese Modelle würden von KDG weiterhin nicht akzeptiert werden, ein "CI-Plus-Update" ist bei diesen Geräten ausgeschlossen. Für den Einsatz solcher CI-Receiver würde also weiterhin ein Alphacrypt-CAM benötigt. Da aber vor allem immer mehr Fernseher mit integriertem DVB-C-Receiver und CI-Plus-Slot auf den Markt kommen, dürfte KDGs Entscheidung das Geschäft von Mascom aber künftig durchaus spürbar negativ beeinflussen.
Der niederländische Kabelnetzprovider Ziggo hatte sich bereits im März entschlossen, DVB-Empfänger mit Common Interface nach dem damals neuen Standard CI-Plus zu akzeptieren. Einen Monat später kündigte auch der französische Pay-TV-Sender Canal+ seine Unterstützung für CI-Plus an. Die deutschen Kabelnetzprovider äußerten sich bislang lediglich dahingehend, dass sie an dem Zugangssystem interessiert seien und die damit verbundenen Kopier- und Jugendschutzmechanismen prüften. Bei CI-Plus wird eine kopiergesicherte Verbindung zwischen dem CI-Plus-CAM und dem CI-Plus-Gerät (Fernseher, Receiver) aufgebaut. Zudem hält sich der Standard strikt an Jugendschutzvorschriften, weshalb bei jeder nicht-jugendfreien Sendung eine PIN eingegeben werden muss.
In die Kritik war das Zugangssystem vor allem dadurch geraten, dass es die Steuerung von CI-Plus-Recordern (Receivern mit Aufnahmemöglichkeit) erlaubt. So könnten Sender über Flags im TV-Datenstrom beispielsweise bestimmen, welche Aufnahmen aufgezeichnet werden dürfen und welche nicht. Ebenso ließe sich festlegen, wie lange sich ein Mitschnitt anschauen lässt. CI-Plus war in der jüngeren Vergangenheit zudem häufig in einem Atemzug mit dem kommenden kostenpflichtigen HDTV-Angebot HD+ des Satellitenbetreibers Astra genannt worden. Tatsächlich soll es nach Darstellungen von Astra CI-Plus-CAMs für Fernseher mit integriertem Sat-TV-Receiver (DVB-S2) und CI-Plus-Slot geben – die bislang allerdings eher selten anzutreffen sind. Die an HD+ beteiligten Sendergruppen RTL und ProSiebenSat.1 wollen jedoch nach aktuellem Stand keine Aufnahmen auf CI-Plus-Recordern zulassen, da der CI-Plus-Standard (bislang) keine Möglichkeit bietet, um den Anwender bei der Wiedergabe von Mitschnitten davon abzuhalten, über Werbung hinwegzuspulen. RTL hält eine entsprechende Erweiterung der CI-Plus-Spezikation nach eigenen Aussagen für "wünschenswert".
Quelle : www.heise.de
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Ab Mittwoch wird sich vormittags die Kanalbelegung im analogen Hamburger Kabelnetz der Kabel Deutschland (KDG) ändern.
Euronews wird von Kanal S 21 auf Kanal S 13 wechseln und soll von 3 Uhr bis 14 Uhr dort empfangbar sein, berichtet die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH). In der übrigen Zeit sende Kanal 13 wie bisher Tele 5.
Auf Kanal S 21 sei täglich von 3 Uhr bis 14 Uhr Bibel TV zu sehen - in der übrigen Sendezeit nach wie vor Arte. Dmax wird ab den kommenden Mittwoch ausschließlich auf Kanal S 09 von 21 Uhr bis 6 Uhr zu empfangen sein. In der übrigen Zeit kann der Zuschauer dort wie gewohnt Kika sehen, teilt die MA HSH mit.
Die Programmierung von Fernseh- und Videogeräten könne unverändert bestehen bleiben. Die Sender, die von einem Wechsel betroffen sind, werden laut MA HSH weiter empfangbar sein und befinden sich lediglich auf anderen Kanalplätzen.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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München - Mit einem Jahr Verspätung startet das Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland ab kommender Woche seinen Smartcardtausch, da das codierte Programm seit Jahren gehackt ist.
Nach DF vorliegenden Informationen startet der Kartentausch ab der 40. Kalenderwoche. Im Rahmen einer großen Tauschaktion erhalten Digital-Bestandskunden per Post ein Ankündigungsschreiben zur Smartcard- Tauschaktion. Mit einem zweiten Brief wird ihnen ihre neu entwickelte Smartcard mit der Bitte zugeschickt, die bisherige Karte umgehend zu vernichten.
Die Favoritenliste im Digitalreceiver und die Pay-per-View-PIN bleiben nach dem Tausch unverändert. Lediglich eine neue Jugendschutz-Pin wird mit der neuen Smartcard übermittelt. Diese Pin kann jedoch im Menü des Digitalreceivers wieder geändert werden.
Der Kabelnetzbetreiber hatte schon zum Kartentausch beim Sky-Vorgänger Premiere auf den "demnächst startenden" Kartentausch hingewiesen, sich bisher aber Zeit gelassen.
Der Tausch soll am 28. Oktober 2009 abgeschlossen sein.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Obwohl Sky (vormals Premiere) seit dem 4. Juli mit Sky Cinema HD, Sky Sport HD, Discovery HD, National Geographic HD, History HD, Disney Cinemagic HD und Eurosport HD satte sieben hochauflösende TV-Kanäle im Angebot hat, konnten Sky-Abonnenten über das Netz des größten deutschen Kabelnetzproviders Kabel Deutschland (KDG) bislang nur Sky Sport HD und Discovery HD empfangen. Der Grund lag nicht in der mangelnden Kapazität des Netzes, sondern an Geldfragen. Tatsächlich umfasste der zwischen den Sky und der KDG geschlossene Einspeisungsvertrag nur zwei HDTV-Kanäle (früher Premiere HD und Discovery HD, danach Sky Sport HD und Discovery HD). Die Einspeisung der übrigen HDTV-Kanäle scheiterte bislang an unterschiedlichen Auffassungen, was Sky für die Einspeisung bezahlen muss.
Nun haben sich der Pay-TV-Anbieter und der Provider aber offenbar auf eine (nicht veröffentlichte) Summe geeinigt. So teilten beide Unternehmen mit, dass alle sieben HDTV-Kanäle ab sofort ins KDG-Netz eingespeist würden. Tatsächlich dürften das komplette HDTV-Angebot aber wohl – wie schon der HDTV-Showcase von ARD und ZDF zur diesjährigen Leichtathletik-WM – nur in den modernisierten Teilen des KDG-Netzes zu empfangen sein. Laut Sky ist das komplette HD-Angebot nun in rund 60 Prozent aller Kabelfernseh-Haushalte in Deutschland zu empfangen. Mit dem Provider Kabel BW hat sich Sky bereits vor dem Start des Entertainment-Angebots Sky Deutschland geeinigt.
Beim Start des Angebots hatte Sky mitgeteilt, dass Kunden, die seinerzeit Premiere HD (mit Filmen, Serien und ausgewählten Bundesliga-Partien) abonniert haben, bis zum Ende der Laufzeit ihres Vertrages die Kanäle Sky Cinema HD und Sky Sport HD ohne Aufpreis schauen können. Dies dürfte nun auch die Abonnenten einschließen, die das Sky-Programm über das Netz von Kabel Deutschland beziehen.
Unstimmigkeiten, ob und wieviel ARD und ZDF für die Einspeisung ihrer kommenden HDTV-Kanäle an Kabel Deutschland zahlen müssen, sorgen auch dafür, dass der Provider bislang keine verbindlichen Angaben darüber macht, ob Das Erste HD und ZDF HD pünktlich zum Start im kommenden Februar ins KDG-Netz eingespeist werden. Nach Angaben von KDG-Unternehmenssprechern sei man jedoch auch hier auf einem guten Weg.
Quelle : www.heise.de
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Beim Netzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) kommt es in Berlin am kommenden Montag (2. November) zu Änderungen in der analogen Kanalbelegung. Laut Angaben vom Donnerstag ist das Deutsche Sportfernsehen (DSF) ab diesem Termin im gesamten Berliner Kabel auf Kanal K05 zu empfangen. RBB Brandenburg aktuell (19.30 – 20.00 Uhr) und MDR (20.00 – 19.30 Uhr) werden nach der Umbelegung auf dem Kanal S18 ausgestrahlt.
In Teilen des Berliner Kabelnetzes erhalten weitere Programme einen neuen Sendeplatz, darunter das Bayerische Fernsehen, der französische Sender TV5, die Sender Eurosport und Nick/Comedy Central sowie HSE24/Dmax. Die Änderungen erfolgen in der Woche vom 2. bis 6. November 2009. Sollte ein Programm nach der Umbelegung nicht mehr gefunden werden, empfiehlt der Anbieter einen Programmsuchlauf am TV-Gerät. Alle Radioprogramme bleiben unverändert bestehen.
Quelle: http://satundkabel.magnus.de
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Ab dem 4. November ergeben sich einige Senderänderungen im Pay-TV-Angebot von Kabel Deutschland.
Dies betrifft laut Kabelnetzbetreiber die Sparten Kabel Digital Home, Kabel Digital Englisch sowie Kabel Digital Türkisch (Basic und Premium).
Bei Kabel Digital Home ergänzen künftig die Sender Lust Pur und Bon Gusto (bisher TV Gusto Premium) die Produktpalette. Playboy TV, BBC Prime, Yacht and Sail, Relax TV sowie Club TV werden nicht mehr im Angebot enthalten sein.
Digital Englisch speise künftig die Kanäle Disney XD und BBC Entertainment (bisher BBC Prime) ein. Die beiden Sender Toon Disney und Yacht and Sail werden eingestellt. Zudem werde bei Kabel Digital Türkisch der Kanal NTV Avrupa ins Programm aufgenommen. Die neuen Programme werden gespeichert, nachdem ein automatischer Sendersuchlauf des Receivers aktiviert wurde, so der Anbieter.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Nach dem Verlust von Kundendaten beim hannoverschen Finanzdienstleiter AWD hat es offenbar auch beim Telekommunikations-Anbieter Kabel Deutschland eine Sicherheitslücke gegeben.
Wie der Radiosender NDR 1 Niedersachsen berichtete, tauchten Tausende Daten von Kunden aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim im Internet auf. Die Daten seien mittlerweile gesperrt worden, sagte eine Sprecherin des Datenschutzbeauftragten dem Sender.
Den Angaben zufolge waren bis Montagabend die kompletten Kundendaten von 11 000 Menschen aus dem südwestlichen Niedersachsen einsehbar. Betrüger hätten problemlos falsche Rechnungen versenden können. Durch die korrekte Kundenummer hätten wohl nur die wenigsten Konsumenten die Irreführung gemerkt, so ein Sprecher des Verbraucherschutzes in Hannover.
Laut NDR 1 Niedersachsen war ein Mann aus Bad Bentheim auf einer frei zugänglichen Internetseite auf die Liste gestoßen. Die Panne war durch einen Kunden aufgefallen, der seinen Namen bei Google eingab. In der Trefferliste wurden angeblich 550 Seiten mit 11 000 Datensätzen inklusive seinem angezeigt.
Kabel Deutschland wies die Verantwortung von sich. Ein vom Kommunikationsunternehmen beauftragter Dienstleister hätte die Panne zu verantworten, so ein Sprecher. "Wir haben am Montag, den 16. November 2009, um 17 Uhr davon erfahren und um 18 Uhr waren die Listen im Internet schon nicht mehr aufrufbar", so ein KDG-Unternehmenssprecher gegenüber dem Branchendienst Meedia.
Kabel Deutschland prüfe jetzt rechtliche Schritte gegen den Dienstleister. Bereits im März waren vergleichbare Listen mit Millionen Kundendaten des Unternehmens an Callcenter weitergeben worden.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Zwischen den Kabelnetzbetreibern Primacom und Kabel Deutschland (KDG) ist ein heftiger Streit entbrannt. Bei der Auseinandersetzung geht es um die Tarife, zu denen KDG die Fernsehsignale an andere Netzbetreiber liefert, berichtete am Montag die Online-Ausgabe der "Welt".
(http://res.magnus.de/res/_2/2/2/1/110144.jpg)
(Quelle: KDG)
Primacom habe diese Preise als zu hoch bezeichnet und ein Missbrauchsverfahren bei der Bundesnetzagentur angestoßen. Bis zum 28. Dezember müsse der Regulierer nun eine Entscheidung treffen, hieß es. "Das Verfahren ist nicht nur für uns wichtig, sondern wird eine große Bedeutung für fast alle deutschen Kabelnetzbetreiber mit Endkundenbeziehung haben", sagte Primacom-Chef Michael Buhl gegenüber der Zeitung.
Osnabrück und Mainz im Zentrum
In dem Streit gehe es primär um die Bedingungen in den beiden Städten Osnabrück und Mainz. "Eine Entscheidung wird aber sicherlich darüber hinaus Konsequenzen haben", zitierte die Zeitung den Kabelnetzer Primacom. Dort stoße sowohl die Höhe der Tarife als auch das Tarifsystem auf Kritik. Kabel Deutschland rechne pauschal ab, unabhängig davon, wie viele Wohneinheiten am Ende tatsächlich Kabelfernsehen nutzten. Letztlich sei es auch für die Kunden wichtig, dass der Signaleinkauf auch wirtschaftlich zu vertretbaren Konditionen möglich sei, sagte Primacom-Chef Buhl der "Welt".
Weil aufgrund der Vertragsbedingungen in Osnabrück und Mainz die Netzstruktur kaum modernisiert worden sei und dadurch nach Angaben von Primacom der Betrieb kostspieliger ist, sei mit den "normalen" Tarifen kein Geschäft zu unterhalten. Deshalb solle KDG die Preise um etwa ein Drittel unter seine marktüblichen Tarife senken. was der Kabelnetzer jedoch ablehne, hieß es.
Quelle: SAT+KABEL
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Noch in diesem Jahr soll Arte in allen deutschen TV-Haushalten rund um die Uhr empfangbar sein.
Nach einer Vereinbarung mit Kabel Deutschland, soll Arte Zug um Zug in weiteren 7,8 Millionen Haushalten aufgeschaltet werden, teilt das ZDF mit. Die Vereinbarung stehe kurz vor dem Abschluss. "Wir gehen damit von einer weiteren Stärkung der Zuschauerakzeptanz aus", sagte ZDF-Intendant Markus Schächter am Freitag vor dem ZDF-Fernsehrat in Mainz zur Entwicklung des Senders.
Außerdem sei zu Beginn 2010 der Start einer zentralen Onlineplattform für alle Arte-Videos geplant. Darüber hinaus soll eine "Kreativplattform" aufgebaut werden, die jüngere Zielgruppen ansprechen soll.
Arte könne außerdem auf ein erfolgreiches Jahr 2009 zurückblicken. In Deutschland erreichte die Einschaltquote dem ZDF zufolge trotz zunehmenden digitalen Wettbewerbs den höchsten Wert in der Unternehmensgeschichte. Vom 1. Januar bis 15. November erreichte der Sender demnach in der Primetime (19 bis 23 Uhr) einen Marktanteil von 0,9 Prozent im Vergleich zu 0,8 Prozent im Vorjahr. Die ganztägige Ausstrahlung habe bis 15. November bei 0,7 Prozent Marktanteil, nach 0,6 Prozent in 2008 gelegen.
Das ZDF wollte sich bislang nicht äußern, ob es sich bei der Aufschaltung um die analoge Fassung von Arte handelt. Im digitalen Programm ist Arte deutschlandweit schon rund um die Uhr zu sehen.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Kabel Deutschland testet HDTV in seinem Kabelnetz nicht wie geplant schon zu Weihnachten. Der Anbieter konnte sich bisher nicht mit den Sendern über Zusatzkosten einigen.
Das berichtet der Berliner Tagesspiegel in seiner Ausgabe vom Montag. ARD und ZDF hatten vor, den Besitzern eines neuen Flachbildfernsehers mit einem weiteren HD-Probelauf die Zeit bis zum Beginn des HD-Regelbetriebs zu den Olympischen Winterspielen im Februar in Vancouver verkürzen. Die 9,1 Millionen Kunden von Kabel Deutschland schauen allerdings im wahrsten Sinn des Wortes in die Röhre. "Wir verhandeln noch mit allen Marktteilnehmern, aber werden den HD-Showcase zu Weihnachten nicht anbieten", bestätigte das Münchner Unternehmen am Freitag dem Blatt, "und wir wollen nicht verschweigen, dass es auch ums Geld geht."
Zwar werden das Erste und das Zweite in HD ohne Extra-Kosten und ohne Verschlüsselung zu empfangen sein, die Privaten bitten die HD-Zuschauer aber bereits ab dem zweiten Jahr zur Kasse. Mit 50 Euro schlägt der HD+-Luxus im Jahr zu Buche. Diese Zusatzkosten will Kabel Deutschland den eigenen Kunden nicht aufbürden, begründet der Kabelnetzbetreiber dem Tagesspiegel seine Position in den seit langem andauernden Verhandlungen mit den Sendern. Die Kosten entstehen einerseits, weil das erheblich schärfere HD-Bild bei der Übertragung ein Mehrfaches an Bandbreite gegenüber der Standard-Definition-Übertragung benötigt.
Laut Kabel Deutschland liegt der Bandbreitenbedarf beim Vierfachen. "Bei der Satellitenübertragung sind die Sender bereit, sich an diesen Mehrkosten zu beteiligen. Es ist nicht einzusehen, warum das im Kabel nicht so sein soll. Wir erwarten lediglich eine Gleichbehandlung", sagte eine Kabel-Deutschland-Sprecherin der Zeitung. Wie sich das Unternehmen verhalten will, wenn die Sender bis zum HD-Regelbetrieb nicht von ihrer Haltung abweichen, konnte sie nicht sagen. "Wir sind zuversichtlich, dass wir uns mit den Sendern über die Einspeisung der HD-Programme und die ökonomischen Kriterien einigen werden", hieß es.
Für die Netzbetreiber kommen damit den Angaben zufolge erhebliche Probleme zusammen. Denn: bis zur Abschaltung der analogen Übertragung das gleiche Programm dreimal gesendet werden – analog, digital in herkömmlicher Auflösung und nun auch digital in HD. Dabei verhalten sich vor allem die Kunden von Kabel Deutschland sehr kostenbewusst. Dass die Digitalquote bei verhältnismäßig geringen 30 Prozent liegt – bei Astra sind es 70 Prozent – hat nach Meinung des Berliner Blatts auch damit zu tun, dass der Digitalempfang bei Kabel Deutschland rund drei Euro teurer ist. Aber auch die etwas kompliziertere Technik und der Dekoder schrecken nach wie vor ab.
Kunden, die sich zur Zeit wegen des fehlenden HD-Showcases verwundert an Kabel Deutschland wenden, legt das Beschwerdemanagement übrigens die HD-Angebote des Bezahlfernsehsenders Sky nahe, berichtet der Tagesspiegel weiter.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Der letzte HDTV-Showcase von ARD und ZDF vor dem regulären Start im Februar 2010 läuft erfolgreich, doch noch immer speist der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland das Signal nicht in seine Netze ein. Dagegen wendet sich nun eine Onlinepetition.
Im September waren die Showcases von Das Erste HD und ZDF HD noch in vielen ausgebauten Kabelnetzen der Kabel Deutschland (KDG) zu sehen. Doch bei den aktuellen Testsendungen bleiben die Kunden des Kabelnetzbetreibers außen vor. Grund sind die Kosten für die Einspeisung der HDTV-Sender. Der Kabelnetzbetreiber will nicht auf eigene Kosten in das Netz investieren um den HDTV-Empfang zu gewährleisten, sondern auch einen Beitrag der Sender.
Eine Onlinepetition fordert nun eine rasche Einigung zwischen Kabel Deutschland und den TV-Sendern. Wörtlich heißt es: "Führen Sie intensive Gespräche, verhandeln Sie 14 Stunden am Tag mit den Anbietern - Aber zuerst einmal Einspeisung der HD-Programme - Jetzt! Dies forden die Unterzeichner dieser Petition, ohne dabei zu vergessen darauf hinzuweisen, dass man nicht länger gewillt ist als Spielball zu fungieren."
Bisher haben mehr als 500 Nutzer die Petition unterzeichnet, die am 23. Dezember gestartet wurde.
Link zur Onlinepetition (http://www.ipetitions.com/petition/hdshowcase/).
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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München - In einer Stellungnahme bittet der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland seine Kunden um Verständnis, dass die HDTV-Programme von ARD und ZDF derzeit noch nicht ins Kabelnetz eingespeist werden.
Im Rahmen eine Petition wenden sich frustrierte Kabelzuschauer derzeit an die Kabel Deutschland, um die Einspeisung der hochauflösend ausgestrahlten Programme von ARD und ZDF zu erreichen. Die Kabel Deutschland reagierte nun auf die Berichterstattung bei DF und gab folgende Stellungnahme ab, die wir im Wortlaut wiedergeben:
"Wir sehen HD als ganz wichtigen Digitalisierungstreiber und wollen unseren Kunden im Free-TV HD zur Verfügung stellen, und zwar am liebsten ohne zusätzliche Kosten und ohne Nutzungsbeschränkungen. Dazu haben wir den Sendern bereits entsprechende Angebote unterbreitet. Darüber befinden wir uns mit den betreffenden Sendern noch in intensiven Gesprächen.
Man muss leider sehen, dass die öffentlich-rechtlichen wie die privaten Sender bislang für HD den Kabelkunden Mehrbelastungen aufbürden wollen. Vor dem Hintergrund, dass HD viermal soviel Bandbreite benötigt wie normales digitales TV, verursacht HD in der Infrastruktur und bei der Verbreitung im Kabel höhere Kosten. Bei der Satellitenübertragung sind die Sender bereit, sich an diesen Mehrkosten zu beteiligen. Es ist nicht einzusehen, warum das im Kabel nicht so sein soll. Wir erwarten lediglich eine Gleichbehandlung der unterschiedlichen Infrastrukturen durch die Sender.
Das Argument der Sender, das HD-Signal sei "kostenlos und KDG könne es ohne Probleme sofort einspeisen", ist scheinheilig. Dabei wird völlig außer acht gelassen, dass dem Kabelnetzbetreiber durch die Einspeisung der HD-Sender ins Kabelnetz Kosten entstehen. Ferner ist es ein über Jahre unverändertes Geschäftsmodell, dass die Sender für die Verbreitung ihrer Programme im Kabel Einspeiseentgelte je nach genutzter Kapazität und Reichweite bezahlen, ganz so wie die Sender auch die Kapazitäten bei Satellit und DVB-T bezahlen. Anders als beim Satelliten weigern sich die Sender aber nun, sich auch an den Kosten für eine HD-Verbreitung zu beteiligen und versperren somit den Kabelkunden den Weg zu hochauflösendem Fernsehen. Wir können den Kabelkunden nur empfehlen, Druck auf die Sender auszuüben, damit diese nicht länger ihre Marktmacht zu Lasten der Kunden missbrauchen. Kabel Deutschland könnte bei einer Kostenbeteiligung der Sender sofort mit der HD-Einspeisung beginnen.
Kabel Deutschland begrüßt ausdrücklich die HD-Aktivitäten der öffentlich-rechtlichen und privaten Sender. Je größer und besser das HD-Senderangebot in Deutschland wird, desto größer auch die Akzeptanz und Nutzung des digitalen Fernsehens durch unsere Kunden.
Wir sind zuversichtlich, dass wir mit den Sendern zu einer für alle Seiten zufriedenstellenden Lösung kommen werden."
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Kabel Deutschland will im ersten Halbjahr 2010 ein CI-Plus-Modul anbieten.
Gerätehersteller hatten CI Plus bereits auf der IFA 2009 in Berlin für den Empfang von digitalen Programmen angekündigt, hieß es auf hitec-handel.de, dem Organ des Bundesverbandes Technik des Einzelhandels (BVT).
Kabel Deutschland bietet mit der Einführung des CI-Plus-Moduls einen nach eigenen Angaben einfachen und unkomplizierten Zugang zur digitalen Fernsehwelt ohne einen zusätzlichen Receiver. Die getätigten Produktionsinvestitionen erfordere in der Verwertungskette besondere Sicherheitsmaßnahmen. So könne in einer gemeinsamen Anstrengung von Rechteinhabern, kommerziellen Programmanbietern und Plattformbetreibern mit verbesserten Kopierschutzstandards das bestehende Geschäftsmodell fit für die Zukunft gemacht werden.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Der HDTV-Verweigerer Kabel Deutschland hat seit Montag ein Riesenproblem: Die Deutsche Telekom. War bis jetzt für die Kabel Deutschland noch alles in Butter, ist für den größten deutschen Verweigerer der HDTV-Einspeisung von ARD und ZDF im Kabelnetz Schluss mit lustig.
Denn während die wenigsten Kabelkunden in der Stadt "mal eben" auf Sat-Direktempfang umstellen können, da sie auf drahtgebundenen Fernsehempfang angewiesen sind, ticken die Uhren ab heute anders. Die KDG, die heftigst in den Telefongefilden der Telekom wildert, sieht sich plötzlich einem um Welten besseren HDTV-Angebot von T-Home Entertain gegenüber - das es zu allem Überdruss seit kurzem ja auch noch "pur" gibt. Jetzt haben gefrustete Kabel-Deutschland-Kunden endlich die Möglichkeit, auch in den traditionell starken Kabelgebieten in den Städten sinnvoll zu kündigen. Zugegeben, Entertain gibt es noch nicht überall, aber eben häufig da, wo auch die Kabel Deutschland ihre Kunden hat - und umgekehrt. Und der Kunde will HDTV sehen, auch im Kabel, ganz gleich welches kommunikative Luftschloss Kabel Deutschland versuchte aufzubauen.
Dem Fernsehzuschauer ist es doch letztlich völlig schnurz, mit welcher Begründung ihr Kabelnetzbetreiber die HDTV-Einspeisung von ARD und ZDF hinauszögert oder verweigert. Fakt ist für diesen nur eines: HDTV von ARD und ZDF gibt es nicht bei der Kabel Deutschland. Noch nicht mal als Ankündigung. Trotz GEZ-Gebühren, die wir alle mehr oder weniger gerne für den HDTV-Ausbau der öffentlich-rechtlichen Sender zahlen. Alle. Eben auch die Kabel-Deutschland-Kunden. Statt für eine schnelle, kundenfreundliche Lösung zu sorgen, pokerte die KDG lieber mit einem miesen Blatt und versuchte sich im Bluffen. Das geht mit der grandiosen Kommunikation der Kabel Deutschland so: Noch bis zum Sommer hieß es bei KDG mantraartig, dass die Nachfrage der eigenen Kunden nach HDTV-Angeboten "sehr gering" sei. HDTV sei ja auch "kein entscheidendes Argument für die Wahl einer TV-Infrastruktur". Aha.
Nur wenige Monate später hat selbst die Kommunikation des Kabelnetzbetreibers ein Einsehen und meint dann doch, dass HDTV ein "ganz wichtiger Digitalisierungstreiber sei". Trotz dieser späten Erkenntnis fühlte sich Kabel Deutschland nicht in der Lage, den HD-Showcase von ARD und ZDF einzuspeisen. Natürlich liege das, wie auch das drohende Scheitern der Einspeisung des Regelbetriebes an den bösen Sendern, die sich ja nicht an den Verbreitungskosten beteiligen wöllten. Nochmal Aha.
Wenn dieses miese Hin-und-Her für Millionen Kabelkunden nicht so bitter wäre, könnte man die kommunikative Bruchlandung der Kabel Deutschland ja noch mit Humor nehmen. KDG-Chef Hammerstein wäre jedoch schlecht beraten, auf ein "Weiter so" zu setzen, dessen einzige Essenz wäre: Die anderen sind schuld. Immer. Die bösen Sender, weil sie ihre HDTV-Ausstrahlung nicht extra bezahlen wollen, der Kunde, weil er HDTV jetzt doch haben will und der Satellit ja sowieso, weil der ja bezahlt werden wird. Mir kommen gleich die Tränen. Diese Kommunikationsstrategie der beleidigten Leberwurst ist unprofessionell und durchschaubar. Denn der Seitenhieb auf den Satelliten liegt völlig neben der Sache. Der Satellit kassiert vom Kunden keinen Cent für das TV-Programm von ARD und ZDF - weder in SD, noch in HD. Vielleicht haben das die Kommunikationsstrategen in Unterföhring nicht so ganz verstanden, also will ich ihren grundsätzlichen Irrtum aufklären: Kabel Deutschland kassiert mit dem guten Programm Dritter beim Fernsehzuschauer UND verlangt zusätzlich Einspeisegebühren von den Sendern. Ein tolles Modell, das bitte auch so bleiben soll, wie es einmal war. Denn, so die Begründung der KDG für diesen Wunsch in freier Übersetzung: Dies war ja schon immer so. Nochmal Aha.
Doch hier liegt meiner Meinung nach der eigentliche Hase im Pfeffer. Willigt die KDG jetzt ein, das HDTV-Programm von ARD und ZDF ohne eine Einspeisevergütung von den Sendern zu verlangen zum Kunden zu bringen, wäre dies so etwas wie der erste Sündenfall wider dem Doppelt-Kassieren und damit kein gutes Ohmen für 2012. Da stehen nämlich die Verhandlungen der KDG mit ARD und ZDF über die weitere Einspeisung der Sender ins KDG-Netz an - in SD. Und dafür will die KDG keinen kostenlosen Präzedenzfall schaffen. Statt mit diesen Fakten zu punkten, vertraute Hammerstein lieber auf Durchhalteparolen. Meines Erachtens sollte er unter dieses PR-Desaster endlich einen Schlussstrich ziehen. Ein Stück mehr Ehrlichkeit würde ihm dabei helfen. Zudem die ganze Kabelbranche unter dieser sturen Haltung leidet. Das Kabel kann es schließlich anders - das zeigt allen voran wieder einmal in vorbildlicher Weise Kabel BW. Doch letztlich kann es vielen KDG-Kunden jetzt auch egal sein, was sich die KDG-Presse als nächstes ausdenkt. Viele Kunden haben jetzt eine Alternative. Ob nun Satellit oder Entertain - beide haben das, was Hammerstein nicht haben kann oder will. ARD und ZDF in HDTV.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) gibt keine Antworten auf weiterführende Fragen von DIGITAL FERNSEHEN zur HDTV-Einspeisung.
Auf Anfragen von DIGITAL FERNSEHEN zur HDTV-Einspeisung bei KDG antwortet die Pressestelle: "Leider kann ich Ihnen über das Ihnen vorliegende Statement hinaus keine weiteren Auskünfte erteilen". Der Anbieter verweist stattdessen auf eine Stellungnahme vom Dezember vergangenen Jahres. Darin bittet KDG seine Kunden um Verständnis, dass die HDTV-Programme von ARD und ZDF derzeit noch nicht ins Kabelnetz eingespeist werden.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat den Verzicht des Netzbetreibers Kabel Deutschland auf die zum Jahreswechsel ausgestrahlten HDTV-Schaufenster von ARD und ZDF offen kritisiert.
Medienreferent Michael Bobrowski sagte am Montag, von einem breiten HDTV-Programmangebot vor allem der öffentlich-rechtlichen Sender habe sich der Verband eine Beschleunigung der bislang eher schleppenden Digitalisierung im Kabel versprochen. Die Entscheidung der KDG, die weihnachtlichen Showcases von Das Erste HD, ZDF-HD und EinsFestival-HD nicht in die KDG-Kabelnetze einzuspeisen, sei diesem Ziel nicht förderlich.
Verbraucher verärgert - Umstieg auf Satellitenempfang
Bobrowski verwies gegenüber verschiedenen Medien auf eine wachsende Zahl von Verbraucherbeschwerden. Eine schnelle Abhilfe sah der Experte ausschließlich in einer Kündigung des Kabelanschlusses, um sich die HD-Übertragungen per Satellit ins Haus zu holen. Das bedinge allerdings, dass miet- bzw. eigentumsrechtliche sowie technische Voraussetzungen für die Montage eines Parabolspiegels erfüllt seien. Mit diesem Schritt drohen Kabel Deutschland auch die Unterzeichner einer private Internet-Petition (http://www.ipetitions.com/petition/hdshowcase/), die zwischenzeitlich mehr als 5.000 Unterstützer zählt.
Kabel Deutschland hatte den Verzicht auf die Einspeisung von Das Erste HD, ZDF-HD und EinsFestival-HD damit begründet, dass HD viermal soviel Bandbreite benötige wie normales digitales TV, die Sender aber nicht bereit seien, sich an den höheren Kosten zu beteiligen. Andere Netzbetreiber und die IPTV-Plattform "Entertain" der Telekom speisen die Programme dagegen ein.
Nach wie vor ist ungeklärt, ob zumindest zum Auftakt des 24-Stunden-Regelbetriebs der öffentlichen HD-Sender eine Verbreitung über Kabel Deutschland erfolgt. Beide Seiten verwiesen in den vergangenen Wochen auf laufende Verhandlungen.
Quelle: SAT+KABEL
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Im Streit um die HDTV-Einspeisung der öffentlich-rechtlichen Angebote Das Erste HD und ZDF HD beim Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG), schiebt das Unternehmen den Schwarzen Peter weiter auf die Sender.
In einem DF vorliegenden Schreiben des KDG-Kundenservice an empörte Kunden teilt der Anbieter mit, dass Kabelnetzbetreiber, die die HDTV-Sender von ARD und ZDF einspeisen, bereits über eine Vereinbarung mit den öffentlich-rechtlichen Sendern im Rahmen des allgemeinen digitalen Einspeisevertrages verfügen würden. "Sie werden für die bereitgestellte Kapazität von ARD und ZDF bezahlt", heißt es in dem Schreiben.
Dies unterstellt, dass alle Kabelnetzbetreier, die bereits die HDTV-Angebote einspeisen, dafür von den Öffentlich-Rechtlichen extra honoriert werden. Bisher unterstreichen ARD und ZDF, dass sie die Sender kostenlos zur Verfügung stellen. Die Kabel Deutschland fordert jedoch eine Kostenbeteiligung (DF berichtete.
Kabel Deutschland habe auch einen Vertrag mit den öffentlich-rechtlichen Sendern zur digitalen Einspeisung, der aber bisher die HDTV-Sender nicht einschließe, so der Anbieter. "ARD und ZDF haben sich bereits damals gegenüber Kabel Deutschland geweigert, sich an den Kosten einer HD-Einspeisung zu beteiligen. Das kommt einer Diskriminierung gegenüber den Satelliten gleich", so die Kabel Deutschland in dem Schreiben weiter.
Auf einen Seitenhieb in Richtung T-Entertain wurde in der Antwort auch nicht verzichtet: "Die Vereinbarungen zwischen der Deutschen Telekom und den öffentlich-rechtlichen Sendern zur HD-Einspeisung und der Kostenthematik sind uns nicht bekannt", berichtet die KDG den Kunden.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Kabel Deutschland konnte sich noch immer nicht mit ARD und ZDF über die Einspeisung der öffentlich-rechtlichen HDTV Programme einigen. Jetzt schaltet sich die Politik ein.
Die Kabelnetzbetreiber hätten sich mit der Übernahme des Kabelnetzes auch "zur Rundfunkfreiheit und flächendeckenden Versorgung verpflichtet", stellt Malte Spitz, Mitglied des Bundesvorstandes von Bündnis 90 / Die Grünen fest.
"Diese Vereinbarung sehe ich in Gefahr, wenn über das Senderportfolio Firmenpolitik betrieben wird", kritisiert Spitz nun das Verhalten von Kabel Deutschland. Die KDG schweigt sich indessen über die Verhandlungen mit ARD und ZDF aus, eine aktuelle Presseanfrage dazu blieb unbeantwortet. Noch vor kurzem verwies die Pressestelle lapidar auf Aussagen des Unternehmens, in denen Kabel Deutschland den Standpunkt der Sender als "scheinheilig" bezeichnete.
Kabel Deutschland speist in HDTV bislang lediglich Programme von Sky ein. Bis zum Sommer war Kabel Deutschland sogar noch der Meinung, dass HDTV für ihre Kunden nicht von großem Interesse sei: "Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Nachfrage unserer Kundschaft nach HDTV-Angeboten sehr gering und HDTV auch kein entscheidendes Argument für die Wahl einer TV-Infrastruktur ist", hieß es damals von den PR-Strategen des Kabelnetzbetreibers.
Malte Spitz bezeichnet das Verhalten von Kabel Deutschland Kunden als "politisch bedenklich". Dieses Vorgehen würde die "Stellung des Kabelfernsehens" schwächen, so Spitz.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Kabel-Deutschland-Kunden schauen bei ARD und ZDF in HDTV noch immer in die buchstäbliche Röhre. Der Kabelnetzbetreiber besteht auf einer Kostenbeteiligung der öffentlich-rechtlichen Programme, den so genannten Einspeisentgelten.
Mit seiner Haltung gerät das Unternehmen immer mehr in die Kritik. Während die Bündnisgrünen das Verhalten von Kabel Deutschland als "politisch bedenklich" bezeichnete, wird nun der medienpolitische Sprecher der Linken in Sachsen-Anhalt noch deutlicher: "Die Ankündigung von Kabel Deutschland, keine HDTV-Programme von ARD und ZDF in ihr Kabelnetz einzuspeisen, widerspricht eindeutig dem Gedanken der Grundversorgung für alle Bürgerinnen und Bürger und ist somit politisch höchst bedenklich und kritikwürdig", stellt Stefan Gebhard fest.
Durch die Entscheidung von Kabel Deutschland würden Tausende von Gebührenzahlern von hochauflösendem öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausgeschlossen. "Diese Rundfunkteilnehmer haben jedoch mit ihrer Rundfunkgebühr auch die Entwicklung von HDTV mitfinanziert. Jetzt werden sie durch eine willkürliche Entscheidung vom Angebot ferngehalten.", kritisiert Gebhardt weiter.
Dies alles bedeute eine Schwächung "des technischen Fortschritts, des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und des Kabelfernsehens gleichermaßen." Kabel Deutschland beruft sich auf die Bundenetzagentur, die Einspeisentgelte vorschreiben würde, diese müssten für alle Sender gleich bemessen sein. Nach Ansicht von Rundfunkexperten soll diese Regelung jedoch nicht die Vertragsfreiheit aushebeln. Gehardt fordert ein politisches Eingreifen und Regelungen, die den "Ausschluss von Bürgerinnen und Bürgern von neuestem technischen Standard verhindern". Schließlich, so Gehardt, würde die Rundfunkfreiheit für alle gelten. "Dem muss auch Kabel Deutschland Rechnung tragen."
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Kabel Deutschland (KDG) verweigert noch immer die Einspeisung der HDTV-Programme von ARD und ZDF. Auf DF-Anfrage verweist KDG immerhin auf "intensive Gespräche mit den Sendern".
Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland lehnt es noch immer ab, die HDTV-Programme von ARD und ZDF einzuspeisen. Für die Einspeisung von ARD und ZDF in HDTV verlangt der Kabelnetzbetreiber Einspeisenentgelte ähnlich der analogen Einspeisung der Programme.
Kabel-Deutschland-Kunden hätten schon heute die Möglichkeit, sieben HDTV-Sender von Sky zu empfangen. "Damit unsere Kunden noch mehr HDTV im Kabel empfangen können, befinden wir uns in intensiven Gesprächen mit den Sendern", so ein KDG-Sprecher. Ein Statement, das der Kabelnetzbetreiber so ähnlich bereits Ende Dezember abgab.
Seitdem wurde einen Monat "intensiv", aber ergebnislos verhandelt. Am 12. Februar startet der HDTV-Regelbetrieb von ARD und ZDF.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Kabelkunden beschweren sich beim Kartellamt regelmäßig über die Einspeisung oder Nichteinspeisung von Programmen ins Kabelnetz.
Dies bestätigte ein Sprecher des Bundeskartellamts. Derzeit würden jedoch noch keine Verbraucherbeschwerden zur drohenden Nichteinspeisung des HDTV-Programmes von ARD und ZDF vorliegen: "Auch wenn uns regelmäßig Verbraucherbeschwerden zu der Thematik Einspeisung ereilen, waren darunter nach meiner Einschätzung bislang keine, die sich speziell auf ARD und ZDF bezogen hätten", so der Sprecher.
Kabel Deutschland wird vom Bundeskartellamt seit Jahren "dauergeprüft" - die letzte bekannte Entscheidung stammt aus dem April 2008, worin dem Kabelnetzbetreiber die Übernahme von sieben Regionalgesellschaften der Oriongruppe erlaubt wurde. In dieser DIGITAL FERNSEHEN vorliegenden Entscheidung begründete das Kartellamt auch die marktbeherrschende Stellung des Unternehmens.
Aktuell läuft ebenfalls ein Verfahren gegen Kabel Deutschland in dem die Set-Top-Boxenpolitik des Unternehmens untersucht wird. "Es besteht der Verdacht, dass die technische Ausstattung der Set-Top-Boxen dazu führt, dass der Wettbewerb auf den Kabel-TV- und Pay-TV-Märkten durch die genannten Unternehmen behindert wird", nahm bereits Ende 2008 die damalige Sprecherin des Bundeskartellamts Bezug auf das Verfahren.
Verbraucher können sich formlos beim Bundeskartellamt über das Vorgehen marktbeherrschende Unternehmen beschweren. Entweder tragen die Beschwerdeführer ihr Anliegen schriftlich an die Postanschrift des Kartellamts vor, jedoch reicht selbst eine E-Mail an: poststelle@bundeskartellamt.bund.de .
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Mit mehrmonatiger Verspätung wurden bei den ersten Sendern im Angebot der Kabel Deutschland die alte Nagravision-Codierung am frühen Mittwoch morgen abgeschalten.
Die Pay-per-View-Kanäle Select Kino und redXclub können somit nicht mehr illegal entschlüsselt werden.
Bereits seit September führt Deutschlands größter Kabelnetzprovider einen Kartentausch durch um seine Digitalpakete vor Piraterie zu schützen. Die meisten Kunden haben in den letzten Wochen bereits eine neue Smartcard erhalten.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Da ja hier sonst kaum wer was macht ...
Streit um HD-Einspeisung beigelegt, Start zu den Olympischen Winterspielen
Die öffentlich-rechtlichen Fernsehender haben den Streit um die Einspeisung ihrer HD-Programme mit Kabel Deutschland beigelegt. Zum Start der Olympischen Winterspiele 2010 sollen die HD-Sender auch bei Kabel Deutschland zu empfangen sein.
Mit dem Start des Regelbetriebs der öffentlich-rechtlichen HD-Sender zu den Olympischen Winterspielen im kanadischen Vancouver starten Das Erste HD, ZDF HD und Arte HD auch in den Kabelnetzen von Kabel Deutschland. Die Programme können unverschlüsselt empfangen werden.
Die Einspeisung der öffentlich-rechtlichen HDTV-Programme sei langfristig im Rahmen der bestehenden Verträge geregelt worden, teilte Kabel Deutschland mit. Die Verbreitungskosten sollen sich für die Programmveranstalter dabei nicht erhöht haben.
Kabel Deutschland hatte zunächst auf eine Vergütung für die Einspeisung der HD-Sender gedrungen und mit höheren Kosten sowie dem Verweis auf entsprechenden Kosten bei der Satellitenausstrahlung verwiesen. Die öffentlich-rechtlichen Sender hatten zusätzliche Gebühren abgelehnt.
Kunden von Kabel Deutschland, die die HD-Sender empfangen wollen, benötigten einen HDTV-tauglichen Digital-Receiver. Die von Kabel Deutschland derzeit angebotenen digitalen Standardreceiver eigenen sich dafür nicht. Die Auswahl an von Kabel Deutschland zertifizierten HD-Receivern ist gering, Geräte mit Aufnahmefunktion gehören derzeit nicht dazu.
Quelle : www.golem.de
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Trotz der Einigung im Zoff um die Einspeisung der hochauflösenden Programme Das Erste HD, ZDF-HD und Arte-HD werden rund 100.000 Kunden des Kabelnetzbetreibers Kabel Deutschland (KDG) in Sachsen nicht mit Beginn der Olympischen Spiele in Vancouver in den Genuss der HD-Übertragungen kommen.
Wie die Online-Ausgabe der "Sächsischen Zeitung" (Sonntag) berichtete, sei in Sachsen noch rund ein Fünftel des KDG-Netzes unsaniert. Damit würden für etwa 100.000 Kunden die Kapazitäten für HDTV-Einspeisungen im Kabel fehlen, hieß es. Kabel Deutschland hat nach eigenen Angaben seit dem Jahr 2003 rund 265.000 Kabelkilometer neu verlegt.
Quelle: SAT+KABEL
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Bereits eine Woche vor dem HDTV-Start der öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste HD und ZDF HD beginnt Kabel Deutschland mit der sukzessiven Einspeisung der Sender in seine Kabelnetze.
Seit einigen Tagen werden bereits in einigen Regionen die ersten Filter auf Kanal E39, 618 MHz (256QAM, 6900 KSym/s) entfernt. Bereits seit längerer Zeit konnte auf 618 MHz ein anliegendes Signal festgestellt, Sender jedoch nicht gefunden werden.
Ein genereller "Ab-Jetzt"-Termin kann aufgrund der teilweise recht dezentralen Struktur der KDG-Netze nicht genannt werden.
Offiziell erst mit dem Start der Olympischen Winterspiele sind die öffentlich-rechtlichen HDTV-Programme Das Erste HD, ZDF HD und Arte HD auch für Kunden von Kabel Deutschland unverschlüsselt und ohne Zusatzkosten empfangbar. Die Öffentlich-Rechtlichen und der Kabelnetzbetreiber hatten sich erst Ende Januar über eine Einspeisung geeinigt .
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Jo ..ist hier seit heute aufgeschaltet (http://www.cheesebuerger.de/images/midi/froehlich/a040.gif)
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Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland hat im Oktober ein "Bekenntnis zu HDTV" abgegeben. Das Unternehmen sagt auch, die notwendigen Kapazitäten dazu zu haben.
Konkret hieß es am 15. Januar in einem Statement gegenüber DIGITAL FERNSEHEN: "Wir haben ausreichend Kapazitäten im Kabelnetz, um unseren Kunden analoges und digitales TV, HDTV, Pay TV, Pay-per-View, Internet und Telefonie anzubieten. Kabel Deutschland hat darüber hinaus noch Kapazitäten, um weitere neue Produkte einzuführen." Zusammengefasst also: Kabel Deutschland hat mehr als ausreichend Platz für HDTV in ihrem Netz.
Trotzdem werden, wie nur rund zwei Wochen später bekannt wird, viele Kabel-Deutschland-Kunden auf ARD und ZDF in HDTV verzichten müssen. Denn die HDTV-Programme soll es nur in den "modernisierten Netzen" der KDG geben. Zu unserer Frage, wie viele KDG-Kunden ARD und ZDF in HDTV empfangen können, schweigt Kabel Deutschland bis heute beharrlich. Glaubt man Presseberichten, könnten hochgerechnet bis zu 20 Prozent aller KDG-Kunden ARD und ZDF nicht in HDTV sehen - bei rund 9 Millionen direkt versorgten Haushalten wären das immerhin 1,8 Millionen Kunden.
Warum nutzt der Kabelnetzbetreiber seine laut eigener Auskunft ausreichenden Kapazitäten nicht, um diese Kunden zu erreichen? Fakt ist: Kabel Deutschland bietet nach eigenen Angaben "bis zu" sieben HDTV Programme von Sky an. Will heißen: Gerne sieben, aber eben nicht überall und immer. Fakt ist auch, dass es ARD und ZDF in HDTV nur für KDG-Kunden gibt, die ihren Anschluss in einem "modernisierten Netz" haben. Von diesen Einschränkungen ist in dem uns vorliegenden Statement keine Rede.
Ja was denn nun? Sind die Kapazitäten nun "ausreichend" oder nicht? Dieser Gegensatz lässt für mich nur zwei Schlussfolgerungen zu. Entweder hat die KDG entgegen ihrer Behauptung gar nicht die Kapazitäten, um in ihren Netzen flächendeckend das derzeit für mich ohnehin nur rudimentäre HDTV-Angebot einzuspeisen. Wenn dies so wäre, ist diese Behauptung im besten Falle eine PR-Panne, im schlimmsten Falle könnte man meinen, dass der Netzbetreiber schlicht die Unwahrheit über den Ausbauzustand seines Netzes verbreitet. Das allerdings wäre dramatisch: Die Unternehmenskommunikation ist das Aushängeschild einer Firma und formt deren Bild nach außen. Wird hier gepatzt oder gar gelogen, kratzt das an der Glaubwürdigkeit des ganzen Unternehmens.
Also gehen wir weiterhin davon aus, dass Kabel Deutschland tatsächlich die ausreichende Kapazität hat, all seinen Kunden zumindest die momentan zur Einspeisung vorgesehen HDTV-Programme anzubieten. In diesem Fall würde Kabel Deutschland die Kapazitäten nur nicht für HDTV nutzen. Doch was wäre das dann für ein "Bekenntnis zu HDTV"? Meine Meinung ist: Dieses Bekenntnis zu HDTV kam reichlich spät, ist halbherzig und die Umsetzung ist mangelhaft. Andere Kabelnetzbetreiber sind dem Branchenprimus meilenweit voraus. Beispiel Kabel BW: Das Unternehmen hält für seine Kunden satte 19 HD-Programme (inklusive der in wenigen Tagen startenden Sender ARD und ZDF HD) bereit.
Zu einem "Bekenntnis" gehören für mich nicht nur große Worte, sondern vor allem Taten. Mit dem langen Hin- und Her um die Einspeisung von ARD und ZDF in HDTV hat sich die KDG nicht mit HD-Ruhm bekleckert. Ich wünsche mir für alle KDG-Kunden, dass Kabel Deutschland seinen HD-Schwur jetzt endlich mit Leben füllt. Das dazu notwendige Geschäftsmodell kann KDG gerne frei wählen. Die HDTV-Programme sind da. Die Kapazitäten dazu auch. Oder?
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Kabel Deutschland will seine Netze auf den neuen Standard DVB-C2 umrüsten. Auch acht weitere europäische Kabelnetzbetreiber wollen den neuen Standard vorantreiben.
Kabel Deutschland (KDG) will seine Netze auf den neuen Standard DVB-C2 für Video On Demand und HDTV-Fernsehinhalte umrüsten. KDG-Technik-Chef Christoph Schaaf sagte auf der DVB-Messe in Lissabon, die neue Technologie ermögliche Einsparungen von bis zu 30 Prozent im Vergleich mit der mittlerweile 15 Jahre alten DVB-C-Technologie von heute. Zwölf HDTV-Kanäle würden in einen 8-Megahertz-Kanal passen, was einen Zuwachs von 100 Prozent bedeute.
Sobald entsprechende Chipsets von den Herstellern angeboten würden, werde sie KDG in seine Boxen einbauen. Sein Unternehmen sei bereits in Verhandlungen mit verschiedenen Herstellern und erwarte die ersten Tests im vierten Quartal 2010. "Hersteller von Unterhaltungselektronik sehen ein großes Marktpotential aber es ist eine echte Herausforderung”, so Schaaf. Heute gehe ein Kunde ins Geschäft und kaufe einen Fernseher der Kabel-fähig sei. Wenn der Branche das mit der neuen Technik gelänge, wäre ein echter Fortschritt erreicht.
John Adam Head of Business Development bei Samsung sagte, es sei für die Hersteller schwierig, die neue Technik zu integrieren. Für DVB-T und DVB-C sei das Problem gelöst worden. Jetzt stünden T2 und C2 an und es wäre verwegen zu sagen, wann Samsung diese Technik impementiere. Die Kabelnetzbetreiber müssten ihren Fahrplan bekanntgeben.
Auch von Unitymedia ist zu hören, dass sie am neuen Kabelstandard arbeiten. Beide Unternehmen gehören zu den neun europäischen Kabelnetzbetreibern, die die Einführung von DVB-C2 unterstützen. Die Abstimmung über die Einführung des neuen Standards ist abgeschlossen. Die Genehmigung dürfte in wenigen Wochen erfolgen.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
Na klasse ...und dann dürfen sich alle Kabeluser mal wieder neue Endgeräte kaufen .... :P
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Eines wird wieder einmal sonnenklar, es lohnt sich nicht, auf in die Bildschirme integrierte Tuner zu setzen.
Man kommt kaum um einen extra Receiver herum (oder einen Tuner für den PC, natürlich).
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Kabel Deutschland führt Verhandlungen mit RTL und ProSiebenSat1 über die Einspeisung der HD-Angebote der Sender. Bis Mitte des Jahres soll das gesamte Kabelnetz des Betreibers HD-fähig werden.
Adrian von Hammerstein, Unternehmenschef von Kabel Deutschland, will nach der Einigung mit ARD und ZDF über die Einspeisung von HD-Fernsehprogrammen das Angebot ausbauen. Das Unternehmen führe dazu Gespräche mit RTL und ProSiebenSat1, sagte von Hammerstein den VDI Nachrichten. "Kabel Deutschland befindet sich in Gesprächen mit beiden privaten Sendergruppen bezüglich einer vertraglichen Vereinbarung zur Einspeisung ihrer HDTV-Angebote ins Kabelnetz." Mehr lasse sich dazu im Moment noch nicht sagen, so der Manager.
Bis Mitte 2010 werde der Kabelnetzbetreiber sein Netz so ausbauen, dass nahezu alle Kunden HD-Fernsehen empfangen können. Von Hammerstein: "Dafür sind bereits Ausbaumaßnahmen unterwegs und bis Mitte 2010 sollten wir eine nahezu vollständige Abdeckung erreicht haben." Gegenwärtig seien 90 Prozent der Kabel-Deutschland-Kunden an HDTV-fähige Netze angeschlossen.
Mit dem Start des Regelbetriebs der öffentlich-rechtlichen HD-Sender ARD, ZDF und Arte zu den Olympischen Winterspielen im kanadischen Vancouver war das Programm auch in den Netzen von Kabel Deutschland gestartet. Die Programme können unverschlüsselt empfangen werden. Der Netzbetreiber hatte zunächst versucht, eine Vergütung für die Einspeisung durchzusetzen, doch die Öffentlich-Rechtlichen hatten zusätzliche Gebühren abgelehnt. Kunden von Kabel Deutschland, die die HD-Sender empfangen wollen, benötigen einen HDTV-tauglichen Digital-Receiver. Kabel Deutschland will noch im ersten Halbjahr 2010 ein CI+-Modul anbieten, das den Zugang zu den Inhalten auch ohne neuen Receiver ermöglicht. Ob und wie es die bei HD+ möglichen Beschränkungen hinsichtlich Aufnahme und Überspringen von Werbeblöcken bei der Wiedergabe bei Kabel Deutschland geben wird, ließ der Kabelnetzbetreiber offen.
Kabel Deutschland hat nach der Ankündigung seines baldigen Börsenganges bekräftigt, die Übernahme weiterer Netzbetreiber sei in Plaung. Dies sei aber kein aktuelles Thema. Zudem sei Kabel Deutschland offen für Übernahmen von Betreibern der Netzebene 4, der letzten Meile zum Kunden, betonte von Hammerstein.
Quelle : www.golem.de
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Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) hat den Sprung an die Börse erfolgreich absolviert. Die Eigentümer - allen voran die US-Beteiligungsfirma Providence - gaben 34,5 Millionen Anteilsscheine aus und erzielten bei einem Stückpreis von 22 Euro brutto rund 760 Millionen Euro, wie KDG am Freitagabend mitteilte.
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Zentrale des Netzbetreibers Kabel Deutschland (KDG)
Mit der Transaktion beauftragt waren die Deutsche Bank und Morgan Stanley, außerdem J.P. Morgan, UBS die BNP Paribas, Société Générale und die Royal Bank of Scotland.
Die Einnahmen sollen komplett den Eigentümern zufließen, die hochverschuldete KDG selbst erhält wohl kein Geld aus dem Börsengang. Mit dem erfolgreichen Initial Public Offering (IPO) will sich Providence von seiner Mehrheit an Kabel Deutschland trennen.
Die Erstnotiz an der Frankfurter Börse ist für den 22. März (Montag) geplant. Das Unternehmen hatte Ende Februar mitgeteilt, dass Providence den Börsengang vorbereitet und einen Minderheitsanteil platzieren will. Zuvor hatte es auch Spekulationen um einen möglichen Verkauf des Branchenriesen gegeben (SAT+KABEL berichtete).
Providence hatte zusammen mit anderen Investoren KDG 2003 von der Deutschen Telekom übernommen und hält heute rund 88 Prozent. KDG versorgt in Deutschland rund 8,9 Millionen Haushalte in 13 Bundesländern und will vor allem mit sogenannten Triple-Play-Diensten wachsen, einem Paket-Angebot aus Fernsehen und Radio, schnellen Internetanschlüssen und Telefonie über das Fernsehkabel. KDG beschäftigt rund 2.640 Mitarbeiter.
Bis zu 32,1 Millionen Euro können Manager und Aufsichtsräte von Kabel Deutschland (KDG) nach früheren Angaben kassieren. Zum Börsengang dürfen die Führungskräfte gehaltene Unternehmensanteile verkaufen, das betreffe rund ein Viertel der Papiere, wie der Netzbetreiber dem "Focus" in der vergangenen Woche bestätigte.
Quelle: SAT+KABEL
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Die Callcenter-Beschäftigten des Kabelnetzbetreibers dürften wenig Freude an dem Börsengang des Unternehmens haben. Ihre Löhne werden gekürzt, und es gibt kein Weihnachtsgeld mehr. Die stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Sibylle Spoo nennt dies unanständig.
Die Verdi-Aufsichtsrätin Sibylle Spoo hat Lohnsenkungen im Zuge des Börsengangs bei Kabel Deutschland kritisiert. Um einer Auslagerung zu entgehen, hätten 580 Callcenter-Angestellte Lohneinbußen hinnehmen müssen. "Anteilseigner und Manager haben den Beschäftigten empfindliche Gehaltseinbußen abgepresst", sagte Spoo dem Nachrichtenmagazin Focus.
Ab dem 1. April 2010 wurde der Lohn der Callcenter-Beschäfigten um drei Prozent gesenkt. Für April und November 2011 seien weitere Abschläge von 3 und 1,5 Prozent angesetzt. Schichtzulagen wurden gestrichen und in den Jahren 2010 und 2011 gebe es kein Weihnachtsgeld, sagte Spoo. Insgesamt würden die Löhne damit bis 2014 um 15 Millionen Euro gekürzt. "Das ist unanständig", sagte Spoo, die stellvertretende Aufsichtsratschefin ist. Als größter TV-Kabelnetzbetreiber in Deutschland beschäftigt das Unternehmen rund 2.800 Menschen.
Kabel-Deutschland-Führungskräfte verdienen dagegen beim Börsengang am 22. März 2010 kräftig. Das obere Management hatte Kredite in Millionenhöhe zu niedrigen Zinssätzen erhalten, um Unternehmensanteile kaufen zu können. Zum Börsengang kann das Management ein Viertel davon verkaufen, bestätigte das Unternehmen dem Magazin. Begünstigt seien der Aufsichtsrat Tony Ball, Firmenchef Adrian von Hammerstein, das Geschäftsführungsmitglied Manuel Cubero und der Aufsichtsratschef und frühere Forschungsminister Heinz Riesenhuber.
Im laufenden Geschäftsjahr plant Kabel Deutschland eine Steigerung des operativen Gewinns auf 660 Millionen Euro. Die Firma gehört zu 88 Prozent dem Finanzinvestor Providence.
Quelle : www.golem.de
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Das Bundeskartellamt nimmt neben der Boxenpolitik von Kabel Deutschland nun auch die Verschlüsselung der Free-TV-Sender beim größten deutschen Kabelnetzbetreibers unter die Lupe.
Bereits seit 2007 untersucht das Bundeskartellamt die Marktstrategie von Sky und einigen Kabelnetzbetreibern hinsichtlich ihrer Set-Top-Boxen, darunter auch Kabel Deutschland.
"Darüber hinaus läuft ein Verfahren, das die Verschlüsselung von Free-TV-Sendern im Netz der KDG zum Gegenstand hat", erklärt ein Sprecher der Bonner Behörde. Hierzu hat das Kartellamt unlängst eine größere Zahl von Auskunftsersuchen an Marktteilnehmer verschickt.
Wie der Sprecher des Kartellamts gegenüber DIGITAL INSIDER bestätigte, sei die Auswertung der Fragebögen noch nicht abgeschlossen. Deshalb ist derzeit ein Abschluss des Verfahrens noch nicht in Sicht. "Die Erfahrung lehrt, dass die Auswertung der Antworten bereits einige Zeit dauern kann, und dass insbesondere das Erstellen der Verfügung mit den damit zusammenhängenden Arbeiten in einem großen Verfahren wie dem hier in Rede stehenden durchaus erhebliche Zeit in Anspruch nehmen kann", so der Sprecher weiter.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Ab sofort akzeptiert Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) Fernseher und Stand-alone-Receiver mit dem kopiergesicherten Zugangssystem CI-Plus als offizielle Empfangsgeräte für sein verschlüsseltes Digital-TV-Angebot. Das dafür benötigte Conditional Access Module (CAM), das samt gültiger KDG-Abo-Karte in den CI-Plus-Slot geschoben wird, bekommen Bestandskunden mit Digital-TV-Abo zum Preis von 69 Euro einschließlich Smartcard. Bestandskunden, die einen Receiver von KDG haben, können diesen auch gegen das Modul tauschen, wobei eine einmalige Bearbeitungsgebühr von 29 Euro inklusive Versand anfällt. Wer seinen bisherigen DVB-Empfänger zusätzlich weiter nutzen möchten, muss für CAM und Abokarte einmal insgesamt 84 Euro zahlen. Neukunden können statt des üblichen SDTV-Receivers künftig auch das Modul bekommen.
Das CI-Plus-Modul lässt sich theoretisch auch in DVB-C-Empfängern mit gewöhnlichem Common Interface (CI) ohne Plus nutzen – aber nur bei Sendern, die über den TV-Datenstrom kein Kopierschutz-Flag mitsenden. KDG rät allerdings generell vom Einsatz des CI-Plus-Moduls in CI-Geräten ab – nicht zuletzt, weil in einem Testlauf mit rund 500 Anwendern hier die größten Probleme auftauchten.
(http://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/8/6/8/c5b3b856b6d8789d.jpeg)
Das CI-Plus-CAM von Kabel Deutschland stammt vom chinesischen Hersteller SMiT, als Verschlüsselungssystem kommt Videoguard von NDS zum Einsatz.
Interessenten sollten weiterhin beachten, dass sich die bisherigen KDG-Abo-Karten nicht in dem neuen CI-Plus-CAM verwenden lassen, da diese das Verschlüsselungssystem Videoguard statt des bei KDG bislang üblichen Nagravision nutzen. Umgekehrt laufen die neuen Abo-Karten nicht in den bisherigen KDG-zertifizierten Receivern. Auch existiert kein (legales) CAM ohne Kopierschutz für NDS Videoguard, während sich Nagravision-Karten ja durchaus mit Alphacrypt-Modulen nutzen lassen – sofern auf diesen die passende Firmware läuft.
Als Gründe für KDGs neuen Simulcrypt-Strategie wäre denkbar, dass der Provider sich langfristig von Nagravision verabschieden oder den Privatsendern die "sichere" Einspeisung ihrer HDTV-Kanäle schmackhaft machen möchte. Laut Vizepräsident Christian Constant, ranghöchster Produktmanager für CI-Plus bei Kabel Deutschland, ist an solchen Vermutungen aber nichts dran: Bei einer Ausschreibung ohne Einschränkungen beim Verschlüsselungssystem habe schlicht der Modul-Hersteller SMiT gewonnen, der seinerseits auf NDS Videoguard setze. Da es künftig eine Selbstzertifizierung für KDG-Module geben wird, sei auch ein CI-Plus-CAM für Nagravision-Karten denkbar.
KDG erhofft sich von der Einführung des CI-Plus-CAMs nach eigenen Angaben einen starken Anstieg der TV-Digitalisierungsquote im Kabel. Dennoch will der Provider bis auf absehbare Zeit auch weiterhin Stand-alone-Receiver anbieten. Dies ist aber auch schon deshalb nötig, weil KDG-Kunden über die CI-Plus-Lösung nicht an die ins Netz des Providers eingespeisten Sky-Kanäle gelangen – laut KDG mangele es an der dafür nötigen Freigabe des Pay-TV-Anbieters. Auf Nachfrage von c't erklärte Sky, dass man CI-Plus jedoch grundsätzlich positiv gegenüberstehe und auch über diesen Weg empfangbar sein wolle. "Um aber das vollständige Sky-Programm ohne Einschränkungen empfangen zu können, müssen im Sinne unserer Zuschauer abschließend noch einige technische Fragen geklärt werden", meinte der Pay-TV-Sender weiter. Man sei aber zuversichtlich, dass auch diese bald gelöst sein werden. Laut Christian Constant lassen sich die Sky-Kanäle unverzüglich auf dem CI-Plus-Modul freischalten, sobald es grünes Licht vom Pay-TV-Anbieter gibt.
Quelle : www.heise.de
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Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) plant, den Einsatz von Alphacrypt-(Light-)CAMs in Digital-TV-Empfängern mit CI-Plus-Slot künftig auf technischem Wege zu unterbinden. Bislang ist es KDG-Kunden möglich, mit einem solchen Conditional Access Module (CAM) das verschlüsselte Digital-TV-Angebot des Providers zu empfangen. Nach einem Bericht des Branchendienstes Infosat gab Christoph Schaaf, Director New Technologies bei KDG, auf der Fachmesse ANGA Cable nun jedoch bekannt, dass Kabel Deutschland "CI-Module in CI+-Schächten deaktivieren" werde.
Kabel Deutschland will dafür in dem TV-Datenstrom künftig ein sogenanntes "Host Service Shunning"-Flag mitsenden. Auf dieses reagieren Stand-alone-Receiver und Fernseher mit kopiergesichertem Common Interface nach dem Standard CI-Plus in der Weise, dass sie die Zusammenarbeit mit einem gewöhnlichen CAM ohne Sicherung (wie eben dem Alphacrypt-Modul) komplett verweigern – der Bildschirm bliebe also trotz Alphacrypt-CAM und gültiger KDG-Abokarte bei den verschlüsselten Digital-TV-Programmen (z. B. den Privatsendern und dem über das KDG-Netz vertretenen Sky-Kanälen) dunkel.
Nicht betroffen wären hingegen Kunden, die Receiver oder Fernseher mit einem gewöhnlichen CI-Slot ohne Plus verwenden, da diese Geräte auf das "Host Service Shunning"-Flag nicht reagieren. Da CI-Plus auf Initiative mehrerer großer Fernsehgerätehersteller entwickelt wurde, dürfte der kopiergesicherte Slot in Zukunft aber praktisch in jedem neuen Flat-TV zu finden sein. Auch mehrere Receiver-Hersteller überlegen nach Angaben gegenüber heise online bereits, künftig Kabelreceiver mit CI-Plus-Slot zu vertreiben, nachdem Kabel Deutschland seinen Kunden seit Kurzem ein offizielles CI-Plus-CAM anbietet und auch andere Kabelnetzbetreiber entsprechende Absichtserklärungen bereits abgegeben haben.
Mit der Ausstrahlung des Flags würde sich die Position der Firma Mascom als Hersteller des Alphacrypt-CAMs nochmals verschlechtern, nachdem es dem Unternehmen bereits vor einiger Zeit gerichtlich verboten worden war, mit ihren Modulen bestimmte KDG-Smartcards zu dekodieren. Viele Anwender setzen auf dem CAM daher die eigentlich veraltete Firmware 3.16 (Alphacrypt) beziehungsweise 1.16 (Alphacrypt Light) ein, um das KDG-Angebot zu entschlüsseln. Dies würde in Empfängern mit CI-Plus-Slot dann aber auch nicht mehr klappen. Während sich bei den Alphacrypt-CAMs die Jugendschutzsicherung mittels PIN-Eingabe dauerhaft deaktivieren lässt, ist dies bei CI-Plus-Modulen nicht möglich. Bei Receivern mit CI-Plus-Slot können die TV-Sender über ein Flag im TV-Datenstrom zudem Mitschnitte unterbinden oder deren Wiedergabe zeitlich beschränken.
Auf Nachfrage von heise online erklärte Kabel Deutschland, dass man das gewöhnliche Common Interface (ohne Plus) als offizielle Lösung noch nie unterstützt habe und dies auch in Zukunft nicht tun werde. "Dies gilt auch für die Nutzung von CI-Modulen in einem CI+-geeigneten TV-Gerät", betonte Pressesprecherin Joyce Mariel. Es würden auch keine Smartcards für Kunden ausgegeben, die eine solche Lösung nutzen. Kunden, die nur ein CI geeignetes TV-Gerät ohne CI+-Unterstützung haben, wird vom Kauf und von der Nutzung eines CI+-Moduls abgeraten. Ohnehin habe jeder Kunde geeignete Alternativen für den digitalen Fernsehempfang, da Kabel Deutschland ebenfalls HD-fähige Empfangsgeräte anbiete.
Aktuell lassen sich mit dem CI+-Modul von Kabel Deutschland die über das Netz des Kabelnetzbetreibers ausgestrahlten Sky-Kanäle nicht empfangen, da es bislang an einer entsprechenden Freigabe seitens des Pay-TV-Anbieters mangelt. Zudem erreicht man über diesen Empfangsweg das Video-on-Demand-Angebot "Kino Select" des Kabelnetzproviders nicht. Besitzer eines Fernsehers mit integriertem CI-Plus-Slot würden folglich einen separaten Receiver benötigen, um diese Angebote nutzen zu können.
Quelle : www.heise.de
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Mit einem neuen Infokanal will Kabel Deutschland in einer Endlosschleife über das eigene Angebot informieren.
Unter dem Slogan "Kabel Deutschland - mitten in meinem Leben" strahlt der Kabelnetzbetreiber im digitalen Free-TV-Angebot ab sofort einen neu gestalteten Infokanal aus. Der Sender Kabel Digital Info soll laut Mitteilung des Unternehmens umfassend über die Angebote von Kabel Deutschland informieren.
Nach Rubriken, Genres und Produkten sortiert sollen sich Interessierte mit dem Sender übersichtlich, schnell und einfach informieren können. Neben Erläuterungen zum neu gelaunchten CI-Plus-Modul, zu Abo-TV und Pay-per-View-Angeboten informiert der neue Infokanal auch zu Internet- und Telefonieangebote von KDG.
Jeder Kunde, der bereits einen Digital-Receiver und eine Smartcard von Kabel Deutschland hat, kann sich laut Mitteilung des Kabelnetzbetreibers den Infokanal Kabel Digital Info auf dem Kanalplatz 299 ansehen. Die Trailer sind im 16:9-Format produziert und laufen in einer etwa 20-minütigen Endlosschleife rund um die Uhr.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Dass Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) auf seiner Website unter der Überschrift "NEU: Fernsehen in HD!" für hochauflösendes Fernsehen wirbt, ist durchaus nachvollziehbar: Durch eine Verlegung der öffentlich-rechtlichen HDTV-Sender auf Kanalplätze unterhalb 470 MHz sind ab Mitte Mai die HD-Programme Das Erste HD, ZDF HD und ARTE HD im gesamten Kabelnetz des Providers dauerhaft verfügbar.
(http://www.heise.de/imgs/18/5/1/9/5/8/2/kdg_hd1.JPG-fd2a8777ef884040.jpeg)
Ein Klick auf "Mehr Details" führt jedoch auf eine Seite (http://www.kabeldeutschland.de/fernsehen/hdtv.html), in der KDG neben seinem neuen HDTV-Receiver auch sein neues Condition Access Module (CAM) nach dem Standard "CI-Plus" für den HDTV-Empfang bewirbt – obwohl aktuell praktsich kein Zusammenhang zwischen hochauflösendem Fernsehen und dem CI-Plus-CAM besteht. Tatsächlich versetzt das Modul bei eingesteckter KDG-Smartcard derzeit Fernseher und Stand-alone-Receiver mit DVB-C-Tuner und dem passenden CI-Plus-Slot lediglich in die Lage, die über das KDG-Netz verschlüsselt übertragenen Sender in Standardauflösung wiederzugeben.
Die drei oben genannten öffentlich-rechtlichen HDTV-Sender werden hingegen unverschlüsselt übertragen und lassen sich folglich mit jedem HDTV-tauglichen Kabelreceiver, ejnem HDTV-tauglichen Fernseher mit DVB-C-Tuner und jedem PC mit DVB-C-Empfangslösung angucken – ein CAM ist hier ebensowenig notwendig wie eine Smartcard, die im Abo ab 2,90 Euro monatlich kostet. Die übrigen sieben im KDG-Netz verfügbaren HDTV-Kanäle gehören wiederum zum Pay-TV-Sender Sky, der CI-Plus gar nicht unterstützt. Diese HD-Kanäle sind daher bei dem CI-Plus-CAM gesperrt, für den Empfang benötigt man offiziell stets einen separaten Kabelreceiver. Manche Anwender setzen zwar auch ein CAM ein, allerdings vom Typ Alphacrypt (Light), das von KDG nicht angeboten wird und mit dem beworbenen CI-Plus-CAM nichts zu tun hat.
Die HDTV-Programme der Sendergruppen ProSiebenSat.1 und RTL werden wiederum bislang nicht ins Netz von Kabel Deutschland eingespeist. Das mag sich in Zukunft ändern, da sich die KDG nach eigenen Angaben "derzeit in Gesprächen mit weiteren Content-Anbietern" befindet mit dem Ziel, "unseren Kunden ein attraktives HDTV Angebot bereitzustellen". Solange diese Einspeisung jedoch nicht geschieht, führt der HDTV-Bezug der aktuellen Werbung für das CI-Plus-CAM in die Irre.
Quelle : www.heise.de
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Mitte Mai berichtete heise online, dass Kabel Deutschland (KDG) auf seiner Website mit irreführenden Angaben für sein neues Condition Access Module nach dem kopiergesichertem Plus-Standard (CI-Plus-CAM) wirbt. Kritisiert wurde dabei konkret, dass KDG einen Zusammenhang zwischen dem Modul und dem Empfang der in seinem Netz verfügbaren HDTV-Programme herstellte, der tatsächlich nicht besteht. Nun hat Deutschlands größter Kabelnetzprovider reagiert und die entsprechenden Aussagen korrigiert.
So wird das Modul nun nicht mehr unter mit einem HD-Logo beworben, zudem ist nicht mehr "HD-fähige Hardware" als Voraussetzung für dessen Einsatz genannt. Stattdessen erklärt KDG nun, es handele sich bei dem CI-Plus-CAM um ein "HD-fähiges Einsteckmodul für den Empfang von digitalem Fernsehen". Vor allem aber erklärt der Provider nun ausdrücklich, dass das Modul für den Empfang der unverschlüsselten öffentlich-rechtlichen Sender nicht erforderlich ist. Dies schließt die im KDG-Netz eingespeisten Kanäle Das Erste HD, ZDF HD und Arte HD mit ein.
Quelle : www.heise.de
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Seit gestern Abend können Kabel-Deutschland-Kunden in Dresden vier regionale Fernsehsender sehen. Die Programme sind unverschlüsselt mit jedem Kabelreceiver zu empfangen.
René Falker, Geschäftsführer von Sachsen Fernsehen, sagte im Gespräch, dabei handle es sich um die Sender Dresden Fernsehen, 8Dresden, Dresden Eins und Meissen Fernsehen. Diese Programme seien im Dresdner KDG-Netz unverschlüsselt und mit jedem DVB-C-Receiver zu empfangen. Dabei wird Dresden Fernsehen und Meißen Fernsehen in der selben Form wie in den anderen Kabelnetzen ausgestrahlt. Im Dresdner Netz sind über 160 000 Haushalte in der Lage die Programme zu empfangen. Schätzungen gehen aber nur von rund einem Drittel mit digitalen Empfangsgeräten aus.
Laut Falkner will Sachsen Fernsehen 8Dresden zu einem Nachrichtenprogramm für die Landeshauptstadt ausbauen. In einer sich viertelstündlich wiederholenden Schleife werden Nachrichten, Werbung, Service- und Wetterberichte präsentiert. Auf eine Moderation wird verzichtet. Derzeit wird jedoch nur eine Nachrichtenschleife gesendet.
In der nächsten Woche soll außerdem das Programm Dresden Eins vom Betreiber ElbTV auf Sendung gehen. Auch von diesem Programm wird derzeit eine Testschleife gesendet. Laut "Sächsischer Zeitung" sind Nachrichten im Halbstundentakt, dazwischen "Reportagen und Hintergrundberichte" geplant. Vorgesehen sind Talk-Beiträge zur Stadtpolitik und zur Dresdner Kultur.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Kabel Deutschland verbreitet seit Dienstag nach eigenen Angaben alle 61 digitalen Hörfunkprogramme der ARD in verbesserter Qualität auf dem Kanal S41 (Mittenfrequenz D466). Zudem seien auch die öffentlich-rechtlichen TV-Programme BR-alpha und SR-Fernsehen auf diesem digitalen Kanalplatz zu empfangen, teilte der Konzern mit.
BR-alpha verlässt seinen alten Kanalplatz S02 (Mittenfrequenz D113), das SR-Fernsehen war bis dato nur im Saarland auf Kanalplatz S32 (Mittenfrequenz D394) digital zu sehen.
Um alle Fernseh- und Radioprogramme wieder empfangen zu können, muss ein Sendersuchlauf durchgeführt werden. Die Radioprogramme der ARD sind unverschlüsselt zu empfangen.
Quelle: SAT+KABEL
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Kabel Deutschland sendet derzeit Info-Trailer, die auf die HDTV-Programme der Privaten hinweisen. Ein Starttermin der privaten HDTV-Sender bei KDG steht allerdings noch nicht fest.
Kabel Deutschland sendet derzeit Info-Trailer, in denen die Privatsender von Pro Sieben Sat 1 und der RTL-Group auf ihr HDTV-Angebot hinweisen. Dabei handle es sich nicht um Testsendungen, sagte ein KDG-Sprecher auf Anfrage von DIGITAL FERNSEHEN.
Die Trailer werden innerhalb der SDTV-Streams, d.h. im digitalen Free-TV, in den Netzen von Kabel Deutschland gezeigt. Laut dem Unternehmenssprecher befindet sich KDG bezüglich einer Einspeisung der HDTV-Programmen noch in Gesprächen mit den privaten Sendern. Derzeit speist KDG zehn HDTV-Sender in seine Netze ein. Außer Das Erste HD, ZDF HD und Arte HD sind auch sieben HD-Programme von Sky Deutschland empfangbar.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Kabel Deutschland hat mit der Ausstrahlung von Testkennungen für bis zu fünf HDTV-Programe begonnen. Diese Platzhalter dienen laut KDG für die "etwaige Aufschaltung" weiterer HDTV-Programme.
Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland sendet seit gestern Testkennungen auf der Kabelfrequenz 434 Megahertz mit einer Symbolrate von 6900 und der Modulation 256. Auf eine Anfrage sagte ein Unternehmenssprecher, diese mit "Test 1" bis "Test 5" gekennzeichneten Testsendungen dienten lediglich als "Platzhalter für bis zu fünf HD-Programme, die aufgeschaltet werden könnten."
"Kabel Deutschland will durch diese Vorbereitungsarbeiten eine HD-Kapazitätsreserve schaffen, um etwaige HD-Programme aufschalten zu können", so der KDG-Sprecher. Eine bevorstehende Einspeisung der HD-Programme von RTL und Pro Sieben Sat 1 konnte das Unternehmen nicht bestätigen. Einmal mehr lies KDG verlauten, man befinde sich bezüglich einer Einspeisung der HDTV-Sender noch in Gesprächen mit den privaten Sendern.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Seit der Änderung im digitalen Kabelnetz von Kabel Deutschland (KDG) kochen die Emotionen vieler Kunden hoch: Während einige Sender komplett gestrichen wurden, müssen sich andere einen Sendeplatz teilen. KDG verteidigt diese Änderungen.
In der Nacht zum 25. Mai 2010 änderte Kabel Deutschland große Teile im digitalen Senderangebot. Seitdem machen viele KDG-Kunden in Foren ihrem Ärger Luft. Denn durch die Umgestaltung des Netzes sind Sender wie Timm, France 24 oder Luxe TV nicht mehr verfügbar. Andere Programme sind nur noch in Ausbaugebieten empfangbar.
Zudem setzt das Unternehmen auf ein Time-Sharing-Modell und bündelt damit bis zu drei Sender auf einer Frequenz. Dies betrifft zum Beispiel Sky News International (14 bis 22 Uhr), Fashion TV UK (22 bis 6 Uhr) und CNBC Europe (6 bis 14 Uhr).
Dabei verfügt das Unternehmen aber nach eigenen Angaben über ein großes Platzangebot im digitalen Kabelnetz. Warum dann die Umgestaltung? Ein KDG-Sprecher antwortete : "Kabel Deutschland hat ihr Netz optimiert und möchte ihren Kunden ein möglichst breites Angebot an frei empfangbaren TV-Programmen unterschiedlicher Sprachen bereitstellen."
Um einer möglichst großen Zahl von Kundennachfragen gerecht werden zu können, seien einzelne Programme verlegt worden und "werden gegebenenfalls in Kanalteilung verbreitet", so der Sprecher weiter. Und: "Die Verbreitung einiger weniger Programme wurde aus vom Programmveranstalter zu vertretenden Gründen oder im Einvernehmen mit dem Programmveranstalter eingestellt."
Weitere Änderungen, etwa in den internationalen Paketen, seien aber nicht geplant, so Gassen. Auf die Frage nach einem genauen Zeitpunkt für die Einspeisung der privaten HD-Programme RTL HD, Vox HD, Pro Sieben HD, Sat 1 HD und Kabel 1 HD sagte der Sprecher: "Wir befinden uns in Gesprächen mit den privaten Sendern, um einen Vertrag über die Einspeisung privater HD-Sender zu vereinbaren. Wir werden die Öffentlichkeit sofort informieren, wenn eine Übereinkunft über einen Einspeisevertrag erzielt wurde."
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Eigentlich sollten die brandneuen Fernseher mit CI-Plus-Schnittstelle ganz problemlos Zugriff auf die grundverschlüsselten Sender von ProSiebenSat.1 und der RTL-Gruppe erlauben. So verspricht beispielsweise Samsung recht blumig: "Mit Hilfe eines CI Plus Moduls können Verbraucher die verschlüsselten Programme komfortabel auch ohne extra Set-Top-Box und zweite Fernbedienung nutzen. Voraussetzung: ein TV-Gerät mit entsprechendem digitalen Tuner und CI Plus-Schnittstelle." Nur leider wollen ausgerechnet einige Samsung-Fernseher mit CI-Plus-Schacht die Privatsender nicht mit dem offiziellen Modul von Kabel Deutschland anzeigen. Auch aktuelle Toshiba-Geräte haben Schwierigkeiten mit der Entschlüsselung der Privaten im Kabelnetz von KDG; die Programme können nach zirka drei Minuten nicht weiter angesehen werden.
Auf der KDG-Webseite findet sich eine Auswahl an Geräten (PDF-Datei (http://www.kabeldeutschland.de/static/media/CI+_zertifizierte_Fernsehgeraete.pdf)), die nach Überprüfung durch die Kabelgesellschaft mit dem CI-Plus-Modul von KDG funktionieren sollten. Ein Problembewusstsein ist also durchaus vorhanden. Doch laut Kabel Deutschland sind etwaige Aussetzer nur sehr selten aufgetreten und die betreffenden Kunden würden bereits individuell vom technischen Service betreut. Man prüfe aktuell die fehlerhaften Geräte, um die Ursache der Beeinträchtigung zu ergründen, erklärte das Unternehmen gegenüber heise online. Das beschriebene Problem sei "bisher bei einer sehr geringen Zahl von Kabelkunden aufgetreten und konnte durch einen Modul-Tausch sofort für den Kunden gelöst werden." Ganz so schnell scheinen sich die Probleme aber nicht aufzulösen. So konnten wir an drei betroffenen Fernsehern von Toshiba und Samsung nachvollziehen, dass die Entschlüsselung trotz Modultausch weiterhin misslang: Zwar wurde das neue Modul in den aktuellen Toshiba-TVs der Serie 733 erkannt und zunächst auch RTL, Sat.1 & Co. eingeblendet, doch nach wenigen Minuten verschwanden die Privatsender wieder von der Bildfläche und es erschien stattdessen eine kryptische Fehlermeldung. Der Samsung-Fernseher LE40C530F verweigert sogar jegliche Wiedergabe – obgleich er seit Freitag als zertifiziertes CI-Plus-Gerät auf der KDG-Seite gelistet wird. Toshiba-Fernseher fehlen in der Liste komplett.
Die Samsung-Hotline empfahl betroffenen Kunden den Reset des Fernsehers auf Werkseinstellungen und einen neuen Sendersuchlauf – zum Erfolg führte das nicht. Währenddessen rechnet KDG nach eigenem Bekunden noch in dieser Woche mit einem Software-Update für Samsung-Fernseher. Der Kabelbetreiber geht davon aus, dass es sich bei Samsung um einen Software-Fehler am TV-Gerät handelt, der nach dem Update behoben sein sollte.
Die Toshiba-Fernseher sind nach Angaben einer KDG-Sprecherin mit einer Software-Version ausgestattet, die das CI-Plus-Modul generell nicht erkennt. Bei Entschlüsselungsproblemen mit Toshiba-Fernsehern geht das Unternehmen deshalb ebenfalls nicht von einem Hardware-Fehler des CI-Plus-Moduls aus. Hier müsse KDG auf ein Software-Update der TV-Geräte bis zur abschließenden Klärung warten. Prinzipiell bestätigte Toshiba diese Einschätzung auf unsere Anfrage hin: Man arbeite mit Unterstützung der KDG an einem Firmware-Update für seine CI-Plus-zertifizierten TV-Geräte und hoffe, eine Lösung schnellstmöglich anbieten zu können.
Die Reaktionen der beteiligten Parteien lassen offen, was dahinter steckt, dass einige Fernseher im Zusammenspiel mit dem KDG-Modul die Entschlüsselung der Privaten verweigern – und wer die Fehler letztlich zu verantworten hat. Es könnte am Modul liegen, denn bei der Wiedergabe mit einer Smartcard nebst CI-Plus-Modul für den Satellitenbetrieb zeigen die betroffenen Geräte keine Aussetzer. Auf der anderen Seite haben bislang offenbar nur einige Fernseher Schwierigkeiten mit dem Modul, während andere CI-Plus-zertifizierte Geräte problemlos entschlüsseln. Auf jeden Fall sollten sich betroffene Kunden an die Service-Hotline (http://www.kabeldeutschland.de/portal/faq/article/id/61) von Kabel Deutschland und an den jeweiligen Fernsehgerätehersteller wenden und Abhilfe respektive ein aktuelles Modul einfordern.
Quelle : www.heise.de
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Seit Anfang Mai akzeptiert Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) Fernseher und Stand-alone-Receiver mit dem Zugangssystem CI-Plus als offizielle Empfangsgeräte. Doch bei Tests im c't-Labor mit dem vom Provider vertriebenen Conditional Access Modulen (CAM) klappte die Wiedergabe der grundverschlüsselt im KDG-Netz übertragenen Kanäle der Privatsendergruppen ProSiebenSat.1 und RTL auf einigen Fernsehern von Samsung und Toshiba nicht reibungslos: Bereits nach wenigen Minuten brach ein von uns für den Test herangezogener Toshiba-TV der Serie 733 die Entschlüsselung ab, während ein Samsung-Modell vom Typ LE40C530F die Wiedergabe der genannten Programme gleich komplett verweigerte.
Auf Rückfrage ließ KDG seinerzeit verlauten, dass man die Geräte zeitnah prüfen werde, um die Ursache der Beeinträchtigung zu ergründen. Toshiba konnte dabei nach eigenen Angaben mittlerweile einen Erfolg verbuchen – und zwar ohne ein Firmware-Update für die betroffenen Modelle. Vielmehr reichte nach Angaben des TV-Herstellers eine geringfügige Änderung in dem vom Kabelnetzbetreiber eingespeisten TV-Datenstrom, die KDG mittlerweile vorgenommen habe. Bei einem neuerlichen Test in unserem Labor konnten wir diese Aussage bestätigen: Die Privatsender werden nun ohne Aussetzer entschlüsselt. Samsung hat für seine betroffenen TV-Geräte ein Firmware-Update angekündigt; laut Hersteller soll die neue Version in der kommenden Woche verfügbar sein.
Quelle : www.heise.de
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Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) plant noch in diesem Jahr den Start eines Video-on-Demand-Angebotes.
"Kabel Deutschland wird noch im Laufe diesen Geschäftsjahres ein Video-on-Demand-Angebot launchen, welches auch HD-Komponenten enthalten wird", bestätigte ein Sprecher. Weitere Details wollte das Unternehmen jedoch aus Wettbewerbsgründen noch nicht bekannt geben.
Ob Kabel Deutschland einen neuen Receiver plant oder das bereits erhältliche Gerät PR-HD2000C von Humax nutzen wird, wurde DF nicht mitgeteilt. Auch der Übertragungsweg bleibt weiterhin offen - möglich wäre IPTV oder die zeitversetzte Hinterlegung der Sendung auf Festplatte via digitalem Kabelempfang.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Noch in diesem Jahr müssen alle Kabelnetzbetreiber in Deutschland gemäß der Sicherheitsfunk-Schutzverordnung (SchuTSEV) der Bundesnetzagentur die analoge Nutzung der Kanäle S04 und S05 beenden. Die Sicherheitsfunk-Schutzverordnung regelt den Schutz von Sende- und Empfangsfunkanlagen, die in definierten Frequenzbereichen zu Sicherheitszwecken betrieben werden, darunter beispielsweise der Flugsicherungsfunk.
Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Deutschland (KDG) hat bekanntgegeben, welche Auswirkungen die Verordnung auf das analogen Programmangebot im seinem Netz hat. Demnach wird in Abstimmung mit den Rundfunkanstalten der ARD in jedem Bundesland die analoge Verbreitung eines öffentlich-rechtlichen Dritten Programms eingestellt. Zusätzlich werden private TV-Programme verlegt, in Kanalteilung ausgestrahlt oder analog abgeschaltet. Die Umsetzung der SchuTSEV erfolgt schrittweise in der Zeit vom 2. August bis spätestens 20. November 2010. Kabelkunden werden laut KDG in der Regel etwa sieben Tage vor der Änderung über Laufschriften auf den betreffenden und reichweitenstärksten Kanälen informiert.
In Bayern, Brandenburg, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen fällt künftig die analoge Ausstrahlung des WDR-Fernsehens weg, in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt wird das Bayerische Fernsehen nicht mehr analog im KDG-Kabel zu empfangen sein. KDG-Kunden in Bremen und Hamburg müssen fortan auf MDR-Fernsehen verzichten, Kunden in Rheinland-Pfalz und dem Saarland auf NDR-Fernsehen. In einzelnen Kabelnetzen sind Abweichungen möglich. Informationen zur Umbelegung sowie die künftige analoge Kanalbelegung können Kunden für ihre Adresse unter dem eigens hierfür eingerichteten Link www.kabeldeutschland.de/kanalumbelegung rund eine Woche vor Beginn der technischen Realisierung im Internet abfragen.
Alle Programme, so auch die Dritten Programme der ARD, sind weiterhin auf digitalem Wege (DVB-C) zu empfangen. Auf Grund gesetzlicher Vorgaben wird ARTE zudem zukünftig auch im analogen Kabelangebot rund um die Uhr ausgestrahlt . Dies gilt derzeit noch nicht in Niedersachsen.
Quelle : www.heise.de
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Kabel Deutschland wirft aufgrund von Funkstörungen Programme aus dem Angebot
Zwischen 2. August und 20. November wird der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) in 13 Bundesländern jeweils ein Drittes Programm aus dem analogen Angebot nehmen: Den Bayerischen Rundfunk (BR) in Niedersachsen, Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, den Westdeutschen Rundfunk (WDR) in Bayern, Sachsen, Schleswig-Holstein, Thüringen und Brandenburg, den Norddeutschen Rundfunk (NDR) in Rheinland-Pfalz und im Saarland sowie den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) in den beiden Hansestädten Bremen und Hamburg.
Als Grund dafür gibt das Unternehmen den Paragrafen 5 Absatz 1 der Sicherheitsfunk-Schutzverordnung (SchuTSEV) an. Er soll dafür sorgen, dass der Sicherheit dienende Frequenzbereiche störungsfrei genutzt werden können. Der Bundesnetzagentur zufolge ist dies derzeit nicht gegeben, weil es auf den Frequenzen S04 und S05 Abstrahlungen aus den Kabelnetzen gibt. Als Ursache dafür gelten unter anderem Beschädigungen der Koaxialkabel durch Nägel, unsachgemäßen Verlängerungen, Verzweigungen und Verbindungen des Schirmgeflechts mit dem Kabelstecker sowie starken Biegungen.
Allerdings verlangt die Bundesnetzagentur, wie sie betont, von Kabel Deutschland aufgrund der Störungen nicht die konkrete Herausnahme von Programmen, sondern nur die von Kanal S04 und Kanal S05. Diese Kanäle sind in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich belegt, zum Beispiel mit N24 und RTL2. Warum also werden dafür ausgerechnet Dritte Programme aus dem Netz genommen? Dass man die bizarre Pseudo-Dialekt-Soap "Dahoam is Dahoam" außerhalb Bayerns kaum sehen möchte, ist nachvollziehbar. Doch eine Sendung wie Quer hat in ganz Deutschland ihre Fans. Ebenso verhält es sich mit den vom NDR gesendeten alten Stahlnetz-Folgen, den historischen Tatort-Episoden, die der WDR wiederholt, oder den regelmäßig vom MDR aus dem Archiv geholten Defa-Filmen.
Gäbe es da nicht geeignetere Kandidaten für eine Herausnahme aus dem Angebot? Das im Volksmund "Opfersender" genannte Programm 9Live beispielsweise, dessen Zuschauerzahlen regelmäßig als "im nicht messbaren Bereich" ausgegeben werden? Kabel Deutschland gibt hierzu an, dass dem Unternehmen das Angebot von den Landesmedienanstalten vorgegeben werde und nur teilweise ein Mitspracherecht bestehe. Aus diesem Grund, so das Unternehmen, sei die Aufnahme mancher Sender verpflichtend, was unter anderem für 9Live gelte, das die Bayerische Landeszentrale für Neue Medien (BLM) für einen unverzichtbaren Teil des Angebots halte. Wer dort nach den Gründen dafür fragt, erhält allerdings zur Auskunft, dass sich zwar das ebenfalls unbeliebte Home Shopping Europe (HSE24) unter den 16 Pflichtprogrammen findet, nicht aber 9Live.
Als weitere Gründe führt KDG an, dass die ARD mit der Herausnahme der Dritten einverstanden gewesen sei und man aufgrund einer neuen Vorgabe, dass Arte (außer in Niedersachsen) zukünftig ganztägig ausgestrahlt wird, als "Ausgleich" im Bereich der öffentlich-rechtlichen Sender kürzen wollte. Zudem wären neben den Dritten je nach Netz auch noch andere Kanäle betroffen, etwa Euronews und Das Vierte. Und, so heißt es, über das digitale Angebot würden die Dritten Programme ja weiterhin überall geliefert.
Allerdings hat dieses digitale Angebot, für das Kabel Deutschland derzeit auch mit Telefonanrufen massiv wirbt, im Vergleich zum analogen für den Verbraucher einige wesentliche Nachteile: Es ist deutlich teuerer und man benötigt für jedes Fernsehgerät einen eigenen Receiver sowie eine Smartcard, die der Zuschauer ebenfalls kaufen und bezahlen muss. Zudem kann es Probleme mit den Anschlüssen, dem Empfang und dem sehr kostspieligen Service geben.
In Baden-Württemberg gehört das Kabelnetz Kabel BW; in Nordrhein-Westfalen und Hessen Unitymedia. Beide Anbieter wollen die Streichung der Kabelplätze erst zum Jahreswechsel durchführen und haben nach eigenen Angaben noch nicht entschieden, welche Programme dafür geopfert werden. Bei Unitymedia soll jedoch "die Zuschauerakzeptanz eine wesentliche Rolle spielen".
Quelle : http://www.heise.de/tp/
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Meines wissens wird das Thema technisch unzutreffend dargestellt. Und ich muss als erfahrener Fernsehtechniker annnehmen, dass die Art der Darstellung gewählt wird, um mit einer vorgeschobenen Begründung gänzlich andere Interessen durchzusetzen.
Die Störungen einiger Funkdienste sind seit langer Zeit bekannt, ein geeignetes Gegenmittel ebenso.
Ursächlich für tatsächliche Störungen und ihre Intensität ist in erster Linie die analoge Übertragung auf diesen Frequenzen.
Das hängt damit zusammen, dass bei analoger Nutzung einige wenige Ausschnitte der Kanalbandbreite mit verhältnismässig hohem Energiegehalt beaufschlagt werden, z.B. durch Bild- und Tonträger, während andere Anteile weit weniger Intensität beitragen. Bei digitalen Transpondern dagegen verteilt sich das modulierte Signal fast völlig gleichmässig über die gesamte Bandbreite, wodurch sich die Störungen der terrestrischen Dienste auf ein Minimum reduzieren.
Vermieden werden kann das Problem, indem die fraglichen Kanäle auf digitale Signale umgestellt werden.
Tatsächlich haben das andere Anbieter schon getan.
Wenn nun ein digitaler Transponder dahin verschoben wird, kann der dafür vormals genutzte Kanal mit dem betroffenen analogen Signal belegt werden, bevorzugt im UHF-Bereich, für den jeder vorhandene Empfänger seit Jahrzehnten ausgerüstet ist. Das könnten sogar uralte Fernseher bzw. Videorekorder ohne Kabeltuner empfangen...
Es wäre also ein einfacher Transpondertausch ausreichend, um ohne jeden Verlust weiterhin genau dasselbe Programmangebot zu transportieren.
Sinnentfremdend dargestellt, eignet sich die angebliche Problematik allerdings trefflich, um vom Provider ungeliebte - weil vermutlich weniger profitable - Inhalte herausnehmen zu können.
Da sich letztlich aber das nutzbare Spektrum nicht verringert, sondern sogar aufgrund effizienterer digitaler Übertragung etwas erhöht, kann der Anbieter die gewonnene Kapazität frei verwenden und so meistbietend vermarkten. Nur der zahlende Analog-Kunde schaut in die Röhre und ahnt das nicht einmal...
Jürgen
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Kabel Deutschland (KDG) hat seine Preisstruktur für digitalen Fernsehempfang überarbeitet. DIGITAL FERNSEHEN verglich bisherige und neue Tarife und stellte fest: Neukunden kommen in manchen Bereichen günstiger davon, zahlen unter Umständen aber mehr.
So kostet das Basispaket mit analogem Kabelanschluss und digitalen Empfang künftig 17,90 anstatt 16,90 Euro Grundgebühr, verteuert sich also jährlich um zwölf Euro. Abonniert ein Kunde zusätzlich das Premiumpaket Kabel Digital Home mit knapp 40 zusätzlichen Spartensendern wie 13th Street, AXN und TNT Serie sowie 30 werbe- und moderationsfreien Radioangeboten des Anbieters Music Choice spart er in den meisten Konstellationen. Das Gesamtpaket verbilligt sich von 29,80 auf 27,90 Euro monatlich.
Generell teurer wird es für Neukunden, die den Digitalen Videorekorder von KDG für die Aufzeichnung von Sendungen auf Festplatte nutzen möchten. Sie zahlen im Basistarif 22,90 Euro (bislang: 19,90 Euro). Kunden, die über den Anbieter auch einen Telefonie- und Internetvertrag abgeschlossen haben, profitieren in dieser Konstellation von einer Ermäßigung und werden künftig mit 19,90 Euro (bislang: 16,90 Euro) zur Kasse gebeten. Stabil bleibt hingegen der Preis von 29.90 Euro monatlich für das Komplettpaket TV-Kabelanschluss Premium + DVR, das Basisangebot, Digital-Home-Paket und Videorekorder bündelt.
Auch für Mieter, die über einen Rahmenvertrag des Hauseigentümers bereits eine Kabelgrundversorgung erhalten, erhöhen sich die Zusatzausgaben für Digitalempfang, Premiumpakete und Digitalen Videorekorder um durchschnittlich einen Euro im Monat. Kabel Deutschland hat die Preisänderungen bislang nicht öffentlich begründet.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Kabel Deutschland hat sich zu seiner neuen Preisstruktur für digitalen Fernsehempfang mit Anhebungen von teilweise bis zu zehn Prozent geäußert.
"Die allgemeinen Betriebkosten des Kabelnetzes haben sich in den letzten Jahren stetig erhöht, so sind z. B. die Preise für Strom in den letzten Jahren gestiegen", sagte KDG-Sprecher Marco Gassen . Die erfolgte Preisanpassung diene zudem auch dem Inflationsausgleich seit 2006. In den letzten vier Jahren habe das Unternehmen die Preise für Neukunden immerhin stabil halten können, so Gassen. "Insofern wurde das Kabelanschlussentgelt für den Kabelanschluss für Neukunden geringfügig angepasst", schloss er. Für Bestandskunden ändere sich hingegen nichts an der Höhe der monatlichen Abbuchungen.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland führt derzeit auf seiner Website eine Zufriedenheitsumfrage unter seinen Kunden durch.
Kunden des Unternehmens haben im Rahmen der Umfrage die Möglichkeit, ihre Meinung zu den Produkten, dem Kundenservice, der Rechnungslegung und weiteren Themengebieten abzugeben. Dafür können die Nutzer die entsprechenden Themen mit einem bis zwei Minus- oder Pluszeichen bewerten. Auch neutrale Bewertungen sind möglich. Des Weiteren können in jedem Feld separat Kommentare abgegeben werden. Die Umfrage ist auf der Startseite des Unternehmens (http://www.kabeldeutschland.de/) unten rechts zu finden.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Der größte Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) wird seinen Kunden die privaten HD-Sender von RTL und Pro Sieben Sat 1 mögicherweise nur gegen einen monatlichen Aufpreis bereitstellen.
Wie die Nachrichtenagentur dpa am Dienstag berichtete, verhandelt KDG mit den beiden größten deutschen Privatsendergruppen aktiv über die Einspeisung der hochauflösenden Ableger RTL HD, Vox HD, Sat 1 HD, Pro Sieben HD und Kabel Eins HD in ihre Netze. Ähnlich wie beim Empfang über die Satellitenplattform HD-Plus von SES Astra müssten sich die Zuschauer allerdings auf eine Extragebühr für den Empfang einstellen, hieß es weiter.
Damit würde entgegen bisheriger Versicherungen der Privatsender der Zuschauer für bereits durch Werbung finanzierte Programmangebote zusätzlich zur Kasse gebeten. Bei HD Plus wird die geplante Jahresgebühr von 50 Euro offiziell für Infrastruktur, nicht aber für die Sender erhoben. KDG-Sprecher Marco Gassen erklärte in Medien, bei einer gebührenpflichtigen Aufschaltung der HD-Privatsender handele es sich um eines der möglichen Szenarios, das in Gesprächen mit RTL und Pro Sieben Sat 1 diskutiert werde. Die Vertragsverhandlungen seien aber noch nicht abgeschlossen, so dass zu diesem Thema noch keine verbindliche Aussage getroffen werden könne.
Kleinere Kabelnetzbetreiber wie Tele Columbus und Eutelsat Kabelkiosk verbreiten die hochauflösenden Privaten bereits in ihren Digitalpaketen, ohne den Kunden dafür separat zur Kasse zu bitten.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Kabel Deutschland und der japanische Hersteller Panasonic wollen die Internationale Funkausstellung (IFA) im September dazu nutzen, die verbraucherfeindliche CI+ Schnittstelle in den Köpfen der Konsumenten zu verankern.
Dazu soll die "Aufklärungskampagne" für das digitale Fernsehen "Einfach Digital" beitragen, teilten die Partner am Donnerstag mit. Kabel Deutschland wolle unter anderem präsentieren, "wie einfach es ist, von analogem auf digitales oder hochauflösendes Kabelfernsehen umzusteigen", heißt es in der Mitteilung. Um Grundverschlüsselung, Restriktionen und Einschränkungen bei Aufzeichnungen und Time-Shifting im Live-Betrieb wird es dabei kaum gehen.
Darauf weist schon ein Zitat eines Marketing-Managers von Panasonic überdeutlich hin: "Technik soll das Leben vereinfachen. Dies haben wir bei Panasonic bei der Entwicklung unserer Geräte immer vor Augen. Toll, wenn das Ergebnis so einfach greifbar ist wie hier", schwadronierte Armando Romagnolo in Bezug auf das neue CI+-Modul von Kabel Deutschland, das in den Flachbildfernseher eingeschoben wird.
KDG-Marketing-Chef Alexander Schober hob immerhin hervor, dass die Kundschaft eine Wahlfreiheit habe, in dem sie auch einen klassischen Digital Receiver, einen digitalen Video-Rekorder oder eben ein CI+Modul benutzen könne. Über kurz oder lang soll der neue "Standard" nach dem Willen der Lizenzinhaber, Sender und Netzbetreiber aber Voraussetzung für den Empfang werden - auch in Settop-Boxen. Schon heute sind alle digitalen Programme bei Kabel Deutschland verbraucherfeindlich grundverschlüsselt - auch Free-TV-Sender.
CI+ schränkt Verbraucherrechte massiv ein
CI+ ist kein Nachfolger des Common-Interface-Standards und auch von keinem offiziellen Standardisierungsgremium verabschiedet. Entwickelt wurde das Verfahren von CAM-Herstellern und Elektronikkonzernen wie Sony, Samsung, Philips und Panasonic. Lizenziert wird die Herstellung von Modulen oder Endgeräten von der CI Plus LLP, die pro Lizenz und Jahr 15.000 Euro von den Herstellern kassieren will.
CI+ soll über eine komplette Verschlüsselung und authentifizierte Kommunikation zwischen Smartcard und Endgeräten wie dem Fernseher den Schutz vor Raubkopien erhöhen, schränkt die Verbraucherrechte aber massiv ein - beispielsweise über Aufnahmesperren. Wenn Aufzeichnungen erlaubt sind, werden diese auf Festplatten nur noch codiert abgelegt und sind auch nur mit dem Receiver abspielbar, von dem sie aufgenommen wurden. Das heißt beispielsweise, dass die zentrale Installation einer Settop-Box, auf die andere Geräte zugreifen, nicht mehr möglich ist.
Receiver lassen sich außerdem ähnlich wie bei Blu-ray-Playern per externem Broadcast-Kommando lahmlegen, wenn der Kopierschutz auf einem Gerät als kompromittiert gilt. Dabei können sogar komplette Modellreihen aus dem Verkehr gezogen werden. CI+-Module wird es für PC oder Notebook nicht geben, um zu verhindern, dass Inhalte über Schnittstellen wie USB ausgegeben werden. Auch eine Archivierung von Aufzeichnungen auf externe Festplatten per USB-Schnittstelle am Fernseher ist damit nicht mehr möglich.
Kommandos per Usage Rules Information
Netzbetreiber oder Sender können darüber hinaus festlegen, dass beispielsweise Werbesprünge nicht durchgeführt werden dürfen, oder hochauflösende Inhalte an Ausgangsbuchsen wie YUV oder VGA nur in SD-Qualität anliegen. Was eine Box oder ein Fernseher mit den empfangenen Inhalten darf oder nicht, wird per Usage Rules Information (URI) an das CI+-Modul im Datenstrom übergeben. Die Netzbetreiber definieren dies in Abstimmung mit den Programmanbietern.
Quelle: SAT+KABEL
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Wegen einer unbezahlten Stromrechnung haben bis zu 300 Haushalte im norddeutschen Elmschenhagen eine Woche lang weder fernsehen noch Radio hören können.
Wie eine Sprecherin von Kabel Deutschland gegenüber den "Kieler Nachrichten" (Dienstagsausgabe) bestätigte, betraf der Totalausfall sämtliche Kabelkunden in den Straßenzügen Tiroler Ring, Landecker Weg und Innsbrucker Allee. Aus noch ungeklärten Gründen sei ein Verstärker der Breitbandkabelanlage direkt an das Stromnetz einer Kundin angeschlossen worden. Weil diese mit ihren Zahlungen monatelang in Rückstand geraten war, hätten die Stadtwerke den Anschluss abgeschaltet – und damit auch den TV-Empfang mehrerer hundert Haushalte.
Die Störung sei von den Technikern vor Ort zunächst provisorisch behoben worden, sagte die Sprecherin der Zeitung. Kabel Deutschland plane bereits technische Umbaumaßnahmen, damit der Verstärker der Breitbandkabelanlage zukünftig unabhängig mit Strom versorgt werde. Dazu gebe es Gespräche mit dem örtlichen Energieversorger. Die betroffenen Kunden bat Kabel Deutschland für die "entstandenen Unannehmlichkeiten" um Entschuldigung.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Zumindest einen Teil der offenen Rechnung hat der Kabelbetreiber offenbar selbst verursacht.
Ob der sich nun wohl an deren Begleichung beteiligen wird?
Man könnte immerhin mit dem Begriff Energiediebstahl spielen wollen, in Zeiten, wo das Aufladen eines Handys am Arbeitsplatz schon zur fristlosen Kündigung führen kann...
Jürgen
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Der Netzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) will in Kürze sein neues kostenpflichtiges HDTV-Paket für Abonnenten bereitstellen.
Das sagte ein Sprecher dem Branchendienst "Onlinekosten.de" am Sonntag. Unter anderem sollen die hochauflösenden Programme TNT-Serie, TNT-Film, SciFi sowie Sport1+ zu finden sein. Über die Einspeisung der privaten HD-Programme von RTl und ProSiebenSat.1 wurde nichts bekannt, allerdings hatte Kabel Deutschland in diesem Zusammenhang bereits angekündigt, dass die werbefinanzierten Kanäle ProSieben-HD, Sat.1-HD, Kabel1-HD, RTL-HD und Vox-HD nur gegen einen zusätzlichen Obulus zu sehen sein werden.
Der geplante HD-fähige Festplatten-Rekorder mit verbraucherfeindlicher CI+ Schnittstelle regelt dann alle Aufzeichnungen und unterdrückt auf Senderwunsch Time-Shifting, Archivierungen auf externe Datenträger oder limitiert Aufzeichnungen in zeitlicher Hinsicht.
Die Box soll gleich vier Tuner mitbringen, damit ließe sich ein Programm anschauen, während gleichzeitig drei andere aufgenommen werden. Die Festplattenkapazität soll bei vergleichsweise mageren 320 Gigabyte liegen. Genaue technische Details und Buchungskonditionen sollen erst am Montag kommuniziert werden. Die Box wird Bestandskunden zum gleichen monatlichen Preis wie bislang überlassen, kostet also nichts extra. Zum Ende der Vertragslaufzeit sendet der Kunde den Receiver wieder zurück.
3D kein Thema - Internet billiger
3D-Anwendungen sind für Kabel Deutschland derzeit noch kein Thema. Vor der Fußball WM sei das komplette Kabelnetz allerdings für HD und somit auch für 3D aufgerüstet worden, sagte der KDG-Sprecher zu "Onlinekosten.de". Zum "richtigen Zeitpunkt" könne man daher "zügig" mit einem 3D-Angebot auf den Markt kommen.
Gesenkt werden auch die Internet-Preise ab Montag, so kostet zum Beispiel der Tarif "Internet & Telefon 32" nur noch monatlich 20 Euro zuzuüglich 18 Euro Entgelt für den Kabelanschluss. "Internet & Telefon 60" mit einer Bandbreite von theoretisch 60 MBit/s soll ein Jahr lang für 25 Euro statt 40 Euro abgegeben werden, bei 100 MBit/s sind es 30 Euro und nicht 50 Euro. In allen Fällen steigt die Gebühr nach Ende der Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten wieder an.
Quelle: SAT+KABEL
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Der Netzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) hat in seinem Berliner Kabelnetz nach eigenen Angaben erfolgreich Übertragungstests mit dem neuen DVB-C2-Standard für die Übertragung digitaler Bildsignale durchgeführt - und will die Technik so schnell wie möglich einführen.
Bei dem Projekt wurden im Kanal D562 HDTV-Signale erstmalig in einem realen Kabelnetz zusammen mit analogen und anderen digitalen TV-Signalen übertragen, teilte der Anbieter am Dienstag mit. Dabei wurden 1.024-QAM- und sogar 4.096-QAM-Konstellationen geprüft, die komplexesten und effizientesten Betriebsarten des neuen Standards in einem voll ausgebauten 862-MHz-Netz.
Der im internationalen DVB-Projekt entwickelte DVB-C2-Standard komplettiert die in den letzten Jahren entstandene Familie der zweiten Generation von DVB-Rundfunkübertragungssystemen. Die heute weltweit eingesetzten DVB-Übertragungssysteme der ersten Generation - also DVB-S, DVB-C und DVB-T - werden nach KDG-Angaben in mehr als 500 Millionen Endgeräten genutzt. Erst vor fünf Monaten wurde die DVB-C2-Norm durch das Europäische Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI) als EN 302 769 veröffentlicht.
Technik so schnell wie möglich einführen
Im Gegensatz zum Kabel und zur Terrestrik (DVB-T) ist über Satellit DVB-S2 bereits im Einsatz. Die neuen Standards bringen verbesserte Kodierungs-, Modulations- (COFDM) und Fehlerkorrekturverfahren (LDPC) mit. Nach Angaben von Technikchef Lorenz Glatz kann mit dem neuen Standard die maximale Downstreamkapazität im Kabel von heute rund fünf GBit/s in einem 862-MHz-Netzwerk auf bis zu acht GBit/s erhöht werden." "Mit diesen vielversprechenden Messergebnissen wird unser Beschluss bestärkt, die Vorteile so schnell wie möglich in unseren Netzen einzusetzen", betonte Glatz.
Weder für DVB-T2 noch für DVB-C2 stehen aber genaue Termine für eine mögliche Einführung fest. Das ist auch kein Wunder: Weil die Verfahren neue Hardware voraussetzen, soll der Kunde nicht mit Zukunftsszenarien erschreckt werden, die eine Neuanschaffung voraussetzen. Kabel Deutschland erwartet erste Endgeräte mit kombiniertem DVB-C2/DVB-C-Empfangsteil erst Mitte 2011.
DVB-C2-Empfängerchips werden zurzeit von verschiedenen Herstellern entwickelt. Am KDG-Pilotprojekt waren die Unternehmen DekTec und Sony sowie die Technische Universität Braunschweig beteiligt.
Quelle: SAT+KABEL
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Zehntausende Kunden von Kabel Deutschland (KDG) im Großraum in Lübeck, Bad Schwartau, Stockelsdorf sowie in angrenzenden Dörfern mussten für einen Tag ohne Fernsehprogramm, Internet und Telefonie auskommen.
Schuld war offenbar ein defektes Glasfaserkabel, das in Lübeck bei Bauarbeiten zerstört wurde, berichtete die Tageszeitung "Lübecker Nachrichten" in ihrer Mittwochsausgabe. Um den Schaden zu beheben, gab es umfangreiche Reparaturarbeiten. "Das ist ein Super-Gau. Schlimmstenfalls müssen Gehweg und Teile der Straße aufgerissen werden, damit wir das defekte Leitungsstück austauschen können", zitierte das Blatt einen beteiligten Techniker.
Seit Dienstag funktioniert die Versorgung wieder. Der größte deutsche Kabelbetreiber hat in Schleswig-Holstein nach Angaben der Zeitung einen Marktanteil von über 50 Prozent. Damit wären rein rechnerisch rund 50.000 Haushalte in und um Lübeck von dem Ausfall betroffen gewesen.
Die Kabelkunden waren angesichts des Krisenmanagements von Kabel Deutschland nicht begeistert. Weil bereits kurz nach dem Ausfall die Störungsstelle wegen Überlastung nicht mehr erreichbar war, wurde zwar eine zusätzliche Info-Hotline geschaltet. Dort sei allerdings nur eine Tonband-Ansage zu hören gewesen, dass an dem Problem gearbeitet werde, beklagte sich ein Beteiligter.
Quelle: SAT+KABEL
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Der Netzbetreiber Kabel Deutschland hat überraschend die Sender ESPN Classic und Motors TV abgeschaltet. Sie machen Platz für zwei Neuaufschaltungen im digitalen Pay-TV-Paket "Kabel Digital Home". DIGITAL FERNSEHEN liegen außerdem Informationen zur HDTV-Strategie des Unternehmens vor.
Wie aus einer Präsentation anlässlich der Investorenkonferenz "6th Capital Markets Day" in München hervorgeht, die der DF-Redaktion vorliegt, sollen die Sender Syfy HD, TNT Film HD, TNT Serie HD und Sport1+ HD spätestens ab Jahresbeginn als eigenständiges Pay-TV-Paket vermarktet werden. Ein Start sei aber auch noch im Herbst denkbar. Weitere Programmangebote sollen zeitnah hinzukommen, hier lägen allerdings keine konkreten Abschlüsse vor. Über die Höhe der Zusatzkosten schwieg sich das Unternehmen zunächst aus.
Zudem werde mit der Pay-TV-Plattform Sky über die Einspeisung der jüngsten HD-Neuzugänge Sky Sport HD 2, Sky Cinema Hits HD und Sky Action HD verhandelt. Auch Gespräche mit Pro Sieben Sat 1 und RTL über die Verbreitung ihrer hochauflösenden Ableger Pro Sieben HD, Sat 1 HD, RTL HD, Vox HD und Kabel Eins HD würden geführt, hieß es in dem Dokument.
Die abgeschalteten SD-Kanäle ESPN Classic und Motors TV im Programmpaket "Kabel Digital Home" werden laut einer Fußnote bereits ab November 2010 durch Sport1+ und Fox ersetzt. Offiziell hat Kabel Deutschland die Aufschaltung noch nicht kommuniziert. Mit einer entsprechenden Ankündigung ist in den kommenden Tagen zu rechnen. Anfragen von DIGITAL FERNSEHEN an Kabel Deutschland und ESPN zu den Gründen für die Abschaltung laufen.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Der MDR und der WDR werden von Kabel Deutschland in Hamburg und in Schleswig-Holstein nicht mehr verbreitet. Das entschied die Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) in Abstimmung mit der ARD.
Die MA HSH hat die Kanalbelegung im analogen Kabel von Kabel Deutschland (KD) neu geordnet. Wie die Medienanstalt am Montag mitteilte, erfolgt die technische Umsetzung in Hamburg und Schleswig-Holstein schrittweise bis November 2010. Laut MA HSH wurde die Neuordnung insbesondere aufgrund der Umsetzung der Sicherheitsfunk-Schutzverordnung (SchuTSEV) erforderlich. Diese schreibt allen Kabelnetzbetreibern vor, die analoge Nutzung der Kanäle S04 und S05 im Laufe dieses Jahres bundesweit zu beenden. Die SchuTSEV dient unter anderem dem Schutz des Flugsicherungsfunks. Hinzu kommt die Sendezeitausweitung des vorrangig einzuspeisenden Programms Arte auf 24 Stunden.
In Abstimmung mit der ARD wird eines der öffentlich-rechtlichen landesfremden dritten Programme BR, MDR und WDR künftig nicht mehr eingespeist. Die ARD hat festgelegt, dass es sich in Hamburg dabei um das Programm des MDR, in Schleswig-Holstein um das Programm des WDR handelt. Die Programme RTL und Sat 1 werden in Schleswig-Holstein in der Regel auf einen anderen Platz verlegt, da sie bisher größtenteils in die Kanäle S04 und S05 eingespeist wurden. Aufgrund seiner DVB-T-Zuweisung wird das Programm Das Vierte in beiden Ländern 24 Stunden eingespeist. Auch das Programm Nickelodeon wird in beiden Ländern 24 Stunden verbreitet. Das Programm Tele 5 wird in Hamburg 24 Stunden verbreitet. Das Programm Bibel TV ist neu zeitpartagiert in beiden Ländern zu empfangen, je nach Kabelanlage im Kanal der Programme Kika oder Eurosport in deren sendefreien Zeit. Das Programm 9 Live ist in einigen Regionen beider Länder nicht mehr beziehungsweise nur noch teilweise und in den Nachtstunden empfangbar, hier handelt es sich um eine zeitpartagierte Kanalnutzung mit dem Programm Eurosport.
Die Kanalbelegung wurde im Rahmen der rechtlichen und technischen Möglichkeiten für beide Länder harmonisiert. Jedoch gibt es aufgrund der Berücksichtigung regional unterschiedlich empfangbarer Programme, wie zum Beispiel der beiden dänischen Programme DR1 und TV2 (Schleswig-Holstein), des Offenen Kanals (Schleswig-Holstein) sowie Tide TV (Hamburg), und der unterschiedlichen Ausbaustände der Kabelanlagen keine homogene Kanalbelegung in Hamburg und Schleswig-Holstein. Aus Gründen der Kontinuität und im Interesse der Veranstalter und der Kabelkunden wurde zudem eine Verlegung von Programmen soweit möglich vermieden. Bereits bestehende und bewährte zeitpartagierte Kanalnutzungen wurden nach Möglichkeit erhalten, um möglichst vielen Anbietern eine Einspeisung in die Kabelanlagen von KD zu ermöglichen.
Die Kanalumbelegungen sind je nach Wohnort unterschiedlich und erfolgen zu verschiedenen Terminen. Zum Download liegen insgesamt acht Listen auf der Seite der MA HSH unter www.ma-hsh.de/fernsehen-radio vor. Dort gibt es eine detaillierte Darstellung der bisherigen gegenüber der künftigen analogen Kanalbelegung für Hamburg und sieben Regionen in Schleswig-Holstein, die jeweils von einem zentralen Einspeisepunkt versorgt werden.
Auch der Kabelnetzbetreiber hat für die Umbelegung eine Seite im Internet eingerichtet. Unter www.kabeldeutschland.de/kanalumbelegung können Kabelkunden für ihre Adresse unter dem eigens hierfür eingerichteten Link rund eine Woche vor Beginn der technischen Realisierung die Umblegung im Internet abfragen. Schon am Montag hatte der Kabelnetzbetreiber Anderungen in Rheinland-Pfalz angekündigt.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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30.000 Kabel-Deutschland-Kunden (KDG) saßen am Mittwochabend in Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt Schwerin vor dunklen Fernsehern: Über mehrere Stunden war der TV-Empfang ausgefallen, wie am Donnerstag die Online-Ausgabe der "Schweriner Volkszeitung" berichtete.
Als Ursache nannte die Zeitung eine Störung im Netz des Kabelnetzbetreibers. Trotz des sofortigen Einsatzes von KDG-Technikern sei die Panne bis in die späten Abendstunden nicht behoben worden, hieß es. Genaue Details zu den Gründen der Störung habe Kabel Deutschland bislang noch nicht mitgeteilt.
Neben dem Fernsehen seien auch Internet- und Telefonverbindungen ausgefallen. Rund 30.000 Schweriner Haushalte setzen auf die Dienste von Kabel Deutschland in Schwerin.
Erst Ende September hatten zehntausende Kunden von Kabel Deutschland im Großraum Lübeck, Bad Schwartau, Stockelsdorf sowie in angrenzenden Dörfern für einen Tag ohne Fernsehprogramm, Internet und Telefonie auskommen müssen. Schuld war ein defektes Glasfaserkabel, das in Lübeck bei Bauarbeiten zerstört wurde.
Quelle: SAT+KABEL
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Die Kanalbelegung im Kabel für Hamburg und Schleswig-Holstein wird neu geordnet, Änderungen gibt es im analogen Programmangebot von Kabel Deutschland - die Änderungen werden schon in der kommenden Woche angestoßen.
Wie die Landesmedienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) am Freitag mitteilte, erfolgt in Kiel und Umgebung, Neustadt und Umgebung, Lübeck und Umgebung sowie Heide und Umgebung die technische Umsetzung zwischen dem 19. und dem 21. Oktober. An dieser Stelle (http://www.ma-hsh.de/aenderungen-im-analogen-kanalangebot-der-kd.html) sind die einzelnen Kanalbelegungen gebündelt abrufbar.
Die Neuordnung wurde aufgrund einer Sicherheitsfunk-Schutzverordnung erforderlich, die allen Kabelnetzbetreibern vorschreibt, die analoge Nutzung der Kanäle S04 und S05 im Laufe dieses Jahres bundesweit zu beenden. Das soll unter anderem dem Schutz des Flugsicherungsfunks dienen. Hinzu kommt die Sendezeitausweitung des vorrangig einzuspeisenden Programms Arte auf 24 Stunden.
In Abstimmung mit der ARD wird eines der öffentlich-rechtlichen landesfremden dritten Programme künftig nicht mehr eingespeist. In Hamburg ist das MDR-Fernsehen, in Schleswig-Holstein das Programm des WDR betroffen. Die Programme RTL und Sat.1 werden in Schleswig-Holstein in der Regel auf einen anderen Platz verlegt, da sie bisher größtenteils in die Kanäle S04 und S05 eingespeist waren.
Aufgrund seiner DVB-T-Zuweisung wird das Programm Das Vierte in beiden Ländern 24 Stunden lang ausgestrahlt. Auch der Kanal Nickelodeon ist in beiden Ländern 24 Stunden zu sehen. Das Programm Tele5 darf in Hamburg ebenfalls über die volle Zeit ran. Das Programm Bibel-TV ist in beiden Ländern zu empfangen, je nach Kabelanlage im Kanal der Programme KI.KA oder Eurosport in deren sendefreien Zeit. 9Live dagegen wird abgeschaltet bzw. lässt sich nur noch teilweise und in den Nachtstunden sehen - auf der Eurosport-Frequenz.
Quelle: SAT+KABEL
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Die Kanalbelegung im Kabel für Hamburg und Schleswig-Holstein wird neu geordnet, Änderungen gibt es im analogen Programmangebot von Kabel Deutschland - die Änderungen werden schon in der kommenden Woche angestoßen.
Wie die Landesmedienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) am Freitag mitteilte, erfolgt in Hamburg die technische Umsetzung ab dem 27 und Oktober. An dieser Stelle (http://www.ma-hsh.de/pm-22-10_7-kanalbelegung-hamburg.html) sind die Kanalbelegungen abrufbar.
Die Neuordnung wurde aufgrund einer Sicherheitsfunk-Schutzverordnung erforderlich, die allen Kabelnetzbetreibern vorschreibt, die analoge Nutzung der Kanäle S04 und S05 im Laufe dieses Jahres bundesweit zu beenden. Das soll unter anderem dem Schutz des Flugsicherungsfunks dienen. Hinzu kommt die Sendezeitausweitung des vorrangig einzuspeisenden Programms Arte auf 24 Stunden.
In Abstimmung mit der ARD wird eines der öffentlich-rechtlichen landesfremden dritten Programme künftig nicht mehr eingespeist. In Hamburg ist das MDR-Fernsehen, in Schleswig-Holstein das Programm des WDR betroffen. Die Programme RTL und Sat.1 werden in Schleswig-Holstein in der Regel auf einen anderen Platz verlegt, da sie bisher größtenteils in die Kanäle S04 und S05 eingespeist waren.
Aufgrund seiner DVB-T-Zuweisung wird das Programm Das Vierte in beiden Ländern 24 Stunden lang ausgestrahlt. Auch der Kanal Nickelodeon ist in beiden Ländern 24 Stunden zu sehen. Das Programm Tele5 darf in Hamburg ebenfalls über die volle Zeit ran. Das Programm Bibel-TV ist in beiden Ländern zu empfangen, je nach Kabelanlage im Kanal der Programme KI.KA oder Eurosport in deren sendefreien Zeit. 9Live dagegen wird abgeschaltet bzw. lässt sich nur noch teilweise und in den Nachtstunden sehen - auf der Eurosport-Frequenz.
Quelle: SAT+KABEL
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Der Netzbetreiber Kabel Deutschland bietet seinen Kunden noch in diesem Monat sechs hochauflösende Premiumkanäle an. Die offizielle Vermarktung hat am Sonntagabend ohne vorherige Ankündigung begonnen.
Abonnenten mit digitalem Kabelanschluss können künftig neben Fox HD, TNT Serie HD und TNT Film HD auch Syfy HD, National Geographic HD und Sport1+ HD empfangen, müssen dafür aber wie erwartet zusätzlich in die Tasche greifen. Für die sogenannte HD-Option erhebt das Unternehmen einen Aufpreis von 9,90 Euro monatlich. Der Abschluss des Premiumpakets Kabel Digital Home mit 30 zusätzlichen Bezahlkanälen ist dabei nicht zwingend erforderlich.
Ein unverbindlicher Test des hochauflösenden Programmangebots ist seitens Kabel Deutschland nicht vorgesehen. Vielmehr müssen sich Kunden für mindestens zwölf Monate vertraglich binden und sechs Wochen vor Ablauf der Laufzeit kündigen. Außerdem werden HD-tauglicher Receiver und ein Fernseher mit Full-HD-Auflösung vorausgesetzt. Möglich ist unter anderem die Nutzung des von Kabel Deutschland am 6. September eingeführten HD-Festplattenreceivers von Sagemcom, der gegen einen Aufpreis von 5 Euro monatlich und einmalige Versandkosten von 9,90 Euro angeboten wird.
In den Kanallisten waren die sechs neuen HD-Kanäle bei einer Recherche der DIGITAL FERNSEHEN-Redaktion in mehreren Empfangsgebieten noch nicht zu finden. Auch im Online-Kundenportal ist eine Zubuchung der HD-Option bislang nicht möglich. Ohnehin sind noch nicht alle Bereiche der Website auf dem aktuellen Stand. Im FAQ-Bereich heißt es etwa "Die öffentlich-rechtlichen HD Sender Das Erste HD, ZDF HD sowie Arte HD sind bereits über Kabel Deutschland empfangbar. Mit weiteren Anbietern sind wir derzeit in Gesprächen, um das HDTV Angebot weiter auszubauen."
Eine Anfrage an Kabel Deutschland seitens DIGITAL FERNSEHEN läuft. Den am Sonntagabend in die Website eingepflegten Hinweise auf die neuen HD-Kanäle dürfte der Anbieter im Laufe des Montags mit einer offiziellen Pressemitteilung mit weiteren Details bestätigen.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Verwirrung um die sechs neuen HD-Bezahlkanäle von Kabel Deutschland. Der Hinweis auf die "HD-Option" wurde von den Produktseiten der Website entfernt. Die Telefon-Hotline spricht von einer "vorübergehend eingestellten Vermarktung".
Erst am Dienstagvormittag hatte der Netzbetreiber den offiziellen Vermarktungsstart seiner bereits im Vorfeld durchgesickerten "HD-Option" mit sechs hochauflösenden Premiumkanälen vermeldet. Abonnenten mit digitalem Kabelanschluss könnten künftig neben Fox HD, TNT Serie HD und TNT Film HD auch Syfy HD, National Geographic HD und Sport1+ HD empfangen, hieß es. Sie müssen dafür aber wie erwartet zusätzlich in die Tasche greifen. Für die sogenannte HD-Option erhebt das Unternehmen einen Aufpreis von 9,90 Euro monatlich.
Aktuell scheint das Angebot, über das zum Verdruss der Presseabteilung bereits am Sonntagabend vor der offiziellen Ankündigung auf der eigenen Website informiert worden war, nicht verfügbar zu sein. Im Leipziger Kabelnetz sind nach wie vor lediglich HD-Kanäle mit den Kennungen "Test 1" bis "Test 4" aufgeschaltet, die Hotline des Netzbetreibers verwies gegenüber Lesern von DIGITAL FERNSEHEN auf eine "vorübergehende Nichtverfügbarkeit".
Auch im inoffiziellen KDG-Forum wird das Problem bestätigt. Im Foren-Bereich von DIGITAL FERNSEHEN zitieren Benutzer Aussagen von KD-Mitarbeitern, wonach rechtliche Probleme für die derzeitige Nichtverfügbarkeit verantwortlich sein könnten. Dabei handelt es sich zunächst aber um reine Spekulationen, die seitens des Unternehmens nicht offiziell bestätigt sind.
Dass es Probleme gibt, zeichnet sich auch aufgrund der nachträglichen Veränderung der Kabel-Deutschland-Website im Laufe des Dienstags ab. Auf den Produktseiten, auf denen die "HD-Option" vorher prominent präsentiert wurde, ist der entsprechende Block verschwunden, auch auf der Startseite der Webpräsenz glänzt der potenzielle Umsatzträger durch verdächtige Abwesenheit.
Der zuständige Pressesprecher war für DIGITAL FERNSEHEN telefonisch zunächst nicht erreichbar, kündigte aber über eine Mitarbeiterin einen umgehenden, bislang nicht erfolgten Rückruf an. Eine schriftliche Anfrage an das Unternehmen mit Bitte um Klärung der undurchsichtigen Situation läuft parallel.
Bestandskunden können unterdessen nach wie vor online eine Freischaltung ihrer Smartcard für die "HD-Option" veranlassen. Dies ist allerdings nicht über den Vertragsbereich des Kundencenters möglich, sondern über den Unterpunkt "Produkte" im Hauptmenü und anschließenden Klick auf "Fernsehen".
Quelle und Links : http://www.digitalfernsehen.de/Verwirrung-um-neues-HD-Paket-von-Kabel-Deutschland.42650.0.html
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Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) hat es auch am Mittwochvormittag noch nicht geschafft, seine sechs neuen HDTV-Programme an den Startblock zu rollen.
Aus "technischen Gründen" sollten die Programme in vielen Netzen erst am Mittwoch eingespeist werden, hieß es in einer ersten Stellungnahme am Dienstag. KDG-Sprecher Marco Gassen hatte am Dienstagabend auf Anfrage der SAT+KABEL konkretisiert, dass sich die technische Aufschaltung "kurzfristig" verzögern werde. Weitere Angaben machte er nicht, die Gründe für die Panne liegen also weiter im Dunkeln.
Eine Vermarktung am Dienstag war gestoppt worden. Seit dem Nachmittag war eine Buchung der "HD Option" nicht mehr möglich, über die Callcenter-Hotline wurden unterschiedliche Auskünfte erteilt. In Online-Plattformen wie dem "Inoffiziellen Kabel Deutschland Forum" geht es aktuell hoch her, wilde Spekulationen wechseln sich mit scharfer Kritik.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist unklar, ob und wenn wann die Aufschaltung am heutigen Mittwoch erfolgen wird. Eine Anfrage der SAT+KABEL bei KDG läuft, bislang sind keine weiteren Details bekannt.
Kabel Deutschland hatte am Dienstagmorgen offiziell mit der Vermarktung der HD-Kanäle begonnen. In dem Paket befinden sich nach Angaben des Unternehmens die Kanäle Fox, National Geographic HD, Sport1+ HD, SyFy-HD, TNT-HD-Film und TNT-HD-Serie. Schon länger verbreitet Kabel Deutschland unter anderem auch die öffentlich-rechtlichen Programme Das Erste HD, ZDF-HD und Arte-HD, außerdem die Sender Sky-Sport HD, Discovery HD, Sky Cinema HD, Eurosport HD, History HD und Disney Cinemagic HD, außerdem noch einmal National Geographic HD über das Sky-Bouqet.
Für das neue Bouquet mit der Bezeichnung "HD Option" ist ein vergleichsweise hoher Extra-Obulus von knapp 10 Euro monatlich zu entrichten. Die Mindestvertragslaufzeit erstreckt sich über ein Jahr. Auf die HDTV-Ableger von ProSieben, Sat.1, RTL, Vox, Kabel1 und RTL2 muss die Kundschaft noch länger warten. Auch dafür sollen nach früheren Planungen Extragebühren erhoben werden. Sport1+ und Fox wurden unterdessen als SD-Varianten im Pay-Paket "Kabel Digital Home" integriert.
Quelle: SAT+KABEL
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Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) hat es am Nachmittag kurz vor Ablauf einer selbst gesetzen Frist um 16.00 Uhr doch noch rechtzeitig geschafft, seine sechs neuen HDTV-Programme an den Startblock zu rollen.
Die Programme weren unter anderem schon in Bayern, Berlin und Ostdeutschland in einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel interlaced verbreitet. Die aufgeschalteten Testkanäle drei bis acht sind belegt.
Quelle: SAT+KABEL
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Die Kunden des Netzbetreibers Kabel Deutschland (KDG) können voraussichtlich ab März 2011 auf ein neues Video-on-Demand-Angebot zurückgreifen, mit dem sich kostenpflichtige Spielfilme abrufen lassen. Jetzt sind neue Details bekannt geworden.
Aktuell wird der Service in einer Betaphase getestet, die sich auf Kabel-Deutschland-Mitarbeiter, deren Familienmitglieder und Freunde beschränkt. Ab Januar sollen dann auch erstmals Kunden mit neuem Sagem-HD-DVR die Filmbibliothek testen können, berichtete der Branchendienst "Golem" am Freitagabend. Das gilt aber nur für Haushalte, die im Ausbaugebiet Berlin, Hamburg und München ansässig sind. Dort ist das Netz bereits modernisiert, mit Universal EdgeQAMs bestückt und damit auf das "Video Select" getaufte Angebot vorbereitet.
Die geplante Mediathek (siehe Vorschaubild unten) ist eher schwachbrüstig, bietet zu Beginn 2.000 Titel in MPEG4-Kompression. Kabel Deutschland hat dazu nach eigenen Angaben 40 Kooperationspartner gewonnen, weitere sollen folgen. Nicht nur der kostenpflichtige Einzelabruf soll möglich sein, sondern auch monatliche Abonnements, die gegen ein pauschales Entgelt den Abruf beliebig vieler Filme möglich macht.
Zum Einsatz kommt dafür ein erst Anfang September eingeführter Festplatten-Rekorder von Sagemcom mit Multi-Tuner. Einen Test des Modells lesen kostenlos registrierte SAT+KABEL-Leser an dieser Stelle. Die Videos werden über das Kabelnetz und nicht über das Internet mit gesicherter Bandbreite ausgespielt. Um die Wiedergabe zu steuern werden die Signale über IP zu den Video-Servern geschickt. Von denen soll es nach "Golem"-Angaben pro Stadt oder Region mehrere geben, allerdings deutlich weniger als es etwa bei reinen IP-basierten Netzen wie DSL oder
VDSL der Fall wäre.
Videos mit 1.080i und Untertiteln
Die über "Video Select" ausgespielten Inhalte sollen in SD- und HD-Qualität angeboten werden. Bei SD dürften im Schnitt 2 MBit/s, bei HD rund 8 MBit/s notwendig werden. HD-Videos kommen in 1.080i-Auflösung. Kabel Deutschland will außerdem Untertitel und Originalversionen anbieten. Auch für "Video Select" gilt: Ein verbraucherunfreundliches DRM-System wacht über die Nutzung, einmal begonnene Filme müssen innerhalb von nur 48 Stunden betrachtet werden, sonst verfällt das Nutzungsrecht.
Kabel Deutschland setzt künftig vor allem auf den Bereich Video-on-Demand, um höhere Umsätze abseits des klassischen Zugangsgeschäfts zu generieren. Für "neue TV-Produkte" soll generell mehr Geld kassiert werden. Dazu gehören wohl auch die HD-Programme von RTL und ProSiebenSat.1, die im Bundle eine Extra-Gebühr von fünf Euro nach sich ziehen dürften. Eine Rolle spielt für den Netzbetreiber auch der Ausbau im DVB-C2-Standard. Ein Pilotprojekt wurde unlängst erfolgreich abgeschlossen.
Quelle: SAT+KABEL
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Der Netzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) bündelt seine aufpreispflichtigen hochauflösenden Fernsehprogramme in Zukunft in einem neuen Paket - die bisher bestehende "HD Option" wird aufgelöst.
Statt 10 Euro wie bislang müssen Kunden nun 13 Euro für das neue Bouquet "Kabel Digital Home HD" berappen - die Vertragslaufzeit beträgt 12 Monate. Enthalten sind weiter die sechs bekannten Sender Fox-HD, National Geographic Channel HD, Sport1+ HD, Syfy-HD, TNT Film HD und TNT Serie HD, außerdem die Sender des bisherigen Pay-Pakets "Kabel Digital Home" - die HDTV-Kanäle ersetzen dann die SD-Pendants.
Die erst Anfang November eingeführte "HD-Option" ist schon jetzt nicht mehr buchbar, bleibt aber über die Vertragslaufzeit bestehen. Für Kunden, die ausschließlich HD- und keine SD-Programme sehen wollen, wäre ein Wechsel ein Nachteil, denn sie zahlen dann drei Euro mehr. Alle anderen profitieren von der Umstellung, weil das Gesamtpaket nicht mehr 23 Euro (13 Euro für "Kabel Digital Home" plus 10 Euro für "HD Option"), sondern nur noch 13 Euro kostet.
Bestandskunden, die die "HD-Option" gebucht hatten, können zwar zu "Kabel Digital Home HD" wechseln. Aber Achtung: Die Vertragslaufzeit beginnt in diesem Fall erneut. Einen Grund für die Umstellung nannte KDG nicht, insofern ist unklar, ob die bisherige "HD Option" mit zehn Euro für sechs Sender der Kundschaft schlicht zu teuer war und der Verkauf deshalb schleppend lief.
Nicht betroffen von der Neupaketierung ist das bisherige Bezahlbouquet "Kabel Digital Home", das auch weiter 35 TV- und 30 Radiosender in SD-Qualität anbietet - ebenfalls zum Preis von 13 Euro und einer Vertragslaufzeit von 12 Monaten. Auf die HDTV-Ableger von ProSieben, Sat.1, RTL, Vox, Kabel1 und RTL2 muss die Kundschaft noch länger warten. Auch dafür sollen nach früheren Planungen Extragebühren erhoben werden.
Schon länger verbreitet Kabel Deutschland unter anderem auch die öffentlich-rechtlichen Programme Das Erste HD, ZDF-HD und Arte-HD, außerdem die Sender Sky-Sport HD, Discovery HD, Sky Cinema HD, Eurosport HD, History HD und Disney Cinemagic HD, zudem noch einmal National Geographic HD über das Sky-Bouqet.
Quelle: SAT+KABEL
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Tausende Stralsunder schauen über die Weihnachtsfeiertage bei ARD in die Röhre. Grund ist eine Panne beim Kabelanbieter Kabel-Deutschland. Ein Ende ist bisher nicht in Sicht.
Seit dem 25. Dezember 10 Uhr können Kunden von Kabel Deutschland das Erste im Versorgungsgebiet Stralsund nicht mehr empfangen, wie die für den Kabel-Empfang zuständige Plückhahn Service GmbH auf ihrer Homepage mitteilt. Kabel Deutschland arbeite "unter Hochdruck an der Beseitigung der Störung", heißt es in einem Laufband auf der Internetseite des Unternehmens..
Eine Mitarbeiterin der Störungs-Hotline von Kabel Deutschland bestätigte der "Ostseezeitung" am Sonntagmorgen die Einschränkungen. Sie sagte dem Blatt, dass das Problem im Laufe des Tages behoben sein werde. Doch auch am Montagmittag konnten die Stralsunder Kabel-Deutschland-Kunden noch kein ARD-Programm empfangen. Über den genauen Grund der Empfangsstörung konnte Kabel Deutschland bisher keine Angaben machen.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Wegen des Wechsels des Musikkanals MTV vom Free-TV zum Bezahlfernsehen hat der Kabelanbieter Kabel Deutschland Kanalumbelegungen bei seinem TV-Angebot angekündigt.
Seit Jahresbeginn hat der Programmveranstalter MTV Networks Germany die analoge und freie digitale Verbreitung von MTV eingestellt. Das Programm ist damit nur noch als digitales Pay-TV-Angebot empfangbar. Wie die Medienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein am Montag mitteilte, ergeben sich vor diesem Hintergrund einige Änderungen im Kabelnetz von Kabel Deutschland.
Ab dem 13. Januar 2011 wird der Kabelnetzbetreiber folgende Anpassungen in der analogen Kanalbelegung in der Kabelanlage Südholstein vornehmen:
• HSE 24 wechselt auf den frei gewordenen Kanal S12 und ist dort
24-stündig zu empfangen.
• DMAX verbleibt auf Kanal S22 und ist dort 24-stündig zu empfangen.
• Viva wechselt zurück auf den bereits bis Ende 2010 genutzten Kanal S07.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Ab kommenden Dienstag (8. März) wird der hochauflösende Sender "Sky Sport HD 2" in den Netzen von Kabel Deutschland eingespeist. Das Programm wird über Kanal D626 in den Ausbaugebieten erreichbar sein.
Die restlichen HD-Programme von Sky würden einer im KDG-Forum geposteten Mitteilung des Kabel Deutschland Kundenservices zufolge derzeit nicht verbreitet. "Sky Sport HD 2" soll ab Dienstag (8. März) 10 Uhr über Kabel Deutschland eingespeist werden. Sky Sport HD 2 schafft Kapazitäten für zusätzliche Live-Übertragungen etwa bei DFB-Pokal oder Champions League.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Kabel BW hat es für Baden-Württemberg im Dezember vergangenen Jahres vorgemacht, nun folgt Kabel Deutschland (KDG) mit einem Angebot für Video on Demand (VoD), bei dem Filme nicht mehr nur in der Schleife laufen, sondern auf Abruf zum Kunden gestreamt werden. Der "Select Video" genannte Dienst startet heute zunächst für rund 2,3 Millionen Haushalte in Berlin, München und Hamburg und soll in den kommenden Monaten Schritt für Schritt auf andere Städte im KDG-Land ausgeweitet werden.
Die Kabelkunden, die Zugriff auf Select Video haben, können laut KDG zum Start aus bis zu 2500 Stunden Programm wählen, wobei rund 60 Prozent aller Spielfilme in der Videothek in hochauflösender Qualität (HD) zu sehen seien. Auch 3D-Filme befinden sich im Sortiment. 50 Prozent der Spielfilme in der Videothek sollen wahlweise als Originalversion zur Verfügung stehen. Die Hollywood-Blockbuster und aktuellen Filme im kostenpflichtigen Video-on-Demand-Angebot werden von zehn Studios bereitgestellt, darunter Constantin Film, Disney, Paramount Pictures, Sony Pictures und Warner. TV-Inhalte sollen ab 0,99 Euro kosten, ein aktueller Kinofilm im Schnitt zwischen 4 und 6 Euro.
(http://www.heise.de/imgs/18/6/4/6/0/1/5/97746e36d17763a7.jpeg)
Wie beim Kabel-BW-Angebot wird der digitale Datenstrom tatsächlich weiterhin über das DVB-C-Netz ausgeliefert; jeder VoD-Kunde bekommt, vereinfacht gesprochen, einen eigenen TV-Kanal. In der Praxis nimmt der beim Kunden stehende Receiver dafür via Internet mit dem Server des Providers Kontakt auf, sobald der Mietvorgang angestoßen wird. Der KDG-Server überprüft daraufhin, welche Frequenz in dem betreffenden Gebiet noch frei ist und schickt den TV-Datenstrom auf dieser zum Kunden. Zuvor wird dem Receiver über das Internet mitgeteilt, wo er den gemieteten Film finden kann. Der Film kann aktuell nach der Bezahlung in der Regel 48 Stunden lang beliebig oft angeschaut werden.
Für die Nutzung des neuen TV-Dienstes benötigen Kabelkunden derzeit den digitalen HD-Video-Recorder (HD-DVR), der in den „+-TV-Paketen“ von KD enthalten ist. Der HD-DVR wird mit Hilfe eines mitgelieferten USB-WLAN-Sticks oder eines Ethernet-Kabels an die eigene Internetverbindung angeschlossen. Laut Kabel Deutschland muss die Internetverbindung nicht von Kabel Deutschland stammen; vielmehr sei ein Anschluss eines beliebigen Providers nutzbar.
Quelle : www.heise.de
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Die beiden Pay-TV-Programme Syfy-Universal und 13th Street Universal liefern ihre Inhalte ab sofort über das Videoangebot "Video Select" des Kabelnetzbetreibers Kabel Deutschland (KDG) aus.
Ohne weitere Zusatzkosten stehen die Inhalte den Abonnenten für sieben Tage zur Verfügung, teilte der federführende Medienkonzern Universal Networks am Freitag mit.Voraussetzung ist ein Paket vom Typ "Kabel Digital+", "Kabel Digital Home+" und "Kabel Digital Home HD".
Zu sehen sind dann unter anderem Serien wie "Criminal Minds", "Numb3rs", "Stargate: Atlantis", "Haven", "Rookie Blue" oder "Shatterd", außerdem Filme wie "Arachnophobia", "Ice Twisters", "Termination Point", "Cerberus", "The Call" und "Fleisch".
Seit dieser Woche können rund 2,3 Millionen Haushalte in den Kabelnetzen von Berlin, Hamburg und München über einen digitalen Receiver von Kabel Deutschland auf Video-on-Demand-Services zurückgreifen. Ausgeliefert werden die Inhalte nicht via Internet, sondern klassisch. Eine Breitband-Anbindung ist aber zur Steuerung der Videothek und der Inhalte notwendig.
Universal Networks veranstaltet neben 13th Street und Syfy auch die Kanäle History, History-HD und The Biography-Channel. Deren Inhalte sind noch nicht über die KDG-Videothek abrufbar.
Quelle: SAT+KABEL
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Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland hat überraschend das Aus für den Erotik-Abrufdienst redXclub und das Video-on-Demand-Angebot Select Kino bekanntgegeben. Der Nachfolger Select Video steht bislang erst in drei Städten bereit.
"Zu unserem Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass unsere Filmabrufservices Select Kino und redXclub zum 31.08.2011 eingestellt werden", heißt es in einem mit 6. Juni datierten Informationsschreiben, das in diesen Tagen an alle betroffenen Digital-TV-Kunden des Netzbetreibers verschickt wird.
Kabel Deutschland stellte in dem Schreiben in Aussicht, den Ausfall durch "viele neue, innovative Produkte" zu kompensieren. Diese sollen dem Kunden "auch in Zukunft brillantes Fernsehen ganz nach Wunsch" ermöglichen. In die Bresche springt mittelfristig der neue Abrufdienst Select Video, der über reservierte DVB-C2-Ressourcen ruckelfrei Filme in HD-Qualität ins Haus streamt.
Voraussetzung für Select Video ist neben dem aktuellen HD-Videorekorder von Sagem auch ein Ausbau des lokalen Netzabschnitts. Aktuell steht das am 23. März 2011 nach einer mehrmonatigen Testphase offiziell gestartete Select Video ausschließlich in den Städten Berlin, München und Hamburg zur Verfügung.
Für Select Video sind im Breitbandkabel TV-Kanäle exklusiv reserviert. Dadurch entfallen Puffer- und Wartezeiten. Über den separat notwendigen Internetanschluss würden lediglich die Anzeige des Inhalte-Katalogs und Befehle wie Vor- und Zurückspulen realisiert, hieß es. KD empfiehlt hierzu einen Internetanschluss mit einer Bandbreite von mindestens 6 MBit/s. Dabei sei es unerheblich, ob man über einen Kabel Internet- oder einen DSL-Anschluss Dritter verfügt.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Der Netzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) erweitert das Angebot seines "Select Video" getauften Video-on-Demand-Angebotes künftig mit Streifen von Kinowelt. Das gab das Unternehmen am Mittwoch bekannt.
Kinowelt bietet unter anderem Filme wie Clint Eastwoods Boxerdrama "Million Dollar Baby", "Mr. Und Mrs. Smith", "Highlander - Es kann nur einen geben", "Stargate" und "Leaving Las Vegas" zum Abruf an.
Kabel Deutschland berechnet für den Abruf eines aktuellen Kinofilms in HD knapp 5 Euro, für ältere Streifen 4 Euro. SD-Inhalte sind jeweils einen Euro günstiger. Über die Nutzung wacht - wie immer - ein verbraucherunfreundliches DRM-System. Wer einen Film angespielt hat, darf danach nur noch 48 Stunden lang darauf zugreifen, danach riegelt das System einen erneuten Abruf ab. Die Abrechnung erfolgt über die KDG-Rechnung.
Wie Kabel-BW setzt Kabel Deutschland bei seiner Videothek nicht auf ein IP-basiertes Video-on-Demand-Angebot, sondern strahlt die Inhalte über den Kabelanschluss im DVB-C-Standard aus. Lediglich die Steuerung oder Auswahl der Filme in "Video Select" setzt eine Breitband-Anbindung voraus. Auf den Service zugreifen können derzeit nur Kunden in Berlin, München und Hamburg.
Quelle: SAT+KABEL
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Kurz vor der ProSiebenSat.1-Hauptversammlung bemüht sich die Münchner Fernsehgruppe um positive Nachrichten für ihre Aktionäre: Nachdem am Donnerstag der baden-würtermbergische Netzbetreiber Kabel-BW die Einspeisung der hochauflösenden Programme des ProSiebenSat.1-Konkurrenten RTL bekannt gegeben hatte, zieht nun Kabel Deutschland (KDG) nach.
Ab Oktober werden die hochauflösenden und mit Werbung unterbrochenen Programme ProSieben-HD, Sat.1-HD, Kabel1-HD und Sixx-HD verschlüsselt eingespeist. Auch hier sind technische Restriktionen beim Time-Shifting mit Festplatten-Rekordern und Aufzeichnungen bzw. Archivierung auch per USB-Buchse an Settop-Boxen und Flat-TVs wie beim Satelliten-Vorbild "HD+" von SES Astra zu erwarten. Genaue Angaben dazu machte Kabel Deutschland in einer Mitteilung am Freitag lieber noch nicht. Unklar ist auch, welche Kosten der Empfang nach sich zieht und ob die ProSiebenSat.1-Sender in das bestehende HD-Bouquet integriert werden.
KDG-Chef Adrian von Hammerstein sprach von einer "wegweisenden Vereinbarung". Dazu gehört auch die langfristige Einspeisung der TV-Sender in analoger und digitaler SD-Qualität, sowie die Übernahme der von ProSiebenSat.1 online vorgehaltenen Spielfilme und Serien in die Video-on-Demand-Bibliothek "Select Video". Auch hier fehlten allerdings konkrete Angaben zu Preisen und Terminen. Die Spatrtensender Sat.1-Comedy und Kabel1-Classics werden auch künftig im Pay TV-Paket "Kabel Digital Home" verbreitet, der Frauensender Sixx im analogen Kabelnetz von Kabel Deutschland zu empfangen sein. Über alle vertraglichen Details vereinbarten KDG und ProSiebenSat.1 Stillschweigen.
Quelle: SAT+KABEL
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Der Kabelnetzbetreiber Primacom kann seinen Kunden seit dem heutigen Dienstag (4. Juli) nicht mehr die digitalen Programmpakete von Kabel Deutschland anbieten. Gegenüber DIGITAL FERNSEHEN verweist der Konkurrent auf eine gekündigte Durchleitungsvereinbarung.
Zwei Leser aus dem Raum Schwerin hatten die Redaktion auf ein Ende Juni verschicktes Schreiben von Kabel Deutschland hingewiesen, in dem sie darauf hingewiesen wurden, dass ihr Vertragspartner Primacom die Kooperation mit Kabel Deutschland beendet habe und ihnen deshalb digitale Programmpakete wie Kabel Digital Home HD ab dem 4. Juli nicht länger zur Verfügung gestellt werden könnten.
"Wir haben versucht, gemeinsam mit der Primacom doch noch eine Lösung im Interesse unserer Kunden zu finden. Leider hat das nicht zum Erfolg geführt, so dass wir kurzfristig die Kündigungen aussprechen mussten", erklärte Kabel-Deutschland-Sprecher Klaus Rosenkranz am Dienstag. Weil die Primacom die bisher bestehende Durchleitungsvereinbarung für Kabel-Deutschland-Produkte in ihren Netzen gekündigt habe, sei die rechtliche Grundlage zur Durchleitung der Digitalprodukte über die Netze der Primacom entfallen.
Rosenkranz bestätigte gegenüber DIGITAL FERNSEHEN, dass das Problem nicht auf Schwerin beschränkt ist. "Betroffen sind auch Kunden in anderen Primacom-Versorgungsgebieten", so der KD-Sprecher, der keine Angaben dazu machen wollte, wie viele Kabelkunden die kurzfristigen Abschaltung konkret trifft. Je nach Vertragsgestaltung und Vertragslaufzeit könnten Hauseigentümer oder Verwalter die Gestattungsvereinbarungen mit der Primacom kündigen und zu Kabel Deutschland wechseln, hatte der Kabel-Deutschland-Vertreter als möglichen Lösungsvorschlag parat.
"In einzelnen Fällen gibt es auch Gestattungsvereinbarungen, in denen Primacom keine Exklusivität zugesprochen wird. In diesem Fall kann unter Umständen mit Kabel Deutschland direkt ein Kabelanschlussvertrag abgeschlossen werden, sofern sich in dem betreffenden Objekt ein Übergabepunkt befindet", zeigte Rosenkranz eine weitere Alternative für betroffene Kunden auf.
Seitens Kabel Deutschland ist die Tür für die Primacom offenbar nicht zugeschlagen. "Wir stehen neuen Verhandlungen über eine Durchleitungsvereinbarung mit der Primacom grundsätzlich offen gegenüber", sagte der Sprecher. Die Primacom vertröstete DIGITALFERNSEHEN.de zunächst. "Ihre Anfrage werden wir so bald wie möglich beantworten", hieß es am frühen Nachmittag.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Deutschlands größter Kabelnetzprovider Kabel Deutschland (KDG) stockt sein HDTV-Angebot weiter auf: Ab sofort lassen sich über das KDG-Netz auch der Thriller&Crime-Sender "13th Street Universal HD " und der Dokumentationskanal "Planet HD" empfangen. Die Zahl der hochauflösenden TV-Programme im Netz des Kabelnetzbetreibers erhöht sich damit auf 18. Ab Oktober 2011 sollen zudem die HD-Programme "ProSieben HD", "Sat.1 HD", "Kabel Eins HD" und "Sixx HD" der ProSiebenSat.1-Gruppe verbreitet werden.
Die beiden neuen HD-Kanäle sind im Rahmen des kostenpflichtigen Programmpakets "Kabel Digital Home HD" zu empfangen. Kunden ohne Interesse an HDTV können weiterhin unverändert das digitale Programmpaket "Kabel Digital Home" in SD-Qualität buchen. Die Programmpakete sind bei einer Vertragslaufzeit von 12 Monaten für monatlich 12,90 Euro im Abo erhältlich.
Quelle : www.heise.de
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Kabel Deutschland erweitert ab 5. Oktober 2011 sein HDTV-Angebot um sechs Sender, darunter auch Prosieben HD, Sat.1 HD und Sport1 HD. Dazu bedarf es keiner CI+-Karte, und auch die Aufnahme der Programme soll möglich sein.
Ab 5. Oktober 2011 speist Kabel Deutschland die sechs privaten HD-Sender Prosieben HD, Sat.1 HD, Kabel Eins HD, Sixx HD, Sport1 HD und Servus TV HD ins Kabelnetz ein. Im Dezember 2011 sollen zwei HD-Sender aus dem Bereich Pay TV folgen, die das Unternehmen aber noch nicht nennt. Ende 2011 sollen damit 26 HD-Sender über den Kabelanbieter zu empfangen sein, darunter die HD-Programme der öffentlich-rechtlichen Sender, die Kabelkunden unverschlüsselt und ohne Zusatzkosten mit geeigneten HD-Geräten empfangen können.
Noch immer nicht dabei sind die HD-Programme der RTL-Gruppe. Hier liefen die Gespräche noch, erklärte Kabel Deutschland.
Mit den neuen HD-Sendern baut Kabel Deutschland auch seine Senderpakete um: Eigenheimbesitzer und Eigentümer einer Wohnung schließen im Regelfall direkt einen Vertrag mit Kabel Deutschland. Ab dem 5. Oktober 2011 zahlen sie als Neukunden monatlich 18,90 Euro für den Kabelanschluss. Dieser heißt dann "Kabelanschluss HD" und enthält automatisch bis zu sechs der neuen privaten HD-Sender. Zudem erhalten diese Neukunden einen HD-Receiver, der den bisherigen Digital Receiver zukünftig als Standardgerät ablöst. Dieser neue "Kabelanschluss HD" wird für Neukunden in allen bekannten Bündelpaketen mit Pay TV oder dem digitalen HD-Videorekorder (HD-DVR) enthalten sein.
Mieter zahlen die Kosten für den analogen Kabelanschluss meist über die Mietnebenkosten. Wer digitales privates Kabelfernsehen nutzen will, muss zusätzlich 2,90 Euro für den digitalen Empfang von Kabel Digital bezahlen. Wer zusätzlich private HD-Programme empfangen will, muss die schon jetzt verfügbaren Bündelpakete mit Pay TV oder dem digitalen HD-Videorekorder (HD-DVR) hinzubuchen.
Bestandskunden können zu neuen HD-Angeboten wechseln. Die Vertragslaufzeit beginnt dann erneut. Die Kunden bezahlen je nach Vertragskonstellation einen Aufpreis in Höhe von bis zu 3 Euro monatlich für "Privat HD", meist soll dieser Betrag aber unter 2 Euro liegen.
Kabel Deutschland bietet alternativ auch einen HD-Receiver mit CI+-Modul an, für den Empfang der privaten HD-Sender ist ein solches Modul aber nicht notwendig. Zudem sollen sich auch die HD-Programme aufzeichnen lassen.
Quelle : www.golem.de
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Kabel Deutschland hat die Vorbereitung für die Einspeisung von sechs weiteren HDTV-Sendern in seine Kabelnetze abgeschlossen. Die offiziell zum 5. Oktober aufgeschalteten HD-Ableger von ProSieben, Sat.1, Kabel Eins, Sixx, Sport 1 und Servus TV sind bereits in zahlreichen Netzen verfügbar.
Kabel Deutschland hat die Vorbereitung für die Einspeisung von sechs weiteren HDTV-Sendern in seine Kabelnetze abgeschlossen. Die offiziell zum 5. Oktober aufgeschalteten HD-Ableger von ProSieben, Sat.1, Kabel Eins, Sixx, Sport 1 und Servus TV sind bereits in zahlreichen Netzen verfügbar.
Ein Suchlauf des Testlabors von DIGITAL FERNSEHEN förderte am Dienstag im Leipziger Kabelnetz sämtliche Neuzugänge zutage. Die Datenrate von ProSieben HD und Sat.1 HD fällt dabei relativ gering aus, weil die Sender auf bereits für HDTV-Ausstrahlungen genutzten Frequenzen eingestellt wurden und sich somit künftig fünf anstelle von bislang vier HD-Kanälen eine Frequenz teilen müssen.
Kabel Eins HD, Sixx HD, Sport 1 HD und Servus TV HD übernehmen die bislang vom Abrufdienst Select Kino genutzte Frequenz. Kabel Deutschland hatte bereits im Juni angekündigt, den Dienst zum 31. August einzustellen. Stattdessen soll der Nachfolgedienst Select Video, der aktuell lediglich in Berlin, München und Hamburg verfügbar ist, künftig flächendeckend für alle Kunden von Kabel Deutschland bereitgestellt werden.
Voraussetzung für den Empfang der privaten HD-Sender ist ein Anschluss an das Breitbandkabelnetz sowie ein auf 862 MHz aufgerüstetes Hausnetz. Andernfalls können nach Angaben von Kabel Deutschland lediglich ProSieben HD und Sat.1 HD empfangen werden. Eine neue Smartcard ist für den Empfang jedoch nicht nötig. Die Sender können nach Buchung des Pakets auch mit der bestehenden Smartcard entschlüsselt werden.
Von HD Plus bekannte Restriktionen wie Vorspulsperre oder eingeschränkte Archivierung werden dabei auch Kabel-Deutschland-Zuschauern nicht erspart bleiben. KD-Sprecher Marco Gassen erklärte gegenüber DIGITALFERNSEHEN.de, dass zwar Aufnahmen von den Sendern gemacht werden können, alle weiteren Restriktionen würden jedoch in den Händen der beteiligten Sendergruppen liegen.
Kabel Deutschland erweitert sein HD-Portfolio durch die Neuaufschaltungen zum Jahresende auf 26 Kanäle und will nach eigenen Angaben seine TV-Sparte künftig auf Angebote mit hochauflösender Bildqualität fokussieren. Im Dezember sollen zwei weitere, bislang nicht namentlich benannte Bezahlkanäle in HD-Qualität das Angebot erweitern.
Auch an den Bezeichnungen für seine digitalen Programmpakete hat das Unternehmen noch einmal geschraubt. Die Bezahlsender 13th Street Universal HD, Sport1+ HD, Fox HD, Syfy HD, National Geographic HD, TNT Film HD, TNT Serie HD und Planet HD sowie das werbefreie Digitalradio-Paket Music Choice werden künftig als "Kabel Premium HD" vermarktet. Die 27 Pay-TV-Angebote im SD-Bereich, die bislang unter "Kabel Digital Home" gebündelt wurden, firmieren künftig unter "Premium Extra". "Kabel Premium Total" kombiniert beide Angebote
Für Kunden von Kabel Premium HD werden die neuen HD-Kanäle von ProSiebenSat.1, Sport 1 und Servus TV automatisch freigeschaltet. Das Paket kostet 12,90 Euro monatlich, inklusive HD-Receiver oder CI-Plus-Modul werden nach Angaben vom Dienstag 14,90 Euro fällig, im Bundle mit Festplattenrekorder 19,90 Euro. Eigenheimbesitzer und Eigentümer erhalten das Paket zum bestehenden "Kabelanschluss HD", der sich ab Oktober von 17,90 auf 18,90 Euro monatlich verteuert, für einen Aufpreis von zehn Monaten. Die ersten 60 Tage sind berechnungsfrei.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Bei der Freischaltung der seit dem 5. Oktober im Kabelnetz von Kabel Deutschland (KDG) eingespeisten HD-Kanäle ProSieben HD, Sat.1 HD, Kabel Eins HD, Sixx HD, Sport 1 HD und Servus TV HD kommt es nach Angaben der KDG-Hotline zu Verzögerungen. Für Bestandskunden von Kabel Digital Home HD soll die Freischaltung kostenlos erfolgen, man muss sie allerding telefonisch bei der Hotline beantragen.
Nach Aussagen der KDG-Hotline kann es derzeit bei der Freischaltung zu Verzögerungen von drei bis vier Tagen kommen. Grund seien die hohe Nachfrage und nicht näher benannte technische Probleme. Bereits im November vergangenen Jahres war es bei der Aufschaltung neuer HD-Sender zu Schwierigkeiten und Verzögerungen gekommen.
Quelle : www.heise.de
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(http://www.digitalfernsehen.de/uploads/media/KabelD2_teaser_top_11.jpg)
"Bauer sucht Frau", "Borgia" oder "Wildes Deutschland" - auf einen gemütlichen Fernsehabend mussten 100 000 Kabel-Deutschland-Kunden im Süden von Bayern am Montagabend ganz verzichten.
Laut Kabel Deutschland hatte ein Baggerfahrer gegen 17.00 Uhr mehrere Glasfaserleitungen beschädigt, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" am heutigen Dienstag. Daraufhin blieben nahezu im gesamten Großraum München in 540 000 Haushalten die Fernseher schwarz.
Recht schnell habe das Unternehmen den Schaden verorten und Ersatzleitungen schalten können. Während gegen 18.15 Uhr bei den meisten Haushalten der Fernsehempfang wieder sicher gestellt werden konnte, traten nach Angaben des größten deutschen Kabelnetzbetreibers bei etwa 100 000 Haushalten weiterhin Störungen auf.
Selbst um 22.15 Uhr sei die Probleme immer noch nicht ganz behoben gewesen und reichten von minutenweisem Empfang über Bildstörungen bis hinzu komplett schwarzem Bildschirmen. Wegen "unvorhergesehener Komplikationen" kam es deshalb bei 100 000 Haushalten, vor allem im Stadtgebiet München, zu längeren Beeinträchtigungen. Gegen 1.00 Uhr sei der Betrieb in der Nacht zum heutigen Dienstag wieder uneingeschränkt hergestellt gewesen, hieß es.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
Hab das mal hier reingepackt, weil ich selbst Opfer dieses "Kabel"-Schadens war :'( . Gut, dass ich noch zus. Sat-Anschluss habe :) .
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Der Kabelanbieter Kabel Deutschland will im kommenden Jahr erste Dienste auf DVB-C2-Basis starten. Bereits 2010 führte der Netzbetreiber erste Übertragungsversuche in der neuen Übertragungsnorm durch. DVB-C2 soll für eine verbesserte Sendeeffizienz und mehr HDTV-Programme im Kabel sorgen.
Den Vorstoß in DVB-C2-Gefilde kündigte Christoph Schaaf, Bereichsleiter Neue Technolgien bei Kabel Deutschland, während des 20. Symposiums der Deutschen TV-Plattform an, berichtete das Internetportal "Areadvd" am Donnerstag. Vor allem Video-On-Demand-Angebote seien eine gute Gelegenheit, den neuen Standard einzuführen.
Neben einer verbesserten Signalstärke soll DVB-C2 vor allem neue Kapazitäten für mehr Sender schaffen. Der Kabelnetzanbieter erhofft sich dadurch die Einspeisung von weiteren HDTV-Programmen. Für den Empfang wird allerdings ein neuer Receiver fällig. Mit dem neuen Standard soll die maximale Downstreamkapazität im Kabel von heute rund fünf GBit/s in einem 862-MHz-Netzwerk auf bis zu acht GBit/s erhöht werden können. Bereits 2010 führte der Anbieter erste DVB-C2-Übertragungstests durch.
Der im internationalen DVB-Projekt entwickelte DVB-C2-Standard komplettiert die in den letzten Jahren entstandene Familie der zweiten Generation von DVB-Rundfunkübertragungssystemen. Per Satellit (DVB-S2) und bei terrestrischen Plattformen im Ausland (DVB-T2) ist die nächste Generation der Übertragungsverfahren bereits im Einsatz.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Mitte August verwirrte der Anbieter Technotrend Görler aus München mit einer ominösen Pressemitteilung. Darin wurde auf ein bevorstehendes Update hingewiesen, das die Kabelreceiver C832 für Kabel Deutschland und C834 für Unitymedia fit für die neuen HD-Kanäle machen soll.
Dabei ging es um die Einspeisung der privaten HD-Sender ProSieben HD, Sat.1 HD, Kabel Eins HD und Sixx HD, die bei Kabel Deutschland (KDG) nunmehr seit 5. Oktober angeboten werden. Das Interessante an der Pressemeldung war aber der Hinweis auf eine neue Smartcard-Generation mit der Typenbezeichnung D08. Mittlerweile ist das Geheimnis gelüftet: Seit dem Start der neuen hochauflösenden Sender bei KDG wird an Kunden mit bestimmten Receivern (beispielsweise dem iCord Cable von Humax) statt der bisherigen D09 die neue D08 geschickt.
Wer auf das brandneue Gerät mit Aufnahmefunktion umsteigen will und bereits Kunde ist, muss sogar einen Kartentausch vornehmen lassen, weil die bisherigen Smartcards im Humax nicht funktionieren. Mit Einführung der neuen D08 (und einer ebenfalls neu angekündigten D03) hält der Verschlüsselungsstandard Nagravision CAK7 Einzug in die Kabelreceiver.
Auch bei KDG selbst wird seit Kurzem ein neuer Receiver als Leihgerät angeboten. Dabei handelt es sich um den Sagemcom DCI85HD KD. Dieser ist das erste Gerät mit zwei integrierten Entschlüsselungssystemen – nämlich Nagravision und NDS. Damit laufen dort neben den erwähnten D03- und D08- auch die NDS-Karten G02 und G09. Den Sagemcom finden Sie auch in unserem Receiver-Guide, wo Ihnen erklärt wird, wie sie den Sendersuchlauf durchführen und Favoritenlisten anlegen. (http://www.digitalfernsehen.de/index.php?id=72737)
Neue Karten – neue Restriktionen?
Bisher läuft der iCord Cable mit der D08 problemlos und zeichnet die neuen HD-Kanäle ohne Mühe auf der internen Festplatte auf. Doch der Umstieg auf CAK7 kommt natürlich nicht von ungefähr und es ist keinesfalls sicher, dass die Aufnahmefunktion dauerhaft erhalten bleibt. Hintergrund dürfte der Druck aus den Reihen der Privatsender sein, die schon im Satellitenbereich mit HD Plus teilweise starke Restriktionen eingeführt haben.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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(http://www.satundkabel.de/images/stories/news/2011_Bilder/logos/kabeldeutschland_logo_ohneschriftzug_klein.jpg)
Der Netzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) erweitert sein hochauflösendes Programmangebot um einen weiteren Kanal: Ab 7. Dezember wird Spiegel TV Wissen HD mit Reportagen, Dokus und Talkshows eingespeist.
Es steht nur übers "Premium HD"-Paket bereit, zieht also Extrakosten nach sich. Insgesamt sind dann 26 HDTV-Programme über den Kabelnetzer abonnierbar, die meisten steuert der Pay-Sender Sky bei. Die Sendungen von Spiegel TV Wissen sind teilweise auch im Video-on-Demand-Angebot "Select Video" abrufbar, das allerdings können nur Kunden in Berlin, Hamburg und München nutzen - viel weiter ist Kabel Deutschland mit dem Ausbau noch nicht gekommen.
Quelle: SAT + KABEL
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Wie die "Siegener Zeitung" am Wochenende berichtete, hatte Kabel Deutschland bereits am 8. November eine Umstellung der Programme durchgeführt, weil das Kabelnetz in der Region über Glasfaser an das Kabelnetz Bad Marienberg angeschlossen werden sollte. Dabei hat der Kabelnetzbetreiber den regionalen Ableger des Westdeutschen Rundfunks WDR Siegen aus dem Programmangebot genommen. Einziger empfangbarer Regionalableger ist seitdem der WDR Köln.
Damit hat das Unternehmen zahlreiche Kunden aus dem Raum Altkirchen verärgert. Gegenüber dem Kabel-Deutschland-Kunden Heinz Helleberg begründete der Anbieter sein verändertes Programmangebot damit, dass die Festlegung der Programme zum Großteil durch die Landesmediengesetze festgelegt seien. So müssten zum Beispiel allen Bundesländern die sieben gesetzlich bestimmten Programme, zu denen ARD, ZDF, das landesbezogene Dritte Programm, Phoenix, 3sat, Arte und Kika gehören, in analoger Form eingespeist werden.
Gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" bestätigte die zuständige Pressesprecherin Dorothee Janssens darüber hinaus, man habe bei der Umstellung den WDR Siegen durch WDR Köln ersetzt. Sie betonte zudem, dass die Umstellung auf WDR Köln "ein unvermeidbarer Effekt" gegeben sei, da das Unternehmen von technischen Gegebenheiten abhängig sei. Dabei speist Kabel Deutschland in Altkirchen das Satellitensignal von SES Astra in sein Kabelnetz ein. Es scheint daher ungewöhnlich, dass die Nicht-Einspeisung von WDR Siegen aufgrund "technischer Gegebenheiten" "unvermeidbar" sei.
Für die rheinland-pfälzischen Medienhüter, die Helleberg ebenfalls kontaktierte, entspreche die Belegung der Programme den gesetzlichen Anforderungen. So erläuterte die Landeszentrale für Medien und Kommunikation in Mainz: "Im analogen Bereich ist Kabel Deutschland lediglich verpflichtet, zwei landesfremde Dritte Programme einzuspeisen". Die Auswahl dieser Programme obliege somit dem Netzbetreiber, der nicht verpflichtet sei WDR Siegen anzubieten. "Etwaige Vorgaben im Hinblick auf regional unterschiedlich gestaltete Programmfenster gibt es hier nicht", hieß es weiter.
Während zahlreiche Kabel-Deutschland-Kunden in Altkirchen nach Informationen des regionalen Fernsehtechnikers Kay-Uwe Peter aufgrund des verschwundenen Senders nun auf Satellit umstellen wollen, prüfe der Westdeutsche Rundfunk rechtliche Schritte. So erklärte Pressesprecher Uwe-Jens Lindner gegenüber der "Siegener Zeitung" man prüfe derzeit die Rechtslage des Mediengesetzes in Rheinland-Pfalz, das vorschreibe, "ortsübliche" Sender einzuspeisen. Da der 4700 Haushalte große Oberkreis räumlichen näher an Siegen als an dem 32 000 Haushalte großen Raum Westerwald, der an den WDR Köln gewöhnt war, liegt, könnte es an dieser Stelle eventuell einen Ansatzpunkt geben, so Lindner.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Schlechte Nachrichten für Satellitenzuschauer, die sich bislang über Astra 23,5 Grad Ost die digitalen Spartenkanäle von Kabel Deutschland ins Haus geholt haben. Der Netzbetreiber stellt die Satellitenzuführung ein und greift für die Verbreitung an seine regionalen Kopfstationen künftig ausschließlich auf seine zentrale Glasfaser-Infrastruktur zurück.
Aktuell sind nur noch drei der bislang 13 von Kabel Deutschland genutzten Transponder auf Astra 23,5 Grad Ost mit Sendern belegt. Die restlichen 10 Frequenzen sind seit dieser Woche inaktiv, auf einen Schlag fielen weit über 100 Sender weg. Auch für den Satellitenbetreiber SES Astra ist dieser Rückgang der Transponderauslastung keine gute Nachricht. Wie die Ressourcen künftig genutzt werden, ist momentan noch nicht bekannt.
In der Vergangenheit hatten sich kleinere regionale Kopfstellen von Kabel Deutschland die Sender über eigene Satellitenanlagen direkt von dem SES-Trabanten abgeholt und in ihr Netz eingespeist. Nach der abgeschlossenen Anbindung sämtlicher Kopfstellen an den zentralen Glasfaser-Ring von Kabel Deutschland und dem Verkauf einiger kleinerer, noch nicht umgerüsteter Dependancen kann der Anbieter künftig auf die kostspielige Anmietung der Satellitenkapazität verzichten.
Leidtragende sind Kunden, die sich bislang über eine gültige Smartcard von Kabel Deutschland und ein AlphaCrypt-CAM oder andere alternative Module die per Simulcrypt in Nagravision und Videoguard verschlüsselten Ausstrahlungen per Satellit ins Haus geholt haben. Diese Empfangsmöglichkeit entfällt künftig ersatzlos.
Ursprünglich hätte die Programmzuführung zu allen Kabelkopfstellen von Kabel Deutschland über den zentralen Glasfaser-Backbone bereits Ende 2008 abgeschlossen sein sollen. Über das Ringnetz wird auch der für Internet- und Telefoniedienste notwendige Datenverkehr realisiert. Die Zentralisierung der Zuführung hat auch Schattenseiten: Ausfälle können künftig einen weitaus größeren Kundenkreis betreffen als bei den technisch autarken Insellösungen, bei denen in der Vergangenheit nur die jeweilige Kopfstelle betroffen war.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Aha, deshalb die Schlachterei auf http://www.dvbcube.org/index.php?topic=14551.new#new . Diese :pirate :pirate :pirate
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Das war irgendwann zu erwarten.
Satelliten-Verteilung über so viele Transponder, sowas kostet eben sehr viel Geld, das letztlich die Abonnenten zahlen müssen.
Eine Glasfaser-Verteilung dagegen verursacht vergleichsweise kaum noch laufende Kosten, sondern hauptsächlich eine einmalige Investition.
Bis irgendwo ein eifriger Landwirt zu tief pflügt und woanders ein Bagger etwas daneben greift...
Ein Ring-System weist nur einfache Redundanz aus, dann sind große Teile der Versorgung gefährdet.
So wird man wohl im Laufe der Zeit zu einer Netz-Struktur übergehen müssen, oder für den Fall der Fälle zumindest Optionen zum Ausweichen auf fremde Glasfasern schaffen.
Solche Radialen könnten auch immer noch nicht erschlossene Gebiete anzubinden helfen.
Wie auch immer, persönlich interessiert mich Kabel-Fernsehen ohnehin nicht.
Umso spannender finde ich, ob SES Astra es schaffen wird, interessante andere Nutzer für die freigewordenen Kapazitäten auf 23,5° Ost zu finden.
(Zumindest) ein fünftes LNB liegt hier schon bereit...
Jürgen
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Auf lange Sicht kommt mir Kabel-TV ohnehin wie eine Sackgasse vor, dazu noch die Kodierung von aus anderen Quellen freier Sender ???
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"Aktuell entrichten alle TV-Sender Einspeiseentgelte für die Verbreitung bei Kabel Deutschland, so auch die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. Im Vergleich zu Satellit oder DVB-T zahlen ARD und ZDF für die Verbreitung im Kabel pro Haushalt am wenigsten", erklärte Kabel-Deutschland-Sprecher Marco Gassen auf Anfrage der Redaktion. Darüber hinaus sei lediglich das Kabel in der Lage, die regionalen Angebotsstrukturen der ARD abzubilden.
Das Kabel stelle die "reichweitenstärkste und gleichzeitig günstigste TV-Infrastruktur" für die öffentlich-rechtlichen Sender, so der Unternehmensvertreter weiter. Hinzu komme, dass ausschließlich die Kabelnetzbetreiber finanziell zusätzlich in die Pflicht genommen würden, Urheberrechtsentgelte an ARD und ZDF abzuführen.
Die Mischfinanzierung, mit der sich Kabelnetzbetreiber anders als bei anderen Empfangswegen durch monatliche Zahlungen der Kunden einerseits und Einspeiseentgelte der Sender andererseits gleich zweimal Geld ins Haus holen, bezeichnete Gassen als "langjährig bewährtes Erfolgsmodell". Außerdem könne man dadurch die Kosten für den Endkunden "günstig halten". Im internationalen Vergleich zähle der deutsche Markt zu den preiswertesten. Außerdem biete man "das europaweit vielfältigste Free TV- und Hörfunkangebot".
"Es ist für uns somit unverständlich, dass die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten künftig nichts mehr für die Verbreitung im Kabel zahlen wollen, gleichzeitig aber weiterhin wie selbstverständlich für die Verbreitung in den Infrastrukturen Satellit und DVB-T Entgelte entrichten", echauffierte sich Gassen. Die Rundfunkanstalten nutzten somit ihre gesetzliche Vorrangstellung ("must carry") und ihre überragende Marktmacht zur Diskriminierung des Kabels.
"Gebührenfinanzierung soll Programmverbreitung sichern, nicht torpedieren. Die Kabelnetzbetreiber dürfen nicht durch ein einseitiges Diktat gezwungen werden, ihre Leistungen zu verschenken - noch dazu an jemand, der durch öffentliche Gelder finanziert wird", sparte er nicht an Kritik.
Hintergrund des Konflikts ist die im Januar bekanntgewordene Entscheidung der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ARD und ZDF, ihre bisherigen Zahlungen von 60 Millionen Euro jährlich an die bundesdeutschen Kabelnetzbetreiber einzustellen (DIGITALFERNSEHEN.de berichtete).
Gassen hofft für Kabel Deutschland noch auf eine gütliche Einigung: "Unser Ziel ist die Fortsetzung der guten vertraglichen Beziehungen über das Jahr 2012 hinaus. Dazu bieten wir den öffentlich-rechtlichen Sendern baldige Gespräche an". Die Einspeiseverträge der vergangenen Jahre und Jahrzehnte seien immer "nach intensiven und konstruktiven Gesprächen" erzielt worden. Bis dato hätten diesbezüglich keine neuen Verhandlungen stattgefunden.
Das Scheitern einer Übereinstimmung könnte für Kabelkunden unerfreuliche Konsequenzen haben. ARD und ZDF schicken am 1. Mai im Anschluss an die Abschaltung der analogen Satellitenausstrahlungen auf Astra 19,2 Grad Ost insgesamt zehn neue hochauflösende Ableger auf Sendung. Kabelnetzbetreiber hatten sich zuletzt aufgrund des Streits um die Einspeiseentgelte bezüglich einer Verbreitung der neuen HD-Sender zurückhaltend gezeigt.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Der insolvente Musiksender Deluxe Music wird seit Montag nicht mehr im Programm von Kabel Deutschland ausgestrahlt. Wie der Kabelnetzbetreiber auf Anfrage von DIGITALFERNSEHEN.de bestätigte, hat der Veranstalter des digitalen Free-TV-Senders die Verbreitung in den Netzen von Kabel Deutschland eingestellt.
Ob die Abschaltung des Senders auch weitere Netzbetreiber betrifft, ist noch nicht bekannt. Nachdem das Unternehmen Deluxe Television im Januar offiziell Insolvenz anmeldete, wurde der Sendebetrieb weiterhin aufrecht erhalten. Das Programm ist neben Kabel Deutschland auch über einige kleinere Kabelanbieter sowie über Satellit und per Online-Stream verfügbar, doch der Verlust von Kabel Deutschland als Partner schränkt das Verbreitungsgebiet substantiell ein.
Im Februar bestätigte der vorläufige Insolvenzverwalter Axel W. Bierbach, dass man trotz der schwierigen Ausgangssituation gute Chancen für den Fortbestand des Unternehmens und damit für den Erhalt des Sendebetriebs sehe. Dabei verwies Bierbach besonders auf das Entgegenkommen der Kabelnetzbetreiber.
Der Sendestopp auf Kabel Deutschland in dieser Woche scheint eine Änderung dieser Situation zu bestätigen. Bereits Anfang des Monats sollte eigentlich eine Lösung für die Weiterführung angekündigt werden, allerdings fand sich bisher kein rettender Investor, um den MTV-Konkurrenten am Leben zu erhalten.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Das ist gequirlter Unfug.
lediglich das Kabel (sei) in der Lage, die regionalen Angebotsstrukturen der ARD abzubilden.
Das ist über DVB-T genau so der Fall, obwohl gerade in letzter Zeit die verfügbare Bandbreite zugunsten anderer Dienste beschnitten wurde.
Und per Satellit überträgt die ARD schon lange fast all ihre Angebote, einschließlich einer gewaltigen Zahl regionaler Fenster. Durch die anstehende Vollumstellung auf Digital werden noch deutlich mehr Kapazitäten verfügbar, wodurch sogar viele Dritte demnächst in HD senden können.
Einmal Sender zu Favoriten sortieren, fertig ist das regionale Paket...
Die Höhe der Zahlungen nach Haushalten ist abwegig und zweckbestimmt fehlberechnet.
So werden Haushalte stets nur einer Empfangsart zugerechnet, und zwar praktisch immer dem Kabel, sofern überhaupt anschließbar.
Ich selbst habe beispielsweise aus dem Kabel nur eine stark gefilterte Grundversorgung, als Hausantennenersatz. Dient in erster Linie dazu, das allgemeine Antennenverbot zu rechtfertigen...
Aber ich weiß genau, dass mein Haushalt bei den Kabelanschlüssen mitgezählt wird. Läuft hier nämlich obligatorisch über die Mietverträge.
Tatsächlich nutze ich natürlich DVB-S(2), DVB-T, DAB(+) und das Internet.
Fast jeder Haushalt hat heute DVB-T Empfänger, weil seit Jahren praktisch alle Flachbild-Fernseher diese mitbringen.
Zählt natürlich nicht, wenn irgendwo im Keller der Kabelanschluss vorgesehen ist.
Obwohl gerade in Kinder- und Jugendzimmern meist nach wie vor kein Koax liegt.
Und ein sehr großer Teil der Haushalte verfügt auch längst über DSL. Bei der GEZ würden sogar noch viel mehr als per Internet versorgt gelten...
Objektive Daten, insbesondere zu mehrfach versorgten Haushalten, sind Mangelware und wohl gar nicht erwünscht.
BTW, die Kabelbetreiber sind die einzigen Anbieter, die (unter gewissen Auflagen) die von ihnen verbreiteten Inhalte in Eigenregie zusammenwürfeln dürfen.
Die Satelliten-Betreiber können und dürfen darauf grundsätzlich ebensowenig Einfluss nehmen wie die von Funktürmen.
Letztere verlangen zudem dafür keinen Obulus vom Nutzer, treten also nicht selbst als Vermarkter am Endverbrauchermarkt auf.
Auch unsere Sat-Betreiber tun das in der Regel nicht oder allenfalls für einige Zusatzangebote, dann aber stets nur im Auftrag der Programmanbieter.
Und bei IP-TV ist auch niemand ausschließlich auf die Pakete seines Providers angewiesen. Künstliche Sperren sind da nicht statthaft, würden mindestens einen erheblichen Mangel an der Dienstleistung darstellen.
Ob eine Verbreitung der ARD über die privatwirtschaftlichen Kabelnetze überhaupt noch zum Versorgungsauftrag der Ö-R gehört, darf getrost hinterfragt werden.
Für mich sieht das nämlich ganz anders aus.
Kabelbetreiber fordern auch von dem Kunden Geld, der sich nur Diensten bedient, die ansonsten ohne Wegezoll erhältlich sind.
Ein Quasi-Monopol, auf dem Kabelbetreiber meist bestehen, kann allenfalls nur dann Bestand haben, wenn der Kabelbetreiber - und nicht die ARD - dafür Sorge trägt und zahlt, dass die ARD-Programme mit eingespeist werden.
Sonst gibt's kein Antennenverbot mehr, fertig...
Jürgen
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Deutschlands größter Kabelnetzprovider Kabel Deutschland ordnet die Senderbelegung beim digitalen Kabelfernsehen neu. Die Umstellungen erfolgen Kabelnetz für Kabelnetz und sollen bis Weihnachten 2012 beendet sein. Die Arbeiten werden nachts vorgenommen und sollen jeweils gegen 3 Uhr morgens abgeschlossen sein. Während der Fußball-Europameisterschaft im Juni sowie der Olympischen Sommerspiele vom 27. Juli bis 12. August führt der Provider keine Umstellungen am Netz durch.
Die durch die Optimierung der digitalen Senderbelegung im Kabel entstehenden Ressourcen werden nach Unternehmensangaben in den kommenden Monaten und Jahren für weitere Programmangebote und Dienste nutzbar gemacht. Insbesondere plane man das TV-Portfolio durch "zahlreiche neue HDTV-Angebote" zu erweitern.Eine konkrete Ankündigung, welche HD-Sender wann eingespeist werden, gibt es bislang jedoch noch nicht. Klar ist, dass die nach der Abschaltung der analogen Sat-Verbreitung am 30. April neu startenden HDTV-Sender der Öffentlich-Rechtlichen in näherer Zukunft nicht in das Netz des Providers eingespeist werden.
Die Kunden will man zeitnah über die Umbelegungen beim digitalen Fernsehen durch Kundenmagazine, Hausaushänge und Ähnliches in Kenntnis setzen. Weitere Informationen zur Umbelegung sowie die künftige digitale Senderbelegung können Kunden für ihre Adresse unter dem hierfür eingerichteten Link www.kabeldeutschland.de/kabel-offensive rund eine Woche vor Beginn der technischen Realisierung im Internet abfragen.
Kabel Deutschland bietet weiterhin ab sofort einen kostenlosen Programm-Manager für seinen HDTV-Festplatten-Receiver (HD-DVR), mit dem sich das Gerät über das Internet programmieren lässt. Eine mobile Version des Programm-Managers von Kabel Deutschland für Smartphones und Tablet-Computer wird voraussichtlich bis Ende Mai als kostenlose App in Apples iTunes Store sowie Googles Play Store verfügbar sein.
Quelle : www.heise.de
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Der Vorstandsvorsitzende des größten deutschen Netzbetreibers Kabel Deutschland, Adrian von Hammerstein, bleibt die Antwort auf die Frage schuldig, warum die zehn neuen hochauflösenden Sender von ARD und ZDF nicht an die rund 8,5 Millionen angeschlossenen Kundenhaushalte verbreitet werden.
"Bitte haben Sie Verständnis, dass Kabel Deutschland sich über die Ihnen bereits vorliegende Stellungnahme unseres Hauses hinaus derzeit nicht weiter äußern möchte", sagte Pressesprecher Marco Gassen am Dienstag auf eine entsprechende Anfrage. Insofern könne das Unternehmen "Ihrem Wunsch nach einem Interview mit Herrn v. Hammerstein zu diesem Thema nicht nachkommen".
Der Anbieter berief sich stattdessen auf frühere Aussagen, wonach das Kabel im Vergleich zu DVB-T und Satellit die reichweitenstärkste und gleichzeitig günstigste TV-Infrastruktur für die öffentlich-rechtlichen Sender darstelle. Gleichzeitig würden ARD und ZDF aber "für die Verbreitung im Kabel pro Haushalt am wenigsten" zahlen.
Ein Umstand, der Kabel Deutschland nicht schmeckt. Schließlich biete der Kabelanschluss "das europaweit vielfältigste Free TV- und Hörfunkangebot", so zumindest die offizielle Lesart des Unternehmens. Eine Aussage, die vor dem konkreten Hintergrund der fehlenden attraktiven HD-Sender des öffentlich-rechtliches Lagers nicht einer gewissen unfreiwilligen Komik entbehrt.
Es sei für Kabel Deutschland "unverständlich, dass die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten künftig nichts mehr für die Verbreitung im Kabel zahlen wollen, gleichzeitig aber weiterhin für die Verbreitung in den Infrastrukturen Satellit und DVB-T Entgelte entrichten", nahm Gassen Bezug auf Ankündigungen von ARD und ZDF, ab 2013 die bisher gezahlten Einspeiseentgelte in Höhe von rund 60 Millionen jährlich an KDG, Unitymedia und Kabel BW ersatzlos zu streichen.
Die Einführung der Einspeiseentgelte geht auf die 1980er Jahre zurück. Die Zahlungen sollten damals den flächendeckenden Ausbau der Kabelnetze in Deutschland durch die frühere Bundespost sicherstellen. Experten halten das Modell allerdings für reformbedürftig und verweisen auf den ausländischen Wettbewerb. Die Kabelnetzbetreiber wollen hingegen ungern auf die lukrativen Zusatzeinkünfte versichern und begründen die Zahlungen mit hohen Milliardeninvestitionen in den Netzausbau, die andernfalls in Form höherer Monatsentgelte auf die Kunden umgelegt werden müssten.
Tatsächlich sind die von ARD und ZDF an Kabel Deutschland derzeit noch abgeführten 20 Millionen Euro pro Jahr allerdings eher Peanuts. Immerhin erwirtschaftete das Unternehmen im Geschäftsjahr 2010/2011 einen Umsatz von knapp 1,6 Milliarden Euro von seinen Kunden. Gleichwohl scheinen deren Wünsche derzeit nicht an erster Stelle zu stehen. Statt einer Erweiterung des frei empfangbaren HD-Angebots fokussiert sich der Netzbetreiber auf die Erweiterung kostenpflichtiger HD-Pakete und schaltet für die Privatsender-Gruppe RTL sogar vor einer offiziellen Einspeisevereinbarung in vorauseilendem Gehorsam Platzhaltertafeln für die RTL-HD-Kanäle auf.
"Kabel Deutschland ist mit den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten auf Arbeitsebene regelmäßig in Gesprächen bezüglich der Einspeisung neuer HD-Sender", betonte Gassen am Dienstag unterdessen gebetsmühlenartig eine gleichlautende Wasserstandsmeldung aus dem vergangenen Winter. Und: "Sobald es Konkretes zu vermelden gibt, werden wir die Öffentlichkeit umgehend informieren."
Das allerdings könnte noch eine Weile dauern. Wie die Redaktion aus dem ARD-Umfeld erfuhr, habe Kabel Deutschland bislang die Einspeisung der zehn neuen HD-Sender der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten "niemals konkret" zur Sprache gebracht. Den Vorwurf, Streitigkeiten mit Vertragspartnern auf dem Rücken seiner zahlenden Kunden auszutragen, wollte der Netzbetreiber auf Anfrage nicht kommentieren.
Die Redaktion hat auch die Führungsetage der konkurrierenden Anbieter Kabel BW, Unitymedia und Primacom um zeitnahe Stellungnahmen zur HD-Einspeiseproblematik gebeten. Antworten liegen bislang nicht vor. Aktuell verbreiten lediglich kleinere Kabelnetzbetreiber wie Wilhelm.tel und Willy.tel in Norddeutschland sowie Tele Columbus die neuen hochauflösenden Ableger von ARD und ZDF.
Enttäuschte Kabelkunden können allerdings auf Satellitendirektempfang oder die bundesweit agierenden IPTV-Anbieter Telekom (Entertain) und Vodafone (Vodafone TV) ausweichen. Beide stellen Ihren Kunden das komplette HD-Portfolio beider Sendeanstalten zur Verfügung und hatten dies, zumindest im Fall der Telekom, bereits Monate vor Ausstrahlungsbeginn konkret angekündigt.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Ende April kündigte der bundesweite Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland eine umfassende Neuordnung der Senderbelegung seiner digitalen TV-Angebote an. Die am 10. Mai im Allgäu vorgenommenen Umstellungen sorgten allerdings bei zahlreichen Kunden für Fernsehrauschen.
Wie der örtliche Radiosender RSA Radio - Der Allgäusender am Mittwoch auf seiner Internetseite berichtete, haben viele Kunden des Kabelnetzbetreibers seit der Optimierung der Senderbelegung Probleme, ihre Programme nach dem zuvor notwendigen Sendersuchlauf zu finden und würden sich daher zu Hunderten an die örtlichen Elektronikmärkte wenden. Von bis zu 250 Anrufen täglich schreibt der Allgäuer Radiosender
Eigentlich sollten die Kabel-Deutschland-Kunden von der Umstellung so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. Daher nahm der Kabelnetzbetreiber die notwendigen Arbeiten während der Nachtstunden vor. Mit einem anschließenden Sendersuchlauf, der entweder automatisch erfolgt oder manuell gestartet werden muss, sollten die Abonennten wieder wie gewohnt ihre TV-Programme sehen können.
Im Allgäu scheint dies nicht der Fall gewesen zu sein. Der neue Suchlauf überfordere viele Kunden, er sei nicht so einfach, wie von dem Anbieter beschrieben, wurde Fachhändler Stefan Hundeegger zitiert.
Die notwendige Umstellung betrifft das gesamte Bundesgebiet und soll schrittweise bis Weihnachten 2012 erfolgen. In den kommenden Monaten und Jahren wolle man die technische Umstellung zudem zum Anlass nehmen, das Portfolio an hochauflösenden Programmangeboten weiter ausbauen, kündigte Kabel Deutschland an. Die Optimierung der Senderbelegung sei dahingehend ein wichtiger Schritt, um die für die Erweiterung benötigten Kapazitäten zu schaffen. Während der Fußball-Europameisterschaft und der Olympischen Spiele in London verzichtet Kabel Deutschland vorübergehend auf die Optimierungsarbeiten, um Kunden ein unterbrechungsfreies Verfolgen der Sportereignisse zu gewährleisten.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Am vergangenen Mittwoch startete der Münchener Bezahlfernsehanbieter Sky Deutschland seinen neuen HDTV-Kanal "Sky Atlantic HD ", über den unter anderem neuen Serien und Produktionen von HBO laufen, dem erfolgreichsten US-amerikanischen Pay-TV-Sender. Zu empfangen ist der neue Kanal etwa über Satellit und die Kabelnetze von Kabel BW, Unitymedia, NetCologne und Tele Columbus, nicht jedoch bislang von Kunden des größten deutschen Kabelnetzproviders Kabel Deutschland (KDG).
Für Unmut unter einigen KDG-Kunden sorgten nun zwei Berichte von digitalfernsehen.de, wonach Sky Atlantic HD auf einem Transponder gemeinsam mit anderen Sky-Kanälen eigentlich ins Kabel-Deutschland-Netz eingespeist werden würde, der Provider aber den Empfang aktiv blockiert. In der Folge meldeten sich auch bei heise online Leser, die sich über diese Blockade beschwerten.
KDG-Pressesprecher Marco Gassen erklärte nun auf Anfrage von heise online, Kabel Deutschland befinde sich in Gesprächen derzeit mit Sky Deutschland über die Einspeisung von Sky Atlantic HD. "Wir sind grundsätzlich bereit, dieses HD-Programm im Netz von Kabel Deutschland zu marktüblichen Konditionen zu verbreiten", erklärte Gassen. Eine diesbezügliche Vereinbarung mit Sky Deutschland sei derzeit jedoch noch offen. Das heißt, es gibt keinen Einspeisevertrag für diesen Sender. "Sobald eine entsprechende vertragliche Vereinbarung mit Sky Deutschland getroffen wurde, werden auch die technischen Voraussetzungen für eine Einspeisung geschaffen", betonte Gassen.
Sky-Abonnenten, die zusätzlich den Service "Sky Go" nutzen, können seit dem Start von Sky Atlantic HD ausgewählte Serien und Filme auf dem iPad, iPhone, iPod touch, im Web oder auf Microsofts Spielkonsole Xbox 360 gucken – darunter die zweiten Staffel der Fantasy-Serie "Game of Thrones“.
Quelle : www.heise.de
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Nachdem die beiden öffentlich-rechtlichen Sender Ende Juni ihre noch bis Ende 2012 laufenden Verträge mit den drei großen Kabelnetzbetreibern gekündigt haben, geht Kabel Deutschland nun in die Offensive und zieht ARD und ZDF vor Gericht.
"Wir sind davon überzeugt, die richtigen Argumente auf unserer Seite zu haben und sind entschlossen, unsere Position, auch im Interesse unserer Kunden, vor Gericht durchzusetzen", kündigte Kabel-Deutschland-Chef Adrian von Hammerstein gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagsausgabe) an. Damit eröffnet der Kabelnetzbetreiber die nächste Runde im Streit um die Kabeleinspeisegebühren, die die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ab 2013 nicht mehr zahlen wollen. Diese belaufen sich derzeit auf insgesamt etwa 60 Millionen Euro im Jahr.
Grundlage für die von Kabel Deutschland vertretenen Haltung ist ein von den an der Universität Hamburg tätigen Medienwissenschaftlern Hans-Heinrich Trute und Roland Broemel im Auftrag des Kabelnetzbetreibers erstelltes Gutachten, das zu dem Ergebnis kommt, dass ARD und ZDF weiterhin dazu verpflichtet seien, die Gebühren zu bezahlen.
Denn da die gebührenfinanzierten Rundfunkanstalten eine flächendeckende Verbreitung ihrer Programme gewährleisten müssen und die Kabeleinspeisung dafür ein wesentlicher Bestandteil ist, "sind öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten verfassungsrechtlich derzeit zur Kabeleinspeisung verpflichtet", zitierte das Blatt aus dem Gutachten. Zur Erfüllung dieser Pflicht treffe sie ein "zivilrechtlicher Kontrahierungszwang".
Daher will Kabel Deutschland die Klage auch vor einem Zivilgericht einreichen, immerhin geht es nach Ansicht des Kabelnetzbetreibers um die Einhaltung eines Leistungsvertrages. "Es kann nicht sein, dass sich ARD und ZDF für 50 Prozent ihrer Gebührenzahler, nämlich für die Kabelkunden, einer partnerschaftlichen Lösung im Streit um die Einspeisegebühren verweigern", fügte von Hammerstein hinzu und betonte nochmals, dass man von Seiten Kabel Deutschlands Gesprächsbereitschaft klar signalisiert habe.
Der Gebührenstreit zwischen den drei großen Kabelnetzbetreibern Kabel Deutschland, Unitymedia und Kabel BW und den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten war Ende Juni eskaliert, als ARD und ZDF ihre bis Ende 2012 laufenden Kabel-Verträge gekündigt haben. ZDF-Intendant Thomas Bellut bezeichnete die Einspeisegebühr als "historisch überholt" und fügte hinzu, dass man es nicht mehr rechtfertigen könne, "dass Gebühren an Unternehmen gezahlt werden, die mit der Vermarktung unserer Programme gutes Geld verdienen." Mit der Kündigung der Verträge wolle man dem nun ein Ende setzen.
MDR-Intendantin Karola Wille, die die Kündigung der ARD-Verträge bekannt gab, argumentierte ähnlich und erklärte, dass eine solche "Alimentierung aus den Gebührentöpfen der Rundfunkanstalten [...] nicht mehr marktgerecht" sei. Die Kabelnetzbetreiber sprachen daraufhin die Drohung aus, die Programme von ARD und ZDF nicht mehr verbreiten zu wollen.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Ich glaube nicht, dass die Väter unseres Grundgesetzes im Sinn hatten, einem quasimonopolistischen Datentransporteur Einnahmen sowohl von dessen Kunden als auch von den ö-r Anstalten als Inhalte-Zulieferern zu garantieren.
M.e. ist die Durchleitung mit der Kabel-Grundgebühr abgegolten, oder diese ist so zu gestalten, dass sie dafür ausreicht.
Da die ö-r großteils aus den Rundfunkgebühren finanziert wird, künftig dann aus der Haushaltsabgabe, tragen auch Nicht-Kabelkunden einen erheblichen Anteil dazu bei.
Eine Quersubvention aus solchen nicht im Zusammenhang mit Kabel stehenden Quellen kann nicht zulässig sein, weder dem Wesen dieser Gebühren nach, noch unter Marktgesichtspunkten bzw. nach EU-Recht.
Insbesondere steht den Kabelbetreibern auch kein Anteil an Werbeeinnahmen der ö-r zu.
Die flächendeckende Versorgung ist weitestgehend durch frei empfangbares DVB-T gewährleistet, sollte zudem gerade auch in kabelversorgten Regionen i.d.R. sichergestellt sein.
Wo noch nicht, muss das unverzüglich nachgeholt werden.
Und evtl. bisher bestehende Antennenverbote gehören vom Gesetzgeber aufgehoben, zugunsten der grundgesetzlich garantierten Informationsfreiheit, die gegenüber Besitzansprüchen aus diskriminierenden Formularverträgen ganz sicher das höhere Rechtsgut ist (wie hoffentlich jeder anständige Richter weiß). Das betrifft Kabelverträge und Mietverträge gleichermaßen.
Wenn sich die Kabelbetreiber weiter uneinsichtig zeigen sollten, dürfen durchaus deren Lizenzen infrage gestellt werden. Und es ist auch durchaus möglich, den Betrieb der eigentlichen Netze, die Vermarkter von Programmbündeln und Bandbreite und ggf. die Zugangsanbieter streng voneinander zu trennen, ähnlich dem Strom- oder Gasmarkt. Dann könnten auch die ö-r Anstalten direkt auftreten, einschließlich garantierter Verschlüsselungsfreiheit.
Es ist wenig wahrscheinlich, dass die derzeitige Bundesregierung endlich die Rechte der Gebührenzahler und Bürger gegenüber den Konzernen zu schützen lernt, aber spätestens nächstes Jahr wird ja wieder gewählt...
Jürgen
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Der bundesweite Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland hat sein Portfolio an HD-Sendern um drei weitere höchauflösende Pay-TV-Kanäle erweitert. Ab sofort gehören unter anderem auch AXN HD und Kinowelt HD zum Sortiment des Anbieters.
Kabel-Deutschland-Kunden dürfen sich ab sofort über drei neue HD-Sender im Pay-TV-Portfolio des bundesweiten Kabelnetzbetreibers freuen. Denn wie der Anbieter am Montag bekannt gab, hat Kabel Deutschland drei neue hochauflösende Sender aufgeschalten. Mit dem Action- und Entertainment-Sender AXN HD, dem Kindersender Cartoon Network HD und dem Filmkanal Kinowelt HD umfasst das Pay-TV-Paket Kabel Premium HD nun insgesamt 14 hochauflösende Ableger.
Die drei neuen HD-Sender wurden zwar erfolgreich aufgeschalten, können derzeit aber nur von den Haushalten auch schon empfangen werden, in deren Kabelnetzen die Kabel-Offensive des Anbieters bereits erfolgreich abgeschlossen wurde. Mit Hilfe dieser Maßnahmen will Kabel Deutschland die Senderbelegung in seinen Netzen optimieren, um so neue Kapazitäten zu erschließen, die unter anderem auch für die Platzierung neuer HD-Sender genutzt werden. Bis Ende Oktober soll die Kabel-Offensive abgeschlossen sein.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Eine Ausspeisung von öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern zum Jahreswechsel wird bei Kabel Deutschland immer wahrscheinlicher. Sollte der seit Monaten andauernde Streit um die Einspeisegebühren mit ARD und ZDF nicht bis zum Januar 2013 gelöst sein, droht KDG-Chef Adrian von Hammerstein mit Konsequenzen.
Kabel-Deutschland-Chef Adrian von Hammerstein will im Streit um die Zahlung der Einspeisegebühren mit ARD und ZDF nicht nachgeben. Diese Haltung bestätigte der Konzernchef am Sonntag gegenüber der Zeitung "Financial Times Deutschland". "Sollten wir bis zum neuen Jahr keine Lösung finden, müssen wir unser Leistungsspektrum für die öffentlich-rechtlichen Sender überprüfen", so von Hammerstein. In die Röhre werden ab Januar möglicherweise die Kabelkunden schauen, die ihr Programm noch analog beziehen. So werden in den analogen Netzen der KDG derzeit in einigen Regionen auch dritte Programme verbreitet, die nicht unter die Must-Carry-Regelungen fallen.
Eine Abschaltung bestimmert öffentlich-rechtlicher Sender wäre für Kabel Deutschland jedoch laut "Financial Times Deutschland" nicht ohne Risiko. So würde die technische Umsetzung Kosten verursachen. Auch in der Wohnungswirtschaft fürchtet man Ärger mit den Mietern, sollten bestimmte Sender plötzlich nicht mehr zu empfangen sein.
Ende Juni 2012 hatten sowohl ARD als auch ZDF ihre Einspeiseverträge mit den großen Kabelnetzbetreibern Kabel Deutschland und Unitymedia Kabel BW gekündigt. Der Grund: Ab Januar 2013 wollen die öffentlich-rechtlichen Sender keine Einspeisegebühren mehr für die Verbreitung ihrer Programme im Kabel zahlen. Die Rundfunkanstalten berufen sich dabei auf die Must-Carry-Regelungen im Rundfunkstaatsvertrag, welche die Netzbetreiber bislang unabhängig von einer Bezahlung gesetzlich dazu verpflichten, die Programme weiterzuleiten.
Kabel Deutschland besteht jedoch, ebenso wie Unitymedia Kabel BW, auf einer Weiterzahlung der Einspeisegebühren. "Wir sind von unserer Rechtsposition überzeugt, nämlich, dass unsere Einspeiseleistung angemessen vergütet werden muss", so von Hammerstein. Mittlerweile hat die KDG gegen die Rundfunkanstalten geklagt und beruft sich dabei auf ein Gutachten, das Wissenschaftler der Universität Hamburg im Auftrag von Kabel Deutschland erstellt haben. Das Gutachten kommt zu dem Schluss, dass ARD und ZDF für die Verbreitung ihrer Programme auch weiterhin Gebühren zahlen müssen.
Fraglich ist jedoch, ob die laufenden Prozesse von Kabel Deutschland gegen die Rundfunkanstalten bis zum Januar 2013 entschieden sind. So wurde beispielsweise der Prozessbeginn gegen den Bayerischen Rundfunk (BR) am 24. Oktober auf den 20. Dezember 2012 vertagt. Angesichts der weiterhin unnachgiebigen Haltung beider Seiten wird zudem eine außergerichtliche Einigung zwischen Sendern und Kabelnetzbetreibern immer unwahrscheinlicher. So gäbe es laut von Hammerstein bislang weder Kontakte noch Sondierungsgespräche. Auch Unitymedia-Kabel-BW-Chef Lutz Schüler hatte sich jüngst unnachgiebig geäußert: "Kostenlos werden wir unsere Netze nicht hergeben," sagte er in der vergangenen Woche gegenüber dem "Handelsblatt".
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Auch in der Wohnungswirtschaft fürchtet man Ärger mit den Mietern, sollten bestimmte Sender plötzlich nicht mehr zu empfangen sein.
Diese Befürchtung muss KD eigentlich auch selbst haben.
Wenn die zahlenden Kunden nicht mehr die erwartete Vollversorgung erhalten, werden sich nicht wenige davon Gedanken machen, ob nicht ein anderer Empfangsweg wie z.B. DVB-T oder Sat zu bevorzugen sei, insbesondere wenn dafür keine laufenden Kosten auflaufen.
Und wer bislang per Mietvertrag an den Kabelbetreiber gebunden ist, der könnte unter solchen Umständen durchaus bessere Chancen als bisher erhalten, sich aus dieser seine Informationsfreiheit beeinträchtigenden Monopolsituation befreien zu können, weil ein sog. Antennenverbot u.U. nicht mehr aufrecht zu erhalten ist oder der Vermieter gezwungen werden könnte, den Kabelanbieter recht zügig zu wechseln.
Dies zu vermeiden ist sicher einer der Hauptgründe, über's Kabelnetz auch Internet und insbesondere Telefonie anzubieten, teils sogar mit verknüpften Mobilfunkleistungen, obwohl damit für sie insgesamt wohl nicht wirklich viel mehr zu verdienen ist.
Aber die Kunden, die schon ihren Zweidraht aufgegeben haben, sähen sich im Streitfall vermutlich ausgesprochen abhängig und fürchteten sich dann davor, plötzlich komplett abgeschnitten zu werden.
Zumindest die würden also kaum einen Zwergenaufstand veranstalten...
Meiner Ansicht nach müssten Telefon- und Datendienste vom Kabelnetz dringend entbündelt werden, ähnlich wie am Zweidraht seit längerer Zeit gesetzlich festgelegt.
Eine sehr dringliche Aufgabe für die Netzagentur, meine ich...
Jürgen
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Kabel Deutschland will seine Leistungen für die öffentlich-rechtlichen Sender ab dem morgigen Dienstag (8. Januar) kürzen. So soll künftig nur noch jeweils eine regionale Variante der Dritten Programme übertragen werden. Außerdem werden die Datenraten für die Sender verringert.
Im Streit um die Zahlung der Einspeiseentgelte für die Kabeleinspeisung macht Kabel Deutschland ernst. Wie der Netzbetreiber am Montag ankündigte, wird die KDG ihr Leistungsspektrum für die öffentlich-rechtlichen Sender an den Plattformstandard anpassen. Im konkreten bedeutet dies: Leistungen, die über die gesetzlichen Vorgaben (Must Carry) hinausgehen, sollen entfallen.
Demnach werden alle digitalen Programme ab dem 8. Januar 2013 nur noch in einer regionalen Variante pro Kabelnetz eingespeist. So entfallen in Sachsen beispielsweise MDR Sachsen-Anhalt und MDR Thüringen. MDR Sachsen wird jedoch weiterhin eingespeist. Auch in anderen Regionen wird ab dem morgigen Dienstag demnach nur noch das Dritte Programm mit dem jeweiligen Regionalfenster übertragen. Die überregionale Verbreitung von Dritten Programmen soll jedoch gemäß den Must-Carry-Bestimmungen erhalten bleiben.
Zudem soll die Bandbreite für die Übertragung der öffentlich-rechtlichen Programme an den Plattformstandard angepasst werden, mit dem auch andere Sender übertragen werden. Dies bedeutet eine Senkung der Datenraten. Auch diese Maßnahme soll ab dem 8. Januar 2013 greifen. Durch die Anpassung möchte Kabel Deutschland nach eigenen Angaben eine effizientere Kapazitätsauslastung in ihrem Netzen erreichen und damit beispielsweise Platz für eine HD-Ausweitung schaffen.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Da im Streit um die Einspeiseentgelte noch immer keine Lösung gefunden wurde, hat Kabel Deutschland wie angekündigt sein Leistungsspektrum für die Öffentlich-Rechtlichen gekürzt. Überraschend kam dieser Schritt für die ARD aber nicht, wie MDR-Sprecher Walter Kehr gegenüber DIGITALFERNSEHEN.de erklärte.
Der Streit um die gekündigten Einspeise-Verträge von ARD und ZDF hat erste Konsequenzen: Kabel Deutschland hat sein Leistungsspektrum für die Öffentlich-Rechtlichen zum heutigen Dienstag (8. Januar) gekürzt, sodass ab sofort je Region nur noch eine regionale Variante der Dritten Programm in die Netze der KDG eingespeist wird und auch die Datenraten der öffentlich-rechtlichen Sender wurden auf das Niveau der Privatsender herabgesetzt. Überraschend kamen diese Maßnahmen des Kabelanbieters für die ARD aber nicht, wie Pressesprecher Walter Kehr vom federführenden MDR gegenüber DIGITALFERNSEHEN.de erklärte. Immerhin hatte der Kabelanbieter im vergangenen Jahr mehrmals mit Konsequenzen gedroht, sollte es zu keiner neuen Einigung kommen.
"Auf den ersten Blick können wir keine Verletzung der Must Carry-Regeln erkennen", so der Sprecher weiter. Damit bleibe dieser Schritt eine eigenständige unternehmerische Entscheidung des Kabelnetzbetreibers, der im Wettbewerb steht und sein Angebot verringert. In diesem Zusammenhang verwies Kehr auch noch einmal darauf, das Kabel-Kunden mit Satellit, IPTV oder auch übers Internet mehrere Empfangsalternativen zur Verfügung stehen, so dass diese vom Kabelstreit und seinen Konsequenzen nicht beeinträchtigt werden.
Von ihrer Position will die ARD aber auch mit eingeschränkten Leistungen im Netz von Kabel Deutschland nicht abweichen: Ab 2013 sollen von Seiten der Öffentlich-Rechtlichen definitiv keine weiteren Einspeiseentgelte an die beiden großen Kabelunternehmen Kabel Deutschland und Unitymedia Kabel BW mehr gezahlt werden. Ob die KDG in dem fortwährenden Streit noch weitere Maßnahmen ergreifen wird, um den Druck auf die Öffentlich-Rechtlichen zu erhöhen, bleibt abzuwarten.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Im Streit um die Kabeleinspeisegebühren von ARD und ZDF will Kabel Deutschland offenbar nachlegen. Sollten sie zu keiner Einigung bereit sein, droht der Netzbetreiber den öffentlich-rechtlichen Rundfunkveranstaltern mit der Abschaltung von analogen Programmen. Diese dürfte die Maßnahme aber weniger treffen als die Zuschauer.
Im Streit um die Zahlung der Entgelte für die Kabelverbreitung von ARD und ZDF sind die Fronten weiterhin verhärtet. Da sich die Rundfunkanstalten weigern, weiterhin für die Einspeisung ihrer Programme in die Kabelnetze zu zahlen, hatte Kabel Deutschland bereits im Januar 2013 damit begonnen, regionale Varianten der Dritten Programme der ARD auszuspeisen und die Datenraten für alle digitalen Programme abzusenken. Wie DIGITAL FERNSEHEN aus gut informierten Quellen erfahren hat, plant man bei dem Kabelnetzbetreiber nun offenbar den zweiten Schlag und droht den Öffentlich-Rechtlichen mit der Abschaltung von analogen Sendern, sollte es zu keiner Einigung kommen.
Der ganze Artikel (http://www.digitalfernsehen.de/Kabel-Deutschland-droht-ARD-und-ZDF-mit-Analogabschaltung.99331.0.html)
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland streitet seit Monaten mit ARD und ZDF. Knackpunkt ist die Verbreitung der öffentlich-rechtlichen Programme durch sein Netz. Bis Ende des Jahres zahlen die Sender dafür jährlich rund 60 Millionen Euro, mittlerweile haben sie den Einspeisungsvertrag jedoch (fristgerecht) gekündigt. Der Konzern beharrt jedoch auf den Einspeisegebühren: Da er gesetzlich zur Einspeisung verpflichtet ist, sieht er auch eine Zahlungspflicht bei den öffentlich-rechtlichen Sendern.
Laut WDR erlitt Kabel Deutschland nun bei seinen Klagen gegen die einzelnen Rundfunkanstalten eine erste Niederlage. So habe das Landgericht Köln am gestrigen Donnerstag eine Klage des Providers gegen den Sender als größtenteils unzulässig und unbegründet abgewiesen (AZ: 31 O 466/12). Zu Urteilen anderer Gerichte in dieser Sache, die eigentlich hätten vorher gefällt werden sollen, war es aus unterschiedlichen Gründen nicht gekommen.
Der ganze Artikel (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Einspeisegebuehren-Kabel-Deutschland-scheitert-mit-Klage-1824079.html)
Quelle : www.heise.de
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Nach dem Ende der Grundverschlüsselung für SD-Programme stellt Kabel Deutschland sein Paket-Angebot um. Die nach wie vor verschlüsselten, privaten HD-Sender sind nun in alle Basis-Abos enthalten. Kunden erhalten das Paket zu einem fairen Preis, sind für den HD-Empfang allerdings weiterhin auf Receiver und Smartcard angewiesen.
Kabel Deutschland reagiert auf die Beendigung der SD-Grundverschlüsselung im eigenen Kabelnetz, die das Bundeskartellamt Ende 2012 angeordnet hatte. Nachdem die Aufhebung der Verschlüsselung für die zehn wichtigsten Privat-Sender für den 3. April angekündigt wurde, soll nun am gleichen Tag ein neues Basis-Paket eingeführt werden. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Bisher konnten Kunden noch wählen, ob sie die privaten Sender auch in HD-Qualität für zusätzliches Geld abonnieren wollen oder nicht. Diese Freiheit entfällt nun.
Der ganze Artikel (http://www.digitalfernsehen.de/Kabel-Deutschland-zwingt-Neukunden-in-HD-Abos.100431.0.html)
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Im Kabelstreit zwischen den großen Netzbetreibern und den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten könnte ausgerechnet die analoge Kabelverbreitung zum Knackpunkt für die Kabelanbieter werden. Zu dieser Ansicht kam unter anderem das Kölner Landgericht beim Prozess KDG gegen WDR. Sollten andere Gerichte der Argumentation folgen, dürfte es für die Kabelanbieter eng werden.
Im Streit um die Zahlung von Einspeiseentgelten zwischen den Kabelnetzbetreibern Kabel Deutschland und Unitymedia Kabel BW einerseits sowie den Rundfunkanstalten ARD und ZDF andererseits könnte sich ausgerechnet die fortgesetzte analoge Kabeleinspeisung der öffentlich-rechtlichen Programme für die Netzbetreiber als verhängnisvoll erweisen. Dies geht aus dem Urteil des Landgerichts Köln hervor, das im März 2013 eine Klage von Kabel Deutschland gegen den WDR abgewiesen hatte. In seinem Urteil folgte das Gericht dabei weitgehend der Argumentation von ARD/WDR.
Der ganze Artikel (http://www.digitalfernsehen.de/Kabelstreit-Analogverbreitung-faellt-Netzbetreibern-auf-die-Fuesse.100880.0.html)
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Der Netzbetreiber Kabel Deutschland hat im Streit um die Einspeisegebühren die mittlerweile dritte Schlappe vor Gericht hinnehmen müssen. Auch im Verfahren gegen den Bayerischen Rundfunk entschieden die Richter zu Gunsten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten.
Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben einen weiteren Sieg im Streit mit Kabel Deutschland um die Zahlung von Einspeisegebühren errungen. Nach dem WDR und dem SWR ist der Kabelkonzern nun auch mit seiner Klage gegen den BR vor dem Münchner Landgericht gescheitert. Wie der Bayerische Rundfunk am Donnerstag bekannt gab, haben die Richter entschieden, dass der öffentlich-rechtliche Sender für die Weiterleitung seiner Programme in den Netzen von Kabel Deutschland weiterhin nichts bezahlen muss.
Über die Urteilsbegründung ist bisher allerdings noch nichts bekannt. Das Landgericht Köln hatte die Klage gegen den WDR im März als größtenteils unzulässig und unbegründet zurückgewiesen und festgestellt, dass die Kündigung der Verträge von ARD und ZDF wirksam sind. Auch ein Missbrauch von Marktmacht lag nach Ansicht der Richter nicht vor. Im Streit mit dem SWR wurde eine vergleichbare Begründung angeführt, wieso das zuständige Gericht zu Gunsten der Öffentlich-Rechtlichen entschieden hat.
Kabel Deutschland hatte alle Rundfunkanstalten der ARD sowie das ZDF verklagt, weil diese sich seit dem 1. Januar 2013 weigern, weiterhin für die Kabeleinspeisung ihrer Programme an die Netzbetreiber zu zahlen. Nach dem WDR und dem SWR hat Kabel Deutschland nun mit dem BR schon die dritte Niederlage hinnehmen müssen. Ein Trend, der sich bei den noch laufenden Verfahren fortsetzen könnte. Sollten doch unterschiedliche Urteile gefällt werden, machte der Kabel-Konzern bereits im Vorfeld klar, dass man darauf individuell mit einem angepassten Einspeisesignal reagieren könne.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Im Streit über die Einspeisegebühren der öffentlich-rechtlichen Sender hat Kabel Deutschland eine erneute Niederlage vor Gericht erlitten. Das Landgericht Berlin wies am Dienstag eine Klage des Kabelnetzbetreibers gegen den Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) ab. Kabel Deutschland versucht auf dem Klageweg durchzusetzen, dass die öffentlich-rechtlichen Sender weiter für die Verbreitung ihrer Programme in den deutschen Kabelnetzen bezahlen. Die Sender hatten die Verträge, denen zufolge sie jährlich rund 60 Millionen Euro an die großen Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland, Unitymedia und Kabel BW zahlen, im Sommer 2012 gekündigt.
Der ganze Artikel (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Einspeisegebuehren-Und-noch-eine-Schlappe-fuer-Kabel-Deutschland-1853224.html)
Quelle : www.heise.de
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Auch im Mai geht bei Kabel Deutschland die Aufhebung der Grundverschlüsselung bei SD-Sendern weiter. Neben Servus TV werden noch weitere 18 Kanäle in Standard Qualität künftig frei zu empfangen sein. Darunter Eurosport, CNN und Sat.1 Gold.
Das Angebot an frei über die Netze von Kabel Deutschland zu empfangenden SD-Sendern wächst im Mai weiter an. Nachdem der Anbieter aus Unterföhring bereits im April bei über zehn Sendern die Grundverschlüsselung aufgehoben hatte, scheint nun im Mai die zweite Welle zu folgen. Wie der Konzern über seine offizielle Kunden-Community "diekabelhelden.de" bekannt gab, werden künftig weitere 19 TV-Sender und eine Hörfunkwelle frei im digitalen Kabel empfangbar sein.
Neben Servus TV, Bibel TV, Sixx und CNN zählen auch 1-2-3.tv, Channel21, Sonnenklar.TV, Juwelo TV, HSE24, QVC, Anixe, DMAX, Eurosport, Tele 5, N24, Nickelodeon, Comedy Central und VIVA zu den Programmen, die bereits ab dem heutigen Dienstag (2. April) frei in den Netzen von Kabel Deutschland empfangen werden können. Der erst im Januar gestartete Best-Ager-Sender Sat.1 Gold wird am 25. Mai folgen. Neben den TV-Sendern wird ab sofort auch die Hörfunkwelle Radio Paloma unverschlüsselt verbreitet.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Kabel Deutschland hat offenbar den Übergang von DVB-C zu DVB-C2 ins Visier genommen. Im Rahmen eines Feldversuchs verbreitet der Kabelnetzbetreiber sein Programm in drei Großstädten ab sofort in dem neuen Standard.
Deutschlands größer Netzbetreiber Kabel Deutschland will die digitale Videoübertragung via Kabel offenbar auf die nächste Stufe heben. Am heutigen Mittwoch hat der Kabelkonzern einen Feldversuch in Berlin, Hamburg und München gestartet, bei dem das TV-Programm des Anbieters auf Kanal D 794 (794 MHz Mittenfrequenz) ab sofort in dem neuen Standard DVB-C2 übertragen wird. Das teilte Kabel Deutschland am Morgen mit.
"Die wesentlichen Vorteile von DVB-C2 sind die höhere Übertragungseffizienz und die optimalen Anpassungsmöglichkeiten an die Charakteristiken unterschiedlicher Kabelnetze", erklärte Lorenz Glatz, Chief Technology Officer bei Kabel Deutschland. Das neue OFDM-Modulationsverfahren und der leistungsfähige LDPC-Fehlerschutz, die auch bei DOCSIS 3.1 Verwendung finden werden, sollen diese Vorteile realisieren. Die maximale Downstream-Datenkapazität in einem 862 MHz-Kabelnetz soll zudem mit DVB-C2 von etwa 5 GBit/s auf bis zu 8 GBit/s erhöht werden.
In den Kabelnetzen kommt dabei eine DVB-C2 1024-QAM Modulation bei einer Fehlerkorrektur von 3/4 zum Einsatz. Verglichen mit dem aktuellen Standard DVB-C soll diese die Effizienz bei gleicher Signalstärke um 46 Prozent steigern. "Die Einführung des neuen Standards wird die ohnehin schon sehr leistungsfähige Infrastruktur Breitbandkabel weiter aufwerten und noch umfangreichere Angebote ermöglichen", ist sich Glatz sicher.
Wie lang der Feldversuch dauern soll, hat Kabel Deutschland offen gelassen. Der Konzern appellierte aber an die Hersteller, entsprechende Endgeräte auf den Markt bringen, die neben DVB-C eben auch den neuen Standard DVB-C2 empfangen können. Sobald diese in einer nennenswerten Zahl verfügbar sind, will der Konzern vom erweiterten DVB-C2-Feldversuch in den Regelbetrieb übergehen. Während des Tests in Berlin, Hamburg und München kommen Endgeräte von Arris, Astro Strobel und Sony zum Einsatz. Bislang sind allerdings kaum Endgeräte verfügbar, die DVB-C2 unterstützen. Auch die von Kabel Deutschland selbst angebotenen Receiver sind nur für DVB-C ausgelegt.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Bei Kabel Deutschland sind seit heute sieben weitere Sender unverschlüsselt zu empfangen. Darunter sind Das Vierte, Euronews und Bloomberg TV. Damit schreitet die sukzessive Aufhebung der Grundverschlüsselung weiter voran.
Neben BBC World News, das seine unverschlüsselte Einspeisung bei Kabel Deutschland bereits am Montagmorgen mitgeteilt hatte, wurde zum heutigen Montag (15. Juli) die Grundverschlüsselung auch für weitere Sender bei Kabel Deutschland aufgehoben. Unverschlüsselt zu empfangen sind demnach ab sofort Das Vierte, Bloomberg TV, Euronews, Bloomberg TV, ERF 1 und Astro TV. Auch der Kabel Digital Infokanal ist nun ohne Smartcard empfangbar.
Damit sind beinahe alle für Deutschland relevanten Free-TV-Programme in SD-Qualität nun bei Kabel Deutschland auch über einen digitalen Anschluss unverschlüsselt zu empfangen. Damit hat der Kabelnetzbetreiber seit April 2013 die sukzessive Aufhebung der Grundverschlüsselung in seinen Netzen beinahe zu einem Abschluss gebracht. Auslöser für den Schritt war ursprünglich ein Beschluss des Bundeskartellamts vom 27. Dezember 2012, wonach die Free-TV-Sender der Mediengruppen RTL und ProSiebenSat.1 in SD-Qualität künftig nur noch unverschlüsselt im Kabel verbreitet werden dürfen.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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"SD Qualität" sagt aber praktisch leider nichzt wirklich viel darüber aus was da dem Zuschauer (mal vom Inahlt abgesehen) zugemutet wird....
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Bei Kabel Deutschland steht die wohl größte HD-Offensive der letzten Monate an. Gleich zehn neue HD-Sender von ARD und ZDF sollen im April unverschlüsselt eingespeist werden, darunter 3Sat HD, Phoenix HD, BR HD, MDR HD und ZDFneo HD. Bemerkenswert ist die Einspeisung von Seiten des Netzbetreibers trotz des andauernden Rechtsstreits mit ARD und ZDF.
Bei Kabel Deutschland tut sich etwas in Punkto HD-Ausbau. Bereits ab April will der Kabelnetzbetreiber zehn weitere HD-Sender von ARD und ZDF in seine ausgebauten Netze einspeisen. Erstmals in hochauflösender Qualität sollen Kunden von Kabel Deutschland dann die Programme 3Sat, BR, HR, KiKa, MDR, NDR, Phoenix, RBB, SWR, WDR und ZDFneo empfangen können. Da es sich um öffentlich-rechtliche Sender handelt, werden diese auch ohne Smartcard frei empfangbar sein. Die Zahl unverschlüsselter HD-Sender wächst somit bei der KDG auf einen Schlag von fünf auf 15.
Während damit die digitalen Kabelanschlüsse aufgewertet werden, müssen Zuschauer mit Analoganschluss einige mehr oder weniger bittere Pillen schlucken. Denn im Zuge der HD-Einspeisung weiterer öffentlich-rechtlicher Sender, werden einige ortsfremde dritte Programme der ARD, die nicht von den Must-Carry-Regelungen geschützt sind, analog entfernt. An ihre Stelle sollen jedoch weitere Privatsender treten, sodass sich das analoge Senderangebot insgesamt zumindest nicht verringert.
Bemerkenswert ist die HD-Einspeisung der HD-Sender von ARD und ZDF vor allem vor dem Hintergrund des immer noch andauernden Streits um die Zahlung der Einspeiseentgelte. Seit weit über einem Jahr streiten sich die Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland und Unitymedia Kabel BW mit ARD und ZDF um die weitere Zahlung der Gebühren. Die Sender möchten für die gesetzlich vorgesehene Verbreitung ihrer Programme in den Kabelnetzen kein Geld mehr an die Netzbetreiber bezahlen, diese bestehen jedoch darauf. Bereits im Februar hatte Kabel Deutschland auf Nachfrage von DIGITAL FERNSEHEN mitgeteilt, dass sich an der Rechtsauffassung von Seiten des Unternehmens nichts geändert habe. Unklar bleibt daher vorerst das weitere Vorgehen von Kabel Deutschland im Kabelstreit.
Die Einspeisung der neuen HD-Sender soll am 3. April stattfinden. Am gleichen Tag startet auch der Austausch von Sendern in den analogen Netzen. Dieser kann nach Angaben des Netzbetreibers je nach Region bis zum 12. Juni andauern. Interessant ist die Tatsache, dass die große HD-Einspeisung zeitlich fast exakt mit dem Abtreten des langjährigen Kabel-Deutschland-Vorstandschefs Adrian von Hammerstein zusammenfällt. An seiner Stelle leitet ab dem 1. April Manuel Cubero den Vorstand des Kabelriesen. Auch die vollständige Machtübernahme durch Vodafone soll am 1. April erfolgen.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Kurz vorm Jahresende treibt Kabel Deutschland den Ausbau seines HD-Portfolios noch einmal voran und speist gleich mehrere neue HD-Sender ein. Allein im November sollen noch drei Kanäle kommen, darunter A&E HD und MTV HD.
Pünktlich zum Welttag des Fernsehens will der Netzbetreiber Kabel Deutschland noch einmal den "ungebrochenen Trend zum HD-Empfang" unterstreichen und kündigte in diesem Zug die Einspeisung weiterer HD-Sender in seine Netze ein. Gleich zahlreiche neue Sender will der Konzern noch im November seinem Portfolio hinzufügen, wie es in einer Mitteilung am Freitag hieß, konkret benannt hat Kabel Deutschland dabei allerdings erst einmal nur drei.
So dürfen sich Kunden des Kabelnetzbetreibers künftig über den Musiksender MTV in hochauflösender Bildqualität freuen. Die anderen beiden Neuzugänge werden als Teil der Premium-TV-Pakete in die Netze von Kabel Deutschland integriert: Dabei handelt es sich zum einen um den Pay-TV-Kanal A&E HD, der erst im September den Sender The Biography Channel - beide haben den gleichen Veranstalter - in Deutschland ersetzte. Sportdigital HD dürfte als dritter Neuzugang dagegen vor allem Sportfans ansprechen.
Wann genau die neuen HD-Sender ausgeschaltet werden sollen, teilte der Netzbetreiber nicht mit. Es solle aber noch im November soweit sein. Zudem kündigte Kabel Deutschland weiter an, dass weitere Sender bereits in den Startlöchern stünden. Um welche es sich dabei handelt und wann hier mit einer Einspeisung gerechnet werden kann, ist allerdings offen. Aktuell können Kunden bis zu 67 HD-Sender im modernisierten Kabelnetz der Unterföhringer empfangen.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Auch Vodafone Kabel Deutschland tut in diesem Monat etwas für sein TV-Portfolio: Neben den neuen RTL-Sendern starten noch zwei weitere Kanäle im Netz des Anbieters, einer davon in HD.
Auch bei Vodafone Kabel Deutschland tut sich im Juli etwas an Sender-Auswahl, die den TV-Kunden des Konzerns zur Verfügung steht. Denn auch der hierzulande größte Kabelnetzbetreiber erweitert in diesen Tagen sein Portfolio um einige neue Sender. So stehen zum einen ab sofort die beiden neuen RTL-Sender RTL Plus sowie Toggo Plus in den Netzen von Vodafone Kabel Deutschland zur Verfügung, die Einspeisung erfolgte zum heutigen Donnerstag.
Doch das werden nicht die einzigen Neuzugänge in diesem Monat sein. Dabei kommt auch ein Programm in High Definition neu hinzu: der Musiksender Deluxe Music HD, der ebenfalls ab sofort empfangen werden kann. Der Kanal wird dabei in das Paket TV Basis HD integriert, dass mit monatlichen 3,99 Euro zu Buche schlägt.
Noch ein wenig länger gedulden müssen sich derweil Fans von Bollywood-Unterhaltung, denn mit Zee.One kommt auch ein entsprechend ausgerichteter Kanal nun zu Vodafone Kabel Deutschland. Die Einspeisung hat der Konzern nun für den 28. Juli angekündigt. Inhaltlich zeigt der Entertainment-Sender vor allem Filme und Serien aus dem Bollywood-Universum.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Heute hat Vodafone Kabel Deutschland im Hamburger Kabelnetz sämtliche analogen TV-Sender abgeschaltet.
Ein paar zumindest der öffentlich-rechtlichen Digitalangebote haben zudem offenbar den Transponder gewechselt.
UKW wird weiterhin übertragen. Weit mehr Radios werden auch über DVB-C übertragen, etliche davon allerdings verschlüsselt.
Mir kann's egal sein, weil es an meinem neuen Wohnort auch langfristig keine Kabelversorgung geben wird.
Jürgen