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Google, Skype, Sequoia und Index finanzieren spanisches Unternehmen
Das spanische Unternehmen FON will das größte WLAN-Hotspot-Netzwerk der Welt aufbauen, unterstützt von den eigenen Nutzern, "Foneros" genannt. Die "Foneros" sollen ihr drahtloses Netz kostenlos (Modell "Linus") oder gegen Gebühren (Modell "Bill") zur Verfügung stellen können. FON zählt zahlreiche namhafte Personen zu seinen Unterstützern und mit Google, Skype, Sequoia Capital sowie Index Ventures sind nun auch prominente Geldgeber dabei.
Wer zum "Fonero" werden will, benötigt eine spezielle Software, die unter fon.com heruntergeladen werden kann. Sie läuft direkt auf dem Router, wobei derzeit nur die Linux-basierten Modelle der Reihe WRT54G von Linksys unterstützt werden, denn noch steckt FON in einem Beta-Test und steht auch nur in der kostenfreien Variante alias "Linus" zur Verfügung. Alternativ bietet FON die Router samt Software zum Sonderpreis von 25,- Euro an, hinzu kommen dann die Kosten für den eigenen DSL-Anschluss.
Gestartet ist FON vor rund drei Monaten und zählt heute 3.000 registrierte Foneros. Bis zum Jahresende sollen es 30.000 Foneros werden, will FON doch das weltweit größte Netz von WLAN-Hotspots weltweit schaffen - mit einer Million Hotspots in vier Jahren.
Hinter FON steht der argentinische Unternehmer Martin Varsavsky, der schon das größten spanische Internet-Unternehmen Ya.com und mit Jazztel ein weiteres großes Telekommunikationsunternehmen aufgebaut hat, unterstützt jeweils durch potente Geldgeber. Und auch für FON konnte Varsavsky nun namhafte Geldgeber gewinnen: Google, Skype, Sequoia Capital und Index Ventures. Die vier haben FON zunächst mit 18 Millionen Euro ausgestattet.
Das Geld soll in erster Linie in Forschung und Entwicklung gesteckt werden, denn das Mitmachen bei FON soll künftig einfacher werden.
In Deutschland soll Christiane zu Salm FON nach vorn bringen. Sie leitete zuvor MTV Europe und gründete später den Quiz-Fernsehsender 9Live. In der Liste der Unterstützer von FON finden sich aber weitere prominente Namen, darunter Tipod-Gründer Ethan Zuckerman, Journalist Dan Gillmor, Esther Dyson und Investor Joi Ito.
Quelle : www.golem.de
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Martin Varsavsky: Wir haben kein Henne-und-Ei-Problem mehr
Das spanische Internet-Start-up Fon will in Städten zehntausende alternative Hotspots errichten, um das größte WLAN-Hotspot-Netzwerk der Welt aufzubauen. Google und Skype unterstützen das Projekt mit mehreren Millionen.
Martin Varsavskys Idee klingt etwas verrückt. Bis zum Ende des Jahres will er weltweit mehr Internet-Hotspots anbieten als jeder Provider. Etwa 25.000 sollen es bis dahin sein. Der in Spanien lebende argentinische Unternehmer versucht jedoch nicht, selbst die nötige Hardware in Cafés und Bahnhöfen zu installieren. Er setzt stattdessen auf "Foneros". So nennt er alle Mitglieder seines Projekts Fon, mit dem er seit November das Netz an Hotspots aufbaut. Noch vor wenigen Wochen sei das Ziel sehr ambitioniert gewesen, sagt Varsavsky selbst. Inzwischen hat er sein Ziel fast erreicht.
Das Prinzip ist einfach. Jeder, der zu Hause einen Breitband-Internetanschluss hat, kann sich bei Fon registrieren und mit der Fon-Software seinen Anschluss für andere "Foneros" freigeben. Diese können dann maximal die Hälfte der vorhandenen Bandbreite nutzen, zunächst kostenlos. "Fon ist somit ein sicherer Weg, sein Internet zu teilen", sagt Varsavsky.
In den kommenden Wochen will er erstmals die Möglichkeit bieten, Geld von anderen "Foneros" für den Zugang zu verlangen. Dann wird es zwei Optionen geben: "Linus" und "Bill". Die erste Variante, angelehnt an Linux-Erfinder Linus Torvalds, soll weiterhin kostenlos sein. Bei "Bill", benannt nach Microsoft-Gründer Bill Gates, erhält man von anderen Nutzern einen Euro pro Stunde - muss dann aber auch für die Nutzung anderer Hotspots zahlen.
"Die Idee dazu kam mir in Paris", sagte Varsavsky der Netzeitung. "Ich saß in einem Café, da hatte ich 19 WLAN-Signale auf meinem Notebook und dachte mir: 'Hey, lass uns das doch nutzen.' Die Provider würden stattdessen kommen und für einen Hotspot noch einen 20. Zugang einrichten."
Die Idee freier Internetzugänge ist nicht neu, Varsavsky will sie aber neu und professionell organisieren. Er ist kein Neuling in dem Geschäft. In Spanien hat er bereits erfolgreich drei Telekom-Unternehmen aufgebaut. Für Fon muss er nun ein neues Problem lösen: Die Community wird erst attraktiv, wenn ausreichend viele Hotspots zur Verfügung stehen. Die ausreichende Anzahl entsteht aber nur, wenn viele Internetnutzer Fon attraktiv finden.
Von November bis Ende Januar fanden sich auf der Fon-Website 3.000 Mitglieder - weltweit gesehen ist das nicht viel. Anfang Februar stellten Google, Skype und einige andere Investoren dann überraschend 21,5 Millionen Dollar zur Verfügung. Daraufhin berichteten Medien wie CNN und BBC über die Initiative und die Zahl der Mitglieder explodierte innerhalb von wenigen Tagen. "Anfang dieser Woche hatten wir schon mehr als 17.500 Nutzer", sagte Varsavsky der Netzeitung. "Nun haben wir kein Henne-und-Ei-Problem mehr, wir haben jetzt viele, viele Eier."
Dabei ist die Router-Software, die die "Bills" und "Linus" verwaltet, derzeit nicht gerade massentauglich. Sie läuft nur auf dem Linux-basierten Linksys-Router WRT54G. Deshalb vertreibt Varsavsky die Geräte für Fon-Nutzer im Moment für 25,- Euro, er selbst zahlt beim Hersteller fast doppelt so viel. "Wir fanden, 25 Euro ist ein hübscher Preis".
In einigen Monaten soll die Software auch auf anderen Geräten laufen. Dann hofft Varsavsky, die Ausgaben für die Subventionen der Geräte reduzieren zu können. Er kann die Google-Millionen also erst einmal gut gebrauchen. 18 Angestellte beschäftigt er inzwischen in Madrid, in dieser Woche hat er den deutschen Ableger von Fon gegründet.
Und Varsavsky plant schon weiter. Eine Zusammenarbeit mit der Community "Plazes" wird es demnächst geben. "Foneros" sollen vorhandene Hotspots leichter finden, indem sie auf den Karten bei "Plazes" eingeblendet werden. Auch mit Verleger Hubert Burda hat Varsavsky sich in dieser Woche getroffen. "Wir machen etwas mit denen zusammen", mehr will er noch nicht sagen. Mit einigen größeren Städten verhandelt Fon ebenfalls über eine Zusammenarbeit.
"Fon ist etwas, von dem alle profitieren können, die das Internet verbreiten wollen", sagt er. Deshalb hätten Google und Skype auch Geld in sein Projekt investiert. Diese seien extrem daran interessiert, dass an möglichst vielen Orten Internet verfügbar sei.
Etwas anderes sei dies natürlich mit Providern, so Varsavsky. Viele von ihnen untersagen ihren Kunden, dass sie ihren Internetanschluss für mehrere Computer verwenden. Streng genommen ermöglicht die Fon-Software also etwas Illegales. Zwar gibt es bislang noch keine Klagen gegen Fon oder dessen Mitglieder. Varsavsky verhandelt aber bereits mit mehr als 40 Providern, um künftig "einen Großtteil unserer Einnahmen" weiterzugeben. Ob dann noch genug Geld bleibt, um Fon und seine Angestellten zu finanzieren? "Das hoffe ich natürlich", sagt Varsavsky.
Quelle : www.golem.de
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Das in Spanien gegründete Unternehmen FON hatte bereits im Februar eine Investitionsspritze durch Google und Skype erhalten; nun will man eine Million WLAN-Router zum Stückpreis von nur 5,80 Euro zuzüglich Versand anbieten. FON, das sich zum Ziel gesetzt hat, bis Ende 2006 das "größte Hotspot-Netz der Welt" zu werden, wurde Ende 2005 vom argentinischen Investor Martin Varsavsky gegründet.
Bei FON muss der jeweilige Teilnehmer das Gerät an seinen Breitbandzugang anschließen und den Zugang über den Router öffentlich zugänglich machen. Er darf im Gegenzug die WLAN-Hotspots des Verbundes kostenfrei nutzen. Die Verbindung erfolgt wie bei WLAN-Hotspots üblich unverschlüsselt – wer vertrauliche Daten übertragen will, muss also selbst für die Verschlüsselung per SSL oder VPN sorgen. Zur Wahl stehen zwei weitere Abrechnungsmodelle: Wer aufs kostenlose Surfen an anderen Hotspots verzichtet, erhält 50 Prozent der über seinen Hotspot generierten Einnahmen. Wer nur surfen will, aber keinen Hotspot betreiben kann oder will, kann für 3 Euro einen Tag oder für 10 Euro fünf Tage lang das FON-Netz nutzen. FON setzt dabei aber nicht ausschließlich auf die eigenen Hotspots; über Kooperationen mit Providern soll die Reichweite noch erhöht werden.
Der von FON vertriebene WLAN-Router verfügt über eine spezielle Software, die das Login über einen zentralen Server ermöglicht. Das jeweilige Mitglied kann übers Internet auf den eigenen Router zugreifen und die Einstellungen verändern.
Die Einwahldaten werden festgehalten, um Missbrauch des Netzwerks zu verhindern, auf die eigenen Daten haben die Mitglieder jeweils Zugriff. "Wir unterstützen keine anonyme Nutzung", betont der Geschäftsführer von FON Germany, Robert Lang. Das ist vor allem für die Teilnehmer von Interesse, die ihren Internetzugang, dessen IP-Adresse eine Ermittlung ihrer Anschrift ermöglicht, dem WLAN-Verbund zur Verfügung stellen.
Lang ist sich bewusst, dass er sich im äußerst sensiblen Spannungsfeld zwischen dem Datenhunger der Ermittlungsbehörden einerseits und dem Schutz persönlicher Daten andererseits bewegt. Man werde alle einschlägigen Vorschriften zum Datenschutz strikt beachten, beteuerte er gegenüber heise online. Das Unternehmen sei beim spanischen Regulierer offiziell registriert, auch in den anderen Ländern suche man die enge Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden.
Bereits kurz nach dem Start finden sich in deutschen Städten die ersten FON-Hotspots, die allerdings noch vergleichsweise dünn gesät sind. Anders als bei den kommerziellen Netzwerken konzentrieren sie sich nicht hauptsächlich auf die Innenstädte, sondern sind in den jeweiligen Städten übers gesamte Stadtgebiet verteilt. Die deutschen Hotspots sind in einer zoombaren Karte markiert, wobei es sich um von Teilnehmern gemeldete Adressen handelt, die Hotspots müssen nicht notwendigerweise bereits aktiv sein. Auch für andere Länder existieren jeweils Hotspot-Karten.
Quelle und Links : http://www.heise.de/newsticker/meldung/74710
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WLAN-Gemeinschaft soll auch PCs seiner Nutzer entlasten
Das spanische Unternehmen FON will das weltweit größte öffentliche WLAN aufbauen, macht dazu seine privaten Nutzer zu Partnern und stellt ihnen subventionierte Basisstationen zur Verfügung. Eine eigene WLAN-Basisstationen mit erweitertem Funktionsumfang soll in Zukunft selbsttätig Dateitransfers durchführen und sich mit der Foto-Community Flickr sowie dem Videohoster Youtube verbinden können.
FON-Gründer Martin Varsavsky bezeichnet das Projekt in seinem Blog als "FON Liberator". Der mit OpenWRT-Betriebssystem, Webserver, Bittorrent-Client und Upload-Möglichkeit zu Youtube- und Flickr-Accounts ausgestattete neue "La Fonera Social Router" soll den heimischen PC des FON-Mitglieds damit entlasten. Das Gerät wurde bereits vorher von FON erwähnt, es wird eigens für FON entwickelt, nur zum Funktionsumfang wurde zuvor noch nicht viel verraten.
Der La Fonera Social Router erledigt Downloads und Uploads unabhängig vom PC, zum Speichern und Laden wird eine beliebige externe USB-Festplatte oder ein USB-Stick verwendet. Per Web-Browser können die Datentransfers aus der Ferne angestoßen, beeinflusst und in Echtzeit überwacht werden. Außerdem sollen Musikdaten per WLAN gestreamt werden können, ob hierbei UPnP gemeint ist, wurde nicht angegeben.
Die Dateien stehen im Heimnetzwerk per NetBIOS-Protokoll mittels Samba zur Verfügung. Eine Nutzerverwaltung mit Zugriffsrechten wurde ebenfalls in Aussicht gestellt. Dazu kommt noch die Möglichkeit, die privaten Daten mit dem La Fonera Social Router zu einem von FON getriebenen Online-Speicherplatz zu übertragen und so über das Internet abzurufen.
Der "La Fonera Social Router" in seiner oben beschriebenen USB-Version wurde von FON für den Oktober 2006 in Aussicht gestellt. Er soll dann unter dem Namen "FON:Downloader" erscheinen. Aktuell verkauft das Unternehmen subventionierte, mit FON-Firmware bestückte WLAN-DSL-Router von Buffalo und Linksys, um seinen Mitgliederstamm zu erhöhen und damit sein WLAN-Netz auszubauen. FON wird unter anderem durch Google und Skype unterstützt.
Quelle : www.golem.de
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Das spanische Unternehmen Fon liefert ab dieser Woche seinen selbst entworfenen WLAN-Router La Fonera aus. Der offizielle Preis für den neuen Fon-Router beträgt 5 Euro, doch nach Einschluss von Versandkosten und Mehrwertsteuer zahlt der Kunde unterm Strich 17,40 Euro. Der Sonderpreis ist an die Nutzung als öffentlicher Access Point gebunden: Wer den Router nicht innerhalb von 30 Tagen registriert, muss 50 Euro zahlen.
In der Vergangenheit hatte Fon Geräte der Hersteller Linksys und Buffalo ausgeliefert, auf denen eine angepasste Firmware lief. Die neue Hardware bietet den Vorteil, dass gleichzeitig per Multi-SSID zwei getrennte WLAN-Netze aufgebaut werden: ein verschlüsseltes Netz für den privaten Gebrauch und ein offenes Netz für den öffentlichen Zugang. Allerdings hat der Router nur einen Ethernet-Anschluss, sodass man keine weiteren Rechner per Kabel anbinden kann.
Am Wochenende hat Fon auch die überarbeiteten Fon-Maps aktiviert, die die Standorte der Hotspots anzeigen. Nun ist es auch möglich, die Daten in verschiedenen Formaten für Navigationsgeräte herunterzuladen – so sollen die Kunden besser den nächsten Fon-Zugang finden. Die neuen Karten zeigen sogar, welche Fon-Router derzeit aktiv sind. Möglich wird dies über ein Heartbeat-Signal, das die Geräte an die Fon-Zentrale übermitteln. Dieses Feature offenbart aber, dass die Erfolgsmeldungen über die Zahl registrierter "Foneros" einen zu optimistischen Eindruck vermitteln: Nur bei etwa einem Fünftel der registrierten Standorte ist der Fon-Access-Point tatsächlich aktiv. So meldete Fon erst in der vergangenen Woche über 7000 registrierte Foneros in Deutschland. Nach einer Auswertung von Fonfan.de sind aber nur zirka 1650 Access Points online.
Fon-Manager Robert Lang betonte gegenüber heise Netze, dass die Basis der installierten Fon-Router in Deutschland derzeit schnell wächst. In Zukunft will das Unternehmen gegen den Missbrauch der subventionierten Hardware vorgehen. So soll es bei dem neuen Router nicht mehr einfach möglich sein, die Fon-Firmware durch eine andere Firmware zu ersetzen. Auch die Verfügbarkeit der Access Points werde überprüft. Wer seinen Router nicht dauerhaft betreibt, könnte zum Beispiel den Zugang zu anderen Fon-Hotspots einbüßen.
Quelle : www.heise.de
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Das Freigeben des eigenen Breitband-Anschlusses als WLAN-Hotspot setzt präparierte Router voraus, die Fon bisher subventioniert für 17 Euro abgab. Nun will das unter anderem von Google und Skype finanzierte Unternehmen seine Verbreitung in Deutschland und Österreich forcieren: Es verteilt ab sofort seine La-Fonera-Router gratis, knüpft daran aber die Zusage des Interessenten, den Hotspot auch tatsächlich in Betrieb zu nehmen. Abnehmer, die das versäumen, sollen lediglich das Gerät zurücksenden müssen. Mit der Aktion will Fon kurzfristig den Platzhirsch Telekom in Sachen Hotspot-Anzahl überflügeln. Eine Höchstzahl für die bereitgestellten Geräte nennt Fon nicht, deutet aber an, dass die Aktion bei ausbleibendem Erfolg oder ausreichender Verbreitung beendet wird.
La Fonera ist deutlich auf den Betrieb als WLAN-Hotspot ausgerichtet, wie c't in der aktuellen Ausgabe 22/06 berichtet: Das Gerät beherrschte in der getesteten Version weder Port Forwarding noch Dyndns. Es besitzt auch keine Anschlüsse für interne, per Kabel angebundene Rechner. Deshalb setzt man La Fonera am besten hinter einem bereits vorhandenen Breitband-Router ein. Dort spannt es getrennte Funkzellen für Gäste (offen) und Betreiber (WPA-verschlüsselt) auf.
Die Fon-Community teilt Internet-Anschlüsse ihrer Mitglieder (Foneros) per Funknetz auf Gegenseitigkeit – wer seinen Hotspot freigibt, kann bei anderen mitsurfen. Aber auch wer keinen Hotspot betreiben will, kann nach einer Registrierung für lediglich drei Euro pro Tag surfen. Andere Provider sind deutlich teurer. Mitgliedsgebühren nimmt Fon nicht, daher fallen für die La-Fonera-Betreiber nur die Stromkosten des Geräts an, sowie der Verzicht auf einen einstellbaren Teil der Internet-Bandbreite, während tatsächlich Gäste surfen.
Quelle : www.heise.de
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Noch bis Mitternacht am Freitag dieser Woche verteilt FON in Deutschland und Österreich den WLAN-Router "LaFonera" gratis: Ab Samstag kostet der WLAN-Router 29 Euro, teilt das Unternehmen mit. Ein Eintrag im firmeneigenen Weblog spricht derweilen noch von Donnerstag, was nach Aussage von FON-Manager Robert Lang aber ein Fehler sei und in den nächsten Stunden berichtigt werde.
Mit der Gratis-Abgabe seiner Router wollte das Unternehmen den Platzhirsch Telekom überflügeln und das eigene Hotspot-Netz deutlich ausbauen: Fon-Mitglieder teilen untereinander Internet-Anschlüsse per WLAN – wer seinen Hotspot freigibt, kann bei anderen mitsurfen. Für andere Benutzer kostet die Nutzung des FON-Hotspot-Netzes drei Euro am Tag.
Quelle : www.heise.de
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Martin Varsavsky hat genug Geld. Der in Argentinien geborene Serienunternehmer hatte in Spanien bei zahlreichen Unternehmen die Finger im Spiel, darunter bei dem an T-Mobile verkauften Ya.com oder Jazznet. Sein neues Baby heißt "Fon". Die Firma will ein weltweites Netzwerk von "Foneros" etablieren. Das sind Menschen, die ihren eigenen Internetzugang mit anderen Foneros teilen wollen. Dafür bekommen sie von Varsavsky einen WLAN-Router mit spezieller Software. Gegen das Versprechen, ihren Anschluss zu teilen, gibt es den Router ganz umsonst. Denn Varsavsky geht es nicht nur ums Geld.
Gerne gibt sich der Unternehmer auch als Philanthrop. "Als wir Ende 2005 starteten, dachte ich, wir könnten Fon wie eine gemeinnützige Organisation aufbauen", sagte Varsavsky der Berliner Zeitung. Angesichts der Kosten für hunderttausende verschenkte Router war ihm aber schnell klar, das er ein Geschäftsmodell brauchte. Das sieht so aus: Foneros, die selbst ihren Anschluss teilen, können innerhalb der Familie das WLAN aller anderen gratis nutzen. Auch anderen Teilnehmern stehen die Netze offen, sie zahlen für die Nutzung drei Euro oder US-Dollar am Tag. Wer als Fonero auf die Gratisnutzung anderer Zugänge verzichtet, wird mit 50 Prozent an den über seinen Zugang erwirtschafteten Umsätzen beteiligt.
Doch offenbar ließ sich das Unternehmen von der in Deutschland besonders starken Nachfrage überraschen. Wegen akuter Nachschubprobleme sollte es den "La Fonera" getauften Router nur noch bis vergangenen Freitag gratis geben, danach sollte er 29 Euro kosten. Jetzt wurde die Aktion nochmals bis Mittwoch, 8. November, verlängert.
Das kostet. Über das Risiko, dass die Besteller des Routers ihren Anschluss dann doch nicht teilen wollen, ist sich der Fon-Boss bewusst. Doch langfristig will Varsavsky die Investition mit einem großen Netzwerk und seine Nutzern auch wieder reinholen. 125.000 Foneros soll es weltweit geben, 30.000 davon teilen bereits ihren Anschluss. "Bis 2008 sind eine Million dieser so genannten Hotspots weltweit realistisch", findet der Unternehmer. "Ab 500.000 Sendern erreichen wir übrigens die Gewinnschwelle". In Deutschland gibt es 21.000 Mitglieder. Bald will Varsavsky über 14.000 Hotspots in Deutschland betreiben und damit mehr als die Telekom, wie er sagt.
Er glaubt an sein Geschäftsmodell: "Das ist immer noch preiswert im Vergleich zu der Abzocke, die bei den Mobilfunkfirmen stattfindet". Das Tagesentgelt von drei Euro ist tatsächlich deutlich günstiger als die hohen Gebühren, die große Betreiber wie die Telekom für Hotspot-Zugänge berechnen. Für drei Euro gibt es am Telekom-Hotspot gerade mal 25 Minuten. Eine Tagespass kostet hier 18 Euro, für 9,99 Euro monatlich gibt es eine Tarifoption für 180 Minuten mobilen Surfspaß. Die hohen Gebühren dienen auch dem Schutz des Kerngeschäfts. Die Telekom-Hotspots werden unter der Schirmherrschaft von T-Mobile betrieben. Zu billige mobile Datenzugänge sind nicht im Interesse des Mobilfunkers.
Auch hier sieht Varsavsky seine Chance. Billige Telefonate über VoIP sind mit zunehmender Verbreitung von WLAN-Zugängen und mehr WLAN-fähigen Mobilgeräte auch unterwegs möglich. Er setzt auf die zunehmende Verbreitung funkfähiger Endgeräte. "Die Kombination aus vielen Endgeräten und Fon-Hotspots – das wird die mobile Kommunikation verändern." Ganz verdrängen wird Fon den Mobilfunk nicht, das weiß auch Varsavsky. Aber er möchte die Anbieter zur Mäßigung drängen. "Die Mobilfunkfirmen nehmen die Kunden aus", findet der Fon-Chef, "damit wollen wir Schluss machen". Das, so findet der philanthropische Chef, sei "so etwas wie eine Revolution".
Quelle : www.heise.de
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Die vor einem Jahr in Spanien gegründete Hotspot-Gemeinde FON lebt von einer interessanten Idee: Wer seinen DSL-Anschluss nicht nur mit persönlich bekannten Nachbarn oder Mitbewohnern, sondern auch mit völlig Fremden teilt – sprich: wer einen Teil seiner Bandbreite als Hotspot freigibt – bekommt von FON den dafür benötigten WiFi-Router geschenkt.
Zur Anmeldung reicht der Kontakt auf der Website mit dem dort schriftlich abgegebenen Versprechen, seinen Internet-Zugang in Grenzen freizugeben. Als Gegenleistung – wenn dann der eigene Hotspot tatsächlich läuft – bekommt der Betreffende freien Zugang zu allen FON-Hotspots weltweit und kann so auf Reisen kostenlos surfen.
Anlässlich des ersten FON-Geburtstags meldet die Community, die übrigens von Google, Ebay, Skype, Index Ventures und Sequoia Capital gesponsort wird, einen Bestand von 160.000 Hotspots weltweit. Allein in Deutschland liefen innerhalb der letzten Monate 15.000 Bestellungen ein, von denen sich bereits die Hälfte in der Auslieferung befindet.In Deutschland sind 5,80 Euro plus Versandkosten für den Router zu bezahlen, so dass man insgesamt auf etwas über 17 Euro kommt.
"Mit diesem riesigen Andrang haben wir nicht gerechnet. Vor allem freut uns, dass der Community-Gedanke so gut aufgenommen wird und immer mehr Leute Teil der weltweit größten WiFi Community sein wollen", sagt Robert Lang, Geschäftsführer FON Deutschland. "Damit haben wir in Deutschland fast die Hälfte aller georderten Geräte versendet. Aufgrund der riesigen Nachfrage konnten wir leider nicht alle Anfragen sofort bearbeiten. Jedoch wird jeder, der das FON-Versprechen eingegangen ist, auch einen kostenlosen Router erhalten. Unser Ziel ist es, alle bestellten Geräte bis zum Jahresende auszuliefern. Täglich kommen mehrere hundert Hotspots neu hinzu", erklärt Robert Lang.
So ganz problemlos scheinen Auslieferung und Betrieb aber nicht zu klappen: Von den offiziell laut FON über 7000 registrierten Teilnehmern in Deutschland waren nach einer Auswertung einer der FON-Fansite Fonfan damals aber nur zirka 1650 Access Points online. Doch eine gewisse Verzögerung zwischen Auslieferung und Online-Betrieb dürfte normal sein.
Inzwischen haben auch andere Dienste wie Sofanet den Betrieb aufgenommen, um ein Nachbarschafts-WLAN-Netz aufzubauen, wenn auch mit selbst zu bezahlenden Routern.
Quelle : www.heise.de
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Fon-Hotspot-Betreiber können ab heute Freunde einladen, am Hotspot-Netzwerk der Firma teilzunehmen, gab das Unternehmen bekannt. Die Eingeladenen erhalten nach einer Bestellung im Fon-Online-Shop einen kostenlosen WLAN-Access-Point, der ihnen portofrei zugestellt wird. Jeder Fon-Hotspot-Betreiber darf dabei per E-Mail einen Freund einladen.
Das vor einem Jahr in Spanien gegründete Unternehmen Fon lebt von einer interessanten Idee: Per WLAN-Access-Point erhalten andere, auch völlig fremde Menschen Zugriff auf den eigenen DSL-Zugang. Im Gegenzug kann man entweder die Hotspots anderer Fon-Mitglieder als Internetzugang nutzen, oder der eigene Hotspot wird zur Einnahmequelle.
Fon stellt seinen Mitgliedern die Infrastruktur, eine eigene Hotspot-Software und die WLAN-Hardware "La Fonera" bereit, die momentan für rund 35 Euro zu haben ist. Im Herbst hatte das Unternehmen für einen begrenzten Zeitraum den WLAN-Router kostenlos mit der Auflage abgegeben, dass das Gerät als Fon-Hotspot arbeiten soll. Das Unternehmen wollte damit die Anzahl der Fon-Zugangspunkte vergrößern, was ihm nach eigenen Aussagen auch gelungen ist.
Quelle : www.heise.de
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Der Run auf die WLAN-Community Fon hält weiter an. Kürzlich feierten die Betreiber gemeinsam mit 220.000 Mitgliedern weltweit ihren ersten Geburtstag, jetzt kürt sich Fon als größter Hotspot-Betreiber Deutschlands. Nach eigenen Angaben sind inzwischen mehr als 11.000 so genannte FONSpots in Betrieb und täglich kommen über 100 weitere hinzu.
n der Tat betreibt Fon damit mehr Hotspots als die Festnetzsparte der Deutschen Telekom. Die T-Com betreibt nach eigenen Angaben bundesweit mehr als 7.500 Hotspots, arbeitet allerdings mit der Mobilfunksparte T-Mobile zusammen. Gemeinsam kommen die beiden Telekom-Töchter nach eigenen Angaben auf über 15.000 Hotspots und sind damit noch immer größer als die Fon-Gemeinde.
Was steckt dahinter
Die Idee hinter Fon ist, dass die Mitglieder einen Teil der Bandbreite Ihres DSL-Zugangs über einen speziell konfigurierten WLAN-Router anderen Fon-Mitgliedern zur Verfügung stellen. Im Gegenzug kann jedes Fon-Mitglied weltweit gratis an allen Hotspots der FON-Community via WLAN im Internet surfen – kostenlos. Wer noch kein Mitglied bei Fon ist, kann für 3 Euro am Tag an den Community-Hotspots online gehen. Zum Vergleich: bei der T-Com werden für eine Stunde WLAN-Nutzung im Tarif HotSpot Pass acht Euro verlangt
Eine Übersicht über die verfügbaren Fon-Hotspots in Deutschland ist auf der Fon-Homepage ( http://maps.fon.com/ ) zu finden. Einen Testbericht zu dem La Fonera-Router von fon.com können Sie in unserer Extrameldung ( http://www.onlinekosten.de/news/artikel/23792 ) nachlesen.
Quelle : www.onlinekosten.de
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Das spanische Unternehmen Fon hat es sich zum Ziel gesetzt, weltweit ein kostenloses WLAN-Netzwerk zu etablieren. Dazu werden kostenlos WLAN-Router namens "La Fonera" verteilt, gegen das Versprechen, mit diesen auch ein WLAN-Netz zur Verfügung zu stellen. Allerdings halten sich viele Nutzer nicht daran.
Fehlende Teilnahme
Fon ist bereits zur größten privaten WLAN-Community in Deutschland aufgestiegen. Nun deutet ein Weblog-Eintrag darauf hin, dass die Fon-Betreiber langsam der Mut verlässt. Hier werden die Fon-Nutzer und Empfänger der La Fonera-Hardware darum gebeten, doch bitte die Router in Betrieb zu nehmen. Und das nicht zum ersten Mal.
Zudem scheint die Community Schwierigkeiten mit Manipulationen am Router zu haben. So heißt es in dem Blog-Eintrag, dass "Eingriffe in die La Fonera"-Firmware tunlichst unterlassen werden sollen. Einerseits seien Betreiber nicht davor gefeit, entdeckt zu werden, andererseits stehe dann auch das durch die Community gewährte, weltweite Recht auf WLAN-Roaming zur Diskussion. Mit anderen Worten: Sie kann entzogen werden.
Schickt die Router zurück!
Deshalb ruft Fon die Nutzergemeinde auf, alle Router baldmöglichst in Betrieb zu nehmen, zu registrieren und in Fensternähe aufzustellen. Offensichtlich scheinen auch viele Fon-Nutzer vergessen zu haben, die Geräte an den Anbieter zurückzuschicken. Gegenüber Pressetext.at äußerte sich Fon-Sprecher Florian Forster folgendermaßen: "Es ist einfach eine Erinnerung an unsere Mitglieder. Wer den Router bei sich dann nicht im laufenden Betrieb haben will, der schickt ihn einfach zu uns zurück. Einige Leute haben das schon gemacht. Allerdings handelt es sich dabei um eine sehr kleine Minderheit."
Quelle : www.onlinekosten.de
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Der spanische WLAN-Community-Betreiber Fon setzt auf mehr Mobilität: Zusammen mit dem Düsseldorfer Unternehmen Spotigo will er ein Tool für Smartphones anbieten, das die Nutzung der Hotspots erleichtert. Der "Fon Wifi Connection Manager" (PDF-Datei) stellt die Position des Handys fest und zeigt den Weg zum nächsten Hotspot. Sobald das Gerät in Reichweite eines Funknetzes ist, baut die Software automatisch eine Verbindung auf. Das Programm läuft auf Symbian- und Windows-Smartphones, weitere Plattformen sollen folgen.
Fon setzt schon lange auf den Internet-Zugang für Mobilgeräte, zum Beispiel will das Unternehmen zusammen mit Investor Skype ein WLAN-Telefon vermarkten. Das Unternehmen expandiert zur Zeit kräftig, um seinen Kunden zahlreiche Zugangspunkte zu bieten. Gegenüber heise online sprach Deutschland-Manager Robert Lang von inzwischen 11.000 Routern in Deutschland, die regelmäßig ihren Online-Status an die Fon-Zentrale melden. Für kräftige Nachfrage sorgte dabei eine Aktion, bei der Fon seine Hardware verschenkte. Die Zeit der kostenlosen Router ist nun vorbei: Das Unternehmen will seinen Router "La Fonera" im Einzelhandel verkaufen und dazu den Preis erhöhen. Zur Zeit kostet das Gerät 30 Euro zuzüglich Versand.
Fon vermarktet derzeit vor allem Internetzugänge in Privathaushalten. Wer seinen Internetzugang kostenlos bereitstellt, kann auch bei anderen Fon-Spots kostenlos surfen. Dieses "Fonero-Versprechen" soll in Zukunft durchgesetzt werden. Wer seinen Router 30 Tage nicht zur Verfügung stellt, verliert den kostenlosen Zugang zu anderen Fon-Routern. Wann die Regelung in Kraft tritt, ist allerdings noch unklar. Gleichzeitig will Fon seine Präsenz an lukrativen Standorten erhöhen: Viel frequentierte Hotspots sollen im Frühjahr mit besseren Antennen ausgerüstet werden, die die Reichweite beträchtlich erhöhen.
Quelle : www.heise.de
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Einwahl in WLAN-Hotspots soll einfacher werden
Wer sich mit einem Smartphone in öffentliche WLAN-Hotspots einwählen will, muss sich in der Regel durch für größere Displays ausgelegte Anmelde-Webseiten quälen. Der spanische WLAN-Anbieter Fon, der sein Netz mit Hilfe der Nutzer recht zügig ausbaut, will das ändern - und bietet Interessierten nun einen Beta-Client für ihre Symbian-Smartphones, mit dem das Einbuchen in Fon-Hotspots vereinfacht wird.
Der "FON mobile client" beschleunigt als Login-Client die Verbindung mit den kostenlosen und kostenpflichtigen Fon-Hotspots. Die Software soll mit den noch wenigen WLAN-fähigen symbianfähigen Smartphones wie etwa von Nokia zusammenarbeiten. Für die häufiger mit WLAN-Unterstützung aufwartenden Windows-Mobile-Geräte gibt es noch keinen Fon-Login-Client.
Derzeit ist der "FON mobile client" für Symbian noch im Betatest, Interessierte können ihn aber per E-Mail vom Fon-Team anfordern und ihn ausprobieren. Mehr dazu findet sich im offiziellen Fon-Blog.
http://blog.fon.com/de/archive/technology/beta-release-fon-mobile-symbian-connection-client.html
Quelle : www.golem.de
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Kostenpflichtiger WLAN-Zugang über DSL-Mitbenutzung
Nach Fon, Maxspot und Sofanet ist nun ein weiterer WLAN-Anbieter unterwegs, der die Verbreitung privater DSL-Anschlüsse für den Aufbau eines öffentlich zugänglichen drahtlosen Internet-Zugangs nutzen will. Die Mitsurfzentrale sucht also nicht nur zahlende WLAN-Nutzer, sondern auch Hotspot-Betreiber, denen der Großteil des eingenommenen Geldes zukommen soll - auch an eine Nachbarschafts-Flatrate wurde dabei gedacht.
Hinter der Mitsurfzentrale steckt die QED GmbH mit Sitz in Heidelberg. Das Unternehmen wurde Ende 2005 von Dr. Engelbert Quack und Nikolaus Starzacher gegründet. Schon seit dem Sommer 2006 gibt es die ersten Mitsurfzentrale-Hotspots in Heidelberg, mittlerweile ist die Pilotphase abgeschlossen und ab dem 9. Februar 2007 will der Dienst bundesweit starten. Im Moment sind es laut Starzacher unter 100 Hotspots im Mitsurfzentrale-Netz, die größtenteils in Heidelberg stehen, doch das soll sich mit Hilfe von privaten Partnern sowie Café- und Restaurant-Betreibern mit DSL-Anschluss ändern.
Das Gebührenmodell unterscheidet sich vom inzwischen recht weit verbreiteten Fon dadurch, dass es nur eine kostenlose Nutzung gibt und dass der Hotspot-Betreiber immer und zudem mehr an den Einnahmen beteiligt wird. Die Kostenstruktur ist einfach: Wer sich unterwegs in einen Mitsurfzentrale-Hotspot einwählt und darüber ins Internet will, muss - bei minutengenauer Abrechnung - 1 Euro pro Stunde zahlen. Wer sich neu bei Mitsurfzentrale anmeldet, bekommt eine Gratisstunde zum Ausprobieren, für weitere Nutzung muss man sein Guthaben auf dem Mitgliedskonto aufladen - per Kreditkarte oder Überweisung.
Wer hingegen häufiger einen bestimmten Mitsurfzentrale-Hotspot nutzt, kann für diesen auch eine "Nachbarschafts-Flatrate" buchen, die monatlich 10,- Euro kostet und an anderen Mitsurfzentrale-Hotspots nicht gilt. Damit umgeht der Anbieter ein kompliziertes Abrechnen über unterschiedliche Hotspots hinweg. Ob stündliche Nutzung oder Nachbarschafts-Flatrate - der jeweilige Betreiber bekommt immer 75 Prozent der Einnahmen und kann damit seine eigenen DSL-Kosten senken. Mit den restlichen 25 Prozent der Einnahmen soll der Dienst finanziert und weiterentwickelt werden.
Da das Mitsurfen nur nach vorheriger Registrierung bei der Mitsurfzentrale möglich ist, will dieser damit im Fall rechtlicher Probleme durch missbräuchliche Nutzung die Strafverfolgungsbehörden "nach Kräften unterstützen". Eine hundertprozentige rechtliche Sicherheit kann aber bei derzeitiger Rechtslage keine der kommerziellen WLAN-Gemeinschaften bieten - mit Ausnahme von Sofanet vielleicht, deren Angebot komplizierter und für den Hotspot-Betreiber im Vergleich zur Mitsurfzentrale finanziell weniger attraktiv erscheint.
Ob der eigene Internet-Zugang überhaupt mit anderen geteilt werden darf, steht in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Internet-Providers und sollte vom angehenden Mitsurfzentralen-Hotspot-Betreiber im Vorfeld geprüft werden. Wer seinen Internet-Anschluss anderen zur Verfügung stellen will, muss sich ebenfalls anmelden und eine von der Mitsurfzentrale bereitgestellte Firmware in einen bestehenden Router aufspielen. Eine Liste der unterstützten Geräte, die weiter ausgebaut werden soll, sowie eine Anleitung finden sich auf der offiziellen Website zum Dienst.
Der Hotspot-Betreiber kann sich und bis zu drei anderen Nutzern einen kostenlosen WLAN-Zugang einrichten. Die Router-Firmware - basierend auf modifizierten Open-Source-Lösungen - soll dabei sicher stellen, dass "durch spezielle Firewall-Regeln" weitere am Router hängende Geräte wie etwa PCs oder Drucker abgeschirmt bleiben. Wird der mit Mitsurfzentrale-Firmware bespielte Router hinter einen anderen gehängt, so muss in diesem ein Port-Forwarding eingestellt werden. Statistiken über die Nutzung gibt es über die offizielle Website www.mitsurfzentrale.com, über die auch die Teilnahme als Kunde oder Hotspot-Betreiber angemeldet wird.
Einige Schwächen gibt es bei der Firmware noch, so gibt es noch keine Möglichkeit die Bandbreite zu reglementieren oder insbesondere Filesharing - ähnlich wie es Maxspot mit seinem kostenlosen Zugang verspricht - drosseln zu können. Im Moment können Nutzer mit zu viel Bandbreiten-Bedarf nur "herausgeworfen" werden. Ein "intelligentes Bandbreitenmanagement" für die Mitsurfzentrale ist aber schon geplant, etwa um die Bandbreite automatisch gemäß der aktiven Nutzer zu verteilen, wie Golem.de auf Nachfrage erfuhr. Zudem sieht die Firmware noch nicht vor, wenigstens für den Hotspot-Betreiber per zweiter SSID eine verschlüsselte Funkverbindung bereitzustellen, auch das soll sich aber ändern.
Quelle : www.golem.de
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Die Gratis-Surf-Community Fon hat jetzt ein Login-Utility zur Verfügung gestellt, das das schnelle und einfache Einloggen ermöglicht. Vorerst gibt's das Tool nur für Symbian-Handys, geplant ist aber auch eine Windows-Variante.
Die Gratis-Internet-Community Fon stellt ab heute unter http://de.fon.com/downloads einen Wifi Connection Monitor zur Verfügung, mit dem sich Fon-Mitglieder automatisch in ein Fon-Netzwerk einwählen können. Sie müssen hierfür lediglich einmalig Ihre Zugangsdaten angeben, die dann verschlüsselt im Login-Client gespeichert werden. Ab diesem Zeitpunkt sucht das Endgerät regelmäßig nach einem der über 110.000 Fon-Hotspots.
Das Einwahlprogramm gibt’s zunächst nur für Nokia-Handys mit Symbian-Betriebssystem (wie das Nokia E60, E61, N80, N91, N92, N93 und N95). In den nächsten Tagen soll aber auch eine Windows-Variante für Windows 98/ME, 2000 und XP an den Start gehen. Diese befindet sich derzeit im Beta-Stadium. Doch das ist nur der Anfang. Die Community sucht noch Entwickler, die das Einwahlprogramm auf andere Plattformen (etwa Nintendo DS oder Sony PSP) übertragen. Interessierte können hierzu unter connectionmanager@fon.com Kontakt mit Fon aufnehmen.
Vor allem strategisch bemerkenswert ist dagegen eine Kooperation mit Debitel in den Niederlanden. Der Mobilfunk-Provider bietet seinen Kunden den Fon-Router und -Zugang fürs Handy gleich mit dem Mobilfunkvertrag mit an – und das obwohl sich hiermit auch kostenlos telefonieren lässt und sich Debitel damit teilweise das eigene Geschäft vermiesen könnte.
Außerdem hat die Fon-Community bekannt gegeben, dass der Fon-Router („La Fonera“) in Zukunft 39,95 Euro zuzüglich 5 Euro Versand kosten wird. Der neue Preis gilt ab 27. Februar. Gleichzeitig startet die Community ein Vertriebsprogramm mit Hilfe von Händlern für Anwender, die lieber in einem Geschäft vor Ort ihren Router erwerben. PC-WELT-Leser hatten das Gerät im vergangenen Monat noch im Rahmen einer Exklusiv-Kooperation kostenlos bekommen. Wenn Sie ab sofort über solche und ähnliche Aktionen informiert werden wollen, melden Sie sich für unsere Newsletter an.
Quelle : www.pcwelt.de
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Fon-Nutzer können neue Fon-Nutzer mit "La Fonera" locken
Bis Anfang Februar 2007 gab es den Fon-Router "La Fonera" noch kostenlos für diejenigen, die versprachen, ihre DSL-Verbindung mit anderen per WLAN zu teilen und damit das Hotspot-Netz des spanischen Anbieters Fon zu stärken. Kurz nachdem Fon eine weitere Finanzierungsspritze erhalten hat, setzt das Unternehmen weiter auf den Netzwerkeffekt - und hofft nun darauf, dass seine Foneros fleißig im Freundeskreis werben und diesen mit kostenlosen La Foneras ebenfalls zu Fon-Hotspots machen.
Damit nicht wild Einladungen verschickt werden, nur weil es kostenlose - aber mit einem Teilnahmeversprechen geknüpfte - Router gibt, kann jeder Fon-Nutzer nur eine Einladung auf einmal verschicken lassen. Erst wenn der oder die Eingeladene sich dann als Fonero registriert, die korrekte Lieferadresse angegeben, einige Tagen bis Wochen später den Router erhalten und dieser sich in die Fon-Server eingebucht hat, kann eine neue Einladung verschickt werden.
In der Vergangenheit ist Fon mit dem Nachsenden der Router kaum hinterhergekommen. Nicht alle Foneros haben sich zudem an das Versprechen gehalten und betreiben den La Fonera auch als Fon-Hotspot - es gibt bereits veränderte Firmware-Versionen, die aus dem La Fonera einen herkömmlichen Router machen, allerdings war auch Fon nicht untätig und hat es weiter erschwert, fremde Firmware einzuspielen.
Fon denkt bereits darüber nach, diejenigen, die zwar den Router ergattert haben, aber sich nicht am Fon-Netz beteiligen, in Zukunft evtl. aus dem Fon-Netz auszusperren. Auch wenn es einige schwarze Schafe gibt, so gibt es mittlerweile weltweit schon über 123.000 registrierte La Foneras - und diese Zahl will Fon noch weiter steigern. Wer seine DSL-Leitung zur Verfügung stellt, kann dies entweder kostenlos oder kostenpflichtig machen - wer andere für den Netzzugang zahlen lässt, bekommt zwar einen Anteil, doch er muss auch selbst für den Zugang zu fremden Fon-Hotspots zahlen.
Neben dem spanischen und auch in Deutschland aktiven Fon gibt es noch einige kleinere Konkurrenten aus Deutschland, darunter MaxSpot, Sofanet und - seit kurzem - auch die Mitsurfzentrale, alle mit recht unterschiedlichen Geschäftsmodellen.
Quelle : www.golem.de
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Der WLAN-Community-Betreiber FON will deutsche Städten bei der Einrichtung von drahtlosen Zugangspunkten (Hotspots) für den Internet-Zugang unter die Arme greifen. Das gab das Unternehmen in einer Mitteilung bekannt. Der Betreiber will dafür bis zu 5000 WLAN-Router und Signalverstärker kostenlos bereitstellen, die von den Gemeinden an öffentlichen Plätzen und städtischen Gebäuden aufgestellt werden sollen.
Die Städte müssen sich allerdings für das Programm FON-City Initiative bewerben. Anschließend werden sie nach Kriterien ausgewählt, die laut FON die Anzahl und Lage der öffentlicher Gebäude und Plätze, Besucher- und Touristenzahlen sowie die Kooperationsbereitschaft der Stadtverwaltung umfassen. FON-Sprecher Florian Forster sagte gegenüber heise online, dass das Unternehmen im Augenblick überlege, ob und wie FON-Benutzer an der Auswahl der Städte beteiligt werden. Ein Formular auf der Website von FON-City nimmt bislang nur Vorschläge für Städte und Gemeinden entgegen.
Die kostenlosen Router sollen laut FON für "eine Grundabdeckung" mit WLAN in öffentlichen Gebäuden sorgen. Anschließend will FON gemeinsam mit der Stadt WLAN-Hotspots auf öffentlichen Plätzen, belebten Straßen und Geschäften installieren. Wie auch bei herkömmlichen FON-Verträgen muss die Stadt dabei die Internet-Anbindung und die Stromversorgung bereitstellen sowie deren Kosten tragen. FON übernimmt den Support der Router und betreibt die Zugangssoftware. In Europa beteiligen sich bereits Städte wie Malaga, Lleida (beide Spanien), Oslo (Norwegen) und Blanquefort (Frankreich) an dem FON-Funknetz. Die teilnehmenden Städte erhalten zusätzlich ein eigenes Zugangsportal, das für Besucher kostenlos erreichbar ist.
Quelle : www.heise.de
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Kunden des WLAN-Community-Betreibers FON beschweren sich über eine Sicherheitslücke bei den kostenlosen Schnupperzugängen, die der Online-Dienst anbietet. Um Neukunden möglichst ohne große Hürden anwerben zu können, verzichte der Betreiber auf eine Überprüfung der E-Mail-Adressen und Nutzerdaten bei der Einrichtung eines kostenlosen Probe-Accounts. Mit diesem könne man 15 Minuten im Web-Surfen, entweder über öffentliche Hotspots, oder über die Fonera-WLAN-Router der privaten Mitglieder der FON-Community. Diese befürchten, dass Kriminelle über ihren Fonera-Zugang anonym Straftaten im Internet begehen könnten, für die sie als private Betreiber des WLAN-Zugangs belangt werden könnten. Die Zeitbegrenzung auf 15 Minuten ließe sich durch eine Änderung der MAC-Adresse, mit der die Geräte im Netzt identifiziert würden, beliebig verlängern. Die Fonera-WLAN-Router ließen darüber hinaus für die öffentlichen Zugänge jedwede Verschlüsselung der Datenübertragung mittels WEP oder WPA vermissen, sodass die übertragenenen Daten leicht abzuhören seien.
Das 2005 in Spanien gegründete Unternehmen FON lebt von der Idee, dass Mitglieder ihren eigenen DSL-Zugang per WLAN mit anderen, auch völlig fremden Menschen teilen. Wer seinen eigenen DSL-Zugäng anderen FON-Mitgliedern zur Verfügung stellt, kann auch bei anderen kostenlos per WLAN im Interntet surfen.
Quelle : www.heise.de
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Der WLAN-Community-Betreiber FON hat auf die Beschwerden deutscher FON- Mitglieder reagiert und will in den nächsten Wochen eine zusätzliche SMS-Authentifizierung für Nutzer der kostenlosen Schnupperzugänge einführen. In einem Posting im hauseigenen Blog schreibt das Unternehmen, dass es die Kritik der FON-Benutzer vernommen habe und an einer Ausweitung der Identitätsprüfung für die Nutzer der kostenlosen Schnupperzugänge (Wifi Ads) arbeite.
Kunden von FON hatten sich über eine Sicherheitslücke bei den kostenlosen Schnupperzugängen beschwert, die der Online-Dienst anbietet. Um Neukunden möglichst ohne große Hürden anwerben zu können, verzichte der Betreiber auf eine Überprüfung der E-Mail-Adressen und Nutzerdaten bei der Einrichtung eines kostenlosen Probe-Accounts. Mit diesem kann man 15 Minuten im Web-Surfen, entweder über öffentliche Hotspots oder über die Fonera-WLAN-Router der privaten Mitglieder der FON-Community. Diese befürchten, dass Kriminelle über ihren Fonera-Zugang anonym Straftaten im Internet begehen könnten, für die sie als private Betreiber des WLAN-Zugangs belangt werden könnten.
Die vorhandenen Sicherungssysteme hätten zwar bislang keine Regelverstöße oder einen Missbrauch des Werbeangebots festgestellt, doch werde FON in den kommenden Wochen eine zusätzliche Authentifizierung der Nutzer per SMS einführen, heißt es beim FON-Betreiber nun. Außerdem verweist die Firma auf die deutsche Rechtslage, die nach Meinung des Unternehmens "alles andere als klar" sei: So gebe es bis auf ein viel diskutiertes Urteil in Deutschland keine Gesetze, welche vorschreiben, ob und wie ein WLAN geschützt werden müsse. Außerdem würde der FON-Router den Anforderungen des Urteils entsprechen: Das private WLAN sei per WPA verschlüsselt, Benutzer des FON-Hotspots müssen sich anmelden, und die Aktivitäten von Gästen schreibe die Router-Software in der so genannten Userzone mit.
Quelle : www.heise.de
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Nachfolger des La Fonera mit zweiter Ethernet-Schnittstelle
Für die WLAN-Gemeinschaft FON gibt es nun einen neuen Router: Anders als der etwas unpraktische Vorgänger La Fonera verfügt der La Fonera+ über einen zweiten Ethernet-Steckplatz, so dass er die am DSL-Router belegte Schnittstelle letztlich wieder zur Verfügung stellt.
Ansonsten bietet der La Fonera+ - abgesehen von einer laut FON etwas leichteren Installation - die gleichen Funktionen wie der La Fonera. Das Gerät dient also als einfacher WLAN-Router nach IEEE 802.11b/g, mit dem FON-Teilnehmer ihre DSL-Leitung kostenlos oder gegen Entgelt mit anderen teilen können.
Es werden wie gehabt zwei WLAN-Signale (SSID) gesendet, eines für einen privaten, verschlüsselten Zugang (WEP, WPA, WPA2) und ein öffentliches, unverschlüsseltes für andere FON-Nutzer.
Das 93,5 x 25,5 x 110 mm große Gerät kommt mit abnehmbarer externer Antenne (1,5dBi) und kostet rund 43,- Euro. Für 2 Euro extra kann eine La Fontenna hinzugekauft werden, eine Antenne mit besserer Leistung. Einzeln kostet FONs La Fontenna 17,20 Euro. Der alte Router wird weiter angeboten und kostet 34,44 Euro.
Quelle : www.golem.de
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Die WLAN-Community FON reagiert auf jüngste Sicherheitsbedenken und führt ab sofort einen neuen Bezahl- und Authentifizierungsservice in Deutschland ein. Nachdem die Promotion-Aktion, bei der neue Nutzer nach einem kurzen Werbefilm einen Schnupperzugang erhalten, auf Kritik gestoßen ist, soll jetzt eine Premium SMS den kostenpflichtigen Zugang zum FONspot ermöglichen. Das Unternehmen hatte bereits angekündigt, den in Spanien erfolgreich getesteten Service künftig auch hierzulande anwenden zu wollen.
"Gästepass" per SMS
Wer sich ab sofort als Gast an einem FONspot anmelden möchte, kann die Gebühr nun auch mit einer Premium SMS bezahlen. Dazu muss lediglich eine Kurznachricht mit dem Text "FON" an die Rufnummer 66366 gesandt werden, die Kosten dafür betragen 1,99 Euro. Anschließend erhält der Nutzer einen Zugangscode für eine Stunde freies Surfen im Internet am FONspot. "Foneros", also Mitglieder der WLAN-Community, die sich als so genannter Bill angemeldet haben, also an der kostenpflichtigen Nutzung ihres Internetzugangs mitverdienen, erhalten auch bei der SMS-Zahlung 50 Prozent der Erlöse. Sie selbst surfen hingegen an allen der weltweit rund 15.000 FONspots weiterhin kostenlos.
Werbefilm für "Schnupperer"
Auch die kürzere 15-Minuten-Schnupperphase gibt es weiterhin, wenn der Gast sich vorher das Werbefilmchen ansieht. Allerdings ist auch hier vorher eine Premium SMS notwendig, um den Nutzer zu authentifizieren. Im Gegenzug für den Preis von 1,99 Euro erhalten die "Schnupperer" dann ebenfalls einen Zugangscode für eine Stunde kostenloses Surfen zusätzlich. Die Authentifizierung per SMS ist einmalig und nur dann notwendig, wenn keine anderen Identifizierungsdaten, wie beispielsweise Paypal oder Kreditkarte, bereits vorliegen.
Quelle : www.onlinekosten.de
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Router unterstützt UMTS, Youtube, BitTorrent und Rapidshare
Ab 21. April 2009 will Fon seinen Router Fonera 2.0 verkaufen. Er kann unter anderem Videos automatisch zu Youtube hochladen und kommt mit direkter Unterstützung von BitTorrent und Radpishare.
War die erste Routergeneration von Fon primär ein Vehikel, um das weltweite WLAN von Fon zu verbreiten, bei dem Nutzer anderen einen kostenlosen WLAN-Zugang zur Verfügung stellen, so bietet Fonera 2.0 vor allem Komfortfunktionen, die Hotspot-Betreibern selbst zugute kommen.
Fonera 2.0 verfügt unter anderem über eine USB-Schnittstelle zum Anschluss von Speichersticks oder externen Festplatten. Dank direkter Unterstützung von BitTorrent und Rapidshare kann der Router so Dateien hinauf- und herunterladen, ohne dass dazu ein PC benötigt wird.
Die USB-Schnittstelle kann zudem genutzt werden, um ein UMTS-Modem anzuschließen, so dass der Router auch über UMTS online gehen und diese Verbindung über WLAN zur Verfügung stellen kann.
Darüber hinaus verfügt der Router über eine direkte Anbindung an Youtube. Videodateien, die in einem speziellen Ordner auf einer der angeschlossenen Festplatten oder Speichersticks abgelegt werden, kann der Router direkt an Youtube übertragen. Die Metadaten werden im Webfrontend der Browser eingegeben.
Auch eine Backupfunktion ist enthalten. Nutzer legen fest, welche Laufwerke gesichert werden sollen und der Router kopiert die entsprechenden Daten regelmäßig auf ein externes Speichermedium.
Der Router kann zudem über sein Webfrontend um weitere Applikationen erweitert werden.
Damit bietet der Fonera 2.0 zwar keine Funktionen, die sich nicht auch in anderen Routern finden, soll aber ab 21. April 2009 in Europa für einen vergleichsweise günstigen Preis von 49 Euro angeboten werden.
Quelle : www.golem.de
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Mobilfunkbetreiber kooperiert mit WLAN-Community Fon
Mobilfunkkunden von E-Plus, Base und Simyo können künftig die WLAN-Hotspots von Fon mitbenutzen, ohne sich extra ein Fon-Konto zuzulegen. Zusätzlich werden 300 E-Plus-Shops zu Fon-Hotspots und die Kunden des Mobilfunknetzbetreibers erhalten den Fon-Router La Fonera+ zum halben Preis.
Innerhalb der Fon-Community stellen Besitzer eines Fon-Routers einen Teil ihrer DSL-Bandbreite anderen Foneros als Hotspot zur Verfügung. Im Gegenzug können sie kostenfrei jeden anderen Fon-WLAN-Internetzugang weltweit nutzen. Foneros, die keinen Hotspot anbieten, greifen über den Kauf günstiger Stunden- oder Tageskarten auf das WLAN-Netz der Community zu.
E-Plus erweitert das Netz der bisher 25.000 meist bei privaten Nutzern stehenden deutschen Fon-Hotspots um 300 neue WLAN-Zugänge ins Internet. Diese sollen in Kürze zur Verfügung stehen und die Fon-Community in Einkaufsgebieten stärken. Bis Ende des Jahres 2009 kommen laut E-Plus weitere E-Plus-Geschäfte und Partnershops hinzu.
In Deutschland hat Fon mittlerweile 100.000 Mitglieder, weltweit gibt es rund 1,4 Millionen Foneros und 400.000 Fon-Hotspots. Fon und die E-Plus Gruppe haben gemeinsame Aktionen angekündigt, um häufig frequentierte Treffpunkte wie Cafés und Gaststätten in Stadtzentren als reichweitenstarke Hotspots zu gewinnen.
Kunden aller Marken der E-Plus Gruppe, die sich nun bei Fon anmelden, sollen auch ohne privat betriebenen eigenen Fon-Hotspot bis zum 1. September 2009 weltweit einen kostenfreien WLAN-Zugang bekommen. Bei Einrichtung und dauerhaftem Betrieb eines Fon-Hotspots bleibt die WLAN-Nutzung bei anderen Fon-Hotspots auch danach kostenlos.
Um mehr E-Plus-Kunden für Fon zu interessieren, erhalten diese den Fon-Router La Fonera+ zum reduzierten Preis von 14,95 Euro. Der reguläre Preis beträgt 49,95 Euro.
Fon unterhält ähnliche Partnerschaften mit anderen Anbietern wie der British Telecom und ZON Portugal. Am spanischen Unternehmen Fon sind unter anderem Google, eBay und die British Telecom beteiligt.
Quelle : www.golem.de
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Das WLAN-Angebot des Unternehmens Fon ist rechtswidrig. Das entschied (http://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/koeln/j2009/6_U_223_08urteil20090605.html) das Oberlandesgericht Köln und bestätigte damit ein früheres Urteil aus einer niedrigeren Instanz.
Fon bietet Nutzern WLAN-Router an, in die sich auch anderen Anwender einwählen können. Wer selbst auch solch einen Fon-Hotspot betreibt, kann dies kostenlos tun. Andere können sich gegen Zahlung einer Gebühr einloggen, die Fon sich mit dem jeweiligen Aufsteller des Routers teilt.
Ein DSL-Anbieter reichte vor einiger Zeit eine Unterlassungsklage gegen einen seiner Kunden ein, der einen solchen Fon-Hotspot betreibt. Er beklagte, dass ihm zusätzlicher Datenverkehr durch externe Nutzer entsteht, während andere damit Gewinne machen.
Das Gericht folgte seiner Argumentation, dass Fon und der Kunde damit gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen. Dies gelte insbesondere, da der DSL-Anbieter selbst WLAN-Hotspots betreibt. Fon darf also für sein Angebot zukünftig nicht mehr die Leitungskapazitäten, die von Dritten an Privatkunden bereitgestellt werden, mitnutzen.
Laut der Urteilsbegründung stelle das Geschäftsmodell Fons das Angebot von Flatrate-Tarifen grundsätzlich infrage, wenn es sich weiter durchsetzt. Immerhin basiert die Preiskalkulation der DSL-Anbieter auf eine Bereitstellung der Leitungen für einen Privathaushalt und nicht auf dem Betrieb eines öffentlichen Hotspots.
Quelle : http://winfuture.de (http://winfuture.de)
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Neuer WLAN-Router kann Uploads und Downloads selbsttätig ausführen
Der WLAN-Dienst Fon wird in Zukunft auch 802.11 Pre-N mit einem eigenen Router unterstützen. Er wurde nun unter dem Namen Fonera 2.0n für die USA angekündigt.
Während der Fonera 2.0 maximal 802.11g mit theoretischen 56 MBit/s unterstützt, sind es beim neuen Fonera 2.0n bis zu theoretische 300 MBit/s und mehr Reichweite. Darüber hinaus verfügt der WLAN-Router über einen schnelleren Prozessor und eine verbesserte Software.
Auch der Fonera 2.0n setzt auf Linux. Der WLAN-Router kann parallel Anwendungen sowie Up- und Downloads selbsttätig ausführen. Wie beim Vorgänger 2.0 können Fotos und Videos zu Youtube, Flickr, Picasa und Facebook hochgeladen werden, indem ein USB-Datenträger an den Fonera 2.0n angeschlossen wird.
Downloads lassen sich weiterhin auch ohne PC ausführen - dazu hat Fon eine Unterstützung für BitTorrent, RapidShare und Megaupload integriert. Backups auf Festplatten, das Ausdrucken von Dateien, der Fernzugriff auf eine angeschlossene USB-Webcam sind ebenso möglich wie die drahtlose Anbindung ans Internet.
Dazu können UMTS-USB-Sticks angeschlossen werden. Über diese können am Fonera 2.0n angemeldete WLAN-Geräte Zugriff auf das Internet bekommen, wenn keine DSL-Verbindung zur Verfügung steht. Beim Vorgänger Fonera 2.0 war das ebenfalls möglich.
Im Betrieb verbraucht der Fonera 2.0n laut Herstellerangaben unter 4 Watt. Zeitaufwendige Uploads und Downloads können damit vom WLAN-Router stromsparender erfolgen als mit dem Desktop-PC oder Notebook, so Fon. Nutzer werden von Fon ermuntert, eigene Anwendungen zu entwickeln und untereinander auszutauschen.
Die Router von Fon senden zwei SSIDs, eine private und eine für den öffentlichen WLAN-Zugang. Über Letztere können andere Fon-Nutzer je nach Konfiguration kostenlos oder kostenpflichtig online gehen. Die Fon-Community ermöglicht es damit ihren Mitgliedern auch Geld dazuzuverdienen, sofern es in der unmittelbaren Umgebung Bedarf an kostenpflichtigem WLAN gibt.
Der Fonera 2.0n soll zumindest in den USA ab sofort lieferbar sein. Auf Fon.com finden sich aber noch keine Preisinformationen und es wurde noch nicht angekündigt, wann der neue WLAN-Router für die WiFi-Gemeinschaft auch nach Deutschland kommt.
Quelle : www.golem.de (http://www.golem.de)
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Unterstützt Bittorrent, Rapidshare, Megaupload, Youtube, Facebook und Flickr
Der Fonera 2.0n ist nun in den USA und Europa lieferbar. Der neue 802.11b/g/n-kompatible Router des WLAN-Dienstes Fon bietet einen automatischen Up- und Downloader für verschiedene Onlinedienste; heruntergeladen werden kann etwa von Rapidshare und Megaupload.
In Verbindung mit einem USB-Datenträger, etwa einer Festplatte, dient der Fonera 2.0n als Bittorrent-Client, der auch über das Internet gesteuert werden kann. Zudem sind Downloads von Rapidshare, Megaupload und beliebigen Webseiten möglich. Der WLAN-Router kann Fotos und Videos selbstständig zu Youtube, Flickr, Picasa und Facebook schicken. Außerdem können Freunden über die Routerwebseite auch große Dateien zum Download angeboten werden. Der DynDNS-fähige Router informiert dabei auf Wunsch auch über einen eigenen Twitteraccount, was er gerade erledigt.
(http://scr3.golem.de/screenshots/0909/fonera20n/thumb480/Fonera2n-23.jpg)
Mit einem nicht mitgelieferten USB-2.0-Hub kann der Fonera 2.0n mehrere USB-Geräte verwenden. Sein einzelner USB-2.0-Anschluss ist eigentlich für die Funktionen zu wenig. Immerhin kann der Router als Printserver dienen, sich mit einer Webcam verbinden, USB-Datenträger nutzen sowie auf Wunsch über einen UMTS-USB-Stick eine Internetverbindung aufbauen. Zum heimischen UPnP-Mediaserver soll der Fonera 2.0n mit einem Softwareupdate ebenfalls werden. Erweiterungen für den Router können selbst entwickelt und untereinander ausgetauscht werden.
Der Fonera 2.0n wird seit dem 23. September 2009 ausgeliefert - in Europa kostet er 79 Euro. Den weniger leistungsfähigen und nur mit einer statt vier Fast-Ethernet-Schnittstellen bestückten Fonera+ verkauft Fon weiterhin für rund 30 Euro.
Fon hofft, mit dem Fonera 2.0n vor allem mehr private Nutzer für die Erweiterung seines WLAN-Hotspot-Netzwerks zu finden. Die eigene Internetverbindung wird dabei mit anderen geteilt - entweder kostenlos oder kostenpflichtig. Das eingenommene Geld teilt sich Fon zur Hälfte mit dem Betreiber des jeweiligen Fon-Hotspots.
Quelle : www.golem.de