Autor Thema: OnePlus 6: Das Spitzensmartphone mit Riesenbildschirm im Hands-On  (Gelesen 793 mal)

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Offline ritschibie

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Das OnePlus 6 ist offiziell: Das High-End-Handy mit Riesenbildschirm wird ab dem 22. Mai in Deutschland verkauft. Auf dem Datenblatt ist das OnePlus 6 das erwartete Spitzensmartphone. Beim Prozessor setzt OnePlus wie die meisten Smartphone-Hersteller auf den Snapdragon 845, der mit bis zu 2,8 Ghz taktet. In Kombination mit 6 oder 8 GByte Arbeitsspeicher – je nach Modell – sollte das OnePlus 6 butterweich laufen. Im Hands-On stellte das OnePlus 6 seine Performance-Fähigkeiten unter Beweis. Das auf Android 8.1 basierende OxygenOS flutscht angenehm von der Hand, Hakeln oder Ruckler traten nicht auf.

Einen guten Ersteindruck machte auch die Verarbeitung des OnePlus 6. Es fühlte sich ähnlich wertig an wie andere Spitzenmodelle. Trotz der Glasrückseite ist die Optik des OnePlus 6 insgesamt eher zurückhaltend, Fingerabdrücke treten aber deutlich in Erscheinung – OnePlus bietet aber auch eine matte Version an. Trotz der Glasrückseite ist es nicht möglich, das OnePlus 6 drahtlos aufzuladen. Hier hat der Hersteller eine Chance verpasst. Der proprietäre Schnellader entschädigt dafür nur eingeschränkt.

Quelle: https://www.heise.de
Intel Core i7-4770K - ASRock Z87 Extreme6/ac - Crucial Ballistix Sport DIMM Kit 16GB, DDR3-1600 - Gigabyte Radeon R9 290 WindForce 3X OC
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Offline ritschibie

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Hier mein Kommentar zur Veröffentlichung:

C't schreibt, dass die meisten neuen Smartphones den Snapdragon 845 SOC haben. Der ist natürlich (aus Kostengründen) den
Spitzenmodellen vorbehalten, etwa dem Sony Xperia XZ2. Das hat allerdings nur 4 GB RAM und 64 GB Speicher. Das Oneplus 6
hat 6 GB RAM und kostet mit 64 GB Speicher rund 520, das Sony derzeit 770 €.

In solchen Preishöhen sollte allerdings ein Smartphone nicht nur Prozessor-, Speicher- und Display-Spitzenwerte aufweisen, sondern auch spürbaren Mehrwert. Für mich wäre das ein Fotosystem, das nicht nur Schnappschüsse erlaubt (SloMo interessiert mich dabei gar nicht), sondern Fotos auf gutem Kleinbild-Kamera Niveau schießt. Dazu habe ich allerdings im Heise-Hands on nichts lesen können.

Das Gewicht ist mit 180 Gramm (andere Quelle) für heutige Smartphones doch recht heftig, die Abmessungen bleiben aber für ein 6,2" Display noch erträglich. Der Notch am oberen Rand stört mich weniger, auch wenn er die sichtbare Bildgröße verkleinert.

Ich selbst habe noch das Oneplus One mit ähnlichen Abmessungen (das OP 6:
155,7x75,4, das OP 1: 155,2x77), damals für gut 300€ gekauft. Das Ding funktioniert immer noch erstaunlich gut. Es hat aber 2 bedenkliche Einschränkungen: die Akkuleistung ist merklich schwächer geworden (nach gut 4 Jahren wohl Akku-spezifisch) und Android bleibt in der 6er-Version stehen. Letzteres würde reichen, wenn nicht die Sicherheitspatches seit über einem Jahr ausbleiben würden.

Für mich sind das Kriterien, die über ein neues Smartphone nachdenken lassen. Trotz des (für mich) hohen Preises käme das OP 6 in Betracht, wenn man positive Tests über die verbauten Kameras im Smartphone zur Hand hätte. Das OP 1 taugt wirklich nur für (gute) Schnappschüsse. Das im OP 6 verwendete Oxygen BS ist herstellereigen, aber sehr "nahe" am Google-Android. Das erspart unerfreuliche Bläh-Software und scheint inzwischen recht ausgereift zu sein.

Fazit: OP 6 ist eines nochmaligen Blickes wert.
« Letzte Änderung: 17 Mai, 2018, 13:18 von ritschibie »
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Offline SiLæncer

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Mein Huawei P9 ist zwar noch keine 4 Jahre alt ... aber das OnePlus 6 könnte mir auch gefallen

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Offline ritschibie

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Danke SiL für das Verkleinern der Grafik, ich hab's in der Eile einfach nicht mehr gekonnt, bin etwas aus der Übung  :embarassed:
Das Huawei P20 ist ja auch ein Kandidat, ist aber nochmal teurer bei ansonsten gleichwertiger Ausstattung (die Kameras sollen etwas besser sein). Es hat auch einen stärkeren Akku, aber 700 € plus geb ich nicht aus. Mich schmerzen schon die 500 plus des Oneplus 6.
Was ich an Mehrwert noch vergessen hatte, ist das große Display im Auto als Navi. Da macht OLED in der 6,3" Größe ne gute Figur.
Ich überlege mir das alles nochmal in Ruhe und lese die ersten Erfahrungsberichte im Juni. Vermutlich kommt ja im Oktober/November eine "T"-Revision des Oneplus 6 heraus und solange hätte ich mit dem OP 1 auf alle Fälle Zeit.
« Letzte Änderung: 18 Mai, 2018, 23:34 von ritschibie »
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Offline ritschibie

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OnePlus 7 pro: Jetzt wird geklotzt!
« Antwort #4 am: 16 Mai, 2019, 00:25 »
Gestern hat das Oneplus-Unternehmen seine neueste Smartphone-Generation in New York und London vorgestellt: das Oneplus 7 (wird erst im Juni auf den Markt kommen) und das Oneplus 7 pro (kommt am 20. Mai in den Verkauf). Über das 7 pro gibt es auch schon einige "hands-on" Berichte, z.B. hier.
Oneplus ist jetzt endgültig keine preiswerte Schmiede für hochwertige Smartphones mehr, es siedelt sich in der Hochpreis-Sphäre an und tritt gegen Samsung und co. mit den jetzt veröffentlichten Preisen an. Dafür bekommt man Qualcomm's aktuellen "Renner" Snapdragon 855 (samt Adreno 640), 8 oder 12 GB RAM und 128 oder 256 GB Speicher (nicht erweiterbar). Im Kamera-Bereich (gilt nur für das Pro-Modell) wurde auch hochgerüstet: eine Triple-Kamera bestehend aus einer (herausfahrbaren) Frontkamera mit 16 Megapixeln (MP) und einer 2.0 Blende, eine Hauptkamera mit Sony's 48-Megapixel-Sensor IMX586 und einer 1.6 Blende sowie einem optischen Tele (2.2 Blende und 3fach Tele). Ob diese Kombi das Huawei P 20 erreichen oder überbieten kann, muss sich erst noch herausstellen.
Das Pro 7 kann per Kamera oder Fingerabdruck-Sensor entsperrt werden. Mir würde der Fingersensor reichen, die Kamera-Entsperrung hat für mich eher Gimmick-Charakter. Super muss das Display sein. Ein 6,7 Zoll (!!!) Amoled-Display das Oneplus zusammen mit Samsung entwickelt hat und sich Amoled-Fluid-Display nennt. Ansonsten hat es Bluetooth 5.o mit der aptXHD Variante an Bord (verbessert angeblich den BT-Sound), NFC gibt's auch (Google-Pay, wer's mag). Kabelloses Aufladen geht aber nicht (kein must für mich).

Alles in allem ein hochwertiges Paket, dass sich Oneplus gut bezahlen läßt: 759 € für 8 GB RAM und 256 GB Speicher ist kein Pappenstiel. Wer jetzt mit 5 G liebäugelt (ich die nächsten Jahre noch nicht) muss noch bis in den Herbst warten, dann soll es ein entsprechendes Modell geben. Ich für meinen Teil würde im Augenblich das Mi9 von Xiaomi  (Snapdragon 855) bevorzugen: etwas kleineres Display (6.4), auch Triple-Kamera und Fingerabdruck-Sensor im Display gibt's mit 6 GB RAM und 128 GB Speicher für 480 €. Völlig ausreichend für meinen Bedarf  ;) P.S.: Sowohl das 7 Pro wie das Mi9 werden mit Android 9.0 ausgeliefert, hatte ich vergessen zu erwähnen.

 
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